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Kontaktabbruch zu guter Freundin nach Streit

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Na klar, es gibt zig Möglichkeiten, um neue Leute kennenzulernen. Man sollte auch nicht alles zerdenken, sondern einfach mal machen. Wenn das nicht geht frag dich, wie schon empfohlen, was schlimmstenfalls passieren kann.. und dann realistisch bleiben bei der Antwort. 😉

Und klar kannst du deiner Ex weiterhelfen. An ein Versprechen ist man aber kein Lebenlang gebunden und erst recht nicht, wenn sie sich so gezielt immer wieder der Gefahr aussetzt. Dann kannst du ihr auch sagen, dass du ihr ein letztes Mal hilfst, sie aber jetzt selber schauen muss, dass sie klar kommt. Sie hat sich für ein Leben mit einem anderen Mann als dir entschieden. Du bist nicht ihr Leibeigener und auch nicht ihr Babysitter. Schlimm genug, dass sie deine Gutmütigkeit so ausnutzt, denn nichts anderes ist es, was sie tut.
 
Natürlich kann ich nicht ausschließen Laura überfordert zu haben, aber dies hätte sie mir doch sagen müssen, bevor es so eskaliert. Das konnte ich nicht ahnen, denn ich sehe sie ja kaum, wir schreiben nur. Sie hat mir dies schriftlich jedenfalls nie signalisiert, daher wüsste ich nicht, wie ich dies hätte herausfinden sollen. Sie hat sich ja auch immer aufgeregt, wenn ich nicht beim ASB gewesen bin, weil sie mich unbedingt dabei haben wollte, sonst hätte sie sich auch kaum so für mich eingesetzt.
Irgendwann war es ihr aber wohl zu viel und vielleicht hat sie es Dir zwischen den Zeilen mitgeteilt und Du hast es nicht verstanden.
Ich glaube, ihr geht es wirklich nur darum, dass ich ihre Grenze nicht akzeptierte. Das sehe ich ein und habe mich dafür auch entschuldigt. Man muss aber auch sehen, dass sie permanent meine Grenzen überschritt, mit dem was sie tat. Ich habe mich nie deswegen groß beklagt, schon gar nicht an Kontaktabbruch gedacht.
Es wäre aber richtig und Deine Aufgabe gewesen ihr mitzuteilen, als sie Deine Grenzen überschritten hat und nicht alles zu erdulden.
Denn das gehört zu einer gesunden Beziehung zwischen Menschen auch dazu.
Alles zu schlucken ist nicht richtig und schadet nur.
Es kann aber auch gut sein, dass sie mit ihren vier Kindern aktuell zu sehr belastet ist, denn es waren gerade Sommerferien und da waren die Kinder naturgemäß zu Hause und nicht in der Schule / Kita. Das kann natürlich auch für ein solches Verhalten sorgen.
Dann hätte sie Dir das auch mitteilen können.
Ja, das mit meiner Ex geht mich tatsächlich nichts mehr an. Ich befürchte aber, dass sie spätestens dann wieder vor meiner Türe steht, sollte ihr neuer Konsequenzen erfahren, wenn ich ihn anzeige, weil er mich für diese Tat angezeigt hat, die ich nicht begangen habe.
Dann schicke sie weg. Sie ist Deine EX. Vorbei aus und vorüber.
Da mein Bruder zugelassener Rechtsanwalt ist, kann er auch Akteneinsicht bei der Polizei beantragen und dann wissen wir, wer die Anzeige erstattet hat. Sollte er das gewesen sein, werde ich meinen Bruder beauftragen gegen ihn vorzugehen und zwar so, dass dies Aussicht auf Erfolg hat. Das lasse ich nicht auf mir sitzen, denn sonst passiert das häufiger. Das nächste Mal behaupten sie dann wirklich was schlimmes und dann stehe ich da. Wenn der neue dann wirklich einkassiert wird und sie keine Bleibe mehr hat, weil die Wohnung auf ihn und nicht auf sie läuft und sie daher dann eventuell ausziehen müsste, wird sie bei mir stehen. Ich denke derzeit noch darüber nach, ob ich sie dann in die Wohnung lassen sollte. Ich weiß es echt nicht.
Das ist eine gute Idee und dann kannst Du ja entsprechend reagieren, sollte das so sein.
Es gibt da ein kleineres Problemchen: Ich versprach ihr seinerzeit immer und jederzeit für sie da zu sein, insbesondere, wenn sie wieder einmal seiner Gewalt ausgesetzt sein sollte. Das hat nichts mit Helfer- oder Samaritersyndrom zu tun, sondern damit, dass ich solcherlei Versprechen sehr ernst nehme. Ich wurde so erzogen.
Man ist nicht bis zum Untergang und lebenslang an ein Versprechen gebunden.
Situationen verändern sich und die Bindung an so ein Versprechen dann auch.
Irgendwann ist es auch mal gut.
Du bist nicht der, der die Suppe auslöffeln muss, die sie sich eingebrockt hat.
Ihre Mutter kann ihr hier keine Hilfe sein, befürchte ich. Sie hat selbst, das ist mein letzter Kenntnisstand, bald keine Wohnung mehr, weil diese nicht mehr den Brandschutzvorschriften entspricht und sie damalige Wohnung wäre für beide auf Dauer zu klein. Ich sehe aber auch nicht, dass meine Ex eine eigene Butze bekäme, weil sie keine so gute Bonität mehr hat und ihre Rente befristet ist. Gerade die Bonität ist für fast alle Vermieter von entscheidender Bedeutung bei Abschluss eines Mietvertrags, natürlich dann auch die Sicherheit, die Miete und geforderte Kaution zu erhalten. Da sehe ich die größten Schwierigkeiten und Herausforderungen bei ihr.
Das ist nicht Dein Problem, das Du lösen musst.
Sie muss zusehen, wie sie klar kommt.
Daher ist meine Befürchtung nicht unbegründet. Ich möchte daran erinnern, das sie 2022 schon einmal vor meiner Türe stand, als sie von ihm während einer Zugfahrt in den Sommerurlaub misshandelt wurde. Mir wäre nie eingefallen, sie vor der Türe stehen zu lassen. Daher kann ich dies auch jetzt nicht.- Man stelle sich vor, ich entscheide mich gegen einen Zutritt zur Wohnung und ihr würde dann was passieren. Dies würde ich mir niemals verzeihen. Mein schlechtes Gewissen würde mich umbringen. Das könnte ich nicht rechtfertigen.
Du kannst mit ihr zur Polizei gehen und das war es dann auch.
Oder willst Du ewig den Ausputzer für sie spielen?
Mein Bruder ist über 50, hat eine eigene Familie und einen Job, der ihn aktuell wöchentlich bis zu 80 Stunden fordert. Er hat keine Zeit, sich um mich zu kümmern. Wenn er sich meiner nun annimmt, dann quetscht er das dazwischen irgendwie. Das ist nicht selbstverständlich. Meine Mutter ist bald 80 und hat daher auch nicht mehr die Kraft für all das. Ich stehe daher hier ziemlich alleine da. Das ist mein Problem. Mein Bruder gehört zwar zu meinen Vertrauenspersonen, genau wie meine Mutter, aber eher in finanzieller Hinsicht, weil er mich meist finanziell über Wasser hält, wenn mein Geld Mal wieder nicht bis zum Monatsende reicht. Meine Mutter ist hierzu nicht imstande, weil sie nur eine kleine Pension erhält, hat aber auch schon ihr Konto für mich überzogen.

Was der Gang zu etwaigen Veranstaltungen oder Vereinen angeht, so ist das für mich tatsächlich sehr sehr schwer. Beim ASB hätte ich diese Laura gehabt, die ich kannte, das gab mir Sicherheit. Dies wäre woanders nicht gegeben. Der ASB war auch nicht hier im Kreis, sondern ca. 30 Minuten mit der Bahn. Über einen Führerschein verfüge ich nicht und habe ich auch nicht vor zu erwerben, weil mich der Verkehr überfordern dürfte. Daher bin ich ÖPNV-Nutzer. Laura hat mich immer von dem Bahnhof abgeholt und mit zur Wache genommen, als ich dort war, sie hat einen Führerschein und ein Auto. Ich plane aber bei "unserem" ASB hier den Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren, denn den habe ich noch nicht und ich erhalte hierfür vonseiten des ASB jedes Jahr einen Gutschein für einen Erste-Hilfe-Kurs. Nur, weil ich nicht mehr dort tätig bin, werde ich die Mitgliedschaft nicht aufgeben. Diese bleibt bestehen und damit auch die Gutscheine. Eventuell kann ich dort neue Leute kennen lernen, das wäre doch eine Chance, oder nicht?
Laura ist aber nicht für Dich verantwortlich, sowenig wie Du für Deine Ex.
Es liegt in Deiner Verantwortung Dir einen entsprechenden Umkreis einzurichten.
Und das kannst Du ja wenigstens versuchen.
 
Laura wusste, dass ich nicht zwischen den Zeilen lesen kann. Das funktioniert nicht. Ich kann die Mimik eines Menschen kaum deuten, daher hätte sie mir dies ganz klar machen müssen. Bei mir besteht der Verdacht auf Autismus, daher kann sie mich nicht so behandeln, wie einen "normalen" Menschen. Das wusste sie aber ebenfalls. Daher kann ich mit Bestimmtheit sagen, dass es ihr nicht zu viel gewesen ist.

Glaub mir, ich habe es, so gut es ging, versucht zu verdeutlichen, dass sie auch bei mir Grenzen überschritten hat. Laura ist aber ein Mensch, der auf so etwas sehr empfindlich reagiert und bei so etwas schnell an die Decke geht. Ich wollte unseren Kontakt nicht riskieren, ich wusste, ich hätte dann alleine da gestanden und hätte den ASB vergessen können. Es wäre das, was ich aktuell habe, eingetreten, nur eben entsprechend früher. Davor hatte ich Angst.

Ich glaube, ich bin schon ein wenig teilschuld an der Situation. Warum? Nun ja, sie hat sich schon immer Kinder gewünscht und ich war die Ursache dafür, dass es immer ein Wunsch geblieben ist. Im zwischenmenschlichen Bereich, lief es einfach manchmal deswegen auch nicht so gut. Sie war manchmal frustriert, weil, nun ja, es immer ziemlich schnell vorbei war. Dafür bin ich verantwortlich. Das kann eine Frau durchaus kränken und auf Dauer ziemlich fertig machen, wenn nur der Typ "Spaß" hat und nicht sie auch. Das muss ich mir wohl ankreiden lassen, wie?

Wie gesagt: Ich habe das mit dem Erste-Hilfe-Kurs bei "unserem" ASB hier tatsächlich vor. Dort ist keine Laura und keine Ex, dort wäre nur ich. Ich hätte die Möglichkeit neue Leute unvoreingenommen kennenlernen zu können und könnte mich auch freier bewegen, weil eben keine Laura vor Ort ist, bei der ich befürchte mich lächerlich durch mein Verhalten machen zu können. Mein manchmal atypisches Verhalten macht mir hier ein wenig Kopfzerbrechen, denn das kann ich nicht kontrollieren. So reagiere ich manchmal wirklich gereizt, wenn ich mich angegriffen fühle und in eine Abwehrhaltung gehe. Das liegt daran, dass ich die Mimik eines Menschen schlecht deuten kann und es daher häufig zu Missverständnissen kommt. Mein Tonfall wird dann auch als harsch wahrgenommen, obwohl es so gar nicht sein soll. Bestes Beispiel, gestern: Ich erhielt diese Vorladung für die Beschuldigtenvernehmung bei der Polizei. Ich habe zunächst, weil die Panik in mir hochkam, meine Mutter angerufen. Meinen Bruder erreiche ich so gut wie nie, weil er so beschäftigt ist. Ich war gereizt, aufgekratzt, ängstlich, stellenweise ein wenig hysterisch, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Meine Mutter hatte Mühe mich zu beruhigen, aber sie kennt das und weiß, wie sie mit mir umzugehen hat. Das haben die Kollegen beim ASB nicht, die kennen mich nicht, die wissen von nichts und würden den Kontakt in einem solchen Fall beenden und mich ggf. rauswerfen. Ich werde nicht aggressiv oder gewalttätig, ich bin einfach nur nervös, aber impulsiv, energisch und das wird von den Menschen oftmals falsch interpretiert. Deswegen traue ich mich nicht in solche Vereine. Laura verstand es auch, damit umzugehen. Sie hatte einen fantastischen Draht zu mir, genau wie meine Ex. Die wusste auch, wie sie mich behandeln musste. Ich habe bislang noch niemanden getroffen, der genauso ist, wie die beiden. Ich habe auch kaum noch Hoffnung, das es jemanden gibt, der sich wirklich längere Zeit mit mir befassen will.
 
Du hast ganz konkrete Erwartungen an dein Umfeld oder bestimmte Personen, wie sie reagieren sollen. Ich glaube aber, dass das nur bedingt funktioniert, weil die Voraussetzungen, mit denen man mit dir interagiert, nicht immer optimal und gleich sind. Ist man z.B. selber gestresst, schlecht drauf, abgelenkt etc. kann oder vielleicht will man deine Erwartungen nicht erfüllen. Ich selber fänd es z. B. auch recht anstrengend, mich so nach dir und deinen Bedürfnissen richten zu müssen. Gut möglich, dass du Laura damit ebenfalls zuweilen überfordert hast.
 
Das kann ich auch verstehen, allerdings kann man mir dies nur sehr begrenzt zum Vorwurf machen, weil ich es nicht zu 100% kontrollieren kann. Ich brauche Struktur, klare Grenzen, etwas, woran ich mich konkret halten kann. Darum sagte ich ja, bei mir besteht der Verdacht auf Autismus. Schon in meiner Kindheit war dies ein erhebliches Problem für meine Mutter. Ich musste lernen allein zu bleiben, allein mit dem ÖPNV zu fahren, allein zur Schule zu gehen etc. Vor alledem hatte ich panische Angst. Dies konnte meine Mutter auch als Grundschullehrerin nicht händeln. Deswegen habe ich meine Kindheit und Jugend in dafür ausgelegten Einrichtungen verbracht. Das war nicht einfach. Später entwickelte sich dann die Sozialphobie, weil ich überall ausgeschlossen, gemobbt und gehänselt wurde. Es wollte keiner was mit mir zu tun haben, weil ich mich anders verhielt als die "anderen". Dies war sonderbar, komisch und damit die perfekte Möglichkeit um mich lächerlich zu machen. Auch in einer der Einrichtungen lief es nicht besonders gut. Aber nicht, weil ich hier Schwierigkeiten machte, sondern weil sich einer der Betreuer daneben benahm ich mich vor den jugendlichen Mitbewohnern erniedrigte, bloßstellte und zwar auf die übelste Art, die man sich vorstellen kann. Dies passierte nur immer dann, wenn er allein im Dienst war. Meine Mitbewohner, bei denen er aufgrund der Ausnahmen, die er ihnen zubilligte, einen Stein im Brett hatte, verrieten ihn natürlich nicht. Meine Mutter hatte keine Chance, als sie sich an die Gruppen- und Heimleitung wandte, weil es keine Beweise gab und meine Mitbewohner nichts sagten. Das hinterlässt Spuren, das war eine Art Vergewaltigung, weil es weit unter die Gürtellinie ging und ich mich nicht wehren konnte. Er hatte mich in der Hand. Ich hatte zu jener Zeit meine erste Freundin und er hatte die Macht mir, wenn ich nicht spurte und ihm nicht gehorchte, Ausgangssperre zu erteilen, sodass ich sie nicht hätte sehen können. Natürlich habe ich alles getan, was er gesagt hat, ohne Widerworte zu geben. Das ging über Monate.

Das ist also keine Absicht, das ich so bin, wie ich bin.
 
Du sagst du brauchst Struktur und klare Grenzen. Im Endeffekt wurden sie dir von Laura und deiner Ex gegeben.
Deine Ex durch den Kontaktabbruch, Laura durch den Kontaktabbruch.

Wenn deine Ex nicht von alleine auf dich zukommt, öffnet sie ihre Grenzen nicht.

Hast du evtl Schwierigkeiten damit Grenzen zu lesen?

Ich versteh nicht, warum du über alles und jeden sprichst, wenn du Struktur und Grenzen brauchst solltest du deine Struktur bearbeiten, was für dich wichtig ist.
Also bei dir bleiben.

Wenn du in Therapie bist, hättest du dafür gute Ansprechpartner.
Wenn du nicht alleine rausgehen kannst, gibt es bestimmt Begleitpersonen, die das machen. Sowas wie Alltagsbegleitungen.
Sprich, du könntest dir das erarbeiten, wäre es nicht wichtiger, als sich mit dem ganzen Außenrum zu beschäftigen?
 
Ich habe bereits ein BeWo, aber die können auch nicht ständig bei mir sein. Die sind Personell auch nicht besonders gut aufgestellt und haben zu viele Klienten. Ich werde einmal wöchentlich aufgesucht. Sollte ich zwischendurch Mal eine Begleitung brauchen, geht auch das, aber so viele Stunden wurden mir auch nicht bewilligt, dass das möglich wäre. Andere Begleitpersonen habe ich nicht. Ich habe keine Freunde. Meine Familie ist, wie ich beschrieb, schon mit ihren Familien beschäftigt und können sich daher nicht so um mich kümmern und meine Mum kann das nicht leisten. Daher bin ich hier auf mich allein gestellt. Was meinst Du, warum ich gute Chancen habe Pflegegeld zu erhalten, wie mir meine BeWo-Betreuerin gestern noch erklärte? Das würde ich nicht bekommen, wenn meine Einschränkungen nicht so gravierend wären, insbesondere in dem Bereich.

Ja, ich habe Probleme damit Grenzen zu erkennen, das hast Du korrekt interpretiert.

Ich brauche Kontakte, ich brauche Mitmenschen, alleine gehe ich ein.

Ich bin auch in Therapie, dort bin ich auch heute (Donnerstag), der Psychotherapeut hat aber bereits durchklingen lassen, das er nicht weiß, wie die Therapie aussehen soll, wenn mir die Situationen fehlen, in denen ich mit meiner Angst konfrontiert werde, um daran zu arbeiten. Der ASB ist nun erledigt, dort werde ich nicht mehr erscheinen. Dies habe ich auf Anraten meiner BeWo-Betreuerin abgesagt. Dies würde mich in ihren Augen überfordern. Ich bin dazu angeblich ungeeignet. Daher stellt sich diese Frage nun nicht mehr. Andere Möglichkeiten um mit meiner Angst konfrontiert zu werden, habe ich nicht. Alles andere kenne ich ja. Daher hat mein Psychotherapeut auch für eine Teilnahme beim ASB plädiert. Das Thema ist aber nun durch.
 
Wenn dir jemand kommunikativ sagt da ist eine Grenze, ist es ja gut zu verstehen. Wenn nicht, würde ich das einfach ansprechen, dass du klare Ansprachen diesbezüglich brauchst und mitteilen, was dir da hilft.

Das ist natürlich schade, dass das so begrenzt ist. Ich drücke dir die Daumen, dass sich eine Möglichkeit findet, dass du mehr rauskommst.
 
Das wusste sie, sie kennt mich seit über einem Jahr jetzt wieder, das habe ich oftmals erklärt und sie darauf hingewiesen. Sie konnte es doch auch nicht so gut, hat meine Grenzen ebenfalls überschritten, weil ich dies wohl nicht deutlich genug artikuliert habe.

Ja, Betreuung ist teuer und wenn diese vonseiten des Staates bezahlt werden muss, schaut derselbe natürlich, wo er dort sparen kann und das ist in der Stundenzahl. Je weniger Stunden, desto günstiger für den Staat, das ist doch klar. Das ärgert auch meine Betreuerin, weil sie durchaus mehr Betreuungsbedarf sähe, aber der Verband dies anders sieht und mir daher weniger bewilligt hat.
 
So schnell landet man hierzulande nicht im Knast. Da kann ich dich beruhigen. Ich erlebte Menschen mit etlichen Vorstrafen, die noch immer frei herum laufen. Wenn du das mit den Accounts nicht warst, dann atme einfach mal tief ein und aus und warte ab.
 
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