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Krankengeld

ich hab die Haarspalterei nicht verstanden.
Wenn psychische Symptome aufgrund von Mobbing vom Arzt festgestellt werden, die eine Krankmeldung zur Folge hat, interessiert sich auch eine Krankenkasse dafür, weshalb es zu diesen Symptomen kommt.

Ich würde sogar überlegen ob es nicht korrekt wäre, die BG einzuschalten.
Bitte klärt eure Konflikte doch in einem anderen Faden.
Ich habe bereits mehrfach gesagt, dass ich eine Belastungsreaktion in Folge von Mobbing habe.
Das war aber nicht meine Ausgangsfrage. Hier ging es um Fragen das Krankengeld betreffend.
Und ja. Logischerweise rufe ich nicht bei meiner Kasse an und frage nach Eventualitäten, wenn die 6 Wochen noch nicht mal rum sind.

Ich habe bereits sämtliche Stellen involviert.
Personalrat, Schulaufsicht etc.
Seit Wochen bewegt sich nichts.
Nachdem man anfangs sagte, man organisiert einen Termin heißt es jetzt, ich würde den Termin erst bekommen, wenn ich wieder arbeite.

Logischerweise gehe ich nicht in eine Löwenhöhle, wenn das Gespräch noch nicht stattgefunden hat und versuche nun klar zu machen, dass ich Termine auch während der Krankschreibung wahrnehme. Wenn ich das von mir aus sage, müsste das möglich sein.
 

Hallo Milena226,

schau mal hier: Krankengeld. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ich hab den Faden nur quer gelesen.

Aus eigener Erfahrung - erst als Mobbing Opfer, später als als Verteidiger eines solchen sehe ich mobbing-Situationen wie folgt:
1) man fühlt sich schwach, verpflichtet sich zu verteidigenden Kommentaren, die postwendend verdreht als Gegenargumente dienen.
2) Da man das Futter geliefert hat und dies dort aus geschlachtet wird, IST man schwach.
Das mag sein. Aber was geht das einen Mobber an?!

Der Mobber ist Kollege? Das kann man vergessen.

Vorgesetzter?
Es reicht wenn er als Vorgesetzter in einem einzigen Brief reale Mängel rügt und dann noch begründet, warum diese gegen den Arbeitsvertrag verstoßen.

In allen anderen Konstellationen wird es so sein, dass man Vorkommnisse als " Gedankennotiz " verfasst.
Gedankennotizen, die man sich zB als mail selber zu sendet, haben einen hohen Wert. Denn sie zeigen , was genau in dem Moment von dem Verfasser empfunden wurde. Diese Notizen entscheiden sich drum grundlegend von Erinnerungen Anderer, die man also fragt.

Wenn es Vorfälle gibt, die du notierst, so kannst du die "zufällig" denen zur Kenntnis geben, die sie nicht finden sollten.

Beachte dabei, dass Du die Leckerchen so aufbereitest, dass sie den "zufälligen Finder" beschämt, wenn er in Deine intime Sphäre eindringt aber dein geheimes Vorhaben dann auf maximale Konfrontation aus gerichtet ist.
Dies erzeugt wohl eine Drohkulisse, die der berücksichtigt, der sie erkennt aber welche der spüren wird, der so etwas nicht begreift.
 
Ich gebe hier noch zu bedenken, dass die KK dir zur Genesung tatsächlich 1,5 Jahre (72 Wochen Krankengeld + 6 Wochen Lohnzahlung) gibt. Danach zahlt sie nicht mehr für die Erkrankung. Das heißt, wenn Du mit einer Diagnose z.B. am 01.05.26 ins Krankengeld fällst, dann beginnt die Zeit ab dem Datum zu laufen.
Wenn Du wieder arbeiten solltest und scheidest mit der gleichen Diagnose wieder aus (war Deine Eingangsfrage), dann fällst Du sofort wieder in das gleiche Krankengeld mit Beginn am 01.05.26. Die 72 Wochen laufen ab dem Termin und werden durch nichts unterbrochen.
 
ch gebe hier noch zu bedenken, dass die KK dir zur Genesung tatsächlich 1,5 Jahre (72 Wochen Krankengeld + 6 Wochen Lohnzahlung) gibt. Danach zahlt sie nicht mehr für die Erkrankung. Das heißt, wenn Du mit einer Diagnose z.B. am 01.05.26 ins Krankengeld fällst, dann beginnt die Zeit ab dem Datum zu laufen.
Danke. Das weiß ich.
 
Ich habe recherchiert und es ist bei psychischen Erkrankungen wohl in der Tat so, dass das Krankengeld, insbesondere bei der Belastungsstörung sehr schnell eingestellt wird.
Das ist unterschiedlich.
Ich hatte gute Erfahrungen mit dem MDK, war aber auch gut aufgestellt was ärztliche Unterlagen betrifft.
Es sollte aber auch sichtbar sein, dass Du Dich um eine Genesung bemühst. Stelle z.B. einen Reha-Antrag. Oder versuche es mit einer Tagesklinik. Regelmäßige Termine beim behandelnden Arzt. Den solltest Du auch ausfragen wie die nächsten Behandlungsschritte aussehen könnten und was Du selbst machen kannst.
 
Das ist interessant zu wissen. Ich wusste nicht das die KK da schneller mal Zirkus macht.
Erst nachdem es hier frühzeitig von einem user geschrieben wurde.

Aber ich sitze ja auch eher auf der anderen Seite. Aus Sicht des AG.
Bis zur LFZ, und was zwischen der KK und dem jeweiligen AN dann passiert, bekommen wir ja i.d.R. nicht mehr mit.
 
Jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu.....
Also das, was hier einige schreiben, die KK macht Probleme, der MDK schaltet sich ein....
Das scheint wohl je nach Region und Sachbearbeiter sehr unterschiedlich zu sein.
Ich selber war mal wegen psych.Krankheit bis zur vollen Ausschöpfung des Krankengeldes krank geschrieben. Das einzige, was passierte, das mein Arzt ein Schreiben bekam, wo er meinen Zustand erklären sollte, was er auch tat und dann war wieder Ruhe.
Bei meiner Tochter ist es momentan ähnlich, sie ist auch schon ein paar Monate krank geschrieben wegen Psyche. Bisher ging das völlig problemlos.
 
Bei mir war mit der Krankenkasse auch alles freundlich und eher hilfsbereit. Als das Krankengeld absehbar war, auch wegen Belastungsstörung, kam ein Schreiben: Ihr Anspruch wird automatisch bearbeitet, wie können wir Ihnen jetzt helfen. Habe unter der angegebenen Nummer angerufen und da kam wirklich was hilfreiches bei raus.
 
Das ist unterschiedlich.
Ich hatte gute Erfahrungen mit dem MDK, war aber auch gut aufgestellt was ärztliche Unterlagen betrifft.
Es sollte aber auch sichtbar sein, dass Du Dich um eine Genesung bemühst. Stelle z.B. einen Reha-Antrag. Oder versuche es mit einer Tagesklinik. Regelmäßige Termine beim behandelnden Arzt. Den solltest Du auch ausfragen wie die nächsten Behandlungsschritte aussehen könnten und was Du selbst machen kannst.
Ich brauche weder Tagesklinik, noch Reha, weil ich nicht ernsthaft psychisch krank bin und mein Zustand mit der Situation auf Arbeit begründet ist. Spätestens in 3 Wochen bin ich wieder auf Arbeit.

Meine Diagnosen sind nach wie vor Belastungsreaktion und Ängste wie auch Migräne aufgrund der psychischen Belastung im Job. Dafür gibts auch irgendeine ICF Kodierung.
 

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