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Gelöscht 130622
Gast
Hey, danke für die Antwort. Du hast Recht, sie hat auch das Projekt angesprochen- und ich muss sagen, dass ich dafür natürlich verständlich habe. Das Projekt ist wirklich maßgeblich für den Erfolg der Weiterbildung, und das ist mir bewusst. Meine Teammitglieder berichteten allerdings.
Hi. Der Grund dafür dass es nicht mehr läuft ist, dass ich vor allem in den Modulen Biologie, Mathematik und Chemie einfach nicht klarkomme. Ich lerne 2-3 Stunden täglich und wechsle die Fächer ab. Also Montag Chemie, Dienstag Biologie, Mittwoch Chemie, dann geht es wieder von vorne los. Nebenher gibt es natürlich andere Module, in denen Klausuren stattfinden. Diese machen mir aber nicht so große Probleme wie diese drei. Ich habe mich mit einigen Klassenkameraden zusammengetan und wir lernen ab und zu gemeinsam. In Biologie konnte ich mein Verständnis dadurch sogar verbessern, allerdings nicht in Chemie und Mathe. Ich versuche, die grundlegenden Dinge zu wiederholen, um sie dann in die aktuellen Themen zu integrieren. Die Noten sind dennoch nicht gut- meine letzte Klausur in Mathe war eine 6, in Chemie eine 4. Das ganze frustriert mich einfach sehr. Ich würde also schon sagen, dass die Materie zu anspruchsvoll für mich ist. Ich werde mich nun auch einmal über eine Möglichkeit zur Nachhilfe informieren. Meine Schule bietet das leider nicht direkt an.
Es ist möglich, dass meine Lernstrategie nicht ausreichend ist. Ich lerne vor allem mit den Materialien, die wir im Unterricht bekommen, und nutze viele Youtube Videos. Aber es will einfach nicht in meinen Kopf rein.
Du hast recht, eine zu hohe Zahl an Fehltagen führt zu einer Exmatrikulation und zu einem Ausfall des Bafögs. Ich bin derzeit aber nicht in der "Gefahrenzone" von 30% Fehlzeiten des Gesamtsemesters. Da möchte ich natürlich auch nicht hin.
Was die Ursache dafür ist, dass mich das ganze stresst. Ich habe das Gefühl, noch nicht genau zu wissen, was ich beruflich will. Es tut weh sich das einzugestehen, aber genau das wird das Kernproblem sein: Unentschlossenheit. Mir ist bewusst, dass Rückschläge in einer Fortbildung dazu gehören- und mir ist bewusst, dass sie einzig und allein in meiner Verantwortung liegen. Es ist meine Entscheidung gewesen, das zu machen, und ich werde dafür gerade stehen müssen.
Im Gespräch morgen werde ich ehrlich sein, und das Thema ansprechen. Eventuell lässt sich mit der Schule eine gemeinsame Lösung finden. Was das Projekt angeht, werde ich die Aufgaben erledigen, die anstehen. Meine Lehrerin hat natürlich auch genau das angesprochen, und das ist ihr gutes Recht, schließlich ist sie unsere Betreuerin, und zugleich auch die Person, die das Projekt auswerten muss. Meine Teammitglieder sagten allerdings auch, sie hätte gesagt, ich solle das Studium doch abbrechen, wenn ich nicht bereit bin die Leistung zu bringen. Ich finde einfach, sie hätte das auch direkt zu mir sagen können in unserem morgigen Gespräch, ganz gleich ob sie sauer war. Aber das Gespräch findet morgen statt. Vielleicht war es auch ein Missverständnis.
Geh locker und ohne Vorbehalte ins Gespräch. Wie gesagt, über eine genervte Reaktion kann man wegsehen, das würde ich gar nicht kommunizieren.
Vielleicht geht er es ja grundsätzlich darum, ob die Inhalte nicht zu anspruchsvoll sind. Das wäre keine Schande. Du bist Dir unsicher, dann kannst Du es jetzt reflektieren. Oder liegt es am Lernen und Du brauchst eine andere Strategie.
Gibt es eine Studienberatung?
Ich würde dir raten, dir eine Frist zu geben. Bis zu dem Zeitpunkt, Projektende, Prüfung oder so, nach diesem Termin entscheidest du oder lässt es noch mal Revue passieren, ob du das tatsächlich weiter machen willst.
Du bist noch jung, du hast noch Zeit, das passende für dich zu finden.