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Lena7
Gast
Ja, es gibt sie, die Prediger die vor der Hölle warnen, die versuchen, die Menschen wach zu rütteln.
Es gibt aber auch viele andere Prediger und Pfarrer die den Menschen die Liebe von Jesus versuchen schmackhaft zu machen.
Egal wie, die Hauptsache ist doch es wird die Wahrheit gesagt.
Egal von welcher Seite man es anfängt.
Wer sind wir Menschen gegen Gott, das wir darüber urteilen können, was gerecht oder ungerecht ist.
Verstehen wir die Hintergründe, warum Gott handeln muß wie er handelt.
Übrigens zählt für mich das alte Testament genauso wie das Neue. Es ist nur nicht angebracht, es vor dem Neuen Testament, wenn man noch nichts von Gott weiß, zu lesen.
Ich staune übrigens über das was K. Ratzinger da geäußert hat - das hätte ich ihm gar nicht zu getraut.
Es gibt aber auch viele andere Prediger und Pfarrer die den Menschen die Liebe von Jesus versuchen schmackhaft zu machen.
Egal wie, die Hauptsache ist doch es wird die Wahrheit gesagt.
Egal von welcher Seite man es anfängt.
Wer sind wir Menschen gegen Gott, das wir darüber urteilen können, was gerecht oder ungerecht ist.
Verstehen wir die Hintergründe, warum Gott handeln muß wie er handelt.
Übrigens zählt für mich das alte Testament genauso wie das Neue. Es ist nur nicht angebracht, es vor dem Neuen Testament, wenn man noch nichts von Gott weiß, zu lesen.
Ich staune übrigens über das was K. Ratzinger da geäußert hat - das hätte ich ihm gar nicht zu getraut.
Zitat:
Strafen treffen ganze Familien
Moralisten nehmen sich gern ein Vorbild an den teilweise harschen Aussagen des Alten Testaments. Sie lassen dabei außer Acht, dass es auch ganz andere Schlüsselbegriffe gibt, die Gottes Verhalten gegenüber den Menschen beschreiben: Gnade, Güte, Liebe zum Beispiel.
Aus dem Buch Jesaja entnehmen sie stattdessen, dass ein eifersüchtiger Gott den Götzendienst des Volkes mit dem Tod bestraft: „Die sollen ein Rauch werden in meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt." (Jesaja 65, 5).
Was noch schlimmer ist: Die Strafen treffen nicht nur die Übeltäter, sondern auch ihre Familien. Dass Gott die Menschen für ihr unmoralisches Tun und für den Glaubensverlust hart bestraft, ist im Alten Testament vielfach belegt.
Paradoxerweise bringt die Rede von der Gottesstrafe für viele Menschen psychische Entlastung. Naturkatastrophen, folgenreiche Unfälle, der Tod von Angehörigen bekommen auf diese Weise eine spezielle Bedeutung.
Sie verlieren ihre unerträgliche Sinnlosigkeit. Selbst wenn das eigene Leiden groß ist, erscheint es ein wenig erträglicher, wenn es als Buße für eigenes Fehlverhalten verstanden werden kann.
Martin Luther zögerte nicht, bei Verstößen gegen die zehn Gebote eine breite Palette von Strafen Gottes in Aussicht zu stellen, doch hatte sich der Akzent schon erkennbar verschoben.
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Ich weiß, Lena. Das alte Testament zählt für Dich aus nachvollziehbaren Gründen nicht.
Ich selbst wurde katholisch erzogen. Mit Androhung aller möglichen Strafen! Oder sind die "Hölle" oder das "Fegefeuer" etwa Sanatorien?
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