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Kündigung in der Probezeit

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121924
  • Datum Start Datum Start
Ausgrenzung tut weh, weil wir soziale Wesen sind, daher kann ich dich verstehen.

Ich habe diese emotionale Achterbahn - Wut, Schmerz, Traurig auch hinter mir.

Nachdem ich selbst gekündigt habe, war ich "abgeschrieben". Aber was soll/kann man da noch erwarten?

Sehe es doch so "Du bist aktiv diesen Schritt gegangen" und behältst deinen Stolz/Würde und glaubst daran was besseres zu finden. Krieche nicht vor "denen".

Und wenn es dir zu viel wird, dann weißt Du was Du machen kannst.

Schreiben tut gut, schreibe dir deinen Frust hier von der Seele.

Ich kann dich gut verstehen.
Danke dir.
Das hilft wirklich, du kannst das so gut ausdrücken, was grad anscheinend in mir vorgeht.

Für mich fühlt es sich einfach nur „schlecht“ an, oder mir wird „übel“. Aber du hast recht, es sind ganz viele Gefühle, die hier gleichzeitig hochkommen.

Ich bin auch selbst enttäuscht… ich bin auch wütend auf meine Chefin. Ich fühle mich auch echt ausgenutzt/benutzt, da ich aus einem sehr guten Arbeitsverhältnis in dieses Chaos gekommen bin. Man hat mir das blaue vom Himmel erzählt, und ich habe es geglaubt - ich wollte es glauben. Ich wurde eines besseren belehrt und habe nicht gut genug geprüft, worauf ich mich einlasse. Das bade ich jetzt aus.

Und ich bin auch traurig, denn wenn ich ehrlich bin, manches an diesem Job/dieser Tätigkeit war schon auch spannend und interessant. Aber meistens hat meine Chefin einfach nur unnötigen hohen Druck ausgeübt und bis zuletzt war ich unsicher, ob sie nur einfach „so lange drückt, bis ich aufgebe“ oder sie sicher weiss, ob sie mich kündigen will. Bis zuletzt war ich nicht sicher, ob nicht sogar sie mich kündigt.

Es tut mir auch leid um manche Kollegen - nicht alle waren ungut.. es gab auch ein paar nette Kollegen. Aber die meiste Zeit war es kein schönes Zusammenarbeiten. Die meiste Zeit über gab es Konflikte … weil so viele Kündigungen noch anstehen und noch so viele Arbeitsplätze „wackeln“ und die Kollegen natürlich Angst haben….

Ich hoffe sehr, dass der neue Arbeitsplatz ein guter wird….
 
A

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Re: Kündigung in der Probezeit
Vielleicht kannst du einen Kompromiss eingehen. Noch 14 Tage da sein und 14 Tage ausbezahlen lassen. Wobei so viel Urlaub ja innerhalb der Probzeit nicht zustande gekommen sein können. Überstunden hast du aber auch eine Menge?

Ja, die Überstunden müssten noch genau berechnet werden. Ich gehe davon aus, dass ich noch ca. 5-7 Tage habe (zusätzlich zu den 7 Tagen die ich vor kurzem genommen habe). Urlaub habe ich 12,5 Tage. Entsprechend müsste ich eigentlich nicht mehr kommen, wenn ich den Urlaub nehmen würde.

Allerdings wollte sie zuletzt den Urlaub auszahlen lassen. Sie ist morgen zurück. Ich weiß nicht, wie es nun genau ausgehen wird.
 
Danke dir.
Das hilft wirklich, du kannst das so gut ausdrücken, was grad anscheinend in mir vorgeht.

Für mich fühlt es sich einfach nur „schlecht“ an, oder mir wird „übel“. Aber du hast recht, es sind ganz viele Gefühle, die hier gleichzeitig hochkommen.

Ich bin auch selbst enttäuscht… ich bin auch wütend auf meine Chefin. Ich fühle mich auch echt ausgenutzt/benutzt, da ich aus einem sehr guten Arbeitsverhältnis in dieses Chaos gekommen bin. Man hat mir das blaue vom Himmel erzählt, und ich habe es geglaubt - ich wollte es glauben. Ich wurde eines besseren belehrt und habe nicht gut genug geprüft, worauf ich mich einlasse. Das bade ich jetzt aus.

Und ich bin auch traurig, denn wenn ich ehrlich bin, manches an diesem Job/dieser Tätigkeit war schon auch spannend und interessant. Aber meistens hat meine Chefin einfach nur unnötigen hohen Druck ausgeübt und bis zuletzt war ich unsicher, ob sie nur einfach „so lange drückt, bis ich aufgebe“ oder sie sicher weiss, ob sie mich kündigen will. Bis zuletzt war ich nicht sicher, ob nicht sogar sie mich kündigt.

Es tut mir auch leid um manche Kollegen - nicht alle waren ungut.. es gab auch ein paar nette Kollegen. Aber die meiste Zeit war es kein schönes Zusammenarbeiten. Die meiste Zeit über gab es Konflikte … weil so viele Kündigungen noch anstehen und noch so viele Arbeitsplätze „wackeln“ und die Kollegen natürlich Angst haben….

Ich hoffe sehr, dass der neue Arbeitsplatz ein guter wird….

Tja ähnlich bei mir.

Ich hatte auch Hoffnungen, hatte mich gefreut.

Leider hat meine "Projektleiterin" mich übelst drangsaliert und andere Kollegen zogen nach.

Mein direkter Vorgesetzter hat mich an den Pranger gestellt.

Ich habe mich wirklich bemüht, auch unter Krankheit gearbeitet (heute würde ich das nicht mehr tun).

Nachdem ich gekündigt habe, waren alle wieder ganz nett und es kamen Sprüche
"So schlecht ist es hier nicht ..... der Schritt war nicht notwendig".

Egal, ich habe einen neuen AG, das Thema ist für mich durch und bin froh das ich den "Laden" verlasse.

Lass mich nicht zum Affen machen. Genug ist genug.

Du braucht noch Zeit um das ganze zu verarbeiten, aber wenn Du Distanz gewinnst wird das besser.
 
Ja, die Überstunden müssten noch genau berechnet werden. Ich gehe davon aus, dass ich noch ca. 5-7 Tage habe (zusätzlich zu den 7 Tagen die ich vor kurzem genommen habe). Urlaub habe ich 12,5 Tage. Entsprechend müsste ich eigentlich nicht mehr kommen, wenn ich den Urlaub nehmen würde.

Allerdings wollte sie zuletzt den Urlaub auszahlen lassen. Sie ist morgen zurück. Ich weiß nicht, wie es nun genau ausgehen wird.

An deiner Stelle würde ich den Urlaub nehmen wenn Du auf das Geld nicht zwingend angewiesen bist.

Quasi als Erholung von dem ganzen ................. ggfs. paar Tage wegfahren?

Mache ich im Juni auch.
 
Ja, den Juni habe ich ohnehin als Erholungsmonat eingeplant. Da freue ich mich schon darauf.
Das Geld wäre schon schön, andererseits, wenn es so weiter geht und es mich quält, wähle ich lieber den Urlaub. Nun will ein Kollege, der mir die letzten Monate wirklich nie zugearbeitet und immer abgeblockt hat, nun eine alte Datei mit Auswertungen von mir, um sich die Arbeit zu ersparen. Es fällt mir grad so schwer, professionell zu bleiben. Egal, welche Anfrage, welche Bitte ich an den hatte, es kam wirklich nie was zurück, nie hat er geholfen, meist nur mit „kann grad nicht“…. ich bin so sauer…
 
Ja, den Juni habe ich ohnehin als Erholungsmonat eingeplant. Da freue ich mich schon darauf.
Das Geld wäre schon schön, andererseits, wenn es so weiter geht und es mich quält, wähle ich lieber den Urlaub. Nun will ein Kollege, der mir die letzten Monate wirklich nie zugearbeitet und immer abgeblockt hat, nun eine alte Datei mit Auswertungen von mir, um sich die Arbeit zu ersparen. Es fällt mir grad so schwer, professionell zu bleiben. Egal, welche Anfrage, welche Bitte ich an den hatte, es kam wirklich nie was zurück, nie hat er geholfen, meist nur mit „kann grad nicht“…. ich bin so sauer…

Ich weiß das hilft dir gerade nicht. Bei meiner "Kollegin" war das ähnlich.

Nachdem ich Ihr geholfen habe und Ihre Arbeit mit erledigt habe, war ich ok bei Ihr.

Jedoch fiel Sie mir beim Feedback über mich in den Rücken - ich wäre so und so..... Danke.

Dabei ist Sie die Inkompetenz in Person.

Ja, schwierig professionell zu bleiben wenn man weiß das der andere einen selber weggerückt hat.

Ich habe mich dann auf Mailkontakt größtens beschränkt.
 
Ich würde eben auch immer mit "gerade keine Zeit" antworten. Es sei denn, die Datei ist schnell herausgesucht und verschickt.

Ich würde auf den Urlaub nicht verzichten. Du hast einen Anspruch darauf. Ich würde den wirklich nehmen, denn erfahrungsgemäß versuchen die Chefs, einem nach der Kündigung noch viel mehr aufzuhalsen. Das ist das Geld nicht wert, glaube mir. Denn jetzt, wo du ohnehin gehst, wird man nochmals versuchen, dich auszupressen wie es nur geht. Und solltest du dir den Urlaub ausbezahlen lassen, werden die das bis zu deinem dann letzten Tag tun.

"So schlecht ist es hier doch nicht" redet man sich gerne ein, wenn man eigentlich nur zu faul ist, sich umzubewerben (gerne sagen das auch jene, die sich ohnehin keinen Fuß rausreißen und regelmäßig krank sind). Oder eben zu schlecht, als dass eine andere Firma einen wöllte. Wäre schließlich mit Aufwand verbunden, an der eigenen Situation was zu ändern, das redet man sich die Sache lieber schön.
 
Ich weiß das hilft dir gerade nicht. Bei meiner "Kollegin" war das ähnlich.

Nachdem ich Ihr geholfen habe und Ihre Arbeit mit erledigt habe, war ich ok bei Ihr.

Jedoch fiel Sie mir beim Feedback über mich in den Rücken - ich wäre so und so..... Danke.

Dabei ist Sie die Inkompetenz in Person.

Ja, schwierig professionell zu bleiben wenn man weiß das der andere einen selber weggerückt hat.

Ich habe mich dann auf Mailkontakt größtens beschränkt.
Ich hab es ihr schnell geschickt. Aber im Wissen, dass die Chefin davon weiß, und dass sie weiß, dass es nicht ihre Arbeit war/ist. Zudem weiß ich, dass sie diese Art von Analyse ohnehin nicht selbständig hinbekommen hätte. Und gleichzeitig bleibe ich professionell.

Aber ihr habt recht, sie werden mich noch bis zum letzten Tag auspressen, wenn ich den Urlaub nicht nehme.….
 
Ich hab es ihr schnell geschickt. Aber im Wissen, dass die Chefin davon weiß, und dass sie weiß, dass es nicht ihre Arbeit war/ist. Zudem weiß ich, dass sie diese Art von Analyse ohnehin nicht selbständig hinbekommen hätte. Und gleichzeitig bleibe ich professionell.

Aber ihr habt recht, sie werden mich noch bis zum letzten Tag auspressen, wenn ich den Urlaub nicht nehme.….

Das einzige was ich dir als Hoffnung mit geben kann ist der überschaubare Zeitrahmen in dem Du für das Unternehmen noch arbeitest und diese Menschen ertragen musst.

Bei mir sind es Stand heute noch 17 Tage, also alles überschaubar.

Ich hoffe Du kannst dich fangen, trotz all den Ereignissen.

Ich habe aber zunehmend das Gefühlt das Mobbing, Ausgrenzung usw. zunehmen in unserer "Arbeitsgesellschaft"

Und dann kommen die die immer behaupten, man muss nur genügend Resilient sein.
 
In meinem letzten Betrieb gab es auch Mobbing von den vorgesetzten. Es war wirklich Psychoterror. Und als ich dann gekündigt habe kamen von eben diesen Personen nur nette Worte, und dass es ja total schade wäre.

Zum Glück habe ich vorher alle Vorkomnisse protokolliert, sonst hätte ich wohl noch an meinem Verstand gezweifelt. In meinem neuen Betrieb ist alles gut, ich hoffe bei dir wird es auch so!

Ps: Ich würde auch unbedingt den Urlaub nehmen, nicht das Geld. Du willst ja nicht mit psychischem Knacks die neue Arbeit beginnen.
 

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