Ich hab den Faden nur quer gelesen.
Aus eigener Erfahrung - erst als Mobbing Opfer, später als als Verteidiger eines solchen sehe ich mobbing-Situationen wie folgt:
1) man fühlt sich schwach, verpflichtet sich zu verteidigenden Kommentaren, die postwendend verdreht als Gegenargumente dienen.
2) Da man das Futter geliefert hat und dies dort aus geschlachtet wird, IST man schwach.
Das mag sein. Aber was geht das einen Mobber an?!
Der Mobber ist Kollege? Das kann man vergessen.
Vorgesetzter?
Es reicht wenn er als Vorgesetzter in einem einzigen Brief reale Mängel rügt und dann noch begründet, warum diese gegen den Arbeitsvertrag verstoßen.
In allen anderen Konstellationen wird es so sein, dass man Vorkommnisse als " Gedankennotiz " verfasst.
Gedankennotizen, die man sich zB als mail selber zu sendet, haben einen hohen Wert. Denn sie zeigen , was genau in dem Moment von dem Verfasser empfunden wurde. Diese Notizen entscheiden sich drum grundlegend von Erinnerungen Anderer, die man also fragt.
Wenn es Vorfälle gibt, die du notierst, so kannst du die "zufällig" denen zur Kenntnis geben, die sie nicht finden sollten.
Beachte dabei, dass Du die Leckerchen so aufbereitest, dass sie den "zufälligen Finder" beschämt, wenn er in Deine intime Sphäre eindringt aber dein geheimes Vorhaben dann auf maximale Konfrontation aus gerichtet ist.
Dies erzeugt wohl eine Drohkulisse, die der berücksichtigt, der sie erkennt aber welche der spüren wird, der so etwas nicht begreift.