Hier gilt mal wieder der Spruch, von vornherein wird abgelehnt, ohne zu wissen, was es bringt. Nur weil viele sich hinterher aufregen ... Nun ja, so mancher scheint sich davon gestört zu fühlen ...
Was lernt man dort? Wie schon beschrieben, wie man sich richtig und ohne Rechtschreibfehler und in ordentlichen Sätzen bewerben kann. Habt ihr schon mal Dutzende Bewerbungen durcharbeiten müssen, das kann man gar keinem erzählen, was dort angeflattert kommt ... Und das betrifft viele Bewerber, nicht nur die, die vom Jobcenter betreut werden.
Wer zu Hause ist, braucht oft auch wieder einen strukturierten Tagesablauf. Derjenige, der arbeiten geht, der muss jeden Tag aufstehen, ob er will oder nicht, da ist nix mit umdrehen auf die andere Seite oder verschieben auf morgen ... Da heißt es sich konzentrieren von früh an ... und durchziehen. Das ist auch eine Frage des Trainings, und dafür sind Fitmach-Trainings da. Was ist daran demütigend?
Ich habe auch in der 8. Klasse und dann später bis zum Erbrechen gelernt, wie man eine Bewerbung verfasst, wie man sich vorstellt, wie man sich präsentiert ... die wenigsten Leute wissen das von Haus aus.
Mit solcher Einstellung wirst Du von vornherein natürlich keinen Erfolg haben ... Und wer sagt denn, dass man anschließend einen "Hungerlohnjob" ergattert ... es gibt Arbeitgeber, die gebildetes Personal suchen ... wenn ich natürlich mein halbes Arbeitsleben zu Hause rumgehangen habe, weder einen Abschluss noch einen Willen habe ... von nix kommt nirgends was ... Wer gut verdient, der hat auch meistens eine gute Ausbildung, hat Zeit, Willen, Fleiß und vieles mehr investiert.
Vielleicht mal darüber nachdenken ... als sich aufzuregen darüber, dass andere das x-fache verdienen ... und den Ar... heben und sich um sich selber kümmern, anstatt andere für sich kümmern zu lassen.