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Maßnahme vom Jobcenter!

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Um für jeden eine sinnvolle Maßnahme zu finden bräuchte es beim Jobcenter qualifiziertere Mitarbeiter und mehr zeit für den Klienten, um wirkliche Schwächen rauszubekommen... Nicht jeder benötigt jedes Training und somit ist wirklich vieles sinnlos...

andererseits sollte let auch nicht so viel Augenmerk darauf gelegt werden die Leute nur zu "beschäftigen", weil es ist keine Beschäftigung, die sie brauchen, sondern Arbeit.
 
Sorry werde mich nach diesem Post wieder rausnehmen.
Was für in meinen Augen eine sinnvolle Massnahme wäre,
wäre den Menschen ihr Selbstbewusstsein und somit auch Eigeninitiative wieder zu geben.
Ich habe mich da auch sehr lange durchwurschteln müssen und es stimmt alles negative leider.

Der Punkt ist aber das ich sehr eigeninitiativ und auch schnell gelernt habe.
Weshalb ich die Massnahmen in weniger der als der Hälfte der Zeit hätte durchziehen können und auch sehr viele wichtige Qualifikationen als auch einen Berufsabschluss mitnehmen konnte.
Aber das ist und bleibt das grosse Problem in diesen Massnahmen, das es wirklich nur ums zeit absitzen geht.
Oftmals tauchen die Dozenten gar nicht auf oder sind einfach vollkommen ungeeignet indem sie 8 stunden reden ohne auf jemanden einzugehen ihren haken machen und wieder gehen. Manche Themen wie malen und töpfern und ballspielen naja macht auch wenig Sinn.
Das macht jeden halbwegs normalen Menschen körperlich und psychisch kaputt.

Deshalb jetzt mein Vorschlag an die Massnahmeträger, wäre den Leuten aufzuzeigen wie sich selbst helfen können und ihnen dann Themen zu geben die sie sich selbst erarbeiten oder erlernen müssen. Sie zu motivieren und zu sagen okay pensum erfüllt darfst früher raus. Eben Belohnungen für aktive Mitarbeit geben.
Ihnen aufzuzeigen das sie was bewegen können.
Bei der Kindererziehung nennt man das glaube ich Selbstwirksamkeit.
Aber es tut mir leid wenn ich jetzt nicht die richtigen Worte finde. ich hoffe man kann trotzdem verstehen worauf ich hinaus will.

Mein Rat an den TE:

Ja es ist ein kindergarten, aber ich habe schon sehr viel gearbeitet und gelernt und mich qualifiziert in meinem leben aber ein kindergarten zum anderen kindergarten hat mir ne höhere Stufe ermöglicht.
Will sagen auch die Jobs und Masnahmen von denen ich damals dachte es sei vollkommen sinnlos, waren es im Nachhinein nicht. Meine sinnlosen niedriglohn jobs haben mir den Anspruch auf eine richtige ausbildung ermöglicht.
In einer dieser schwachsinnigen massnahmen in denen wir wochenlang alleine waren und nur sinnlos am pc gezockt haben, bin ich per zufall auf den Beruf gestossen den ich dann gelernt hab usw. usw. usw.
Deshalb geh dahin. Auch wenn es hart wird geh dahin es wird nicht ewig dauern.
und vorallem: Langeweile kann manchmal auch sehr inspirierend sein 😉
 
Seid doch froh das ihr solchen Scheiße noch nie machen musstet 🙄

Habe ich schonmal, allerdings vom Arbeitsamt aus.

Da war tatsächlich nicht alles sinnvoll, aber einiges schon.

Man nimmt halt mit was man gebrauchen kann und den Rest sitzt man ab.

Wie bereits gesagt - man hat ja sonst nichts zu tun und schaden tut es auch nicht und es wird ja bezahlt.

Der TE war noch nicht einen Tag dort, weiß noch nichtmal was er dort konkret tut und meckert schon - das ist auch nicht die ideale Einstellung.

Mit so einer Einstellung bringt er es auch in einem Job nicht weiter.
 
Wenn man ne weile arbeitslos ist und schon zig dieser Maßnahmen gemacht hat, wiederholt sich alles...
da finde ich nicht das es eine schlechte Einstellung ist, wenn man es ablehnt. Und wenn man auch "eh nichts zu tun" hat ist es immer noch besser zu Hause zu sitzen als sein 15. Bewerbungstraining zu machen, was man nicht braucht.

ein Beispiel aus dem eigenen Leben: ich habe Fachabi und sollte zu einer Maßnahme wo ich den Hauptschulabschluss (!) nachholen konnte, und solche Dinge wie pünklich und regelmäßig erscheinen lerne... Hallo, was ist daran sinnvoll FÜR MICH, mag sein das es für die Arbeitslosenstatistik sinnvoll wäre, aber was hätte ich dabei gelernt...?
 
Problem in einer überbetrieblichen Ausbildung

Auch Maßnahme (Problem)

Ich habe ne Ausbildung übern Träger (Arbeitsagentur) angefangen.
Meine Aufgabe besteht, 2 Jahre zur Schule zu gehen und nebenbei ein Praktikum für 2 Jahre zu machen.
Anfangs wirkte der Träger sehr ernst (Wir wollen die Leute zum arbeiten animieren), was ich auch gut fand.

Ich war insgesamt ein halbes Jahr, bei Firma eins, hat mir sehr gut gefallen, wurde die Firma 1 leider pleite und musste alle entlassen. Dann wurde ich einer anderen Firma vorgestellt, wo ich nach 2 Wochen Praktikum keine Lust mehr hatte. Bin zum Träger gegangen, habe ihnen die Situation erklärt, wieso oder weshalb ich auf den Betrieb keine Lust habe, dann sind wir zum Chef hingegangen haben versucht ein Kompromiss zu finden, (Ich bin Auszubildener, ich will lernen, ich will was für meinen Beruf tun, und nicht immer den Ar*** von anderen Leuten sauber machen) aber er meinte, wer soll sonst den Müll wegbringen? Ich habe ihn gesagt; Ich kann verstehen das man den Müll wegbringt, war selber bei einer anderen Firma nen halbes Jahr beschäftigt, da habe ich auch nebenbei Müll von den anderen entsorgt, aber es war für mich nur eine Minuten-Aufgabe, hier kommt es rüber, als würde ich den ganzen Tag Müll wegbringen. Dann hat er gesagt ok, nächste Woche wirst du was anderes machen (war auch was anderes, war auch ein bisschen zu frieden), aber ab nächste Woche war wieder das selbe Schema, nur den ganzen Tag Müll rausbringen. Und dafür habe ich nicht die Ausbildung angefangen, um 1 1/2 Jahre, von den Leuten, den Müll wegzubringen. Da kann ich es auch gleich sein lassen.

Im Betrieb nach 2 Monaten, muss ich immer noch die Drecksarbeit machen, Müll wegbringen, fegen, Mit anpacken, aber ich lerne nichts für die Schule bzw für meinen späteren Beruf. So Dinge die für meinen Beruf wichtig erscheinen, werden mir gar nicht beigebracht. Kommt für mich rüber, als würde ich nur 1 1/2 Jahre meine Zeit absitzen. Hinzu kommt, ich muss mir gefallen lassen, veräppelt zu werden, provoziert werde ich auch von Angestellten, es macht für mich kein Spaß mehr. Dafür habe ich kein Nerv mehr.

Die vom Träger meinten, du kannst nicht mehr wechseln, dann habe ich mir gesagt, ok ich mach weiter. Und nach 2 Monaten habe ich vollkommen die Motivation im Betrieb und in der Schule verloren.

Und die Schule ist der Absturz schlecht hin, wir sind alle Auszubildene in der Klasse, und einer, der im Unterricht dauerhaft nur Unsinn macht, schon öfters negativ bei Lehrern aufgefallen(immer frech war, im Unterricht gegessen hat, die Lehrer dumm angemacht hat, andere vom Lernen abhängt), schon 2 mal beim Schulleiter war, und der bleibt einfach weiterhin in der Klasse.

Ich persönlich verstehe es nicht. Bei Schulen wo man Abschlüsse nachholen kann, habe ich mir noch gesagt, gut sowas wie der nervige Mitschüler ist in jeder Klasse vorhanden. Aber jetzt bei der Ausbildung? So welche gehören direkt von der Schule geflogen. Wenn die ihre Ausbildung nicht ernst nehmen wollen, sollen die lieber verschwinden. Und die Lehrer oder der Klassenlehrer sagen dazu nichts. Nehmen es einfach hin. Ich bin sprachlos, frage an andere, gab es bei euch Kasper Theater in der Ausbildung?

Der Stoff wird auch regelmäßig wiederholt, was auf Dauer ziemlich langweilig macht. Kommt für mich auch so rüber, als würde ich meine Zeit verschwenden.

Wenn die vom Träger, fragen, wie soll es weiter laufen für mich?
Werde ich sagen, entweder neuer Betrieb suchen oder ich kündige. Finde schade, das Geld zu verlieren (fast 300€ pro Monat), aber das hält meinen Nerven nicht mehr aus. Aber nur wegen dem Geld, hält mich da nichts fest.
 
@ Edy
Es geht hier nicht darum, wer sich freiwillig irgendwo bewirbt, sondern Du hast herumgestänkert, dass Agentur für Arbeit und Jobcenter massenweise Akademiker und andere beruflich Qualifizierte in den Niedriglohnbereich vermitteln würden.

Und natürlich ist es das gute Recht eines jeden Akademikers und Ausgebildeten, sich auf alle Jobs zu bewerben, auf die er Bock hat.

Für Akademiker und ähnlich Qualifizierte gibt es eigene Abteilungen = Hochschulservice. Aber ich kann natürlich nachvollziehen, dass Dir das nicht bekannt war.
"Als Spitze des Eisbergs" ist das so, da ändert dein Hochschulservice wohl auch nichts dran, dass selbst Hochqualifizierte in Maßnahmen wie Ein-Euro-Jobs Unkraut jäten, d.h. sinnlose Zwangsarbeit verrichten und reguläre Jobs vernichten.

Ich glaube, das stimmt so, und so was erzählt man mir, und ich glaube nur Leuten, die ihr Geld damit nicht verdienen oder mit Ähnlichem, da gekauft. 😉

Regierungstoby...🙂
 
Wenn man ne weile arbeitslos ist und schon zig dieser Maßnahmen gemacht hat, wiederholt sich alles...
da finde ich nicht das es eine schlechte Einstellung ist, wenn man es ablehnt. Und wenn man auch "eh nichts zu tun" hat ist es immer noch besser zu Hause zu sitzen als sein 15. Bewerbungstraining zu machen, was man nicht braucht.

ein Beispiel aus dem eigenen Leben: ich habe Fachabi und sollte zu einer Maßnahme wo ich den Hauptschulabschluss (!) nachholen konnte, und solche Dinge wie pünklich und regelmäßig erscheinen lerne... Hallo, was ist daran sinnvoll FÜR MICH, mag sein das es für die Arbeitslosenstatistik sinnvoll wäre, aber was hätte ich dabei gelernt...?
Tja, wird halt sanktioniert, Angst geschürt und Druck ausgeübt, wenn du dich nicht zum Affen machen lässt und verwerten - widerechtlich und verfassungswidrig.

Interessiert aber kaum jemanden, sonst würden hier auch nicht zum Teil solche herrischen Beiträge rauskommen.
 
Äh ja, wäre ja vertretbar auf freiwilliger Basis, wenn jemand Bock hat, Bewerbertraining zu absolvieren oder gemeinnützige Arbeit zu verrichten usw., aber nicht sanktionsrelevant.

Das widerstrebt sämtlichen menschlichen Errungenschaften und längst sind wir wieder im Mittelalter, was Gewalt angeht, in jeglicher Form.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittelalter oder auch anderswo, denn wie sagte man vor 80 Jahren so schön, Arbeit macht frei...
die Leute verstehen anscheinend nicht wo das hinführt und ihre eigenen Rechte und ihre Freiheiten sind ihnen egal, wenn sie das System der arge als gut und normal empfinden...

aber er man kann gut reden wenn man nicht selber betroffen ist, tu dies tu das, selber würden die wenigsten an diesen Maßnahmen teilnehmen wollen
 
Mittelalter oder auch anderswo, denn wie sagte man vor 80 Jahren so schön, Arbeit macht frei...
die Leute verstehen anscheinend nicht wo das hinführt und ihre eigenen Rechte und ihre Freiheiten sind ihnen egal, wenn sie das System der arge als gut und normal empfinden...

aber er man kann gut reden wenn man nicht selber betroffen ist, tu dies tu das, selber würden die wenigsten an diesen Maßnahmen teilnehmen wollen

Ob die Leute das gut finden oder nicht, das spielt gar keine Rolle.

Was das Jobcenter vorgibt, das sind schlicht und einfach die aktuellen Spielregeln.

Was man als Betroffener oder auch nicht Betroffener tun kann, das ist, sich den ein oder anderen Aktivisten anzuschließen und gegen diese Auslegung der Gesetze oder gegen die Gesetze selbst aufzulehnen .... es kämpfen bereits viele Menschen auf den unterschiedlichsten Ebenen .....

Was man aber stets tun kann, das ist seiner Verpflichtung nachzukommen und während beispielsweise einer solchen Maßnahme seine Kritik zu äußern und diese auch über den Rahmen der Maßnahme am konkreten Beispiel publik zu machen .....

Nur einfach nicht wollen bringt auch nur einfach Nichts .....
 

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