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Klimawandel und die Argumente dagegen

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Ehrlich gesagt, hab ich mir Euren Disput über die Automobilindustrie nicht durchgelesen - aber bestätigt der SPIEGEL-Artikel nicht das, was Mikenull die ganze Zeit schreibt?

Spiegel ONLINE - Nachrichten meinte:
Die Bundesregierung sieht die auf PS-starke größere Autos spezialisierte deutsche Autoindustrie über Gebühr belastet, während die in Klein- und Mittelklassewagen versierten Franzosen und Italiener den Schadstoffausstoß zu wenig reduzieren müssten.
Verwunderlich fände ich es allerdings schon, wenn auf Hersteller von größeren Autos Rücksicht genommen werden sollte. Es wäre doch schräg einerseits die CO2-Emissionen senken zu wollen und andererseits auf die Leute Rücksicht zu nehmen, die große Autos fahren möchten.
 
Natürlich bestätigt das Mikes Aussage. Hab ich mal was anderes geschrieben?

Außerdem wird nicht auf die Menschen Rücksicht genommen, die "ein großes Auto fahren möchten", sondern um eine faire Verteilung zwischen den Ländern der EU.

Und es geht um Arbeitsplätze.
Da darf ich euch mal daran erinnern, dass ohne eine Wirtschaft, eine umfassende Wirtschaft, kein Staat zu machen ist. So eine Wirtschaft kann nicht nur mit Solaranlagen, Windrädern und Bio-Landwirten bestehen.
 
Darum geht es doch gar nicht. Die Grundlage der Vorgabe der EU betreffs der CO2 Emmissionen war die SELBSTVERPFLICHTUNG DER DEUTSCHEN AUTOINDUSTRIE! Die hat versprochen diese CO2 Ausstöße auf bestimmte Werte, die sie selbst vorgegeben hat, zu senken.
Diese Vorgaben hat sie aber nicht eingehalten. Und jetzt - nachdem die hohe Zumischung des Biosprits wohl wegfällt - wird sie die Vorgaben noch weniger erreichen können. Außer durch den Bau wenigverbrauchender ( und nicht "großer" Autos.... ) Motoren oder halt durch den Zukauf von bestimmten Herstellern. ( Porsche macht´s ja vor )
 
Der Biosprit hätte es auch nicht besser gemacht.
Umweltorganisationen haben es aufgerechnet, dass der Biosprit noch schädlicher geworden wäre als der normale.
Durch Abholzung von Wäldern für Anbauflächen.

Die Technologien für umweltfreundliche Autos sind schon lange da nur sie werden nicht genutzt.
 
Natürlich, es ist aber ein beliebtes Spiel in der Politik, nicht die wahren Kosten anzusetzen - sondern halt letzten Endes nur die Reduktion am Auspuff. Die Politik will der Industrie ja "helfen". Das ist aber nicht nur bei den Abgasen der Fall. Niemand redet z.B. darüber was der Uranabbau an Umweltkosten verursacht.
 
Ich glaube das sich Biosprit in jeder Form sowieso nicht verhindern läßt. Wir leben ja in einem Markt. Wenn das Mineralöl immer teurer wird, ist es abzusehen das die Ölmultis im Ausland auch große Mengen Biosprit einkaufen und in der BRD an ihre Kunden verkaufen. Das läßt sich kaum verhindern. Ich lese z.B. das, wenn man die gesamte Agrarfläche der BRD mit Raps bestellen würde, diese Menge gerade mal für 10% der deutschen Verkehrsleistung reichen würde. Aber z.B. in Brasilien über 85% der Autos nur mit Biosprit betrieben werden.
 
Wobei wir dann an dem Punkt sind, den wir in einem anderem Thread schon hatten.
Bei den Lebensmittelpreisen und dem Hunger in den Dritte Welt Ländern
Denn das wäre bzw ist dann die Folge daraus.
 
Sicher wird das so kommen. Die Deutschen planen ja auch deshalb Anlagen in denen ausschließlich Abfälle ( die man nicht zur Nahrungsherstellung benötigt ) "verbenzinert" werden. Das steckt aber noch ganz in den Anfängen.
Aber mal ehrlich: Glaubt jemand ernstlich "die Welt" würde sich freiwillig verpflichten auf die Anpflanzung von Pflanzen die der Spritherstellung dienen, zu verzichten? Man muß nur in die USA schauen, was dort gemacht wird.
 
Nur das Ganze kommt reichlich spät, wie immer. 😉

Wir wissen schon seit den 70ern, dass das Öl nicht ewig reichen würde und nun wo es "kurz vor Ende" ist geraten alle in Panik.
 
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