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Kündigung in der Probezeit

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121924
  • Datum Start Datum Start
Hallo Rimski, danke für die netten Worte und ja, ich verstehe, was du meinst.
Ich fühle mich heute nach einigen freien Tagen (ich hatte alles so gelegt, dass ich nach meiner Kündigung etwas Abstand gewinnen kann) zurück auf der Arbeit richtig übel. Ja, mir fiel ein Stein vom Herzen… aber ich habe nach wie vor ein Gefühl von Angst, Stress, Übelkeit…ich finde das Arbeitsumfeld und wie der Großteil der Kollegen einem hier im Unternehmen begegnenso negativ, toxisch…

Meine Chefin ist diese Woche nicht da, ich schätze wir sehen uns Ende der Woche wieder persönlich. Ich weiß noch nicht, wieviele Tage verbleiben, aber sie plant mich offenbar weiterhin in die Termine dieses Projekts ein, das ich von Anfang an nicht machen wollte. Mir wird einfach nur speiübel beim Gedanken daran. …
 
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Re: Kündigung in der Probezeit
Hallo Rimski, danke für die netten Worte und ja, ich verstehe, was du meinst.
Ich fühle mich heute nach einigen freien Tagen (ich hatte alles so gelegt, dass ich nach meiner Kündigung etwas Abstand gewinnen kann) zurück auf der Arbeit richtig übel. Ja, mir fiel ein Stein vom Herzen… aber ich habe nach wie vor ein Gefühl von Angst, Stress, Übelkeit…ich finde das Arbeitsumfeld und wie der Großteil der Kollegen einem hier im Unternehmen begegnenso negativ, toxisch…

Meine Chefin ist diese Woche nicht da, ich schätze wir sehen uns Ende der Woche wieder persönlich. Ich weiß noch nicht, wieviele Tage verbleiben, aber sie plant mich offenbar weiterhin in die Termine dieses Projekts ein, das ich von Anfang an nicht machen wollte. Mir wird einfach nur speiübel beim Gedanken daran. …

Hallo PJMtrader,

ging mir ähnlich, war auch eine Woche in Urlaub, kam dann zurück und es war komisch.

Bei mir halt der Unterschied das ich nach der Probezeit gekündigt habe und es eine super lange Kündigungsfrist gibt (3 Monate zum Quartalsende).

Hast Du noch innerhalb deiner Probezeit gekündigt? Dann hast Du doch eh nur noch 2 Wochen oder?

Oder hast Du nach deiner Probezeit gekündigt, das ist mir nicht ganz klar aus dem letzten Beitrag hervorgegangen.

Wenn es dich zu sehr stresst, solltest Du dich rausnehmen lassen. Du musst ja auch wieder fit für den nächsten AG sein.

Nun ja, schau doch in deinen Arbeitsvertrag rein.

Wenn Du:

A) innerhalb der Probezeit gekündigt hast, dann wohl 2 Wochen zum Monatsende
Ist ja dann nicht mehr viel. Genau 10 Arbeitstage. Da kannst Du aus einer Übergabe auch nichts mehr ausrichten, egal wie viele Termine da sind
B) Wenn Du 3 Monate Kündigungsfrist hast, da Kündigung nach Probezeit dann wohl länger abzüglich anteiligem Urlaub, Überstunden etc..

Du liest dich in deinem letzten Beitrag sehr gestresst.

Überleg ob es nicht doch besser wäre dich rausnehmen zu lassen.

Es gibt ja ein Leben nach diesem Job.
 
Vielen Dank, Rimski. Mir hilft das schreiben hier mit dir.
3 Monate habe ich nicht, aber eine verlängerte Kündigungsfrist in der Probezeit von vier Wochen. Eigentlich könnte ich, wenn ich allen Urlaub und alle Gleitzeit Tage nehme, direkt raus sein… Aber meine Chefin ist aktuell nicht da, ich weiß nicht genau, wann nun mein letzter Tag ist.

Ich habe mich heute früh gefragt, woran es wohl liegt, dass ich in diesem Unternehmen, selbst wenn ich im Home Office bin und nicht mehr wirklich viel tue, trotzdem diese Gefühle von Angst, Stress habe. Seit ich nun wieder zurück auf Arbeit bin, schlafe ich wieder schlecht. Dabei ist meine Chefin nichtmal da…. Sondern es ist lediglich allein das Wissen, dass ich hier nicht erwünscht bin, dass ich hier nie in einem Team wirklich fest integriert war und nur als Projektmanager gearbeitet habe, und weil ich so Projekte und Termine mit hoher Visibilität bei der Geschäftsführung hatte (was ich NIE wollte und das habe ich ihr gesagt, sie hat mich aber trotzdem „ins kalte Wasser“ geschmissen und ich wusste, wenn ich es nicht tue, bin ich sofort „weg“)…. Ich habe das Gefühl, dass ich mich hier in einer sehr „missbräuchlichen“ Lage befand… aber nicht, weil sie es absichtlich gemacht hat/haben, sondern weil ich dies zugelassen habe….. denn von Beginn an, war es für mich fuchtbar…. Ich hatte viele Termine, wo ich zuvor Panikattacken hatte… auch wegen Überforderung und weil wir unterbesetzt sind…. Es war für mich wirklich keine schöne Zeit…. Ganz im Gegenteil… und vielleicht hast du recht :‘( vielleicht muss ich raus, auch wenn ich ungern so gehe… es schaut einfach ganz blöd aus und man kennt sich in der Branche… weißt du?

Wie ist es denn bei dir? Wieviele Tage bleiben noch? Ist die Situation „erträglich“?
 
Vielen Dank, Rimski. Mir hilft das schreiben hier mit dir.
3 Monate habe ich nicht, aber eine verlängerte Kündigungsfrist in der Probezeit von vier Wochen.
Du weiß aber schon, das es da eine gesetzliche Regelung gibt - 2 Wochen.
Es gibt zwar Ausnahmen, aber dies muss im Arbeitsvertrag stehen.
Du bedauerst dein Ausscheiden? Da kann ich dich verstehen, aber glaube mir, wenn du ständig überfordert bist - wirst du entweder Krank oder wirst entlassen.
 
Wird schon im AV drin stehen, wenn er das schreibt.
Wichtig ist, Urlaubstage und Überstunden genau zu berechnen um rechtzeitig zu wissen wann tatsächlich der letzte Tag ist, an welchem man noch erscheinen muss.

Wenn du jetzt schon weisst das du fast zu Hause bleiben könntest, solltest du dich dringend mit dem Personalbüro in Verbindung setzen und diese Dinge klären.
 
Vielen Dank, Rimski. Mir hilft das schreiben hier mit dir.
3 Monate habe ich nicht, aber eine verlängerte Kündigungsfrist in der Probezeit von vier Wochen. Eigentlich könnte ich, wenn ich allen Urlaub und alle Gleitzeit Tage nehme, direkt raus sein… Aber meine Chefin ist aktuell nicht da, ich weiß nicht genau, wann nun mein letzter Tag ist.

Ich habe mich heute früh gefragt, woran es wohl liegt, dass ich in diesem Unternehmen, selbst wenn ich im Home Office bin und nicht mehr wirklich viel tue, trotzdem diese Gefühle von Angst, Stress habe. Seit ich nun wieder zurück auf Arbeit bin, schlafe ich wieder schlecht. Dabei ist meine Chefin nichtmal da…. Sondern es ist lediglich allein das Wissen, dass ich hier nicht erwünscht bin, dass ich hier nie in einem Team wirklich fest integriert war und nur als Projektmanager gearbeitet habe, und weil ich so Projekte und Termine mit hoher Visibilität bei der Geschäftsführung hatte (was ich NIE wollte und das habe ich ihr gesagt, sie hat mich aber trotzdem „ins kalte Wasser“ geschmissen und ich wusste, wenn ich es nicht tue, bin ich sofort „weg“)…. Ich habe das Gefühl, dass ich mich hier in einer sehr „missbräuchlichen“ Lage befand… aber nicht, weil sie es absichtlich gemacht hat/haben, sondern weil ich dies zugelassen habe….. denn von Beginn an, war es für mich fuchtbar…. Ich hatte viele Termine, wo ich zuvor Panikattacken hatte… auch wegen Überforderung und weil wir unterbesetzt sind…. Es war für mich wirklich keine schöne Zeit…. Ganz im Gegenteil… und vielleicht hast du recht :‘( vielleicht muss ich raus, auch wenn ich ungern so gehe… es schaut einfach ganz blöd aus und man kennt sich in der Branche… weißt du?

Wie ist es denn bei dir? Wieviele Tage bleiben noch? Ist die Situation „erträglich“?

Nun ja, 4 Wochen sind ja auch nicht mehr viel.

Ich denke abzüglich Resturlaub - du sammelst ja pro Kalendermonat 2,5 Tage oder so je Monat deiner Tätigkeit, wenn Du 5 Monate gearbeitet hast (ich kenne die länge deiner Probezeit nicht), ich gehe von 6 Monaten aus, hast Du noch 10 Urlaubstage zu nehmen. Weiterhin wirst Du wohl noch Überstunden abbauen.

Wichtige Frage:

- hast Du schon eine neue Anstellung? Oder hast Du ohne neue Anstellung gekündigt?

Ich möchte dir nicht zu nahe treten, Du bist noch sehr emotional.

Du musst kein schlechtes Gewissen gegenüber "Denen" haben, schaue bitte jetzt auf "Dich".

Wenn ich das richtig interpretierte musst Du schauen das Du deine Sachen geregelt bekommst.

Im Falle von:

1) neuen AG - Fit für den neuen Job sein. Daher auch ggfs. krank schreiben wenn es nicht geht
2) Ohne Job zum Arbeitsamt und dich arbeitsuchend melden. Wenn Du krank warst, auch bescheinigen lassen, damit Du keine Speere bekommst- oder Du hast einen Notgroschen von dem Du leben kannst.

Bei mir ist es so das ich nur noch 17 Tage zu arbeiten haben, man lässt mich in "Ruhe" das ist auch gut so, ich habe auch etwas die Zähne gezeigt und Drohungen ausgesprochen (Arbeitsgericht bla bla). Ich bekomme mein Gehalt und sitze die Zeit bis zu meinem ausscheiden ab. Im Juni baue ich meinen Urlaub und Überstunden ab.

So sieht es bei mir aus.

Bei dir sieht es aber aktuell und das ist nicht böse gemeint nach emotionalen Chaos aus wie sich das liest. Das ist verständlich, jedoch musst Du jetzt schauen das Du "Deine" Angelegenheiten organisiert bekommst. Ich hatte nicht das Gefühlt aus dem letzten Thread das alles klar ist.
 
Wenn du jetzt schon weisst das du fast zu Hause bleiben könntest, solltest du dich dringend mit dem Personalbüro in Verbindung setzen und diese Dinge klären.
Bin gerade in Abklärung - es dauert leider, bis alles im System eingetragen ist Und ich eine Antwort habe.
Grundsätzlich wollte meine Chefin, dass ich bleibe und mir der Urlaub ausbezahlt wird. Aber es quält mich nun schon sehr. Meine Chefin ist morgen zurück aus ihrem Urlaub und dann kann abgeklärt werden, wie lange ich noch reingehen „muss“.

Du hast recht, bei mir ist vieles sehr emotional.… ich bin sehr aufgewühlt und ich interpretiere zu viel.
Ich habe bereits eine neue Anstellung und auch eine kleine Pause eingeplant (von 3-4 Wochen). In der Zeit sollte es möglich sein, dass ich mich erhole..
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin gerade in Abklärung - es dauert leider, bis alles im System eingetragen ist Und ich eine Antwort habe.
Grundsätzlich wollte meine Chefin, dass ich bleibe und mir der Urlaub ausbezahlt wird. Aber es quält mich nun schon sehr.

Ich habe auch das irre Gefühl, dass mich nun alle „strafen“ mit ignorieren. Anstatt wie sonst von Kollegen angeschrieben zu werden, passiert aktuell leider kaum eine Kommunikation (nur die, die auch gehen schreiben mir). Es ist fast, als wolle man nicht mit Leuten sprechen, die kündigen und „in der Gunst des Managements“ nun ganz unten stehen…

Ich frage mich, ob ich mir das einbilde, oder ob von dem Unternehmen und der Kultur wirklich so viel Negatives ausgeht, dass ich das nun so merke.

Klar, die ignorieren dich. Hat man bei mir auch gemacht.

Manche Kollegen denken "Was soll ich noch mit dem?".

Ist kein schönes Gefühl, habe ich auch durch. Am Anfang Wut und traurig.

Nehme dir da nicht zu Herzen.

Wenn man ausgegrenzt wird, fühlt sich das so an.
 
Ausgrenzung tut weh, weil wir soziale Wesen sind, daher kann ich dich verstehen.

Ich habe diese emotionale Achterbahn - Wut, Schmerz, Traurig auch hinter mir.

Nachdem ich selbst gekündigt habe, war ich "abgeschrieben". Aber was soll/kann man da noch erwarten?

Sehe es doch so "Du bist aktiv diesen Schritt gegangen" und behältst deinen Stolz/Würde und glaubst daran was besseres zu finden. Krieche nicht vor "denen".

Und wenn es dir zu viel wird, dann weißt Du was Du machen kannst.

Schreiben tut gut, schreibe dir deinen Frust hier von der Seele.

Ich kann dich gut verstehen.
 
Vielleicht kannst du einen Kompromiss eingehen. Noch 14 Tage da sein und 14 Tage ausbezahlen lassen. Wobei so viel Urlaub ja innerhalb der Probzeit nicht zustande gekommen sein können. Überstunden hast du aber auch eine Menge?
 

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