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Liebe, was ist das?

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Ums gleich vorwegzunehmen: ich bin ein Freund der Persönlichkeitsentwicklung, aber nicht der Auffassung, der Mensch kann sich selbst alles geben, was er braucht. Wir sind "Herdentiere", brauchen einander.

Das mag für bestimmte Menschen und Einsiedler weniger gelten. Und ja, man kann gut zu sich sein. Aber essentielle Dinge (soziale Beziehungen zu anderen Menschen zum Beispiel) kann man sich nicht selber geben. Das wollen einem bestimmter Ratgeber-Bücher nämlich suggerieren.

Und nein, ich meine damit nicht, "sich selbst nicht genug sein", ich meine etwas anderes.
Ja, ich habe gründlich darüber nachgedacht.
 
Unerfüllter Partner- oder Kinderwunsch zum Beispiel kann unglücklich machen.
Naja ist man denn in einer unglücklichen Verfassung in einer besseren Position?
Was genau bringt es denn?
Trauer ist das eine, Leiden das andere.

Klar braucht der Mensch zwischenmenschlichen Kontakt, aber nicht ausschließlich um glücklich zu sein.
Man muss nur oft genug auf die Schnauze fallen, dann lernt man das evtl. Und hat kein Bock mehr sein Empfinden von der Laune anderer abhängig zu machen.
 
Was Monogamie angeht, da weiß ja eh kein Mensch, was kommt?

Man kann sich heute die Treue schwören und in 10 Jahren ist die Luft evtl. raus in einer Beziehung.
Kann man ja hier öfter mal lesen.

Von demher stimmte ich darin überein, mit dem (potentiellen) Partner möglichst genau über die eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu sprechen. Vielleicht auch Eventualitäten abklären.

Und wenn sich beide dann einig sind, steht einer Partnerschaft doch nichts im Wege?
 
@mitohnealles: bist du polyamorös?

Oder kennst du Menschen, die so sind?
@Nein bin ich nicht. Ich bin streng monogam, sorry. Ich kann meine Liebe nicht aufteilen (die körperliche). Aber ich kenne Menschen die ich mag die polyamorös sind - und die sagen das dann aber auch offen. Das ist total okay so. Ich komme nur mit Menschen nicht klar die heucheln oder meinen ein Gelübde über ewige Liebe ablegen zu können. Sich vor einer Trennung - wenn vorher anders abgesprochen - anderweitig zu amüsieren finde ich eklig. Halte(t) mich für konsertvativ. 😱
 
So einfach finde ich das gar nicht.
Ist es auch nicht.

Sagt @mitohnealles dann ja auch:
Ich meine damit, dass es zuerst recht einfach ist sich in eine romantische Liebesbeziehung zu begeben sofern man das Glück hat jemanden zu treffen der/sie zu einem passt (gedanklich & emotional wie körperlich) - und das gilt es immer zu feiern, finde ich. Kommt superselten vor imho.

Zu 100% passt es nie, wäre wahrscheinlich auch langweilig; aber wenn man kompromissfähig ist, erhöht sich die Chance auf eine stabile Beziehung.
 
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