Ein "Bauer" ist das dann wohl nicht mehr.
Ein Agrarbetrieb...im schlimmsten Fall mit Massentierhaltung.
Das ist keine Verbesserung. Im Gegenteil.
Hier wäre ein Schritt zurück ein riesen Schritt nach vorn.
Weg von den Grossbetrieben wieder hin zu kleinen Höfen die noch wirklich Bauernhöfe sind.
Und in der Zeitersparnis muss der "Bauer" dann alles und jedes Dokumentieren.
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Genau, dass habe ich versucht mit meinen Beiträgen zu umschreiben.
80% der Bevölkerung wünscht sich Edel-Bio, aber nur 5% der Bevölkerung ernährt sich davon.
Welche Branche würde ausschließlich ein Produkt erzeugen, was nur 5% der Kunden kaufen?
Ich kenne eine solche Branche nicht.
Würde in D nur noch Edel-Bio erzeugt, dann würden noch mehr billigste Lebensmittelimporte aus dem Ausland erfolgen, weil Bio gibt es nicht zum Nulltarif. Bio kostet je nach Produkt doppelt soviel. Und für den Steuerzahler wird es auch teurer, da die Bio-Höfe eine ca. 80% höhere Beihilfen erhalten, aber ca. 60% weniger dafür produzieren.
Damit wird das Produkt aus
Bio ca. 3 mal stärker durch Beihilfen gefördert als konventionelle Produkte!
Mit Bio-Produktion fällt unser Selbstversorgungsgrad weiter ab. Momentan liegt er im Durschnitt bei 80%, bei Obst und Gemüse sogar weit unter 45%.
Mehr Bio-Anbau in D bedeutet, dass mehr billigste Arbeitskräfte benötigt werden. Dass sind dann aber meist Löhne, zu denen nur wenige Deutsche arbeiten. Im Obst und Gemüsebau werden fast ausschließlich ausländische Billigarbeitskräfte eingesetzt.
Ich habe gar nichts gegen Bio. Habe mehre Landwirte in der Verwandtschaft. Eine hat auch einen guten Freund, der Bio-Landwirtschaft betreibt. Mit ihm bin ich manchmal in Kontakt gekommen.
Der Bio-Bauer schüttelt auch immer mit dem Kopf, über die große Unwissenheit und Vorstellungen seiner Kunden. Zu Anfang hat er noch das Gespräch darüber mit seinen Kunden geführt. Er sagt, mit uninformierten Ideologen kann man nicht diskutieren. Jetzt "heuchelt" er nur noch Zustimmung, vermeidet Gespräche darüber, lächelt und verkauft seine Produkte.
Zu Anfang hat er noch versucht Aufklärung zu leisten.
Ich habe gelernt konventionelle Bauern und Bio-Bauern kommen sehr gut mit miteinander aus, wenn da nicht die selbsternannten, uninformierten Bio-Ideologen wären.