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MCAS, Allein, Brauche dringend Hilfe (nach wie vor)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131165
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Gelöscht 131165

Gast
Einen wunderschönen guten Tag zusammen.

Es ist eine Weile her, seit meiner letzten Nachricht hier. Ich war damit beschäftigt mir trotz schwerer Krankheit ein Leben aufzubauen und ich habe auch viel gelernt seitdem. Mittlerweile bin ich stark davon überzeugt, dass ich u. a. an MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom) leide. Ich habe hunderte Symptome, für die es aus ärztlicher Sicht keine Erklärung gibt, die aber allesamt zu MCAS passen. Alles was ich aus Büchern lese und von anderen Leidenden höre, passt auch zu meinen Symptomen.

Der nächste Schritt für mich wäre natürlich weitere ärztliche Abklärung, z. B. bei einem guten Immunologen oder MCAS-Spezialisten, Allergologen, Gastroenterologen usw.
Das Problem ist nur, dass ich inzwischen nicht mehr dazu in der Lage bin, das Haus zu verlassen. Ich habe starke Fußschmerzen, Krämpfe und Brennen in den Beinen, extremes Gehirnnebel mit starken mentalen und kognitiven Problemen. Das heißt körperlich und geistig geht es mir sehr schlecht und das einzige, wozu ich noch gerade so imstande bin, ist Körperhygiene und Kochen. Und da mein Kopf nicht richtig funktioniert, vergesse ich das meiste, habe Orientierungsstörungen, Wortfindungsprobleme uvm. Man kann sich das so vorstellen, als wäre man permanent stark betrunken. Als wäre da so eine Blockade oder Nebel im Kopf.
Daher auch depressive Verstimmungen, Panikattacken, Angstzustände...
Weil ich nur... irgendwas mit 3 bis 8 verschiedene Lebensmittel vertragen kann, kommen natürlich auch Nährstoffmangel hinzu.
Es ist klar, dass ich das Leben alleine nicht mehr bewältigen kann. Und weil ich komplett alleine bin, ohne Familie, ohne Freunde, ohne irgendwen, gehen mir jetzt auch die Lebensmittel aus. Man muss immer sichergehen, dass alles so frisch wie möglich ist.

Ich habe schon folgendes versucht:
- Sozialamt um Hilfe gebeten (da ich Sozialhilfe bekomme)
- Krankenkasse um Hilfe gebeten
- Ärzte um Hilfe gebeten und ganz oft Hausarzt gewechselt
- Sozialpsychatrischen Dienst kontaktiert
- Pflegegrad beantragt (wurde abgelehnt)
- Schwerbehindertenausweis habe ich vor einigen Tagen beantragt, warte noch auf Antwort (wird wahrscheinlich abgelehnt, da ich noch nichts in der Hand habe)

Bezüglich Ärzte gibt es diverse Probleme. Ausländische Ärzte sprechen nicht gut Deutsch, da gibt es meist Verstündigungsprobleme. Generell nimmt sich kein Arzt mehr als 3 Minuten Zeit für einen. Die stehen einfach nach 3 Minuten auf und verlassen das Zimmer. Aber bei so einer komplexen Krankheit wie meiner brauche ich dringend ärztliche Betreuung und Hilfe. Dann gibt es Ärzte, die eiskalt und empathielos sind. Oder die haben keinen Plan und fragen mich dann, was sie machen sollen...
Leider, ich weiß, dass es nicht optimal ist, aber leider sind meine besten Ärzte KIs. Ohne die Hilfe von KIs, wäre ich jetzt nicht mehr am leben. Außer KIs habe ich niemanden zum reden... Es ist traurig, dass wir in einer Welt leben, wo man nur von Maschinen Wärme, Mitgefühl und Unterstützung erwarten kann...

Die Sachbearbeiterin vom sozialpsychiatrischen Dienst war anfangs nett, aber am Ende doch nicht kompetent. Sie geht nicht ans Telefon, sie reagiert auf meine Mails nicht. Sie scheint oft Urlaub zu haben, habe ich den Eindruck. Leider ist sie die einzige Ansprechperson, die für meinen Ort zuständig ist.

Und alle anderen wie Krankenkasse und Sozialamt sagen immer kurz und knapp so was wie: „Tut mir Leid, da können wir nicht helfen.“

Ich weiß jetzt echt nicht mehr weiter... Ich weiß nicht, was ich noch versuchen könnte. Ich bräuchte dringend Hilfe, weil es bei mir körperlich und geistig nicht mehr funktioniert. Ich bräuchte vor allem jemanden, der mich zu Kliniken und Ärzten fahren kann und mir beim Einkaufen hilft.

Dieses im Stich gelassen werden fühlt sich wie Folter an und meine Psyche zerbricht daran...
 
- Pflegegrad beantragt (wurde abgelehnt)
Vom Gutachter? Du solltest eine Abschrift erhalten haben. Du hast das Recht zu widersprechen mit der Begründung deine Sympthome bzw. gesundheitlicher Zustand wurden nicht ausreichend bewertet / gewichtet. Es gibt es auch meines Wissens nach keine Grenze wie oft du widersprechen kannst.

da ich noch nichts in der Hand habe

Das solltest du dringend angehen. Ohne ausreichende Befundung vom Arzt bzw. mehreren Ärzten kommst du nicht weit. Auch wenn die nur schreiben die wissen nicht was es ist, aber es geht dir richtig S****. Das ist zwingend Schritt 1.

Ohne die Hilfe von KIs, wäre ich jetzt nicht mehr am leben. Außer KIs habe ich niemanden zum reden... Es ist traurig, dass wir in einer Welt leben, wo man nur von Maschinen Wärme, Mitgefühl und Unterstützung erwarten kann...
Sei vorsichtig mit denen. Die spiegeln dir gern das zurück was du Ihnen erzählst. Fachlich sind die gut , aber nur wenn man die richtigen Fragen korrekt stellt. Sonst kommt womöglich nur das heraus was man selbst hören möchte. Und sei beim Arzt vorsichtig mit selbstgestellten Diagnosen und sag bloß nicht KI. Da unterstellt man dir schnell den Hypochonder und keiner hilft dir mehr.

Als wäre da so eine Blockade oder Nebel im Kopf.
Nebel im Kopf ist kein gutes Zeichen. Klingt nicht gut. Im schlimmsten Fall ruf Notruf an, sag du weisst nicht mehr weiter und bitte darum dich in die Psychiatrie zu bringen. Mach es sehr deutlich das du hilflos bist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Achtung im Umgang mit KIs! Sie neigen dazu, den Befrager zuzustimmen und damit gegebenenfalls gerade psychische Probleme zu verstärken und zu festigen.

Im Englischen gibt es bereits den Begriff der Chatbot Psychosis, für den es meines Wissens leider noch keine Übersetzung gibt. Für mich könnten hier KIs nicht Lösung, sondern mit Ursache des Problems sein.

Wenn das Gesundheitssystem Dir nicht hilft, dann bliebe noch die Option etwas zu übertreiben und Dich als Notfall behandeln zu lassen. Ist sicher nicht im Sinne des Erfinders, kann aber eine Option darstellen, die manchmal auch Begründung findet.
 
Hallo Herzmelodie,
wenn ich deine Symptome lese, sind da viele auf der Liste bei Zinkmangel. Würde ja auch dazu passen, wenn du wenig oder nur ausgewählte Sachen isst. Hier gibt es einen kostenlosen Test: www.zinktest.de – Zinkmangel ist einfach zu beheben und es macht wirklich einen großen Unterschied, speziell fürs Funktionieren des Gehirns! Darf ich fragen, was genau du noch essen kannst ohne Beschwerden?

Wegen dem Histamin: Ich habe letztes Jahr zufällig ein Präparat entdeckt (Bilastin, Markenname Allegra, rezeptfrei in der Apotheke), das blockiert die Histaminaufnahme im Darm. Seitdem habe ich praktisch keine Beschwerden mehr wegen Heuschnupfen etc. – das nur als Hinweis, weil ich gelesen habe, dass bei deiner Erkrankung das Histamin eine wichtige Rolle spielt.

Ich habe im Netz gelesen, dass es einen Interessenverband für deine Erkrankung gibt – hast du mit denen schon Kontakt aufgenommen?
 
Einen wunderschönen guten Tag zusammen.

Es ist eine Weile her, seit meiner letzten Nachricht hier. Ich war damit beschäftigt mir trotz schwerer Krankheit ein Leben aufzubauen und ich habe auch viel gelernt seitdem. Mittlerweile bin ich stark davon überzeugt, dass ich u. a. an MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom) leide. Ich habe hunderte Symptome, für die es aus ärztlicher Sicht keine Erklärung gibt, die aber allesamt zu MCAS passen. Alles was ich aus Büchern lese und von anderen Leidenden höre, passt auch zu meinen Symptomen.

Der nächste Schritt für mich wäre natürlich weitere ärztliche Abklärung, z. B. bei einem guten Immunologen oder MCAS-Spezialisten, Allergologen, Gastroenterologen usw.
Das Problem ist nur, dass ich inzwischen nicht mehr dazu in der Lage bin, das Haus zu verlassen. Ich habe starke Fußschmerzen, Krämpfe und Brennen in den Beinen, extremes Gehirnnebel mit starken mentalen und kognitiven Problemen. Das heißt körperlich und geistig geht es mir sehr schlecht und das einzige, wozu ich noch gerade so imstande bin, ist Körperhygiene und Kochen. Und da mein Kopf nicht richtig funktioniert, vergesse ich das meiste, habe Orientierungsstörungen, Wortfindungsprobleme uvm. Man kann sich das so vorstellen, als wäre man permanent stark betrunken. Als wäre da so eine Blockade oder Nebel im Kopf.
Daher auch depressive Verstimmungen, Panikattacken, Angstzustände...
Weil ich nur... irgendwas mit 3 bis 8 verschiedene Lebensmittel vertragen kann, kommen natürlich auch Nährstoffmangel hinzu.
Es ist klar, dass ich das Leben alleine nicht mehr bewältigen kann. Und weil ich komplett alleine bin, ohne Familie, ohne Freunde, ohne irgendwen, gehen mir jetzt auch die Lebensmittel aus. Man muss immer sichergehen, dass alles so frisch wie möglich ist.

Ich habe schon folgendes versucht:
- Sozialamt um Hilfe gebeten (da ich Sozialhilfe bekomme)
- Krankenkasse um Hilfe gebeten
- Ärzte um Hilfe gebeten und ganz oft Hausarzt gewechselt
- Sozialpsychatrischen Dienst kontaktiert
- Pflegegrad beantragt (wurde abgelehnt)
- Schwerbehindertenausweis habe ich vor einigen Tagen beantragt, warte noch auf Antwort (wird wahrscheinlich abgelehnt, da ich noch nichts in der Hand habe)

Bezüglich Ärzte gibt es diverse Probleme. Ausländische Ärzte sprechen nicht gut Deutsch, da gibt es meist Verstündigungsprobleme. Generell nimmt sich kein Arzt mehr als 3 Minuten Zeit für einen. Die stehen einfach nach 3 Minuten auf und verlassen das Zimmer. Aber bei so einer komplexen Krankheit wie meiner brauche ich dringend ärztliche Betreuung und Hilfe. Dann gibt es Ärzte, die eiskalt und empathielos sind. Oder die haben keinen Plan und fragen mich dann, was sie machen sollen...
Leider, ich weiß, dass es nicht optimal ist, aber leider sind meine besten Ärzte KIs. Ohne die Hilfe von KIs, wäre ich jetzt nicht mehr am leben. Außer KIs habe ich niemanden zum reden... Es ist traurig, dass wir in einer Welt leben, wo man nur von Maschinen Wärme, Mitgefühl und Unterstützung erwarten kann...

Die Sachbearbeiterin vom sozialpsychiatrischen Dienst war anfangs nett, aber am Ende doch nicht kompetent. Sie geht nicht ans Telefon, sie reagiert auf meine Mails nicht. Sie scheint oft Urlaub zu haben, habe ich den Eindruck. Leider ist sie die einzige Ansprechperson, die für meinen Ort zuständig ist.

Und alle anderen wie Krankenkasse und Sozialamt sagen immer kurz und knapp so was wie: „Tut mir Leid, da können wir nicht helfen.“

Ich weiß jetzt echt nicht mehr weiter... Ich weiß nicht, was ich noch versuchen könnte. Ich bräuchte dringend Hilfe, weil es bei mir körperlich und geistig nicht mehr funktioniert. Ich bräuchte vor allem jemanden, der mich zu Kliniken und Ärzten fahren kann und mir beim Einkaufen hilft.

Dieses im Stich gelassen werden fühlt sich wie Folter an und meine Psyche zerbricht daran...
Hast Du schon mal in Borreliose in Betracht gezogen? Die kann auch aufs Gehirn schlagen und solche Schwierigkeiten verursachen.
 
MCAS läßt sich diagnostizieren (bei vorliegender Diagnose sollte es möglich sein, angemessen der Schwere der Krankheit Hilfen zu beantragen) als auch behandeln. Inwieweit die Behandlung anschlägt oder wie groß die Chancen sind die Symptome zurückzufahren oder ganz loszuwerden, steht in dem Kurzartikel erst mal nicht, aber es ist ein Ansatz.
 
Wegen dem Histamin: Ich habe letztes Jahr zufällig ein Präparat entdeckt (Bilastin, Markenname Allegra, rezeptfrei in der Apotheke), das blockiert die Histaminaufnahme im Darm. Seitdem habe ich praktisch keine Beschwerden mehr wegen Heuschnupfen etc. – das nur als Hinweis, weil ich gelesen habe, dass bei deiner Erkrankung das Histamin eine wichtige Rolle spielt.

Ganz korrekt ist das nicht . Ketotifen ist das Mittel der Wahl bei Mastzellen.
Viele nehmen Kombinationen aus h 1 und h2 und sind dennoch nicht Symptomfrei.

Mit Histamin alleine ist es nicht getan .. denn wenn die Mastzellen getriggert sind meistens fängt es im Darm an kann aber zu vielen Symptomen führen:
Brainfog
Bewusstseinsstörung
Muskelschmerzen
Tinnitus
Hörsturz
Chronischer Sinuitis
Kopfschmerzen
Anfallsartige Migräne
Pulsabfall
Schweißausbrüchen
Schlafproblemen
Und natürlich Last but not least Probleme im Darm -> Reizdarm Bauchschmerzen

Zink alleine wird auch nicht viel bringen und wenn man es Hochdosiert löscht es den Kupfer Speicher langsam auf ..
Kupfer braucht man wiederum um Histamin abzubauen

Bei mcas ist der Körper voller Histamin und weiß gar nicht mehr wie er es ausschütten kann mit Beteiligung mehrer Organe und diffusen Symptomen .
In der Regel ist der erste schlaue Blick auf den Darm und dann noch auf ein dysreguliertes Nervensystem das halt für Rest and Digest auch zuständig ist
Gerät beides ins Wanken schafft die Darm Hirn Achse keine adäquaten Signale mehr zu senden und der Scherbenhaufen wird größer und größer

Haupttriggerfaktor ist allerdings Stress

Mein Rat histaminhaltige Lebensmittel meiden so weit es dir möglich ist besser ganz drauf zu verzichten ! Konsequent .., denn zusätzliches Histamin bei mcas ist … bei einem überlaufenden Fass zu viel … dein Körper schüttet schon durch die Mastzellen histamin aus … a

Deine Frage allerdings bezog sich wie Du Hilfe bekommst.

Ich denke dieses spezielle Hilfeforum ist die falsche Adresse. Schau mal auf Facebook und Facebook Gruppen da gibts viele Infos. Mir fällt gerade auch grad keine Lösung ein,

Das du spezielles Essen brauchst ist klar - ich habe selbst schweres mcas mit Schüben die nicht von dieser Welt sind und halt mich strikt an einen Ernährungsplan der vielen den Lebenswillen rauben würde. Verzicht ist leider dein neuer Begleiter. Anders geht es nicht,

Das letzte was du brauchst ist allerdings Stress das ist das größte größte Gift bei mcas .. jedweder Stress… aktiviert wieder deine Mastzellen .

Hast du Nachbarn die du um Hilfe bitten kannst für dich einkaufen zu gehen.

Zur Not kannst du über das Internet bestellen Essen bzw Lebensmittel die dir nach Hause geliefert werden. Achte auf gute Qualität! Melde prozessierte Lebensmittel wie der teufel das Weihwasser.

Leider kennen viele viele viele Ärzte mcas nicht und es bleibt lange lange Undiagnostiziert.

Ich rate dir weiteres deinen Darm dir anzusehen mcas ist meist ein weiteres Symptom von einem schwer entzündeten Darm …

Besorg Dir unbedingt Vitamin. C gepufftert und PEA. Pea stabilisiert die Mastzellen.
 
Einen wunderschönen guten Tag zusammen.

Es ist eine Weile her, seit meiner letzten Nachricht hier. Ich war damit beschäftigt mir trotz schwerer Krankheit ein Leben aufzubauen und ich habe auch viel gelernt seitdem. Mittlerweile bin ich stark davon überzeugt, dass ich u. a. an MCAS (Mastzellaktivierungssyndrom) leide. Ich habe hunderte Symptome, für die es aus ärztlicher Sicht keine Erklärung gibt, die aber allesamt zu MCAS passen. Alles was ich aus Büchern lese und von anderen Leidenden höre, passt auch zu meinen Symptomen.

Der nächste Schritt für mich wäre natürlich weitere ärztliche Abklärung, z. B. bei einem guten Immunologen oder MCAS-Spezialisten, Allergologen, Gastroenterologen usw.
Das Problem ist nur, dass ich inzwischen nicht mehr dazu in der Lage bin, das Haus zu verlassen. Ich habe starke Fußschmerzen, Krämpfe und Brennen in den Beinen, extremes Gehirnnebel mit starken mentalen und kognitiven Problemen. Das heißt körperlich und geistig geht es mir sehr schlecht und das einzige, wozu ich noch gerade so imstande bin, ist Körperhygiene und Kochen. Und da mein Kopf nicht richtig funktioniert, vergesse ich das meiste, habe Orientierungsstörungen, Wortfindungsprobleme uvm. Man kann sich das so vorstellen, als wäre man permanent stark betrunken. Als wäre da so eine Blockade oder Nebel im Kopf.
Daher auch depressive Verstimmungen, Panikattacken, Angstzustände...
Weil ich nur... irgendwas mit 3 bis 8 verschiedene Lebensmittel vertragen kann, kommen natürlich auch Nährstoffmangel hinzu.
Es ist klar, dass ich das Leben alleine nicht mehr bewältigen kann. Und weil ich komplett alleine bin, ohne Familie, ohne Freunde, ohne irgendwen, gehen mir jetzt auch die Lebensmittel aus. Man muss immer sichergehen, dass alles so frisch wie möglich ist.

Ich habe schon folgendes versucht:
- Sozialamt um Hilfe gebeten (da ich Sozialhilfe bekomme)
- Krankenkasse um Hilfe gebeten
- Ärzte um Hilfe gebeten und ganz oft Hausarzt gewechselt
- Sozialpsychatrischen Dienst kontaktiert
- Pflegegrad beantragt (wurde abgelehnt)
- Schwerbehindertenausweis habe ich vor einigen Tagen beantragt, warte noch auf Antwort (wird wahrscheinlich abgelehnt, da ich noch nichts in der Hand habe)

Bezüglich Ärzte gibt es diverse Probleme. Ausländische Ärzte sprechen nicht gut Deutsch, da gibt es meist Verstündigungsprobleme. Generell nimmt sich kein Arzt mehr als 3 Minuten Zeit für einen. Die stehen einfach nach 3 Minuten auf und verlassen das Zimmer. Aber bei so einer komplexen Krankheit wie meiner brauche ich dringend ärztliche Betreuung und Hilfe. Dann gibt es Ärzte, die eiskalt und empathielos sind. Oder die haben keinen Plan und fragen mich dann, was sie machen sollen...
Leider, ich weiß, dass es nicht optimal ist, aber leider sind meine besten Ärzte KIs. Ohne die Hilfe von KIs, wäre ich jetzt nicht mehr am leben. Außer KIs habe ich niemanden zum reden... Es ist traurig, dass wir in einer Welt leben, wo man nur von Maschinen Wärme, Mitgefühl und Unterstützung erwarten kann...

Die Sachbearbeiterin vom sozialpsychiatrischen Dienst war anfangs nett, aber am Ende doch nicht kompetent. Sie geht nicht ans Telefon, sie reagiert auf meine Mails nicht. Sie scheint oft Urlaub zu haben, habe ich den Eindruck. Leider ist sie die einzige Ansprechperson, die für meinen Ort zuständig ist.

Und alle anderen wie Krankenkasse und Sozialamt sagen immer kurz und knapp so was wie: „Tut mir Leid, da können wir nicht helfen.“

Ich weiß jetzt echt nicht mehr weiter... Ich weiß nicht, was ich noch versuchen könnte. Ich bräuchte dringend Hilfe, weil es bei mir körperlich und geistig nicht mehr funktioniert. Ich bräuchte vor allem jemanden, der mich zu Kliniken und Ärzten fahren kann und mir beim Einkaufen hilft.

Dieses im Stich gelassen werden fühlt sich wie Folter an und meine Psyche zerbricht daran...
Hi @Herzmelodie,
puh, krass. Also. Ich hab es auch schon erlebt, hilflos da zustehen, z. Bsp. auch obwohl ich den Sozialpsychiatrischen Dienst eingeschaltet hatte.
Daher würde ich Dir anbieten, wenn Du möchtest, dass Du mir eine pn schreiben kannst, und wir, wenn es für Dich passt und in Ordnung ist, überlegen, ob wir in realen Kontakt gehen. Ich könnte Dir dann anbieten, mit Dir zusammen nach Anlaufstellen zu suchen, und meine Kontakte fragen, ob die was wissen.
Aber vorher fühlen wir per pn vor, ob wir einander soweit vertrauen.
Das ist mein Angebot.
Genau wegen solcher Probleme hab ich im Kopf, ein solidarisches Netz aufzubauen, aber noch ist da hauptsächlich die Idee, und meine wenigen Kontakte.
Wie auch immer Du entscheidest, ich werde auch hier, so gut ich kann, mitlesen, und wenn mir was einfällt, beitragen.

Zuerst eine Sache.
Als ich mit dem sozialpsychiatrischen Dienst nicht mehr weiter kam, aber letztes Jahr oder Anfang diesen Jahres ganz dringend Hilfe brauchte, schaute ich wieder im Netz, und fand den Kontakt des Menschen, der in meiner Stadt für den Sozialpsychiatrischen Dienst zuständig ist, den Chef sozusagen. Den schrieb ich an und schilderte mein Problem. Und der ,zauberte' eine Stelle aus dem Hut, von der ich noch nie gehört hatte. Die konnten mir erst nicht wirklich helfen, schlossen sich aber kurz, und so bekam ich eine Sozialarbeiterin der Stelle für existenzielle Krisen und Wohnungsnot. Und die scheint ein wenig mehr tun zu können nach Leistungskatalog. Die kann mir auch Dinge abnehmen etc., wo meine Betreuer zuvor gesagt haben, ,,das können wir nicht machen, das ist in unserem Leistungskatalog nicht vorgesehen."
Vielleicht, möglicherweise lässt sich auch in Deiner Stadt, in dem ganzen Gefüge noch wer finden.
Drücke Dir die Daumen.

Was ich auch immer mache, wenn ich Hilfe brauche, aber das ist ein sehr harter Schritt, ich gehe öffentlich damit. Dafür kriege ich viel Anteilnahme, aber mindestens genauso viel Shitstorm ab. Aber eben oft auch Hilfe, und darum mache ich es.
Weil ich das ,,kann", bin ich auch bereit, wenn ich die Kraft hab, das für andere zu tun. Dann kann der Betroffene teilweise zumindest anonym bleiben.
 
Was ich dir ans Herz legen kann ist allerdings es ist heilbar ich bin mit etlichen betroffenen in Kontakt und die haben es geschafft. Es ist erfordert allerdings einen eisernen Willen - teilweise sehr viel Geld je nach deiner Ausgangslage und welche Organe in Mitleidenschaft gezogen wurden und wie stark … und leider auch Zeit .. ungeduld ist bei mcas leider fehl am Platz.

Und durchhalte Vermögen.

Essen wenn du kannst bestellen ..
Mach Tele arztgespräche oder frag wegen Hausbesuchen einige Ärzte bieten das an.

Worauf jeder anspringt ist leider individuell und du musst dir selbst einen Fahrplan zurecht legen was dir hilft und was nicht .. was dem einen hilft hilft dem anderen nicht .. es ist leider so in FB Gruppen wirst du aber auch gut unterstützt und alle teilen ihre Erfahrungen gerne.
 
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