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Kulturzeit Beitrag "Der Gotteswahn"

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Hat niemand behauptet, das ALLE Gläubigen Angstträume haben. Es ist aber eine Tatsache das die Kirchen den Gläubigen eine gewisse Angst mitgeben wollen. Und das scheint in allen Religionen so zu sein. Der Teufel wurde sogar extra dafür erfunden.

naja, 'teufel' und 'hölle' - ebenso die 'erbsünde' - gibt es z.b. nach evangelischer auffassung nicht....

mit angst lässt sich aber prima werben, seien es versicherungen, renten, produkte (z.b. autos) mit überdurchschnittlichem sicherheitsstandards und und und.....
in der politik lässt sich angst (ob bereits vorhanden oder nachträglich geschürt) sicher noch besser einsetzen.

auch atheisten scheinen manchmal ängste schüren zu wollen, nach dem motto: 'wach auf, oder willst du dein ganzes leben als unmündige puppe verbringen'? (überspitzt gesagt)

angst ist ein hemmnis oder aber eine triebfeder dess lebens: wir menschen appelieren so oft an ängste bzw. sicherheitsbedürfnisse anderer.....
 
Ich finde es lediglich erstaunlich, das sich jemand ( und das ist nicht nur "waage ) sofort auf Dinge abfährt, die doch auf ihn ( oder Sie ) gar nicht zutreffen.....Handelt es sich dabei um sowas wie kollektive Abwehr?

Es ist doch völlig unbestritten das Religionen mit dem Mittel der Strafandrohung arbeiten. Oder will das jemand ernsthaft bezweifeln?

Und mr.el. - natürlich, ich verstehe schon warum Du gerne einen kleinen Gegenangriff fahren willst. Mir ist nichts menschliches fremd....Aberw enn Du die Definition über den Atheismus gelesen hättest, die ich eben eingestellt habe, hätte Dir das direkt das schreiben von Unsinn erspart.
 
Zuletzt bearbeitet:
mikenull findest du ich fahre darauf ab ? ich finde nein, mag sein das in der katholischen kirche, der ich angehöre, einige Refomen notwendig sind aber dennoch und nochmal, solltet auch ihr respektieren, das andere eben glauben.
meinst du es wäre nicht schlecht, wenn sich jeder nach den 10 geboten richten würde ?
Ich habe auch meine persönlichen konflikte mit der kirche aber unterm strich bleibt mein glaube.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doch, genau das glaube ich. Du wirst nämlich keinen einzigen Satz von mir hier - und schon mal gar nicht heute Morgen! - finden, in dem ich irgendjemands Glauben anzweifle oder gar davon abbringen wollte.
Ich habe hier lediglich bestätigt, ( das Thema ist gar nicht von mir ) das Religionen mit Strafandrohung arbeiten und ich habe - speziell für Pete, aber nun wohl auch für el ) eine Definition über Atheismus eingestellt.
Mehr habe ich nicht gemacht.

Es ist für mich erstaunlich das über nichts als die Wahrheit ein "Sturm der Entrüstung" losbricht.
 
Aberw enn Du die Definition über den Atheismus gelesen hättest, die ich eben eingestellt habe, hätte Dir das direkt das schreiben von Unsinn erspart.


[....]
wenn du schon behauptest, ich schriebe unsinn, dann will ich eine begründung - aber pronto!

PS: ja, du hast EINE definition von atheismus reingestellt, nicht DIE definitionen - eben weil atheismus unterschiedlich definiert wird...
steht selbst bei wiki so 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
ich habe die 50 seiten nicht gelesen und falls die frage schonmal kam sorry - hat schon einer von euch das buch gelesen?
wenn ja wie fandet ihr es? worum geht es genau? also werden dort auch beweise gegen bestimmte glauben aufgeführt oder regt er sich darin die ganze zeit nur über leute auf die glauben😉?
fand den bericht sehr interessant und den latzten satz der moderatorin etwas schade. jetzt überleg ich mir ob ich das buch mal lesen sollte.

lg zifa
 
Zitat el:


auch atheisten scheinen manchmal ängste schüren zu wollen, nach dem motto: 'wach auf, oder willst du dein ganzes leben als unmündige puppe verbringen'? (überspitzt gesagt

--------------------------------------------------------------------

Nenne mir einen Atheisten, der Ängste schüren will. ( vor was? )
 
Diesen Bibelvers nur dazu, ob Christen (Kinder Gottes) Angst haben, oder Angst haben müßen)

Der Geist, den ihr empfangen habt, ist ja doch nicht ein Geist der Knechtschaft, so das ihr Euch fürchten müßtet; sondern ihr habt den Geist der Sohnschaft empfangen, in welchem wir rufen "Abba lieber Vater"
Röm 8 V. 15

Besser als Behauptungen auf zu stellen über Gläubige die sich angeblich vor Angst verzehren, ist es mal einen zu fragen! 😉🙄
 
danke für die schnelle AW..... 😉

beweisen kann ich das nicht. aber genau so wenig kannst du beweisen, dass jeder prediger/pastor/pfarrer/..... ängste schüren will....

man gibt so was ja auch nicht öffentlich zu - verständlich!

nur ist das nutzen von ängsten nicht auf kirchen und sonstige beschränkt - jeder kann sie als argumentationshilfe nutzen.
gläubige können gegenüber atheisten die angst vor innerer leere nutzen - und atheisten bei gläubigen die angst, von der glaubensgemeinschaft manipuliert zu werden.
das nutzen von angst muss weder aufrichtig noch bewusst geschehen.

ängste spielen im menschlichen verhalten eben eine große rolle - auch, wenn sie uns nicht immer bewusst sind, geschweige denn einen leidensdruck erzeugen.
 
Zitat:


Strafen treffen ganze Familien
Moralisten nehmen sich gern ein Vorbild an den teilweise harschen Aussagen des Alten Testaments. Sie lassen dabei außer Acht, dass es auch ganz andere Schlüsselbegriffe gibt, die Gottes Verhalten gegenüber den Menschen beschreiben: Gnade, Güte, Liebe zum Beispiel.
Aus dem Buch Jesaja entnehmen sie stattdessen, dass ein eifersüchtiger Gott den Götzendienst des Volkes mit dem Tod bestraft: „Die sollen ein Rauch werden in meiner Nase, ein Feuer, das den ganzen Tag brennt." (Jesaja 65, 5).
Was noch schlimmer ist: Die Strafen treffen nicht nur die Übeltäter, sondern auch ihre Familien. Dass Gott die Menschen für ihr unmoralisches Tun und für den Glaubensverlust hart bestraft, ist im Alten Testament vielfach belegt.
Paradoxerweise bringt die Rede von der Gottesstrafe für viele Menschen psychische Entlastung. Naturkatastrophen, folgenreiche Unfälle, der Tod von Angehörigen bekommen auf diese Weise eine spezielle Bedeutung.
Sie verlieren ihre unerträgliche Sinnlosigkeit. Selbst wenn das eigene Leiden groß ist, erscheint es ein wenig erträglicher, wenn es als Buße für eigenes Fehlverhalten verstanden werden kann.
Martin Luther zögerte nicht, bei Verstößen gegen die zehn Gebote eine breite Palette von Strafen Gottes in Aussicht zu stellen, doch hatte sich der Akzent schon erkennbar verschoben.
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Martin Luther hatten wir. Auch der katholische Papst sagt was dazu:

Zitat:

Joseph Kardinal Ratzinger, oberster Hüter des katholischen Glaubens, sagt:
" Man kann aus dem christlichen Glauben das Gericht und die Strafe Gottes nicht weginterpretieren, denn das würde heißen, Gott sei dem Bösen gegenüber gleichgültig. Einer der großen Fehler der Gläubigen unserer Tage bestehe darin, "sich mit der Sünde wohl zu fühlen. So wird das Herz von Blindheit geschlagen, hört auf, Gott zu suchen, sucht die Gnade nicht und verspürt keinerlei Reuegefühle mehr." (zenit 14.02.2003)
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Ich weiß, Lena. Das alte Testament zählt für Dich aus nachvollziehbaren Gründen nicht.
Ich selbst wurde katholisch erzogen. Mit Androhung aller möglichen Strafen! Oder sind die "Hölle" oder das "Fegefeuer" etwa Sanatorien?
 
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