Savay
Aktives Mitglied
Du hast kein Verständnis für deine Tochter, lese ich da heraus.Ich sagte meiner Tochter, dass das Berufsleben nie einfach sei und sie versuchen solle, sich ein dickeres Fell zuzulegen.
Eine hysterische Kollegin? Geht gar nicht.
Wir alle gestalten die Arbeitswelt mit, oftmals auch nur, dass wir unangebrachtes Verhalten hinnehmen.
Du vermittelst deiner Tochter also, sie soll klein bei geben und alles mit sich machen lassen?
Ich würde dir empfehlen auf der Seite deiner Tochter zu stehen. Es liest sich für mich so, als wenn du gegen sie bist und auf der Seite anderer Leute stehst, wie dem Arzt oder dieser Kollegin.
Sei für sie und versuche sie zu verstehen, dann könnt ihr gemeinsam nach Ursachen und Lösungswegen suchen.
Auch wenn sie schon 18 ist, ist sie dennoch ein junger Mensch dem Erfahrungen fehlen.
Vielleicht schafft sie es aber auch auf ihre eigene Weise.
Ich wollte auch nie, dass meine Tochter irgendwelche Medikamente nimmt, damit sie besser "funktioniert". Wenn sie selbst das mal will, ist es etwas anderes.
Ansonsten muss sie in dem Körper leben. Ich würde es mir nie anmaßen zu sagen sie solle sich ein Medikament mit möglichen Nebenwirkungen einwerfen, dessen Notwendigkeit sie gar nicht sieht.
Vertrauen schenkt dir nur ein Mensch, der weiß dass du es gut mit ihm meinst, ihn verstehen willst und für ihn bist und nicht gegen ihn.
Höre ihr zu.