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Kontaktabbruch zu guter Freundin nach Streit

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Ja, sie hat mich angezeigt, aber nicht freiwillig. Ihr neuer hat sich daran gestört, dass ich mich an Hilfspersonen gewandt habe, weil er sie so fertig macht und das wollte er nicht auf sich sitzen lassen.

Es war vor wenigen Monaten einmal so, dass mir mein Betreuer bezüglich eines Sachverhaltes, der auch sie betraf, mitteilen musste, dass sie seit einiger Zeit nicht mehr gesehen wurde. Auch ihre Betreuerin wusste nicht wo sich meine Ex aufhielt und das seit einigen Wochen. Sie war telefonisch plötzlich nicht mehr erreichbar und nahm auch dringende Termine bei ihrer Betreuerin nicht mehr wahr. Daher habe ich, da es sich dabei um ein für sie atypisches Verhalten handelte, sie ist noch nie abgehauen oder über längere Zeit ohne sich abzumelden, weggeblieben, bei der Polizei als vermisst gemeldet, Dabei gab ich natürlich auch an, weswegen ich mir Sorgen machte und was in der Vergangenheit alles mit ihrem neuen Partner vorgefallen war, bezog mich auf erstattete Strafanzeigen, die auch andere gestellt haben, um meine Sorge zu untermauern und zu begründen. Das wurde natürlich an ihren neuen herangetragen, der dann überlegte, wie er mir am Besten Schaden zufügen könne, aus Rache versteht sich.
Dann wärst Du schön blöd Sie nochmals in die Wohnung zu lassen und nochmal eine Anzeige zu riskieren.
Du solltest auch mal aus den Ereignissen lernen.
Den Weg zur Polizei, wenn Sie in Not ist, wird sie schon selber finden.
Hat Sie ja wegen der Anzeige gegen Dich auch gefunden.
Es kann schon kein Stalking bzw. Nachstellung sein, denn ich war nie bei ihr. Ich bin seit über einem Jahr schon nicht mehr bei ihr gewesen. Das, was ich getan habe, beschränkte sich einzig und allein auf E-Mails, die ich ihr unregelmäßig schrieb, mehr nicht. Von Beharrlichkeit und das sie deswegen ihr Leben nachhaltig verändern musste bzw. ihre Lebensgestaltung dadurch erheblich beeinträchtigt wurde, kann nicht die Rede sein. Ich habe sie in den Mails weder bedroht, noch beschimpft und auch nicht genötigt. Mein Wunsch war Kontakt, nicht Feindschaft. Daher habe ich mich auf nette Worte begrenzt, um ihr zu verdeutlichen, dass sie sich jederzeit an mich wenden könne, denn mir liegt noch immer etwas an einer Freundschaft. Ich habe nie ihre räumliche Nähe aufgesucht, habe keine Waren oder Dienstleistungen auf ihren Namen bestellt und auch nicht oft Dritte veranlasst, Kontakt mit ihr aufzunehmen. Ich habe Laura einmal gebeten mit ihr zu sprechen, das war es dann aber auch. Das reicht nicht aus, um dies als Stalking zu bezeichnen oder gar anzuzeigen.
Da der Kontakt nicht gewünscht ist und Deine Fürsorge auch nicht, lass sie in Ruhe.
Das mit dem Behindertensport klingt gut, aber ich bin finanziell nicht so gut aufgestellt, das ich mir dies leisten kann. Meine Mutter musste mich in den vergangenen Monaten häufig mitversorgen, weil mein Konto zum 20. bereits leer war. Wie soll ich da so etwas finanzieren? Das klappt nicht. Sollte ich allerdings Pflegegeld beziehen, wäre dies eine Option, das gebe ich zu. Das kann ich mir aber erst dann überlegen, davor ist es nicht bezahlbar für mich.
Das ist nicht besonders teuer und für finanziell schwache Menschen oft nochmal ermäßigt.
 
Ich hatte Mal einen "besten Freund" , der litt selbst an einem extrem ausgeprägtem Helfersyndrom. Er überschritt über die Dauer der Zeit immer mehr und immer massiver meine Grenzen. Alles unter dem Deckmantel der "Hilfe". Das ging so weit, dass er mich im Schlaf intim begrapschte.
Du musst aufpassen, denn "Hilfe" kann auch schnell übergriffig werden. Es ist ihr Leben und ihre Entscheidung mit wem sie zusammen ist. Du hattest ihr gesagt, du bist da, wenn sie Hilfe braucht. Das muss reichen.

Andererseits wird heutzutage nahezu jede unangenehme Auseinandersetzung mit Menschen über die Justiz versucht zu regeln. Das ist teilweise wirklich schon lächerlich, was da abgeht. Kein Wunder, dass die Behörden maßlos überlastet sind.

Vielleicht geht ihr euch jetzt einfach aus dem Weg. Du bist kein Retter, auch wenn du dir das einbildest.
 
Nein, als Laura mit ihr sprach, lag die Anzeige noch nicht vor, das kam erst später. Sie hat mir seinerzeit versichert, an einer Freundschaft interessiert zu sein und dazu zu stehen, weil es ihr ebenfalls sehr wichtig war. Woher soll ich bitte wissen, dass sie freiwillig von der Freundschaft zurückgetreten ist und dies nicht auch geschah, weil sie hierzu genötigt wurde? Mir ist klar, dass sie mir an für sich keine Begründung liefern muss, wenn sie mir aber immer versichert hat, die Freundschaft nicht beenden zu wollen, ist eine solche spontane Entscheidung, vor dem Hintergrund, was alles bereits passiert ist, schon merkwürdig und lässt aufhorchen. Mich zumindest, weil ich sie sehr lange kenne. Ich glaube ihr nicht, dass sie die Freundschaft freiwillig beendet hat, aus den genannten Gründen.

Es gibt so etwas wie Zivilcourage. Wenn ich auf der Straße jemanden sehe, der von anderen angegriffen wird und sich nicht wehren kann, habe ich zwei Optionen: Dazwischengehen und versuchen zu schlichten oder weitergehen, so als wäre nichts passiert. Bei ersterem ist das durchaus gestattet, auch wenn ich die Person nicht kenne, die angegriffen wird und es mich auch nichts angeht. Nur um zu helfen. Gleiches habe ich auch getan, als ich die Vermisstenanzeige erstattet habe. Wo steht geschrieben, dass Zivilcourage ausschließlich persönlich erfolgen kann? Das geht auch so. Also sehe ich mich hier nicht im Unrecht.

Ich wurde angezeigt, das stimmt, bislang ist aber nichts weiter passiert. Ich gehe auch nicht davon aus, dass noch was passieren wird, zumal ich mich in Schweigen gehüllt habe, als ich die Vorladung erhielt und dieser nicht nachgekommen bin. Ich warte ab, bin aber hierbei zumindest tiefenentspannt. Ich kann schon deswegen meine Ex anzeigen, was ich aber nicht will, weil es die falsche treffen würde. Ich will ihn drankriegen, nicht sie. Daher warte ich ab, bis er einen Fehler begeht, der ihn den Kopf kosten kann juristisch.

Ja, einen Erlass, aber ich habe nicht Mal das Geld für diese Ermäßigung, mein Konto ist häufig schon am 20. leer, wovon soll ich das dann bezahlen? Dann müsste meine Mutter noch früher für mich einspringen und mich unterhalten, das kann ich nicht von ihr erwarten. Ich stehe auch unter Einwilligungsvorbehalt, das heißt, ich kann so etwas nicht allein entscheiden, darüber muss ich mit meinem rechtlichen Betreuer sprechen, er muss dem Vertrag letztendlich zustimmen. Ich weiß nicht, wie er dazu steht, er kennt meine Finanzen genauso gut wie ich.
 
Ich muss auch sagen, dass ich dein Verhalten relativ penetrant finde. Du bist der festen Überzeugung Gutes tun zu müssen und auch Gutes zu tun, nutzt dafür aber deine ureigene Definition und bist schlichtweg übergriffig und aufdringlich.

Zur Erklärung bemühst du dein fürsorgliches Naturell, aber das ist eben nicht fürsorglich, sondern schwappt über und wird so zu selbstschädigendem Verhalten. Ganz abgesehen davon, dass es offenbar auch andere nervt, denn sowohl deine Ex als auch Laura haben sich ja ganz offensichtlich zurückgezogen und suchen ihrerseits keine Nähe mehr zu dir.

Deine Ex bringt sich nur gerne selbst in Schwierigkeiten und wenn sie dann bis zum Sumpf im MIst steckt bist du wieder gut genug, um ihr zu helfen - und tust das auch bereitwillig. Das ist nicht ehrenwert, das ist - bitte sieh es mir nach - richtiggehend dumm. Für das, was du getan hast, wurdest du nämlich auch noch angezeigt. Wenn auch nicht direkt, aber über Umwege. Hättest du dich rausgehalten hättest du die Anzeigen und die Scherereien, wegen der du hier jetzt aufgeregt bist, nicht am Hals.

An deiner Stelle würde ich versuchen mit dem Therapeuten auszuarbeiten, warum du das machst und was man dafür tun kann, damit deine Hilfsbereitschaft auf ein normales und gesundes Maß reduziert wird. Wie gesagt: Gewertschätzt wird das durch niemanden, schaden tust du nicht nur dir damit, sondern - wie du ja jetzt siehst - ziehst du noch x Personen mit in die Sache hinein, die dir aus dem Schlamassel wieder heraushelfen sollen, weil du es alleine nicht vermagst.
 
Es gibt so etwas wie Zivilcourage. Wenn ich auf der Straße jemanden sehe, der von anderen angegriffen wird und sich nicht wehren kann, habe ich zwei Optionen: Dazwischengehen und versuchen zu schlichten oder weitergehen, so als wäre nichts passiert. Bei ersterem ist das durchaus gestattet, auch wenn ich die Person nicht kenne, die angegriffen wird und es mich auch nichts angeht. Nur um zu helfen. Gleiches habe ich auch getan, als ich die Vermisstenanzeige erstattet habe. Wo steht geschrieben, dass Zivilcourage ausschließlich persönlich erfolgen kann? Das geht auch so. Also sehe ich mich hier nicht im Unrecht.
Das war keine Zivilcourage.
Das war aufdringliche Einmischerei.
Ich wurde angezeigt, das stimmt, bislang ist aber nichts weiter passiert. Ich gehe auch nicht davon aus, dass noch was passieren wird, zumal ich mich in Schweigen gehüllt habe, als ich die Vorladung erhielt und dieser nicht nachgekommen bin. Ich warte ab, bin aber hierbei zumindest tiefenentspannt. Ich kann schon deswegen meine Ex anzeigen,
Weil sie dich angezeigt hat?
Sonst alles gut bei dir?
Ich stehe auch unter Einwilligungsvorbehalt, das heißt, ich kann so etwas nicht allein entscheiden, darüber muss ich mit meinem rechtlichen Betreuer sprechen, er muss dem Vertrag letztendlich zustimmen. Ich weiß nicht, wie er dazu steht, er kennt meine Finanzen genauso gut wie ich.
Ja, rede mit deinen Betreuern.
Sie werden ein wenig Sport sicher gutheißen.
 
@Schutzhuette Ja, so blöd wäre ich tatsächlich. Ich bin weiterhin nicht davon überzeugt, dass sie mich freiwillig angezeigt hat, daher denke ich nicht, dass sie mich, wenn ich ihr geholfen habe, nochmals anzeigt. Warum auch? Das ist irgendwie unlogisch, finde ich. Ich habe begründet, weswegen ich diese Entscheidung treffen würde. Ich könnte nicht damit leben, wenn ihr etwas passierte, weil ich sie nicht hereingelassen habe und sie dann draußen angegriffen wurde. Ich hätte es dann verhindern können. Das wäre das Todesurteil für meine Psyche. Das würde ich nicht verkraften, das meine ich ernst. Ich könnte mir dann sofort die Kugel geben und ich bin NICHT suizidgefährdet, wahrlich nicht. Aber das wäre echt heftig für mich.

Polizei? Die ihr seinerzeit, als sie diese viermal gerufen hat, als ihr neuer ausgerastet ist und die Wohnung zerlegt hat und die nichts anderes taten als mit ihrem neuen zu sprechen? Die haben den neuen nicht einkassiert, obwohl sie dies nach dem Gewaltschutzgesetz hätten tun dürfen und müssen. Sie hätten ihn 10 Tage der Wohnung verweisen müssen. Mutter, Schwester und sie haben Strafanzeigen gegen ihn erstattet, es wurde aber nichts getan. Daher hat sie das Vertrauen in die Polizei verloren. Zumal auch nicht sofort was getan würde. Es würde eine Anzeige aufgenommen, aber deswegen fahren keine Beamten raus. Ich wohne 40 Kilometer von ihr entfernt, d.h. das Ganze müsste dann auch erst einmal zu ihrem Polizeirevier, das dauert auch und dann passiert ebenfalls nicht sofort etwas. Die Wohnung, in der sie lebt, läuft auch nicht auf sie, d.h. sie dürfte, wenn er ihr deswegen Hausverbot erteilte, nicht mehr dorthin zurückkehren ohne sich strafbar zu machen wegen Hausfriedensbruchs. Ich traue ihm zu, der er sie dann anzeigt. Also ist Polizei in meinen Augen keine Lösung, zumindest nicht ad hoc.

Ich werde sie nun in Ruhe lassen, aber sollte sie hier vor der Türe stehen, steht meine Entscheidung. Ich lasse sie rein.
 
@Marisol Mein Bruder ist, wie ich schrieb, zugelassener Rechtsanwalt. Er hat mir erklärt, wie es läuft und das ich mir absolut keine Sorgen machen muss. Das bezieht sich auf die damalige, wie aktuelle Strafanzeige gegen mich. Daher vertraue ich ihm, er ist mein Bruder und ich habe keinen Grund, dies nicht zu tun und bleibe entspannt. Sollte was passieren, kann er mir sofort helfen. Ich weiß, dass er mich niemals im Stich lassen würde. Daher kann ich auch ruhig sein.

Wenn ich es mir leisten kann, werde ich dies tun, wenn nicht, dann nicht. Das muss ich absprechen.
 
Wenn sie mich nicht braucht, ist das auch völlig in Ordnung und wird von mir nicht mehr kritisiert oder anderweitig angesprochen. Sollte sie aber Hilfe brauchen, bin ich da. Sollte ich herausfinden, dass er mich angezeigt hat, zeige ich ihn an und hoffe ihn damit aus dem Verkehr ziehen zu können. Was sie dann macht, sollte sie dadurch obdachlos werden, muss sie entscheiden, also meine Ex. Wenn sie hier vor der Türe steht und mir die Notlage erklären kann, wird sie von mir hereingelassen.

Ansonsten ist das Thema mit meiner Ex für mich erledigt. Ich habe auch keine Lust auf noch mehr Stress durch sie und wegen ihr. Das kann ich aktuell gar nicht gebrauchen.
 
Bei Laura habe ich mich gestern Abend nochmals aufrichtig entschuldigt und ihr geschrieben, dass sie sich auch jederzeit bei mir melden kann und ich sie nicht, wie sie vermutet, überall blockiert habe. Das würde ich nicht machen, das ist mir zu kindisch. Wie sie damit umgeht, auch ihre Sache. Es ist halt nur schade um den Kontakt, weil ich sie als nette Person kennengelernt habe. Mein Psychotherapeut war im Übrigen heute auch irritiert, weswegen sie mich ausschließt und den Kontakt abbricht, das war für ihn auch nicht nachvollziehbar. Er hat das gelernt, da muss also was dran sein, wenn er meine Meinung teilt. Das würde er sonst nicht machen, er sagt mir schon, was er denkt und rückt mir den Kopf zurecht, wenn er findet, dass ich unrecht und Mist gebaut habe,
 
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