Meiner Meinung nach ist das der prominenteste Unterschied zwischen „im Team reden“ und „es verändert sich wirklich etwas im Alltag“. Das ist ja kein kleines Detail, wenn er jetzt öfter den Laptop im Büro lassen kann. Mittlerweile hat sich das bei mir auch gebessert, aber das Nach-Hause-Schleppen von Arbeit kenne ich leider auch. Da sitzt man dann zwar auf der Couch, ist gedanklich aber noch mindestens im Meeting.
Die Erkenntnis, dass die Mitarbeiter offenbar wieder mehr eigene Zuständigkeit übernehmen, empfinde ich definitiv als spannend. Natürlich kann ich mich diesbezüglich irren, aber meines Erachtens ist das schon der Punkt, an dem Coaching nicht nur einzelne Gespräche bedeutet, sondern etwas im Unternehmen anstößt, weil die Leute selbst klarer sehen, was sie beitragen können, und nicht nur, weil jemand von außen sagt, was alle tun sollen. Hält er diese Feedbackgespräche jetzt fest ein?