Arktur
Sehr aktives Mitglied
Mein Eindruck ist auch, dass etliche religiöse Menschen durch Ängste geprägt sind. Möglicherweise sind die Ängste aber nur unterschwellig vorhanden und gar nicht immer so richtig bewusst.
Ich habe einen Bekannten, der recht religiös erzogen worden war und in seinen Jugendjahren auch sehr gläubig war. Er erzählte mir mehrfach, dass er zu dieser Zeit unter starken Ängsten litt. Er hatte immer Angst davor, etwas falsch zu machen und daher Gott nicht zu gefallen.
Später konnte er sich vom Glauben weitgehend lösen; die Nachwirkungen seiner Ängste sind aber noch deutlich spürbar und er hat immer noch gewisse Probleme damit.
Ich habe den Eindruck, dass das Verhalten vieler Gläubigen durch Ängste (mit-)geprägt ist. Ist es nicht so, dass man sich letztlich unter permanenter Überwachung durch Gott fühlt? Wie eine immerwährende Überwachungskamera, die auch Gedanken lesen kann wurde mir Gott als Kind nahe gebracht. Gott wird zwar als liebender Gott beschrieben. Aber er ist halt nur so lange liebend, so lang wir das tun was er (angeblich) will.
Praktischerweise gilt ja ausgerechnet einer der stärksten Triebe des Menschen, die Sexualität, als Sünde, die es zu unterlassen gilt. Da die meisten Menschen aber dem natürlichen Drang nach sexueller Betätigung nicht widerstehen können lässt sich auf diese Weise sehr einfach ein ständiges Schuldgefühl produzieren. Man fühlt sich schuldig, kann aber dennoch nicht anders, wird vorübergehend durch Beichte entlastet, macht sich erneut schuldig usw. Die Schuld führt zu Ängsten (Angst vor Bestrafung, Angst davor, nicht in den Himmel zu kommen), die wiederum das Denken und Handeln mitbestimmen.
Ich habe einen Bekannten, der recht religiös erzogen worden war und in seinen Jugendjahren auch sehr gläubig war. Er erzählte mir mehrfach, dass er zu dieser Zeit unter starken Ängsten litt. Er hatte immer Angst davor, etwas falsch zu machen und daher Gott nicht zu gefallen.
Später konnte er sich vom Glauben weitgehend lösen; die Nachwirkungen seiner Ängste sind aber noch deutlich spürbar und er hat immer noch gewisse Probleme damit.
Ich habe den Eindruck, dass das Verhalten vieler Gläubigen durch Ängste (mit-)geprägt ist. Ist es nicht so, dass man sich letztlich unter permanenter Überwachung durch Gott fühlt? Wie eine immerwährende Überwachungskamera, die auch Gedanken lesen kann wurde mir Gott als Kind nahe gebracht. Gott wird zwar als liebender Gott beschrieben. Aber er ist halt nur so lange liebend, so lang wir das tun was er (angeblich) will.
Praktischerweise gilt ja ausgerechnet einer der stärksten Triebe des Menschen, die Sexualität, als Sünde, die es zu unterlassen gilt. Da die meisten Menschen aber dem natürlichen Drang nach sexueller Betätigung nicht widerstehen können lässt sich auf diese Weise sehr einfach ein ständiges Schuldgefühl produzieren. Man fühlt sich schuldig, kann aber dennoch nicht anders, wird vorübergehend durch Beichte entlastet, macht sich erneut schuldig usw. Die Schuld führt zu Ängsten (Angst vor Bestrafung, Angst davor, nicht in den Himmel zu kommen), die wiederum das Denken und Handeln mitbestimmen.