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Konflikte mit Tochter nach Diagnose

Den Rat, den Mieterbund aufzusuchen, hast du ja schon mehrfach bekommen, m. W. aber bis heute nicht umgesetzt. Genau dort würde ich jetzt zügigst hingehen, nicht zu irgendeinem Anwalt, der dann nur Geld abzieht und euch womöglich nicht richtig unterstützt. Die Kosten beim Mieterverein sind zudem über den Mitgliedsbeitrag gedeckelt und überschaubar.

Das ganze Gedöns um den Teppich sieht mir sehr nach einer Provokation durch die Nachbarn aus. Jedenfalls hat sie funktioniert. Dass deine Tochter Essig auf das Ding gekippt hat finde ich nicht ganz abwegig. Allerdings müsste diese Sachbeschädigung erst einmal bewiesen werden. Womöglich störte der Teppich ja auch noch andere...

Ob der Rauswurf deiner Tochter gerechtfertigt war - keine Ahnung. Ein pubertierender, provozierender Teenager ist sicherlich keine Freude, deine Reaktion aber schon massiv. Falls dein Ziel war, sie von diesem Mann wegzukriegen, hast du durch den Rauswurf jetzt sicher eher das Gegenteil bewirkt.
 
Du hast sehr impulsiv reagiert. Ich verstehe nicht, warum du deine Tochter rausgeworfen hast.

Ein Teppich hat im Hausflur nichts zu suchen und schon gar nicht regelmäßig und bis vor eure Wohnungstüre. Sie geht morgens geräuschvoll die Treppe runter. Alles kein Kündigungsgrund.

Aber ihr habt eine längere Vorgeschichte und soweit ich mich erinnere gab es eine Abmahnung bzw. wurde mündlich besprochen, dass ihr in absehbarer Zeit ausziehen solltet? Oder wurde das sogar schriftlich festgelegt?

Gehe zum Mieterbund und lasse dich beraten!

Es war sicherlich ein Fehler, meine Tochter daraufhin sofort rauszuwerfen. Leider bin ich ein sehr impulsiver Mensch, habe mich nur schwer unter Kontrolle, wenn ich Wut habe. Ich wollte es nie so machen, wie meine Mutter es mir vorgelebt hat, aber leider ist es doch so gekommen.

Ich sah mich in dem Moment, als ich sie aufforderte, einen Koffer zu packen, im Recht. Eben wegen dieser längeren Vorgeschichte hatte ich immer Angst vor einer Kündigung und habe alles drangesetzt, bei den Nachbarn nicht mehr in Ungnade zu fallen. Ich habe alles hingenommen, egal, ob es ihr ständiges Trampeln und Poltern war oder dass sie mehrmals in der Woche bis nach Mitternacht ihre Alexa laut dröhnen lassen. Ich habe aus Verzweiflung oft kurz davor gestanden, die Polizei zu rufen wegen nächtlicher Ruhestörung, aber ich hatte solche Angst vor einer Eskalation. Deshalb habe ich es so empfunden, dass meine Tochter mit ihrem Verhalten alles kaputt, alles zunichte gemacht hat!

Richtig, nach der Abmahnung im Oktober 2024 forderte mein Vermieter mich einige Wochen später mündlich auf, mir innerhalb eines halben Jahres eine neue Wohnung zu suchen. Er hat innerhalb dieses halben Jahres zweimal schriftlich nachgefragt, wie es mit einem Wohnungswechsel aussehe und ich habe schriftlich geantwortet, dass ich trotz intensiver Bemühungen nichts gefunden habe. Das alles ist auch im Kündigungsschreiben festgehalten.

Ohne diese Vorgeschichte gäbe es wahrscheinlich keinen Kündigungsgrund, aber so...
 
Den Rat, den Mieterbund aufzusuchen, hast du ja schon mehrfach bekommen, m. W. aber bis heute nicht umgesetzt. Genau dort würde ich jetzt zügigst hingehen, nicht zu irgendeinem Anwalt, der dann nur Geld abzieht und euch womöglich nicht richtig unterstützt. Die Kosten beim Mieterverein sind zudem über den Mitgliedsbeitrag gedeckelt und überschaubar.

Das ganze Gedöns um den Teppich sieht mir sehr nach einer Provokation durch die Nachbarn aus. Jedenfalls hat sie funktioniert. Dass deine Tochter Essig auf das Ding gekippt hat finde ich nicht ganz abwegig. Allerdings müsste diese Sachbeschädigung erst einmal bewiesen werden. Womöglich störte der Teppich ja auch noch andere...

Ob der Rauswurf deiner Tochter gerechtfertigt war - keine Ahnung. Ein pubertierender, provozierender Teenager ist sicherlich keine Freude, deine Reaktion aber schon massiv. Falls dein Ziel war, sie von diesem Mann wegzukriegen, hast du durch den Rauswurf jetzt sicher eher das Gegenteil bewirkt.

Danke, dass du mir noch mal geantwortet hast. Ich habe deine Beiträge zu meinem Thema immer besonders geschätzt.

Ganz ehrlich kann ich mir auch vorstellen, dass meine Tochter tatsächlich Essig auf den Teppich gekippt hat. Was sie natürlich nicht zugeben wollte. Dieser Punkt ist wirklich schlimm, denn ich könnte mir vorstellen, dass Sachbeschädigung von Eigentum der Nachbarn eine massive Störung des Hausfriedens ist. Allerdings ist es auch der Teppich, der ständig auf den Gang gelegt wurde. Ich hatte den Vermieter schon Anfang des Jahres darüber informiert und ihm zweimal ein Foto geschickt, wo der Teppich über Nacht dort lag. Klar, das war pure Provokation der Nachbarn und jetzt haben sie tatsächlich etwas damit erreicht. Das Ding hat übrigens nur meine Tochter und mich gestört, da wir im Dachgeschoss wohnen und die anderen Nachbarn nichts von diesen Aktionen mitbekommen haben.

Nachdem mir hier schon im vorletzten Jahr zum Mieterverein geraten worden war, habe ich mir die Bewertungen im Internet angesehen und festgestellt, dass die Mehrheit der Mitglieder eine negative Bewertung abgegeben hat. Es hieß, die Mitarbeiter seien lustlos und und unfreundlich. Deshalb habe ich im März letzten Jahres einen Anwalt aufgesucht. Er wirkte ziemlich gelangweilt von meinem Fall. Seiner Ansicht nach sollte ich mich halt auch über die Nachbarn beschweren, bei lauter Musik die Polizei rufen und bei einer Kündigung Widerspruch einlegen. Er konnte mir natürlich nicht sagen, wie die Chancen stehen, falls es zu einem Prozess kommt.
 
Du hast neun Monate Zeit, um dir eine neue Bleibe zu suchen.
Angesichts der unangenehmen Nachbarschaft würde ich zeitnah auf Suche gehen.

Ich werde mich auf jeden Fall intensiv bemühen, habe aber große Angst, in der Zeit keine bezahlbare Wohnung zu finden. Es muss ja auch eine Wohnung sein, die so halbwegs meinen Ansprüchen genügt. Sie sollte schon eine gewisse Größe, einen Balkon und Jalousien haben und nicht gerade im sozialen Brennpunkt liegen. Wohnungen, die diese Standards, erfüllen sind hier fast unerschwinglich bei meinem niedrigen Einkommen.
 
Ich vermute, dass du jetzt ohne die Tochter nicht rausgeschmissen werden darfst.

Googel mal im Internet...es gibt auch gute Mieterschutzbunde.

Vielleicht kommt meine Tochter ja wieder. Irgendwie hoffe ich jetzt auf eine zeitnahe Aussprache.

Gestern hat mich meine ältere Tochter angerufen und mir mein Verhalten zum Vorwurf gemacht. Sie sagte mir sogar, dass ich mich doch über das Verhalten der Schwester nicht wundern dürfe. Genau dieses Verhalten habe ich ihnen doch vorgelebt. Sie sei zum Glück viel besonnener und würde zuerst nachdenken bevor sie handelt. Sie hat auch mit der Jüngeren Kontakt, die jetzt bei ihrem Freund ist.
 

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