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Kündigung wegen Mitwirken an einem Pornodreh?

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Mir persönlich geben Pornos nichts. Aber wie schon gesagt, jeder ab 18 soll sich das angucken, was er will. So lange alles von allen Beteiligten freiwillig geschieht, viel Spaß. Wenn ich mir nun vorm Fernseher oder Rechner einen Porno ansehe, mich dazu mit mir selbst vergnüge und mich hinterher entspannter fühle, verderbe ich damit auch keine Kinderseelen.

Man wird nicht vom bloßen Porno gucken gleich pornosüchtig. Da ist schon ein gewisses Suchtpotenzial vorhanden. Wäre es nicht der Porno, wäre es Alkohol, Glücksspiel, Zigarretten, was auch immer. Sucht ist eine Krankheit, die wird nicht durch Pornos ausgelöst.

Danke dem Gast vor mir. 🙂

Dem schließe ich mich an: Danke.
 
Also nochmal zum Erstbeitrag:

Generell gibt es ja laut Grundgesetz Artikel 2 das Recht auf persönliche Entfaltung, was nur in ganz bestimmten Fällen durch den Arbeitgeber eingeschränkt werden darf.

Wer als Bankangestellter oder in anderen Berufen mit Kundenkontakt oder repräsentativer Funktion beschäftigt ist, da gibt es sicherlich ein berechtigtes Interesse des Arbeitgebers, Mitwirkungen an Pornos zu untersagen, da schon manche Kunden die Seriösität des Mitarbeiters und damit auch des Unternehmens anzweifeln könnten. Weshalb sich ein solches Hobby nicht mit dem Beruf eines Polizeibeamten vertragen sollte, erschließt sich mir nicht.

Weiter kann ich auch den Argumenten einiger selbsternannter Ethik- und Moralwächter nicht viel abgewinnen.

Die grundsätzliche Annahme, dass Kinder durch das Anschauen von pornographischem Material psychische Schäden nehmen, halte ich für nicht haltbar und schon gar nicht als nachgewiesen.

Wie viele haben damals als Kinder und Jugendliche nicht schon mal heimlich Pornos oder Erotik-Magazine angeschaut und ich kann mir kaum vorstellen, dass da irgendjemand sagen würde "ich fühle mich heute mit meinen 40 Jahren immer noch traumatisiert, weil ich mir damals mit 15 einen Porno angeschaut habe".

Also bitte, das ist doch lächerlich.

Natürlich gibt es auch gewisse Extrem-Pornos, deren Darstellung für minderjährige alles andere als geeignet sind, insbesondere Szenen, in denen Erotik mit Gewalt vermischt wird oder Praktiken mit menschlichen Ausscheidungen und was es nicht alles gibt. Da würde ich auch ganz klar sagen: Solche Filme gehören nicht in die Hände von Minderjährigen.

Heute geht ja der Trend schon in den Schulen zur Frühsexualisierung der Kinder hin, was ich auch argwöhnisch betrachte, da man ihnen kaum noch Raum lässt, die eigene Sexualität zu entdecken.

Viel bedenklicher fände ich Filme mit übertriebenen Gewaltdarstellungen, die auf sehr junge Menschen tatsächlich sehr verstörend wirken könnten. Diese sind teilweise schon mit 16 freigegeben.

Da halte ich es für wesentlich unbedenklicher, Jugendliche dabei zusehen zu lassen, wie Menschen lustvoll Sex miteinander haben, anstatt sie Filme schauen zu lassen, wo Menschen brutal geschlachtet werden.

Solange die abgebildeten Darsteller in Pornos dies völlig freiwillig und im gegenseitigen Einvernehmen tun und sie damit auch ihren Lebensunterhalt verdienen, finde ich daran nichts verwerfliches. Ich verstehe nicht, warum sich dabei so viele Leute anmaßen, Menschen, die Spaß am Sex haben und dies auch beruflich machen, wie aussätzige und unehrbare Geschöpfe zu betrachten. Nur, weil manche ein gestörtes Verhältnis zur Sexualität haben, muss man ja nicht gleich mit den 50er-Jahre-Dogmen zum Rundumschlag ausholen.

Nicht auszuschließen, dass die größten Ethik- und Moralapostel selbst noch die besten Kunden dieses Angebots sind.

Letztendlich werden Pornos überwiegend für Menschen gemacht, die ihre Sexualität im echten Leben nicht ausleben können, mitunter dadurch, dass sie keine/n Partner/in finden, mit dem sie ihre Bedürfnisse teilen können.

Der Pornokonsum dient diesen dann halt als Ersatzbefriedigung. Wer Freude daran hat, Pornos zu schauen, soll es doch tun. Möchte man jenen Menschen dann wirklich noch die letzte Freude wegnehmen?!
 
Hallo

Woher weisst du das es ein Hobby war?

Du findest Sexuallkunde nicht gut, lieber Pornos ansehen?😕

Diese selbsternanten Moralapostel versuchen glaube ich nur
zu schützen.

Heute Morgen habe ich von einem Fall geschrieben, leider
wurde mein Beitrag gelöscht🙁 jedenfalls ging es darum
was wohl warscheinlich vom Handy des Vaters abgeschaut
und dann in Natura ausprobiert wurde.

Also ich weiss nicht
 
Weiter kann ich auch den Argumenten einiger selbsternannter Ethik- und Moralwächter nicht viel abgewinnen.

Die grundsätzliche Annahme, dass Kinder durch das Anschauen von pornographischem Material psychische Schäden nehmen, halte ich für nicht haltbar und schon gar nicht als nachgewiesen.

Wie viele haben damals als Kinder und Jugendliche nicht schon mal heimlich Pornos oder Erotik-Magazine angeschaut und ich kann mir kaum vorstellen, dass da irgendjemand sagen würde "ich fühle mich heute mit meinen 40 Jahren immer noch traumatisiert, weil ich mir damals mit 15 einen Porno angeschaut habe".

Also bitte, das ist doch lächerlich.

ich mein es ja nicht böse, aber ich halte es für wichtig Dir das zu schreiben: Du bist an dieser Stelle wirklich nicht gut informiert.

Es ist sehr leicht - sogar im Internet aufschlußreiche Ausführungen von Experten zu lesen, die eine negative Auswirkung von Pornographie auf Kinder/Jugendliche beschreiben.

Wen es interessiert, empfehle ich den Link: https://www.welt.de/gesundheit/psyc...-werden-durch-harte-Pornografie-gepraegt.html

Nachdem Du den Artikel gelesen hast, findest Du den Zusammenhang von Pornographie und Kinder/Jugendliche immer noch lächerlich?

LG, Nordrheiner
 
Zuletzt bearbeitet:
ich mein es ja nicht böse, aber ich halte es für wichtig Dir das schreiben zu müssen: Du bist wirklich nicht gut informiert.

Es ist sehr leicht - sogar im Internet aufschlußreiche Ausführungen von Experten zu lesen, die eine negative Auswirkung von Pornographie auf Kinder/Jugendliche beschreiben.

Wen es interessiert, empfehle ich den Link: https://www.welt.de/gesundheit/psyc...-werden-durch-harte-Pornografie-gepraegt.html

Nachdem Du den Artikel gelesen hast, findest Du den Zusammenhang von Pornographie und Kinder/Jugendliche immer noch lächerlich?

LG, Nordrheiner


wer das noch lesen muss um zu verstehen, der sollte sich
wirklich gedanken machen
 
wer das noch lesen muss um zu verstehen, der sollte sich
wirklich gedanken machen

Hab mit 8 Jahren bei meinen Eltern in der Nachttischschublade Pornohefte gefunden. Und? Bin ich deshalb gleich verstört/gestört? Nö. Meine Beziehung zur Sexualität ist ganz normal.
Hab mal spaßeshalber den Link geöffnet. Da schreibt einer, der sonst wie aufschreit. Gleich daneben findet man Werbung von Singleseiten. Hm naja.


Euch ist schon klar, dass N24 nicht immer die Wahrheit veröffentlicht? Aber warten wir mal auf Rainer. Der weiß ja über alles Bescheid.
 
ich mein es ja nicht böse, aber ich halte es für wichtig Dir das schreiben zu müssen: Du bist wirklich nicht gut informiert.

Es ist sehr leicht - sogar im Internet aufschlußreiche Ausführungen von Experten zu lesen, die eine negative Auswirkung von Pornographie auf Kinder/Jugendliche beschreiben.

Wen es interessiert, empfehle ich den Link: https://www.welt.de/gesundheit/psyc...-werden-durch-harte-Pornografie-gepraegt.html

Nachdem Du den Artikel gelesen hast, findest Du den Zusammenhang von Pornographie und Kinder/Jugendliche immer noch lächerlich?

LG, Nordrheiner


Nein, ich gehe jetzt praktisch nur von meinem eigenen Fall aus.

Ich hatte im Alter von 13 oder 14 Jahren selber auch mal den einen oder anderen Porno in die Finger bekommen oder eben auch derartige Magazine.

Und ich darf wohl mit Verlaub sagen, dass ich keinen Knacks davongetragen habe.


@Engel:

Natürlich bin ich für einen aufklärenden Sexualunterricht. Da hab ich mich vielleicht mißverständlich ausgedrückt.

Es geht mehr um die Art und Weise, wie ein Kind oder ein Jugendlicher an das Thema Sexualität herangeführt wird.

Das bspw. auch das Thema Homosexualität im Sexualunterricht integriert wird, finde ich auch gut.
Nur wenn man als Außenstehender den Eindruck gewinnt, dass Kinder und Jugendliche teilweise sogar entgegen ihrer eigenen sexuellen Identität indoktriniert werden, finde ich das besorgniserregend.

Ganz besonders, da sogar einst mal eine etablierte Partei durch ihre Pädophilenbewegung von sich Reden machte und in der Pädophilie noch ein Tabu sehen, das noch gebrochen werden müsste.

Gerade wenn ich selber Kinder hätte, würde mir das Angst machen.
 
Hab mit 8 Jahren bei meinen Eltern in der Nachttischschublade Pornohefte gefunden. Und? Bin ich deshalb gleich verstört/gestört? Nö. Meine Beziehung zur Sexualität ist ganz normal.
Hab mal spaßeshalber den Link geöffnet. Da schreibt einer, der sonst wie aufschreit. Gleich daneben findet man Werbung von Singleseiten. Hm naja.

Dieser Einer ist Sexualwissenschaftler. Das spricht dafür, dass er über Sachkompetenz verfügt. Meinst Du wirklich, dass es gesellschaftlich hilfreich ist, von Dir auf andere zu schließen?

Du scheinst ein Mensch zu sein, der nach dem Motto diskutiert: Der Fachmann hat zwar Recht, aber meine Meinung gefällt mir trotzdem besser. OK, das sei Dir vergönnt.🙄


Euch ist schon klar, dass N24 nicht immer die Wahrheit veröffentlicht?

Was ist denn die Wahrheit?

Aber warten wir mal auf Rainer. Der weiß ja über alles Bescheid.

Rainer mag sich manchmal etwas merkwürdig ausdrücken... aber er hat von etlichen Dingen die das Menschliche und das Geistig-Seelische betreffen n.m.M. tatsächlich Ahnung.
 
Nein, ich gehe jetzt praktisch nur von meinem eigenen Fall aus.

Ich hatte im Alter von 13 oder 14 Jahren selber auch mal den einen oder anderen Porno in die Finger bekommen oder eben auch derartige Magazine.

1) Und ich darf wohl mit Verlaub sagen, dass ich keinen Knacks davongetragen habe
.


2) Gerade wenn ich selber Kinder hätte, würde mir das Angst machen.


Punkt 1 ,
woher weisst du das?🙂 alles was wir sehen oder hören beeinflusst uns
auf irgendeine art.

Punkt 2 ,
Du hast also keine Kinder?
Ich habe mir Früher auch keine Gedanken darüber gemacht, jetzt wo
ich aber Kinder habe, sieht die Sache anders aus. Ich werde es nicht
vermeiden können, Kinder sind neugierig, aber es tut in der Seele weh,
wenn ich daran denke.
 
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