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Klimawandel und die Argumente dagegen

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Eigendlich gibt es gar keine richtigen Argumente gegen den Klimawandel. Denn der Klimawandel ist doch ziemlich offensichtlich.
So hat die globale Oberflächentemeratur seid etwa 1850 um ungefähr 0.8 Grad Celsius zugenommen.Beachtlich ist auch die global gemittelte Häufung der letzten Jahre, als die Wärmsten,seid Beginn der Wetteraufzeichnungen. Das gilt weltweit, auch in Deutschland.

Die wärmsten Jahre seid 1880

Platz -- Jahr

1--- 2005
2--- 1998
3--- 2002
4 ---2003
5--- 2006
6--- 2004
7--- 2001
8--- 1997
9 ---1995
10-- 1990
11 --2000
12-- 1991
13-- 1994
14 --1983
15-- 1988


Die Temperaturzunahme der letzten 50 Jahre, ist doppelt so hoch,wie die der letzten 100 Jahre. Auswertungen belegen sogar, das die Temperaturen in den letzten 50 Jahren höher waren, als jemals zuvor in den letzten 1.300 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich gibt es Argumente gegen den Klimawandel bzw. gegen den von Menschen verursachten Klimawandel. Es gab schon immer Warum und Kaltphasen. Unabhängig vom Menschen.
 
Sicherlich gibt es Argumente gegen den Klimawandel bzw. gegen den von Menschen verursachten Klimawandel. Es gab schon immer Warum und Kaltphasen. Unabhängig vom Menschen.
Wenn ich dir ein Bein stelle und du darum auf die Nase fällst - darf ich dann auch sagen ich wars nicht, weil du vorher schon mal gestolpert bist?
 
Wenn ich dir ein Bein stelle und du darum auf die Nase fällst - darf ich dann auch sagen ich wars nicht, weil du vorher schon mal gestolpert bist?

Natürlich nicht.

Aber um dein Beispiel aufzugreifen:

Es ist eher so, dass ich schon öfters hingefallen bin, aus eigener Schuld.. Du stehst aber zufällig in der Nähe und daher glaube ich, du hättest mir ein Bein gestellt.
 
Hier meint doch tatsächlich jemand, die EU-Vorgaben oder überhaupt Kioto sei wegen der "normalen" Warm-und Kaltphasen der Erde eingeläutet worden. Unfassbar.
 
Auswertungen belegen sogar, das die Temperaturen in den letzten 50 Jahren höher waren, als jemals zuvor in den letzten 1.300 Jahren.

Das stimmt so nicht ganz und kann auch nicht stimmen. Zur Zeit der Wikinger war das Klima deutlich wärmer. Diese unterhielten denn auch regen Schiffsverkehr zwischen Island, Grönland und später auch Nordamerika, was eher darauf hindeutet, dass es die winterlichen Eisflächen zwischen diesen drei Regionen damals nicht oder zumindest nicht in diesem Ausmaß gegeben hat. Es muss also wärmer gewesen sein, es sei denn jemand wollte behaupten, die Wikinger hätten schon Eisbrecher besessen...

Kürzlich hat ein US-Forscherteam sogar herausgefunden, dass der tropische Regenwald, also die natürliche Lunge der Erde, nachts der größte Kohlenstoffdioxid-Lieferant der Welt ist (vgl. Ist der Regenwald ein Klimakiller?).

Mit anderen Worten, wir erleben nichts, was die Erde nicht schon öfter in ihrem jahrmillionen schweren Alter schon erlebt hätte. Der einzige Unterschied ist, dass der Mensch die natürlichen Abläufe beschleunigt hat. Aber mehr auch nicht.

Was wird passieren? Das Polareis schmilzt infolge der Klimaerwärmung, die Ozeane erleben eine Phase der Übersüßung, infolgedessen der Golfstrom und die ozeanische Salzwasserpumpe zum Erliegen kommen. Ohne die Pumpe fällt die Temperatur weltweit, es kommt zu einer Eiszeit, bis die Übersüßung des Meerwassers durch Eisbildung wieder ausgewogen ist und sich die Pumpe wieder in Gang setzt. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn wir es schaffen würden den menschlich produzierten CO2-Ausstoß auf 0 zu reduzieren. Lediglich der Zeitpunkt verschiebt sich womöglich um ein paar 100 Jahre. Da der aber sowieso nicht genau bestimmt werden kann spielt das auch keine große Rolle mehr.
 
Hallo child of Storm - die Zahlen stammen aus dem Buch " Klimawandel" - Kollabiert unsere Erde ? von Ulrich Reuter.
Er bezieht sich bei seinen Daten auf die er sich beruft,auf Zahlen aus dem ersten Teil des Weltklimaberichts.
Man findet da über google Weltklimabericht auch vieles sehr Interessantes, aber auch Erschreckendes.

Weltklimabericht: Uno schlägt Alarm - Klima-Apokalypse naht - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten



Das stimmt so nicht ganz und kann auch nicht stimmen. Zur Zeit der Wikinger war das Klima deutlich wärmer. Diese unterhielten denn auch regen Schiffsverkehr zwischen Island, Grönland und später auch Nordamerika, was eher darauf hindeutet, dass es die winterlichen Eisflächen zwischen diesen drei Regionen damals nicht oder zumindest nicht in diesem Ausmaß gegeben hat. Es muss also wärmer gewesen sein, es sei denn jemand wollte behaupten, die Wikinger hätten schon Eisbrecher besessen...

Kürzlich hat ein US-Forscherteam sogar herausgefunden, dass der tropische Regenwald, also die natürliche Lunge der Erde, nachts der größte Kohlenstoffdioxid-Lieferant der Welt ist (vgl. Ist der Regenwald ein Klimakiller?).

Mit anderen Worten, wir erleben nichts, was die Erde nicht schon öfter in ihrem jahrmillionen schweren Alter schon erlebt hätte. Der einzige Unterschied ist, dass der Mensch die natürlichen Abläufe beschleunigt hat. Aber mehr auch nicht.

Was wird passieren? Das Polareis schmilzt infolge der Klimaerwärmung, die Ozeane erleben eine Phase der Übersüßung, infolgedessen der Golfstrom und die ozeanische Salzwasserpumpe zum Erliegen kommen. Ohne die Pumpe fällt die Temperatur weltweit, es kommt zu einer Eiszeit, bis die Übersüßung des Meerwassers durch Eisbildung wieder ausgewogen ist und sich die Pumpe wieder in Gang setzt. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn wir es schaffen würden den menschlich produzierten CO2-Ausstoß auf 0 zu reduzieren. Lediglich der Zeitpunkt verschiebt sich womöglich um ein paar 100 Jahre. Da der aber sowieso nicht genau bestimmt werden kann spielt das auch keine große Rolle mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, rein logisch gesehen kann es nicht stimmen, da nur schwer vorstellbar ist, dass die Wikinger geflogen sind oder Eisbrecher hatten 😉 Ich würde diese ganzen "Berichte" und "Statistiken" mit äusserster Vorsicht genießen. Je nachdem welche Reaktion gewünscht wird, gibt es da durchaus Spielraum für Interpretationen der tatsächlichen Meßdaten. Da werden auch mal gern unerklärliche Abweichungen als vernachlässigbar weggelassen, weil sie nicht ins Bild passen.

Neue Klimaprognose : Erderwärmung macht zehn Jahre Pause - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Klimawandel paradox: Tiefsee der Antarktis wird kälter - Wissenschaft - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier meint doch tatsächlich jemand, die EU-Vorgaben oder überhaupt Kioto sei wegen der "normalen" Warm-und Kaltphasen der Erde eingeläutet worden. Unfassbar.

Hab ich das gesagt?

Um dich zu zitieren: Das fällt wohl unter die Kategorie "herausgelesen"..... 😎
 
Es ist eher so, dass ich schon öfters hingefallen bin, aus eigener Schuld.. Du stehst aber zufällig in der Nähe und daher glaube ich, du hättest mir ein Bein gestellt.
Das ist falsch, House. ...wenn du allerdings schreibst, es "ist eher so" - heisst das dann, dass du plötzlich doch in der Lage bist zu beurteilen? Vor ein paar Tagen hast du noch eingeräumt die Zusammenhänge nicht zu kennen.

Von der Sache her ist es so: Klima ist ein dynamisches System - das war schon immer so. Von daher ist die Veränderung der normale Zustand. Die gegenwärtigen Veränderungen unterscheiden sich aber gravierend von den Variabilitäten der Vergangenheit. Es kann sich daher nicht um normale Veränderungen handeln. In geologischen Zeiträumen gesehen, leben wir gegenwärtig in einer explosionsartigen Veränderung des Klimas. So etwas hat es zuvor noch nie gegeben. Weil das vorraussichtlich für Flora und Fauna katastrophale Folgen haben wird, spricht man von einer Klimakatastrophe. Mit "zufällig in der Nähe" stehen, hat das nix zu tun.


Was wird passieren? Das Polareis schmilzt infolge der Klimaerwärmung, die Ozeane erleben eine Phase der Übersüßung, infolgedessen der Golfstrom und die ozeanische Salzwasserpumpe zum Erliegen kommen. Ohne die Pumpe fällt die Temperatur weltweit, es kommt zu einer Eiszeit, bis die Übersüßung des Meerwassers durch Eisbildung wieder ausgewogen ist und sich die Pumpe wieder in Gang setzt. Daran wird sich nichts ändern, auch wenn wir es schaffen würden den menschlich produzierten CO2-Ausstoß auf 0 zu reduzieren. Lediglich der Zeitpunkt verschiebt sich womöglich um ein paar 100 Jahre. Da der aber sowieso nicht genau bestimmt werden kann spielt das auch keine große Rolle mehr.
Sorry, aber was du schreibst ist falsch. Der Golfstrom ist keine ozeanische Salzwasserpumpe und kann auch nicht wegen Übersüßung der Ozeane zum Stillstand kommen.

Es ist richtig, dass es eine weltweite Meeresströmung gibt, den Global Conveyor Belt, der die Temperaturen auf unserem Globus ausgleicht und darum sehr wichtig für die Klimasituation ist. Aber zu sagen, der Global Conveyor würde einfach so stoppen und ein paar hundert Jahre später wieder in Gang kommen ist schlichtweg falsch, sorry. So einfach funktioniert unsere Welt nicht.
Es gibt eine Menge Studien, die überlegen, was passieren würde, wenn der Goblal Conveyor wirklich stoppen würde. Man ist sich darüber einig, dass die Folgen katastrophal wären - aber es traut sich kein seriöser Wissenschaftler vorausszusagen was genau passieren würde. Es wäre in so einem Fall völlig offen, ob Eis- oder Warmzeiten folgen würden.

Es widerspricht auch dem gegenwärtigen Konsens, dass Verringerungen der CO2-Emissionen keine Auswirkungen auf die Klimaentwicklung hätten.
 
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