Hallo,
ich bin Mitte 20 und seit einigen Monaten fühle ich mich nicht mehr gut. Ich gehe fast gar nicht mehr raus, außer zur Arbeit und habe auch kaum Motivation um etwas zu unternehmen. Am liebsten bin ich einfach Zuhause und gucke irgendwelche Serien, liege im Bett und das auch sehr lange. Dazu habe ich noch ziemlich starke Schlafstörungen bekommen, und wenn ich deswegen nicht schlafen kann, denke ich über alles mögliche nach.
Das war bis vor relativ kurzem noch anders. Ich war jedes Wochenende unterwegs, immer auf irgendwelchen Geburtstagen oder eben mit Freunden unterwegs in Kinos, Bars, Fußball spielen o.ä. Auch nach der Arbeit habe ich mich oft noch mit Freunden getroffen. Rückblickend hatte ich da echt die beste Zeit, ich habe mich selbstbewusst gefühlt, immer neue Leute kennengelernt, ich wurde von meinem Umfeld gemocht und ich war ein echt glücklicher Mensch.
Leider habe ich dann einen Fehler gemacht und etwas von einem Freund (A) weiter erzählt, was ich nicht hätte weiter sagen sollen. Er hat eine ziemlich gute Stelle in einem sehr großen Unternehmen und hat mir im Vertrauen gesagt, wie viel er verdient. Leider ist mir das bei einem Gespräch über Gehälter mit einem anderen Freund (B) rausgerutscht, das kam dann raus und seitdem hat Freund A den Kontakt mit mir abgebrochen, verständlich natürlich. Es war auch kein Streitgespräch, sondern sachlich, ich habe mich entschuldigt und meinen Fehler eingesehen und er hat es akzeptiert und fand es gut, dass ich mich entschuldigt habe, möchte aber dennoch keinen Kontakt mehr, was ich natürlich akzeptiere und nachvollziehen kann.
Aber seitdem ging es bei mir bergab, weil ich enttäuscht von mir selbst bin. Ich bin eigentlich jemand, der Geheimnisse sehr gut für sich behalten kann, das mache ich sogar bei Leuten die mir nicht wichtig sind, weil sich das so gehört. Ich weiß nicht warum mir das passiert ist. Ich schäme mich einfach seitdem und meide den größten Teil meines damaligen Freundeskreis, weil ich Angst habe, dass Freund A unseren gemeinsamen Freunden davon erzählt hat und ich drauf angesprochen werde. Eine andere Angst ist, dass ich gefragt werde, wie es denn Freund A geht, weil die Leute denken, wir hätten noch Kontakt. Ich wüsste nicht, was ich sagen sollte.
Ich habe seitdem wirklich meistens abgeblockt, wenn ich mal gefragt wurde ob ich raus komme, einfach aus Scham. Leider wohne ich auch in einer relativ kleinen Stadt, so dass man sich Abends wenn man raus geht sicher mal über den Weg läuft. Meistens bin ich dann in andere Städte gefahren, wenn ich doch mal raus ging.
Ich habe mich bisher noch nie wirklich jemanden geöffnet, was das angeht. Meine Familie und übrigen Freunde denken, alles wäre wie immer, aber das ist es nicht. Mir ist es aber auch unangenehm darüber zu reden. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Ich habe mir den Freundeskreis mühsam aufgebaut, und jetzt ist er nicht mehr existent. Ich denke auch, dass es da kein zurück mehr gibt und ich einen neuen Freundeskreis brauche, aber ich weiß nicht, wie ich den finden soll. Es ist echt wie ein Loch in welchem ich gefangen bin und ich muss da wieder raus, ich weiß aber nicht wie. Wenn wieder Sommer ist, möchte ich nicht im Mitleid versunken in meiner Bude gammeln, während alle anderen draussen sind und Spaß haben.
Manchmal frage ich mich ob ich schon eine Therapie brauche, weil es fühlt sich echt nicht normal an. Wenn mich meine übrig gebliebenen Freunde (die nichts mit dem erwähnten Freundeskreis zu tun hatten) fragen ob ich rauskomme, löst das schon Stress in mir aus. Ich habe echt nicht mehr so viel Selbstbewusstsein wie früher. Ich date nicht mal mehr, weil ich nichts zu erzählen habe. Wer will schon jemanden kennenlernen, der den ganzen Tag nur Zuhause hockt.
Wie soll ich vorgehen? Ich weiß, dass es selbstverschuldet ist, aber ich muss da trotzdem wieder raus kommen!
ich bin Mitte 20 und seit einigen Monaten fühle ich mich nicht mehr gut. Ich gehe fast gar nicht mehr raus, außer zur Arbeit und habe auch kaum Motivation um etwas zu unternehmen. Am liebsten bin ich einfach Zuhause und gucke irgendwelche Serien, liege im Bett und das auch sehr lange. Dazu habe ich noch ziemlich starke Schlafstörungen bekommen, und wenn ich deswegen nicht schlafen kann, denke ich über alles mögliche nach.
Das war bis vor relativ kurzem noch anders. Ich war jedes Wochenende unterwegs, immer auf irgendwelchen Geburtstagen oder eben mit Freunden unterwegs in Kinos, Bars, Fußball spielen o.ä. Auch nach der Arbeit habe ich mich oft noch mit Freunden getroffen. Rückblickend hatte ich da echt die beste Zeit, ich habe mich selbstbewusst gefühlt, immer neue Leute kennengelernt, ich wurde von meinem Umfeld gemocht und ich war ein echt glücklicher Mensch.
Leider habe ich dann einen Fehler gemacht und etwas von einem Freund (A) weiter erzählt, was ich nicht hätte weiter sagen sollen. Er hat eine ziemlich gute Stelle in einem sehr großen Unternehmen und hat mir im Vertrauen gesagt, wie viel er verdient. Leider ist mir das bei einem Gespräch über Gehälter mit einem anderen Freund (B) rausgerutscht, das kam dann raus und seitdem hat Freund A den Kontakt mit mir abgebrochen, verständlich natürlich. Es war auch kein Streitgespräch, sondern sachlich, ich habe mich entschuldigt und meinen Fehler eingesehen und er hat es akzeptiert und fand es gut, dass ich mich entschuldigt habe, möchte aber dennoch keinen Kontakt mehr, was ich natürlich akzeptiere und nachvollziehen kann.
Aber seitdem ging es bei mir bergab, weil ich enttäuscht von mir selbst bin. Ich bin eigentlich jemand, der Geheimnisse sehr gut für sich behalten kann, das mache ich sogar bei Leuten die mir nicht wichtig sind, weil sich das so gehört. Ich weiß nicht warum mir das passiert ist. Ich schäme mich einfach seitdem und meide den größten Teil meines damaligen Freundeskreis, weil ich Angst habe, dass Freund A unseren gemeinsamen Freunden davon erzählt hat und ich drauf angesprochen werde. Eine andere Angst ist, dass ich gefragt werde, wie es denn Freund A geht, weil die Leute denken, wir hätten noch Kontakt. Ich wüsste nicht, was ich sagen sollte.
Ich habe seitdem wirklich meistens abgeblockt, wenn ich mal gefragt wurde ob ich raus komme, einfach aus Scham. Leider wohne ich auch in einer relativ kleinen Stadt, so dass man sich Abends wenn man raus geht sicher mal über den Weg läuft. Meistens bin ich dann in andere Städte gefahren, wenn ich doch mal raus ging.
Ich habe mich bisher noch nie wirklich jemanden geöffnet, was das angeht. Meine Familie und übrigen Freunde denken, alles wäre wie immer, aber das ist es nicht. Mir ist es aber auch unangenehm darüber zu reden. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll. Ich habe mir den Freundeskreis mühsam aufgebaut, und jetzt ist er nicht mehr existent. Ich denke auch, dass es da kein zurück mehr gibt und ich einen neuen Freundeskreis brauche, aber ich weiß nicht, wie ich den finden soll. Es ist echt wie ein Loch in welchem ich gefangen bin und ich muss da wieder raus, ich weiß aber nicht wie. Wenn wieder Sommer ist, möchte ich nicht im Mitleid versunken in meiner Bude gammeln, während alle anderen draussen sind und Spaß haben.
Manchmal frage ich mich ob ich schon eine Therapie brauche, weil es fühlt sich echt nicht normal an. Wenn mich meine übrig gebliebenen Freunde (die nichts mit dem erwähnten Freundeskreis zu tun hatten) fragen ob ich rauskomme, löst das schon Stress in mir aus. Ich habe echt nicht mehr so viel Selbstbewusstsein wie früher. Ich date nicht mal mehr, weil ich nichts zu erzählen habe. Wer will schon jemanden kennenlernen, der den ganzen Tag nur Zuhause hockt.
Wie soll ich vorgehen? Ich weiß, dass es selbstverschuldet ist, aber ich muss da trotzdem wieder raus kommen!