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Massive Probleme in meiner Weiterbildung- wie sollte ich vorgehen?

Hey, danke für die Antwort. Du hast Recht, sie hat auch das Projekt angesprochen- und ich muss sagen, dass ich dafür natürlich verständlich habe. Das Projekt ist wirklich maßgeblich für den Erfolg der Weiterbildung, und das ist mir bewusst. Meine Teammitglieder berichteten allerdings.

Hi. Der Grund dafür dass es nicht mehr läuft ist, dass ich vor allem in den Modulen Biologie, Mathematik und Chemie einfach nicht klarkomme. Ich lerne 2-3 Stunden täglich und wechsle die Fächer ab. Also Montag Chemie, Dienstag Biologie, Mittwoch Chemie, dann geht es wieder von vorne los. Nebenher gibt es natürlich andere Module, in denen Klausuren stattfinden. Diese machen mir aber nicht so große Probleme wie diese drei. Ich habe mich mit einigen Klassenkameraden zusammengetan und wir lernen ab und zu gemeinsam. In Biologie konnte ich mein Verständnis dadurch sogar verbessern, allerdings nicht in Chemie und Mathe. Ich versuche, die grundlegenden Dinge zu wiederholen, um sie dann in die aktuellen Themen zu integrieren. Die Noten sind dennoch nicht gut- meine letzte Klausur in Mathe war eine 6, in Chemie eine 4. Das ganze frustriert mich einfach sehr. Ich würde also schon sagen, dass die Materie zu anspruchsvoll für mich ist. Ich werde mich nun auch einmal über eine Möglichkeit zur Nachhilfe informieren. Meine Schule bietet das leider nicht direkt an.
Es ist möglich, dass meine Lernstrategie nicht ausreichend ist. Ich lerne vor allem mit den Materialien, die wir im Unterricht bekommen, und nutze viele Youtube Videos. Aber es will einfach nicht in meinen Kopf rein.

Du hast recht, eine zu hohe Zahl an Fehltagen führt zu einer Exmatrikulation und zu einem Ausfall des Bafögs. Ich bin derzeit aber nicht in der "Gefahrenzone" von 30% Fehlzeiten des Gesamtsemesters. Da möchte ich natürlich auch nicht hin.
Was die Ursache dafür ist, dass mich das ganze stresst. Ich habe das Gefühl, noch nicht genau zu wissen, was ich beruflich will. Es tut weh sich das einzugestehen, aber genau das wird das Kernproblem sein: Unentschlossenheit. Mir ist bewusst, dass Rückschläge in einer Fortbildung dazu gehören- und mir ist bewusst, dass sie einzig und allein in meiner Verantwortung liegen. Es ist meine Entscheidung gewesen, das zu machen, und ich werde dafür gerade stehen müssen.

Im Gespräch morgen werde ich ehrlich sein, und das Thema ansprechen. Eventuell lässt sich mit der Schule eine gemeinsame Lösung finden. Was das Projekt angeht, werde ich die Aufgaben erledigen, die anstehen. Meine Lehrerin hat natürlich auch genau das angesprochen, und das ist ihr gutes Recht, schließlich ist sie unsere Betreuerin, und zugleich auch die Person, die das Projekt auswerten muss. Meine Teammitglieder sagten allerdings auch, sie hätte gesagt, ich solle das Studium doch abbrechen, wenn ich nicht bereit bin die Leistung zu bringen. Ich finde einfach, sie hätte das auch direkt zu mir sagen können in unserem morgigen Gespräch, ganz gleich ob sie sauer war. Aber das Gespräch findet morgen statt. Vielleicht war es auch ein Missverständnis.

Geh locker und ohne Vorbehalte ins Gespräch. Wie gesagt, über eine genervte Reaktion kann man wegsehen, das würde ich gar nicht kommunizieren.

Vielleicht geht er es ja grundsätzlich darum, ob die Inhalte nicht zu anspruchsvoll sind. Das wäre keine Schande. Du bist Dir unsicher, dann kannst Du es jetzt reflektieren. Oder liegt es am Lernen und Du brauchst eine andere Strategie.

Gibt es eine Studienberatung?

Ich würde dir raten, dir eine Frist zu geben. Bis zu dem Zeitpunkt, Projektende, Prüfung oder so, nach diesem Termin entscheidest du oder lässt es noch mal Revue passieren, ob du das tatsächlich weiter machen willst.

Du bist noch jung, du hast noch Zeit, das passende für dich zu finden.
 
Geh locker und ohne Vorbehalte ins Gespräch. Wie gesagt, über eine genervte Reaktion kann man wegsehen, das würde ich gar nicht kommunizieren.

Vielleicht geht er es ja grundsätzlich darum, ob die Inhalte nicht zu anspruchsvoll sind. Das wäre keine Schande. Du bist Dir unsicher, dann kannst Du es jetzt reflektieren. Oder liegt es am Lernen und Du brauchst eine andere Strategie.

Gibt es eine Studienberatung?

Ich würde dir raten, dir eine Frist zu geben. Bis zu dem Zeitpunkt, Projektende, Prüfung oder so, nach diesem Termin entscheidest du oder lässt es noch mal Revue passieren, ob du das tatsächlich weiter machen willst.

Du bist noch jung, du hast noch Zeit, das passende für dich zu finden.
Danke für die Tipps. Eine Studienberatung gibt es in der klassischen Form nicht. Lediglich die Schulleitung, an die man sich bei Problemen wenden könnte. Wobei ich nicht genau weiß, ob die sich dafür zuständig sehen. Ein Versuch ist es natürlich wert. Ich warte erst einmal das morgige Gespräch ab, und schaue dann wie ich handeln kann. Ich glaube auch du sagst das schon richtig. Über die genervte Reaktion kann man hinwegsehen.
Wie gesagt, ich werde morgen einfach ehrlich in dem Gespräch sein, auch wenn ich mich zugegebenermaßen ein bisschen für die Situation schäme.
 
Hallo Lukas,
ich möchte dir nicht zu nahe treten, wirklich gar nicht. Für mich liest sich das so das du dich etwas übernommen hast mit deinem Vorhaben und aktuell absolut und total überfordert bist mit der Gesamtsituation.
Das ist kein Zustand an dem man nichts ändern könnte.
Du machst die Weiterbildung um in gehobener Position zu arbeiten, in einer gehobenen Position zu arbeiten bedeutet neben mehr Geld eben auch mehr Verantwortung und mehr Stress! Einem Teil dieses Stresses bist du jetzt aktuell ausgesetzt in Form deines Studiums, wenn du das wirklich willst musst du da durch! Auf Deutsch arschbacken zusammenkneifen und ordentlich was tun.
Du hast Angst zu Versagen und dich vor deinen Eltern zu blamieren, kann ich verstehen, diese Angst empfindet jeder mit großen Aufgaben, aber mal ganz ehrlich was passiert wenn du das nicht schaffst? Sie werden sicherlich enttäuscht sein, genau wie du selbst auch aber sonst? Wirst du verstoßen? An den Pranger gestellt? Mit Sicherheit nicht. Versagensängste sind völlig normal aber diese Angst musst du in die Schranken weißen, sag dir immer wieder ICH SCHAFFE DAS! Klingt abgedroschen, aber es funktioniert. Wenn du Probleme hast alleine zu lernen (also das gelernte zu behalten weil du ständig mit deinem Kopf woanders bist) such dir einen Lernpartner, ihr könnt über Themen diskutieren, Projekte durchsprechen etc, meist ist es dann leichter sich dinge zu behalten. Ich weiss nicht wie du lernst, ich z.B. Schreibe sehr viel auf, beim Schreiben schweife ich nicht so ab und ich behalte es besser, oder nimm dir Sprachmemos auf und höre sie dir an. Power dich ordentlich aus beim Sport aus um den Kopf frei zu bekommen.

So nun zu deiner Lehrerin, das ist eine Situation die dir dein ganzes Leben lang immer wider begegnen wird. Und ja ich stimme da Jana1980 mit ihrer Aussage zu, das wird sie so salopp in den Raum geworfen haben, aber in deiner Klasse ist es kein Geheimnis das du ständig fehlst, das wird deinen Kollegen durchaus auffallen!

Du hast zwei Möglichkeiten:
1. Aufstehen, Krone richten, weiter gehen
2. das Studium abbrechen, denn lieber kein Studium als ein Schlechtes

Ich persönlich würde Möglichkeit 1 wählen.
Was du machst bleibt dir überlassen, aber egal wie du dich entscheidest mach dir selbst klar das es durchaus okay ist etwas nicht zu schaffen, das ist keine Schande. Man muss nur ordentlich damit umgehen!

Viel Glück
 
Hallo Lukas,
ich möchte dir nicht zu nahe treten, wirklich gar nicht. Für mich liest sich das so das du dich etwas übernommen hast mit deinem Vorhaben und aktuell absolut und total überfordert bist mit der Gesamtsituation.
Das ist kein Zustand an dem man nichts ändern könnte.
Du machst die Weiterbildung um in gehobener Position zu arbeiten, in einer gehobenen Position zu arbeiten bedeutet neben mehr Geld eben auch mehr Verantwortung und mehr Stress! Einem Teil dieses Stresses bist du jetzt aktuell ausgesetzt in Form deines Studiums, wenn du das wirklich willst musst du da durch! Auf Deutsch arschbacken zusammenkneifen und ordentlich was tun.
Du hast Angst zu Versagen und dich vor deinen Eltern zu blamieren, kann ich verstehen, diese Angst empfindet jeder mit großen Aufgaben, aber mal ganz ehrlich was passiert wenn du das nicht schaffst? Sie werden sicherlich enttäuscht sein, genau wie du selbst auch aber sonst? Wirst du verstoßen? An den Pranger gestellt? Mit Sicherheit nicht. Versagensängste sind völlig normal aber diese Angst musst du in die Schranken weißen, sag dir immer wieder ICH SCHAFFE DAS! Klingt abgedroschen, aber es funktioniert. Wenn du Probleme hast alleine zu lernen (also das gelernte zu behalten weil du ständig mit deinem Kopf woanders bist) such dir einen Lernpartner, ihr könnt über Themen diskutieren, Projekte durchsprechen etc, meist ist es dann leichter sich dinge zu behalten. Ich weiss nicht wie du lernst, ich z.B. Schreibe sehr viel auf, beim Schreiben schweife ich nicht so ab und ich behalte es besser, oder nimm dir Sprachmemos auf und höre sie dir an. Power dich ordentlich aus beim Sport aus um den Kopf frei zu bekommen.

So nun zu deiner Lehrerin, das ist eine Situation die dir dein ganzes Leben lang immer wider begegnen wird. Und ja ich stimme da Jana1980 mit ihrer Aussage zu, das wird sie so salopp in den Raum geworfen haben, aber in deiner Klasse ist es kein Geheimnis das du ständig fehlst, das wird deinen Kollegen durchaus auffallen!

Du hast zwei Möglichkeiten:
1. Aufstehen, Krone richten, weiter gehen
2. das Studium abbrechen, denn lieber kein Studium als ein Schlechtes

Ich persönlich würde Möglichkeit 1 wählen.
Was du machst bleibt dir überlassen, aber egal wie du dich entscheidest mach dir selbst klar das es durchaus okay ist etwas nicht zu schaffen, das ist keine Schande. Man muss nur ordentlich damit umgehen!

Viel Glück
Ich danke vielmals für diese Worte, das hat mir jetzt schon mal nen ordentlichen Push gegeben, die Situation nicht zu negativ zu bewerten. Ich werde nun auch die erste Variante wählen und mich an die Arbeit machen, der Tag ist noch nicht vorüber und es gibt Dinge die ich tun kann, um vor allem das jetzige Projekt nach vorne zu treiben. So wie Jana es mir gesagt hat, werde ich dieses Projekt jetzt zu Ende bringen und dann einmal Revue passieren lassen, wie es für mich weitergehen kann, und ob das ganze wirklich was für mich ist. Da steckt viel Selbstreflektion hinter, aber dazu bin ich durchaus fähig.

Und ja, es ist natürlich so: Gerade in dieser Fortbildung, die mich quasi auf einen stressigen Berufsalltag vorbereitet, bleibt Stress nicht aus. Sonst wäre es schließlich auch keine gute Vorbereitung. Das soll schon abhärten.
Danke noch einmal und dir nur das Beste!
 
Wissen deine Eltern, dass die Fortbildung nicht so gut läuft?

Falls du es nicht erzählen wolltest oder konntest, könnte ich mir vorstellen, dass dich das zusätzlich belastet.

Mein Sohn hat sein Studium, das er letztes Jahr begonnen hatte, abgebrochen. Er hat sich inzwischen für einen anderen Studiengang entschieden.

Er hat sich.....hm.....zwischendurch auch ziemlich hängen lassen, worüber ich natürlich nicht begeistert bin. Andererseits finde ich es gut, dass er offen kommuniziert hat......dass man auch mal scheitert o. ä. das ist zutiefst menschlich. Am meisten lernt man durch Fehler, "Umwege" im Leben und und und.....manchmal merkt man die positiven Effekte erst später.

Haben dir die ersten Monate denn Spaß gemacht oder hast du vielleicht das Gefühl, das durchziehen zu müssen?
 
Wissen deine Eltern, dass die Fortbildung nicht so gut läuft?

Falls du es nicht erzählen wolltest oder konntest, könnte ich mir vorstellen, dass dich das zusätzlich belastet.

Mein Sohn hat sein Studium, das er letztes Jahr begonnen hatte, abgebrochen. Er hat sich inzwischen für einen anderen Studiengang entschieden.

Er hat sich.....hm.....zwischendurch auch ziemlich hängen lassen, worüber ich natürlich nicht begeistert bin. Andererseits finde ich es gut, dass er offen kommuniziert hat......dass man auch mal scheitert o. ä. das ist zutiefst menschlich. Am meisten lernt man durch Fehler, "Umwege" im Leben und und und.....manchmal merkt man die positiven Effekte erst später.

Haben dir die ersten Monate denn Spaß gemacht oder hast du vielleicht das Gefühl, das durchziehen zu müssen?
Hallo. Nein, meine Eltern wissen derzeit nicht, dass es so miserabel läuft. Sie sehen, dass ich sehr viel lerne und meine Mutter sagt mir oft, ich solle mir doch mal eine Pause gönnen. Sie wissen zwar von meinen Problemen in Mathematik, aber das sie so gravierend sind- davon habe ich nicht gesprochen.

Ich muss sagen, dass die ersten Monate wirklich Spaß gemacht haben, mittlerweile aber eher nicht. Wie gesagt, ich gehe teilweise wirklich mit Bauchschmerzen zur Schule, weil ich dem Unterricht nicht viel beitragen kann und bei Fragen der Lehrer oftmals nicht die richtige Antwort parat habe. Während alle die Ergebnisse ihrer Matheaufgaben stolz präsentieren, habe ich meist nicht das richtige Ergebnis. Das nervt natürlich schon sehr. Es fühlt sich schon so an, als müsse ich das machen.
 
Wenn du das Studium zu Ende bringen willst, würde ich tatsächlich versuchen, das Verständnis in deinen Problemfächern über Nachhilfe zu erlangen. Gut wäre gewesen, das von Anfang an so zu handhaben, denn jetzt musst du ne Menge aufholen für ein Grundverständnis. Ob der Lernstoff das zeitlich hergibt wirst du selber am besten beurteilen können.

Gegenüber der Lehrerin würde ich mit offenen Karten spielen und ruhig zugeben, dass du ihren Rat und idealerweise auch Verständnis erbittest. Da würde ich kleine Brötchen backen.

Ich teile deine Meinung, dass es nicht fair war, in deiner Abwesenheit über dich zu sprechen. Das macht man eigentlich grundsätzlich nicht und ob du häufig krank bist oder nicht wissen die anderen zwar, das aber offen zu thematisieren geht eigentlich gar nicht. Hier könntest du dir "wünschen, dass sie dich zukünftig direkt anspricht. Dass das in der Klasse so offen und dazu noch in deiner Abwesenheit thematisiert wurde wäre dir sehr unangenehm."

Wenn du ein einigermaßen vertrauensvolles Verhältnis zu deinen Eltern hast, würde ich denen sukzessive stecken, dass dir das Studium nicht ganz leicht fällt und du Sorgen hast. Die mit jemandem zu teilen ist wichtig, um dich ein wenig zu entlasten.

Wie weit bist du denn jetzt in Summe? Noch in der ersten Hälfte oder geht es schon in die Zielgerade? So einige erleben während des Studiums Durststrecken. Die zu bewältigen kostet Kraft, wenn man es geschafft hat, kann man aber auch ein bisschen stolz auf sich sein.

Selbst wenn du später in dem Beruf nicht mehr arbeiten solltest hast du zumindest den erfolgreichen Abschluss im Lebenslauf stehen. Abbrüche wirst du in Vorstellungsgesprächen immer begründen müssen. Ich oute mich mal als jemand, der zum Team Arschzusammenkneifen gehört.
 
Such dir Nachhilfe in den Naturwissenschaften. Du bist sicher nicht der Einzige, der hier Probleme hat. Ich habe es im Grundstudium bei einigen mitbekommen: das waren die Fächer an denen das Studium gescheitert ist.
 
Ist das eine private Technikerschule oder eine staatliche?
Staatliche sind meist kostenlos und an den privaten kriegt kommt man meist sehr oft so durch.
Es klingt aber nach einer privaten schona lleine wegen dem Verhalten der Lehrkraft.

Techniker ist schwer den schafft nicht jeder, genauso wenig wie jeder ein Studium schafft. Im schlimmsten Fall muss man einfach aufhören.

Dann einfach den Industriemeister machen, alle Prüfungen kaufen von 2010 bis 2024 (ca. 1200 Euro) im DHIK Shop und alles auswendig lernen, schafft so gut wie jeder mit einer 1.
 

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