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Kontaktabbruch zu guter Freundin nach Streit

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Dass du den Freund deiner Ex-Freundin vor dem Gefängnis bewahrt hast war nicht gerade deine beste Entscheidung, denn da gehört er als Gewalttäter hin. Vielleicht hätte ihm die Erfahrung mal ganz gut getan, um sich später nach der Entlassung angemessen verhalten zu können. Er ist auch eine arme Ratte, sich einer kleinwüchsigen Frau gegenüber so zu vehralten - schlimm genug, dass sie sich selber aus der Situation nicht befreien kann.

Für dich persönlich glaube ich tatsächlich auch, dass es gut wäre, wenn du diese Verbindungen in die Vergangenheit kappst. Du leidest mehr darunter als dass dir diese Beziehungen etwas bringen. Da würde ich mich lieber in der freien Zeit ehrenamtlich betätigen und daraus den Lebenssinn ziehen. Wenn du dich nicht gut in Menschen einfühlen kannst, körperlich ansonsten aber gesund bist, könnte vielleicht auch die freiwillige Feuerwehr eine gute Anlaufstelle sein (je nachdem, ob deine Sozialphobie das zulässt).

Ich habe zwar auch nicht so wirklich verstanden, warum du so ausschweifend über deine Ex berichtet hast, wenn das eigentliche Problem doch beim ASB lag, richtiggehend verwirrend fand ich aber nicht, was du geschrieben hast. Nur eben unglaublich viel. Möglicherweise erstickst du damit dein Gegenüber, zumal man zu Fremden auch erst einmal überhaupt einen Bezug entwickeln muss, bevor man sich zu Problemen austauscht.

Es ist aber auch per se heutzutage nicht ganz einfach, neue Kontakte zu knüpfen. Diagnostiziere dir daher bloß nicht selber eine weitere Störung; ich würde eher sagen, du hast den für dich richtigen Weg noch nicht gefunden. Vielleicht wäre ja auch die Arbeit mit jungen Menschen etwas für dich. Da könntest du auch deinen Wunsch ausleben, zu unterstützen und zu helfen, ohne dass die jungen Leute sich gleich erstickt fühlen. M. E. gehen die unbelasteter in neue Kontakte und es könnte ein schönes Gefühl sein, wenn mal jemand zu dir als Erwachsenem aufschaut.
 
Danke für die offenen Worte. Beim ASB bin ich bereits gescheitert, meinst Du im Ernst, ich würde es dann woanders, wo ich überhaupt keinen kenne, besser haben? Ich traue mich doch überhaupt nichts. Ich habe keinerlei Kontakte, von der Familie einmal abgesehen. Ich bin hier permanent allein. Wenn ich das Internet nicht hätte, wüsste ich überhaupt nichts mit mir anzufangen. Ich finde keine neuen Kontakte, auch wenn ich mich nur kurz vorstelle. Ich bin empathisch, das ist es nicht. Vielleicht steht mir diese Empathie auch zu sehr im Weg, ich weiß es nicht.

Ich habe über meine Ex so ausschweifend gesprochen, weil ich erklären wollte, weswegen ich Laura erneut kontaktierte und wie es zu alledem gekommen ist. Ich wollte hier niemanden damit überfordern, wenn ich dies getan haben sollte, entschuldige ich mich aufrichtig dafür.

Ich muss mir keine Störungen diagnostizieren, ich habe diese Einschränkungen zu Genüge. Es war tatsächlich nicht schlau den Kerl vorm Knast zu bewahren, das ist mir nun auch klar. Ich war zu gutmütig, als er heulend vor mir saß und mich bat ihm zu helfen, damit er nicht einkassiert wird.

Ich würde so gern was machen, aber ich habe gegenüber Kindern und/oder Jugendlichen kaum Durchsetzungsvermögen, daher wüsste ich nicht, ob dies die richtige Beschäftigung wäre. Ich weiß auch nicht, wie es hinsichtlich der gegen mich erstatteten Anzeige weitergeht. Ich weiß nicht, wie ich mich dagegen wehren und beweisen soll, das ich den besagten PayPal-Account nicht eingerichtet habe. Ich sehe mich schon vor dem Kadi und im Knast, ganz ehrlich. Die beiden, sollten sie es gewesen sein, hätten dann erreicht, was der neue will, nämlich mich mit aller Gewalt aus dem Weg zu räumen. Das erschüttert mich aber, weil ich dies nicht im Geringsten erwartet habe. In den 14 Jahren, die ich mit meiner Ex zusammen war, gab es keine juristischen Auseinandersetzungen. Wie sagten die Ärzte in einem ihrer Songs? "Liebe wird zu Hass über Nacht..." Genau, das trifft es auf den Punkt. Dies wollte ich aber nie.

Weißt Du, dass es mir einfach schwer fällt zu wissen, dass er sie so drangsaliert und malträtiert? Ich bin ein absoluter Gegner von Gewalt, vor allem gegen Frauen. Ich würde dies niemals in meiner Gegenwart tolerieren. Das ist der Grund, warum ich bislang immer ihr helfen wollte, sich aus dieser schrecklichen Lage zu befreien. Ich habe aber nun begriffen, dass ich hier absolut nichts ausrichten kann, wenn sie dies nicht will. Ich habe verstanden das ich mich von ihr fernhalten muss.
 
Danke für die offenen Worte. Beim ASB bin ich bereits gescheitert, meinst Du im Ernst, ich würde es dann woanders, wo ich überhaupt keinen kenne, besser haben? Ich traue mich doch überhaupt nichts. Ich habe keinerlei Kontakte, von der Familie einmal abgesehen. Ich bin hier permanent allein. Wenn ich das Internet nicht hätte, wüsste ich überhaupt nichts mit mir anzufangen. Ich finde keine neuen Kontakte, auch wenn ich mich nur kurz vorstelle. Ich bin empathisch, das ist es nicht. Vielleicht steht mir diese Empathie auch zu sehr im Weg, ich weiß es nicht.
Dann besuche doch irgendeinen Verein, der Deinen Interessen entgegenkommt.
Du wirkst für mich nicht empathisch, sondern extrem bedürftig.
Ich habe über meine Ex so ausschweifend gesprochen, weil ich erklären wollte, weswegen ich Laura erneut kontaktierte und wie es zu alledem gekommen ist. Ich wollte hier niemanden damit überfordern, wenn ich dies getan haben sollte, entschuldige ich mich aufrichtig dafür.
Du hast wohl Laura überfordert.
ch weiß nicht, wie ich mich dagegen wehren und beweisen soll, das ich den besagten PayPal-Account nicht eingerichtet habe. Ich sehe mich schon vor dem Kadi und im Knast, ganz ehrlich. Die beiden, sollten sie es gewesen sein, hätten dann erreicht, was der neue will, nämlich mich mit aller Gewalt aus dem Weg zu räumen. Das erschüttert mich aber, weil ich dies nicht im Geringsten erwartet habe. In den 14 Jahren, die ich mit meiner Ex zusammen war, gab es keine juristischen Auseinandersetzungen. Wie sagten die Ärzte in einem ihrer Songs? "Liebe wird zu Hass über Nacht..." Genau, das trifft es auf den Punkt. Dies wollte ich aber nie.
Es liegt manches nicht in Deiner Macht, schon gar nicht das Verhalten anderer.
Was den Account angeht, so liegt die Beweispflicht in den Händen anderer und was Du nicht getan hast, wird man auch nicht ahnden können.
Weißt Du, dass es mir einfach schwer fällt zu wissen, dass er sie so drangsaliert und malträtiert? Ich bin ein absoluter Gegner von Gewalt, vor allem gegen Frauen. Ich würde dies niemals in meiner Gegenwart tolerieren. Das ist der Grund, warum ich bislang immer ihr helfen wollte, sich aus dieser schrecklichen Lage zu befreien. Ich habe aber nun begriffen, dass ich hier absolut nichts ausrichten kann, wenn sie dies nicht will. Ich habe verstanden das ich mich von ihr fernhalten muss.
Du solltest Dein Leben von anderer Leute leben trennen und Dich nicht in Dinge einmischen, die Dich nichts mehr angehen.
 
Gewalttätige Männer sind ein blankes Grauen.
Es wäre so sehr wichtig gewesen, dass du ihm nicht hilfst.
Er hätte Strafen und eine Therapie verdient, sonst verändert er sich nicht.

Es ist schrecklich, dass sich deine Ex nicht von diesem Straftäter trennt.

An deiner Stelle würde ich mich nicht bei den anderen Leuten einmischen.
Halte dich von ihnen fern.
 
Das habe ich inzwischen auch begriffen und empathisch bin ich definitiv, das kann ich nicht abstreiten.

Natürlich kann ich nicht ausschließen Laura überfordert zu haben, aber dies hätte sie mir doch sagen müssen, bevor es so eskaliert. Das konnte ich nicht ahnen, denn ich sehe sie ja kaum, wir schreiben nur. Sie hat mir dies schriftlich jedenfalls nie signalisiert, daher wüsste ich nicht, wie ich dies hätte herausfinden sollen. Sie hat sich ja auch immer aufgeregt, wenn ich nicht beim ASB gewesen bin, weil sie mich unbedingt dabei haben wollte, sonst hätte sie sich auch kaum so für mich eingesetzt.

Ich glaube, ihr geht es wirklich nur darum, dass ich ihre Grenze nicht akzeptierte. Das sehe ich ein und habe mich dafür auch entschuldigt. Man muss aber auch sehen, dass sie permanent meine Grenzen überschritt, mit dem was sie tat. Ich habe mich nie deswegen groß beklagt, schon gar nicht an Kontaktabbruch gedacht. Es kann aber auch gut sein, dass sie mit ihren vier Kindern aktuell zu sehr belastet ist, denn es waren gerade Sommerferien und da waren die Kinder naturgemäß zu Hause und nicht in der Schule / Kita. Das kann natürlich auch für ein solches Verhalten sorgen.

Ja, das mit meiner Ex geht mich tatsächlich nichts mehr an. Ich befürchte aber, dass sie spätestens dann wieder vor meiner Türe steht, sollte ihr neuer Konsequenzen erfahren, wenn ich ihn anzeige, weil er mich für diese Tat angezeigt hat, die ich nicht begangen habe. Da mein Bruder zugelassener Rechtsanwalt ist, kann er auch Akteneinsicht bei der Polizei beantragen und dann wissen wir, wer die Anzeige erstattet hat. Sollte er das gewesen sein, werde ich meinen Bruder beauftragen gegen ihn vorzugehen und zwar so, dass dies Aussicht auf Erfolg hat. Das lasse ich nicht auf mir sitzen, denn sonst passiert das häufiger. Das nächste Mal behaupten sie dann wirklich was schlimmes und dann stehe ich da. Wenn der neue dann wirklich einkassiert wird und sie keine Bleibe mehr hat, weil die Wohnung auf ihn und nicht auf sie läuft und sie daher dann eventuell ausziehen müsste, wird sie bei mir stehen. Ich denke derzeit noch darüber nach, ob ich sie dann in die Wohnung lassen sollte. Ich weiß es echt nicht.
 
In dem Fall soll sie dann halt zu ihrer Mutter gehen, die es ja auch noch gibt. Oder steht Robin Hood an deinem Klingelschild? Irgendwann muss es mal gut sein mit deinem Helfersyndrom gegenüber deiner Ex. Ex heißt vergangen, passé, vorbei. Sie ist erwachsen und für ihr Leben selbst verantwortlich. Da solltest du dann auch mal konsequent sein.

Allein bist du, weil du dich entsprechend entscheidest. Ich glaube, es gibt nur wenige Menschen, die Freude daran haben, z. B. zu Veranstaltungen zu gehen, bei denen sie zunächst niemanden kennen. Das allerdings ist das Prinzip von florierenden Platformen wie nebenan.de oder spontacts.de. Frag dich, was dir schlimmstenfalls passieren kann. Was war denn beim ASB? Es passte nicht mit den Leuten da. Na und? Hast du dadurch mehr graue Haare bekommen, blaue Flecken, bist verarmt? Nee, es war einfach nur ein bisschen doof. Das passiert täglich zig Leuten, ist aber kein Weltuntergang. Das für dich so anzunehmen könntest du zu versuchen.

Vielleicht könntest du auch mal zusammen mit deinem Bruder etwas unternehmen? Mit einer Alibibegleitung lernt es sich auch leichter neue Leute kennen. An deiner Ex festhalten zu wollen, nur weil ihr einander schon vertraut seid, ist eine schlechte Entscheidung und hemmt dich noch mehr, es anderweitig zu versuchen.
 
Es gibt da ein kleineres Problemchen: Ich versprach ihr seinerzeit immer und jederzeit für sie da zu sein, insbesondere, wenn sie wieder einmal seiner Gewalt ausgesetzt sein sollte. Das hat nichts mit Helfer- oder Samaritersyndrom zu tun, sondern damit, dass ich solcherlei Versprechen sehr ernst nehme. Ich wurde so erzogen. Ihre Mutter kann ihr hier keine Hilfe sein, befürchte ich. Sie hat selbst, das ist mein letzter Kenntnisstand, bald keine Wohnung mehr, weil diese nicht mehr den Brandschutzvorschriften entspricht und sie damalige Wohnung wäre für beide auf Dauer zu klein. Ich sehe aber auch nicht, dass meine Ex eine eigene Butze bekäme, weil sie keine so gute Bonität mehr hat und ihre Rente befristet ist. Gerade die Bonität ist für fast alle Vermieter von entscheidender Bedeutung bei Abschluss eines Mietvertrags, natürlich dann auch die Sicherheit, die Miete und geforderte Kaution zu erhalten. Da sehe ich die größten Schwierigkeiten und Herausforderungen bei ihr. Daher ist meine Befürchtung nicht unbegründet. Ich möchte daran erinnern, das sie 2022 schon einmal vor meiner Türe stand, als sie von ihm während einer Zugfahrt in den Sommerurlaub misshandelt wurde. Mir wäre nie eingefallen, sie vor der Türe stehen zu lassen. Daher kann ich dies auch jetzt nicht.- Man stelle sich vor, ich entscheide mich gegen einen Zutritt zur Wohnung und ihr würde dann was passieren. Dies würde ich mir niemals verzeihen. Mein schlechtes Gewissen würde mich umbringen. Das könnte ich nicht rechtfertigen.

Mein Bruder ist über 50, hat eine eigene Familie und einen Job, der ihn aktuell wöchentlich bis zu 80 Stunden fordert. Er hat keine Zeit, sich um mich zu kümmern. Wenn er sich meiner nun annimmt, dann quetscht er das dazwischen irgendwie. Das ist nicht selbstverständlich. Meine Mutter ist bald 80 und hat daher auch nicht mehr die Kraft für all das. Ich stehe daher hier ziemlich alleine da. Das ist mein Problem. Mein Bruder gehört zwar zu meinen Vertrauenspersonen, genau wie meine Mutter, aber eher in finanzieller Hinsicht, weil er mich meist finanziell über Wasser hält, wenn mein Geld Mal wieder nicht bis zum Monatsende reicht. Meine Mutter ist hierzu nicht imstande, weil sie nur eine kleine Pension erhält, hat aber auch schon ihr Konto für mich überzogen.

Was der Gang zu etwaigen Veranstaltungen oder Vereinen angeht, so ist das für mich tatsächlich sehr sehr schwer. Beim ASB hätte ich diese Laura gehabt, die ich kannte, das gab mir Sicherheit. Dies wäre woanders nicht gegeben. Der ASB war auch nicht hier im Kreis, sondern ca. 30 Minuten mit der Bahn. Über einen Führerschein verfüge ich nicht und habe ich auch nicht vor zu erwerben, weil mich der Verkehr überfordern dürfte. Daher bin ich ÖPNV-Nutzer. Laura hat mich immer von dem Bahnhof abgeholt und mit zur Wache genommen, als ich dort war, sie hat einen Führerschein und ein Auto. Ich plane aber bei "unserem" ASB hier den Erste-Hilfe-Kurs zu absolvieren, denn den habe ich noch nicht und ich erhalte hierfür vonseiten des ASB jedes Jahr einen Gutschein für einen Erste-Hilfe-Kurs. Nur, weil ich nicht mehr dort tätig bin, werde ich die Mitgliedschaft nicht aufgeben. Diese bleibt bestehen und damit auch die Gutscheine. Eventuell kann ich dort neue Leute kennen lernen, das wäre doch eine Chance, oder nicht?
 
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