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Kosten 90er Jahre

Keine Ahnung warum Deutsche so über Lebensmittelpreise meckern. Wir sind das Land der Discounter. Wir Deutsche sparen an unserer Ernährung, kaufen uns dann aber den dicksten SUV. Vielleicht sind viele einfach oberflächlich, wollen nach außen toll aussehen, mit dickem Auto, aber legen wenig Wert auf Inneres und was wir uns täglich hineinschaufeln....
Ganz genau das ist doch das was man bei vielen sieht.
Der Grill...die "Aussenküche" - für tausende von €, und darauf dann Würstl und Steaks vom Aldi zu Cent-Preisen.
Hauptsache die Aussenwirkung stimmt und man kann angeben mit dem neuen Teil.
 
A

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Re: Kosten 90er Jahre
Hallo Lupin01,

schau mal hier:
Kosten 90er Jahre. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Heute kann ein Bauer mit moderner Technologie viel effizienter produzieren. Er kann mit Sateliten- und Drohnenunterstützung seine Felder bedarfsgerecht düngen und wässern und der Traktor fährt praktisch selbstständig über das Feld. Er spart Wasser, Dünger und Arbeitskraft.

Ein "Bauer" ist das dann wohl nicht mehr.
Ein Agrarbetrieb...im schlimmsten Fall mit Massentierhaltung.
Das ist keine Verbesserung. Im Gegenteil.
Hier wäre ein Schritt zurück ein riesen Schritt nach vorn.
Weg von den Grossbetrieben wieder hin zu kleinen Höfen die noch wirklich Bauernhöfe sind.
Und in der Zeitersparnis muss der "Bauer" dann alles und jedes Dokumentieren.
 
Ein "Bauer" ist das dann wohl nicht mehr.
Ein Agrarbetrieb...im schlimmsten Fall mit Massentierhaltung.
Das ist keine Verbesserung. Im Gegenteil.
Hier wäre ein Schritt zurück ein riesen Schritt nach vorn.
Weg von den Grossbetrieben wieder hin zu kleinen Höfen die noch wirklich Bauernhöfe sind.
Und in der Zeitersparnis muss der "Bauer" dann alles und jedes Dokumentieren.

Klein- oder Großbetrieb sagt doch erstmals garnichts darüber aus ob Massentierhaltung, Bio oder sonstwas. Es gibt auch große Betriebe, die auf Tierwohl achten und Bio produzieren.

Aber ein moderner Großbetrieb ist einem alten kleinen Bauernhof überlegen. Genau wie am Fließband schneller gebaut wird als beim händischen Zusammenschrauben von Autos. Und an dieser Technik führt kein Weg vorbei. Sie ist wie gesagt sogar nachhaltig und umweltschonend, weil man z.B. gezielter Bewässern kann. Technik, die sich wiederum aber nur ab einer gewissen Betriebsgröße lohnt.

Wenn man mehr Tierwohl und mehr Bio etc. will, muss man es kaufen. Produzieren kann man das sowohl in kleinen auch auch großen Betrieben.
 
Wir haben früher doch Resourcen wie blöd verbraucht. Umweltschutz ist eigentlich erst ein Thema der 90er.
Heute kann ein Bauer mit moderner Technologie viel effizienter produzieren. Er kann mit Sateliten- und Drohnenunterstützung seine Felder bedarfsgerecht düngen und wässern und der Traktor fährt praktisch selbstständig über das Feld. Er spart Wasser, Dünger und Arbeitskraft.
Die meisten von dir genannten Technologien fristen noch eine Nischendasein. Du solltest deine Informationsquellen mal überprüfen.

Es ist richtig in jeder Branche gehen die technologischen Entwicklungen weiter. In der Landwirtschaft soll es aber wie in der "guten" alten Zeit sein like Bullerby und das zu Niedrigstpreisen.
Was nützten die Produktivitätssteigerungen, wenn die Kostendeckung bei der großen Mehrheit der Lebensmittelerzeugern schon lange nicht mehr gegeben. Es ist praktisch Ausbeutung, moderne Sklaverei, wenn die meisten Bauern weit unterhalb des Mindestlohnes arbeiten und das bei Viehhaltung 365 Tage im Jahr, an Sonn- und Feiertagen.
Und dann kommt noch die Kritik von Bürgern, die Landwirtschaft nur aus Funk und Fernsehen kennen. Wir haben in D über 80 Millionen Bürger, die wissen wie Landwirtschaft sein muss und 300.000 Bürger, die mit und in der Landwirtschaft tätig sind, sollen danach handeln.
Da gibt es den Spruch: Die besten Kapitäne befinden sich am Land.
Oder die besten Fußballtrainer sitzen vor dem Fernseher.

"Auch der internationale Handel ist ein Fortschritt."
Ja kaufen wir die Nahrungsmittel nur noch im Ausland und in D dann nur noch blühende Landschaften.
Aber dann nicht beschweren, wie im Ausland Landwirtschaft betrieben wird, denn darauf haben wir dann keinen Einfluss mehr.
Mit dem internationalen Handel ist es oftmals so, dass im Ausland erhebliche geringere Umwelt- und Arbeitsstandards herrschen. So nach dem Motto "Aus den Augen aus dem Sinn."

Ich verdamme nicht den internationalen Handel. Aber wie alles im Leben, hat vieles einen Haken, der Haken sollte nur nicht zu groß sein.
 
Ein "Bauer" ist das dann wohl nicht mehr.
Ein Agrarbetrieb...im schlimmsten Fall mit Massentierhaltung.
Das ist keine Verbesserung. Im Gegenteil.
Hier wäre ein Schritt zurück ein riesen Schritt nach vorn.
Weg von den Grossbetrieben wieder hin zu kleinen Höfen die noch wirklich Bauernhöfe sind.
Und in der Zeitersparnis muss der "Bauer" dann alles und jedes Dokumentieren.
Wer Landwirtschaft nur aus Funk und Fernsehen kennt, sich aussschließlich bei NGO´s informiert und nur die Meinung Partei der Guten akzeptiert, der kommt unweigerlich zu diesen Aussagen.

Hier passt der Spruch: Fortschritt ist gut, aber bitte nicht in der Landwirtschaft.

Was ist Massentierhaltung? Die Haltung vieler Tiere?
Was ist ein Großbetrieb? Ein Betrieb der vielleicht noch die Chance bietet ein halbwechs ausreichendes Einkommen zu erzielen.

Du verwendest Kampfbegiffe über deren Bedeutung du dich erst mal Klarheit verschaffen solltest.

Kampfbegriffe benutzen eigentlich totalitäre Staaten.
 
Ein "Bauer" ist das dann wohl nicht mehr.
Ein Agrarbetrieb...im schlimmsten Fall mit Massentierhaltung.
Das ist keine Verbesserung. Im Gegenteil.
Hier wäre ein Schritt zurück ein riesen Schritt nach vorn.
Weg von den Grossbetrieben wieder hin zu kleinen Höfen die noch wirklich Bauernhöfe sind.
Und in der Zeitersparnis muss der "Bauer" dann alles und jedes Dokumentieren.
Vielen Dank für deinen Beitrag.
Genau, dass habe ich versucht mit meinen Beiträgen zu umschreiben.
80% der Bevölkerung wünscht sich Edel-Bio, aber nur 5% der Bevölkerung ernährt sich davon.
Welche Branche würde ausschließlich ein Produkt erzeugen, was nur 5% der Kunden kaufen?
Ich kenne eine solche Branche nicht.

Würde in D nur noch Edel-Bio erzeugt, dann würden noch mehr billigste Lebensmittelimporte aus dem Ausland erfolgen, weil Bio gibt es nicht zum Nulltarif. Bio kostet je nach Produkt doppelt soviel. Und für den Steuerzahler wird es auch teurer, da die Bio-Höfe eine ca. 80% höhere Beihilfen erhalten, aber ca. 60% weniger dafür produzieren.
Damit wird das Produkt aus Bio ca. 3 mal stärker durch Beihilfen gefördert als konventionelle Produkte!
Mit Bio-Produktion fällt unser Selbstversorgungsgrad weiter ab. Momentan liegt er im Durschnitt bei 80%, bei Obst und Gemüse sogar weit unter 45%.
Mehr Bio-Anbau in D bedeutet, dass mehr billigste Arbeitskräfte benötigt werden. Dass sind dann aber meist Löhne, zu denen nur wenige Deutsche arbeiten. Im Obst und Gemüsebau werden fast ausschließlich ausländische Billigarbeitskräfte eingesetzt.

Ich habe gar nichts gegen Bio. Habe mehre Landwirte in der Verwandtschaft. Eine hat auch einen guten Freund, der Bio-Landwirtschaft betreibt. Mit ihm bin ich manchmal in Kontakt gekommen.
Der Bio-Bauer schüttelt auch immer mit dem Kopf, über die große Unwissenheit und Vorstellungen seiner Kunden. Zu Anfang hat er noch das Gespräch darüber mit seinen Kunden geführt. Er sagt, mit uninformierten Ideologen kann man nicht diskutieren. Jetzt "heuchelt" er nur noch Zustimmung, vermeidet Gespräche darüber, lächelt und verkauft seine Produkte.
Zu Anfang hat er noch versucht Aufklärung zu leisten.

Ich habe gelernt konventionelle Bauern und Bio-Bauern kommen sehr gut mit miteinander aus, wenn da nicht die selbsternannten, uninformierten Bio-Ideologen wären.
 
Das mit dem Umrechnen DM auf Euro ist sowieso ein großer Fehler. Und wie immer wird hier nur kurzfristig gedacht. Der Wirt der sein Bier für 2,60 € statt für 2,50 DM verkauft, macht das natürlich nur aus Profitgier und hat eine Flux Kompensator der ihm das Bier kostenlos herstellt.

Die meisten Preiserhöhungen im Einzelhandel kamen nach der Umstellung weil auch die Zulieferer ihre Preise erhöht haben. Was soll der Wirt dann machen?

Weg von den Grossbetrieben wieder hin zu kleinen Höfen die noch wirklich Bauernhöfe sind.
Und in der Zeitersparnis muss der "Bauer" dann alles und jedes Dokumentieren

Im Milchvieh Bereich wurde eh schon seit gefühlt 100 Jahre dokumentiert. Wenn man Geld investiert in Melkautomaten usw. dann ha tman weniger Arbeit, und ich kenn die Milchwirtschaft gut.


Ich kann mich auch erinnern das in den 90er Jahren irgendwie mehr ging. Mehr Ausflüge usw. Allerdings hatte man damals nicht die Kosten die man heute hatte für Internet, Handy, Streaming usw. Klar es gab Kabel und vllt. Premiere Abos aber das waren die Ausnahmen.

Und Ratenzahlung war üblich für Großgeräte die man dringend brauchte.
 
Wenn man Geld investiert in Melkautomaten usw. dann ha tman weniger Arbeit, und ich kenn die Milchwirtschaft gut.
Jetzt glauben viel mit AMS (Automatische Melksysteme) sprich Melkroboter geht alles von Zauberhand und der Bauer bracht dabei nur noch das Geld zählen.
Ach welch großer Irrtum.
Auch diese Technologie erfordert große Investitionen, die Tätigkeiten verlagern sich. Die eingesparten Arbeitsstunden sind aber oft sehr teuer erkauft und übersteigen oftmals den Nutzen daraus.
Ist wie ein Hamster im Hamsterrad. Er läuft und läuft und kommt doch nicht von der Stelle.
 
Natürlich mus man investieren aber der ROI stellt sich schnell ein.

Und dann ist es tatsächlich nur Geld Zählen. Viele Bauern haben auf den Wegfall der Kontigente geartet und die Milch jahrelang weggschüttet die überschüssig war.
 
Ich kann mich auch erinnern das in den 90er Jahren irgendwie mehr ging. Mehr Ausflüge usw.
Ich habe andere Erinnerungen insbesondere in den 70/80er Jahren.
Ich kann keinen Mangel an Ausflugsaktivitäten bei meinen Mitmenschen (Freunde, Bekannte, Nachbarn, Berufskollegen etc.) feststellen. Und welche Entfernungen die mal eben zu einem Ausflugsziel fahren. Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln. Hinweis: Ich wohne nicht in einer wohlhabenden Umgebung.

Meine Familie fährt gerne Fahrrad. Wir haben hier ein paar Autobahnen, über die wir immer mal wieder fahren, sprich über die Autobahnbrücken mit dem Fahrrad. Also der Verkehr am Wochenende, an Feiertagen, davor und danach. Ich finde es immer wieder sehr, sehr erschreckend, welcher Autoverkehr da herrscht. Ich bin mir sicher dass ist kein Berufsverkehr.
 

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