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Klimawandel und die Argumente dagegen

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Das ist falsch, House. ...wenn du allerdings schreibst, es "ist eher so" - heisst das dann, dass du plötzlich doch in der Lage bist zu beurteilen? Vor ein paar Tagen hast du noch eingeräumt die Zusammenhänge nicht zu kennen.

Woher deine Verwunderung? 😀
Du musst doch mittlerweile wissen, dass ich an den Klimawandel nicht glaube.

Von der Sache her ist es so: Klima ist ein dynamisches System - das war schon immer so. Von daher ist die Veränderung der normale Zustand. Die gegenwärtigen Veränderungen unterscheiden sich aber gravierend von den Variabilitäten der Vergangenheit. Es kann sich daher nicht um normale Veränderungen handeln. In geologischen Zeiträumen gesehen, leben wir gegenwärtig in einer explosionsartigen Veränderung des Klimas. So etwas hat es zuvor noch nie gegeben. Weil das vorraussichtlich für Flora und Fauna katastrophale Folgen haben wird, spricht man von einer Klimakatastrophe. Mit "zufällig in der Nähe" stehen, hat das nix zu tun.
Das gleiche Spiel: Wem soll ich glauben?

Den Wissenschaftlern, die von einer "Klimakatastrophe" sprechen oder denen, die das bestreiten? Es gibt keinen Konsens. Genügend Wissenschaftler bestreiten das.

Was soll also der gute House, stellvertretend für alle die, die sich mit der Materie nicht wirklich auskennen, tun? Ich kann dir sagen, was ich persönlich tue:

Generell bin ich bei jeder Panikmache skeptisch. Außerdem schau ich mir die Vergangenheit und die damaligen Prognosen an. Was sehe ich? Ach, es hätte ja eine Eiszeit geben sollen. Komisch, eigentlich genau das Gegenteil, was jetzt prognostiziert wird.

Nun kann man ja sagen, was viele auch tun, dass man heute viel bessere Prognosen machen kann. Man heute viel mehr Daten hat und vor allem schnellere Rechner.

Genau das kann man aber immer wieder sagen und entzieht sich so seiner Verantwortung. Unsere heutigen Supercomputer haben in der Spitze gut 500 Teraflops an Leistung. In 20 Jahren, wenn wir dann bei einem Zetaflop angelangt sind, haben wir wieder bessere Rechner und wieder mehr Daten.

Und dann wird man das selbe sagen: Damals, 2008, hatten wir einfach weniger Daten und eine zu geringe Rechenleistung. Heute haben wir mehr Daten und eine höhere Rechenleistung. Die sagen ganz eindeutig, dass eine Eiszeit bevorsteht. 😀
 
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@Benjamin: Seufz, wer hat denn was von 100 Jahren geschrieben? Wieviele Tausend Jahre dauerte die letzte Eiszeit? Wo habe ich geschrieben, dass Golfstrom = ocean conveyer? Gar nicht, weil es sich so verhält, ohne das Förderband stoppt auch der Golfstrom. Er ist also ein Teil des Förderbandes und nicht das Förderband selbst.

Bitte künftig genauer lesen! 🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicher wandelt sich das Klima mit der Zeit - mit oder ohne unseren Einfluss - die Erde ist nun mal ein Planet, dessen gute Konstellation Veränderungen unterworfen ist - aber ich bezweifel, das jemand genau voraussagen kann - wann, denn stets und ständig kommen neue Faktoren hinzu, die sich relativ auf die Veränderung auswirken.
Aber ich denke, bevor das Klima zu einer ernsthaften Gefahr für die Menschheit wird - waren wir schneller und haben uns schon vorher selbst eleminiert.
 
Zitat House:

Zitat:
Zitat von mikenull
Hier meint doch tatsächlich jemand, die EU-Vorgaben oder überhaupt Kioto sei wegen der "normalen" Warm-und Kaltphasen der Erde eingeläutet worden. Unfassbar.

Selbstverständlich hast Du das nicht gesagt, aber genau das ist Dein Gedanke, den Du für richtig hälst. Du mußt Dir doch mal vor Augen halten, das alle Wissenschaftler und Umweltpolitiker die sich mit diesem Thema beschäftigen, zumindest Deinen Wissenstandard haben. Das überhöht Dich jetzt zwar gnadenlos, aber bleiben wir mal dabei. Diese Personen wissen also alle, das die Erde einem ständigen, allerdings sehr langsam verlaufenden Klimawandel unterliegt. Warum treffen sie sich dann und warum gibt es inzwischen weltweit Klimaziele, die man erreichen will?
Denn tatsächlich ist es ja so, daß es zwar sicherlich Wissenschaftler gibt, die einen schnellen und zwar menschengemachten Klimawandel bestreiten - aber kein Land oder Politiker das nicht entgegengesetzt handelt. Warum das?
 
Bitte künftig genauer lesen! 🙄
Wenn ich Dein Post nicht genau gelesen haben sollte, dann entschuldige bitte. Ich will hier niemanden angreifen. Es ist aber so, dass in Deinem Post vorne und hinten Dinge falsch beschrieben sind. Man könnte sich jetzt lange über Ozenanographie unterhalten - mich stören aber mehr die Schlussfolgerungen, die du ziehst:
Daran wird sich nichts ändern, auch wenn wir es schaffen würden den menschlich produzierten CO2-Ausstoß auf 0 zu reduzieren. Lediglich der Zeitpunkt verschiebt sich womöglich um ein paar 100 Jahre. Da der aber sowieso nicht genau bestimmt werden kann spielt das auch keine große Rolle mehr.
Wenn man so etwas liest, wird der Eindruck erweckt, "man könne tun was man wolle - am Klima würde das eh nichts ändern". Das ist aber nicht so. Wenn wir die Emissionen an klimarelefanten Schadstoffen in den nächsten Jahrzehnten drastisch reduzieren werden, dann haben wir gute Chancen die Klimakatastrophe drastisch zu mildern.
 
Ich habe weder falsch beschrieben, noch falsche Schlüsse gezogen... nur eine unbequeme Wahrheit ausgesprochen.

Globales Förderband – Wikipedia
Golfstrom-Simulation: Eiszeit in USA und Europa abgesagt - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
PM - Wissensnews - Kommt eine neue Eiszeit?

Wie Magic bereits sagte: das Klima wandelt sich beständig und das wird es tun, mit oder ohne unseren Einfluss. Und keiner kann genau sagen, was passiert. Ein Blick in die Geschichte zeigt uns alles, was wir wissen müssen. Da hilft auch keine Panikmache, die Dinge werden so oder so auf uns (oder besser gesagt unsere Nachfahren) zukommen. Alles andere sind Spiele auf Zeit, die allerhöchstens den nicht berechenbaren Zeitpunkt der Geschehnisse nach hinten verschieben. Also nicht verrückt machen lassen 😉

Was auch noch ganz interessant in dem Zusammenhang ist:
PM - Wissensnews - Mysteriöse Klimazyklen
 
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Man findet für alles Argumente - besonders im Internet.
Wenn der Mensch keinerlei Einfluß auf das Klima hätte - was hindert uns also, zurückzukehren, zu hemmungslosem Verbrauch? Müssten wir dann nicht die Entwicklungsländer bestärken, es uns gleichzutun?
Glaubt jemand ernstlich, das z.B. die Motorisierung Chinas bis hin zum Zweitauto für jeden Chinesen, ( Südamerikaner, Afrikaner.... ) keinerlei Einfluß auf den Zustand der Erde hätte? Warum sollten chinesische Fabriken - die stehen jetzt für alle Fabriken der Erde - z.B. Rußfilter einbauen?
 
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Ich bitte zwischen Panikmache und sinnvollem Umweltschutz zu differenzieren. Ich bestreite ja gar nicht, dass das menschliche Treiben Auswirkungen hat, ich sage lediglich, dass sich diese Auswirkungen, wenn man logisch nachdenkt, anders darstellen, als wenn man gutgläubig an den Lippen der Panikmacher hängt.
 
Wenn diejenigen die ( aus Verantwortungsbewußtsein! ) sich Gedanken darüber machen und in gewissem Rahmen handeln, Panikmacher genannt werden, dann dürfen die anderen auch Ignoranten genannt werden.

Zitat Stern:

Nun ist es amtlich: Auch die Nasa bestätigt, dass es einen Treibhauseffekt gibt. Ein Klimawandel ist unausweichlich, selbst wenn die CO2-Produktion sofort gestoppt würde.

Messungen von Meeressonden haben die Theorie des Treibhauseffekts und des dadurch verursachten Klimawandels bestätigt. Der Wärmeaustausch zwischen Erde und Weltraum sei aus dem Gleichgewicht geraten, berichteten die Forscher unter Leitung des Nasa-Experten James Hansen am Donnerstag in der Zeitschrift "Science". In diesem Jahrhundert werde die Durchschnittstemperatur damit um mindestens 0,55 Grad Celsius steigen, selbst wenn der Ausstoß von Treibhausgasen sofort eingestellt werde.

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Eingestellt deshalb, weil es ziemlich sinnlos erscheint, ein Sammelsurium von Seiten einzustellen, die sich - wie im richtigen Leben - widersprechen. Fest steht, das die Politik weiter weltweit handeln wird und - völlig zu recht - keine Rücksicht auf Ignoranten nehmen wird.
 
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