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Gelöscht 123871
Gast
Ich finde in kleinen Schritten wieder ins Leben.
Was ist denn Leben überhaupt? Eine spannende Frage auf die ich bis jetzt
keine passende Antwort gefunden habe.
Heute habe ich existiert - Bett - Sofa - Kühlschrank und wieder von vorne.
Irgendwie nicht so erfüllend das ich sagen könnte das muss ich morgen nochmal haben.
Zwischenzeitlich diverse Podcasts zum Thema Sui, Depression, stal*ing und Narzissmus und in seinen Gedanken verlieren, tausende Gefühle aushalten und zum Abend hin etwas Alkohol und eine Schlaftablette.
Jetzt in diesem Moment, im Bett liegend, leicht benebelt ist es erträglich.
Früher war ich lebendiger, hatte Zuneigung, wurde mitgerissen, war irgendwie etwas wert. Hatte jemanden um den ich mich gerne gekümmert habe. Mehr als um mich selbst. Rückblickend. Währenddessen ist es einfach passiert, unbewusst, ohne großes hinterfragen. Das könnte leben sein.
Selbstliebe Fehlanzeige, wert bin ich mir oftmals nichts mehr.
Der Gedanke an ewiger Ruhe fasziniert mich. Spirituell etwas hin und hergerissen. Aber es müsste friedlich sein wenn es keine Reinkarnation gibt.
Texte schreiben (hier im Forum) tut kurzzeitig ganz gut. Würde aber lieber ein sorgenfreies Leben führen, das tat ich aber noch nie? Gibt es überhaupt ein sorgenfreies Leben?
Mein Experiment der absoluten Stille (kein Tv, Musik, …) zuhause geht dem Ende zu. Vorgesehen war es für den Rest des Jahres. Vermissen tu ich aber eigentlich nichts
Ich habe mir einige Bücher gekauft aber nie gelesen. Nach einigen Seiten des anlesens gebe ich meist wieder auf.
Und so ging jetzt wieder ein Tag zuende an dem nichts passiert ist, ich mit niemanden Kontakt hatte, keine Aktivität ausgeführt habe die irgendwas in mir auslöst, nichts passierte wo ich sagen kann wow, das mache ich nochmal.
Also was ist leben außer leiden?
Vielleicht könntest Du zum schlafen CBD Öl gutes
Habe ich schon probiert, CBD Blüten, Tropfen … wirkt subtil und nicht stark genug. Ich kann 30 Kilometer joggen und mein gedankenkarussel hält mich wach.