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Lebt ihr jeden Tag so, als wäre es euer letzter?

Also wenn ich wirklich jeden Tag so leben würde, als wäre es mein letzter, dann würde ich glaub ich gar nicht mehr zur Ruhe kommen, weils einfach noch zu viel gibt, was ich machen und erleben möchte und einfach mal nur faul zu Hause sitzen wäre dann ein verschwendeter Tag... also nein, tue ich eher nicht. Aber ich achte z.B. drauf, dass ich nicht in Streit oder dergleichen Abends ins Bett gehe... sei es mit dem Partner, mit Familie, mit Freunden... ich will einfach, dass alle sich irgendwie ausgesprochen und versöhnt haben, eh man sich schlafen legt. Da spielen halt immer so Gedanken rein "Was wenn einer mal nicht mehr aufwacht und das letzte, was wir miteinander hatten, war Streit"... aber ansonsten... wie gesagt, eher nicht. Ich versuche ein guter Mensch zu sein und jeden Tag wenigstens irgendwas positives zu erleben oder irgendwas aus dem Tag für mich mitzunehmen... klappt aber auch nicht unbedingt immer, manchmal hat man eben auch doofe Tage, wo einfach nix so läuft, wie man es gerne hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zeit vergeht nicht: "Willst du mit mir gehen, oder willst du lieber du selber sein?" fragte die Zeit.
Seine Zeit damit zu verschwenden, die Zeit zu beschimpfen, weil sie einem keine Zeit lasse, ist eine der größten Zeitverschwendungen.
Es sind nicht die Stunden und Tage, die du im Rückblick, glaubst verloren zu haben, es sind die Dinge, die du in diesen Stunden und Tagen nicht getan hast.
Mach das, worauf du Lust hast, und solltest du einmal auf nichts Lust haben, dann mach dir nicht Sorgen um die Dinge, die dich nicht kümmern, wenn du auf etwas Lust hast.
 
Hm diese Frage, die kennen wir schon ewig. Sie kommt immer mal wieder von uns oder von anderen.
Was aber ist unsere Antwort auf diese Frage. Oder was ist das was wir selbst daraus gemacht haben und auch anderen schon geantwortet haben.
Lebe den Tag als wäre es dein letzter - vergesse aber dabei nicht, es kann noch ein morgen, ein übermorgen, aber auch noch viele Jahre geben, die du erleben wirst.
Und so tun wir, das was wir unbedingt noch tun oder erleben wollen, so zeitnah wie es uns möglich ist und verschieben oder lassen dann auch schon mal für uns unwichtigeres erst einmal weg. Wenn es irgendwann an Wichtigkeit gewinnt, dann kann es dann ja getan werden. Es gibt nur weniges, was heute noch Vorrang haben könnte vor dem was uns wichtig ist. Oder eigentlich stimmt diese Aussage so auch nicht, denn wenn Menschen oder Tiere die uns sehr wichtig sind unsere Hilfe dringend benötigen würden, dann wären wir erst einmal für sie da. Doch Vorrang hat heute unser eigen Leben, denn wer weiß schon wie lange wir dieses noch haben werden. Sicher deutlich weniger lang, als wir dieses Handeln für uns als einen Weg für jetzt und später als sehr wichtig beschlossen haben. Und ja wir leben danach. Wir leben einerseits als könnte das Leben gleich zu Ende gehen oder aber auch noch sehr lange währen.
Denn würden wir dies nicht tun, hätten wir vielleicht in naher Zukunft scchon nichts mehr von was wir leben können ...
 
Ich hatte mal eine riskante OP vor mir und habe die Zeit davor so gelebt, als ob ich an dem Tag sterben würde. Es war eine intensive und gute Zeit. Habe viel mit Freunden und Familie unternommen. Habe anderen Geschenke gemacht und die Zeit mit viel positivem Verbracht.

Ich versuche jeden Tag etwas zu tun, dass mir unangenehm ist, oder probiere etwas neues aus. Also die Komfortzone zu verlassen. Herausforderungen zu meistern. Wenn es ich es im kleinen trainiere, schaffe ich auch die großen besser zu meistern.

Ich bin mit allen Menschen im reinen, selbst die die mir Unrecht getan haben oder mich bestohlen haben, habe ich vergeben. Somit lebe ich so, dass es für mich nicht schlimm wäre.

Ich lebe jeden Tag in Dankbarkeit, schätze und geniese die gemeinsame Zeit mit meinen geliebten Menschen.
 
Ich versuche jeden Tag etwas zu tun, dass mir unangenehm ist, oder probiere etwas neues aus. Also die Komfortzone zu verlassen. Herausforderungen zu meistern. Wenn es ich es im kleinen trainiere, schaffe ich auch die großen besser zu meistern.
Genau damit beschäftige ich mich gerade extrem. Hast du vielleicht Beispiele, wann du die Komfortzone verlässt also sowas wie alleine ins Kino ( steht bei mir "auf der Liste"🙂)


Ich bin mit allen Menschen im reinen, selbst die die mir Unrecht getan haben oder mich bestohlen haben, habe ich vergeben. Somit lebe ich so, dass es für mich nicht schlimm wäre.
Wow das hört sich so friedlich irgendwie an 🙂
Bis dahin is es noch n länger Weg für mich haha aber es freut mich sehr, dass du das Leben so leben kannst und vor allem gelernt hast zu vergeben. Das gibt schonmal ganz schön viel Frieden, denke ich.
Dir alles Gute 🙂
 

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