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Kirche blockiert Missbrauchsstudie !

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Es gibt dazu sogar Zahlen, die eben über Radio Salü kamen.
Das Bistum Trier hatte längere Zeit ( ich nehme an, seit Beginn des Skandals ) eine Hotline für Opfer eingerichtet. Die allerdings mit dem heutigen Tag abgeschaltet wurde. Dort gab es in dieser Zeit 8500 Anrufe. Dazu gab der zuständige Bischoff bekannt, daß alle Verbrechen "gut geplant" gewesen seien.

Hier ein entsprechender Link dazu
Auswertung der Telefon-Hotline für Opfer sexuellen Missbrauchs | domradio.de
 
Diese Hotline gab auch für Misshandlungsopfer, leider war deren Bereitschaft zur Hilfe sehr eingeschränkt.
Das einzige was ich durch sie erfahren habe ist das meine Akten vernichtet wurden sowie die Tatsache das mein ehem. Heim immer noch unter gleichem Namen existiert, nur der Träger hat gewechselt (Caritas).

Die Mitarbeiter konnten auch nicht mehr tu n als schriftliche Anfragen zu stellen von denen aber 90% unbeantwortet blieben, oder aber die Aussage so schwammig war das man sie zu nichts hätte verwerten können.

Meine Meinung

Die Kirche

Ich persönlich denke das weder die Kirche noch die Politik ein ernsthaftes Interesse an der Klärung der Vorfälle so wie der Strafverfolgung der Täter haben.
Die Kirche weil sie dann öffentlich zugeben müsste was längst alle wissen und viel vermuten.
Zudem kämen dann wahrscheinlich Entschädigunsklagen in Geldwert auf sie zu wie sie in der Geschichte wohl einmalig wären.

Die Politik

Sie müsste sich und dem Volk dann die Frage gefallen lassen warum über einen so langen Zeitraum nichts unternommen wurde zb. in Bezug auf Kontrollen.
Zudem müsste sie dann ebenfalls grobe Fehler im Umgang mit den Opfern sowie die gewollte Unfähigkeit einzelner Politiker (Antje Vollmer) eingestehen.
Alle bisher scheinheiligen Versuche der Aufklärung waren eine Farce dies zeigen die Ergebnisse des runden Tisches ebenso wie auch die Form der gedachten Entschädigung.

Wären Staat und Kirche an einer wahrhaftigen Aufklärung der Taten oder der Tatvorwürfe wirklich interessiert hätte man anders verfahren müssen als geschehen.

1. Ermittlungsvollmacht an Den Haag
2. Alle Akten, Protokolle usw. die zur Klärung beitragen hätten an Den Haag übergeben werden müssen.
3. Durchsuchungen (per Richterlichen Beschluß) aller Institutionen die mit den Verbleiben der Kinder in Heimen oder ähnlichen Einrichtungen zu tun hatten oder haben.
4. Festnahme von Personen die in Verdacht stehen könnten noch Vorhandene Beweise zu vernichten.

Das Ziel muss sein alle Personen und Institutionen sie sich eines oder mehrerer Verbrechen schuldig gemacht zu haben vor einem ordentlichen Gericht zu stellen und zu verurteilen.
Da es sich hier um Verstöße (Verbrechen) gegen die Menschlichkeit handelt kommt hier als Gerichtsstand nur Den Haag in Frage da sie die Genfer Konvention überwachen.

Die Verurteilten dürften zeitlebens kein Amt mehr in Kirche und Politik bekleiden und wären zu langen Haftstrafen zu verurteilen.
Zudem sollten Opfer auch in Geldwert angemessen entschädigt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, und im TV haben sie erzählt was sie immer sagen: Kompetenzunklarheiten, unverständliche Gesetze.....Aber beim nächsten Mal...... Immerhin hat die behandelnde Notärztin eine Anzeige angekündigt. Hoffen wir mal, das sie es auch tut.
 
Mit der Kompetenzdebatte schinden sie nur wieder mehr Zeit zur Vertuschung.
 
Mag sein, aber ich glaube es zieht nicht mehr. Heute kamen auch Unfragen im Radio, die in etwas besagen, daß zwischen 60 und 70% der Bundesbürger nicht glauben, daß die katholische Kirche die Verbrechen noch aufklären will. Und das ist schon bedeutsam.
 
Das schlimme ist das viel Opfer keine Aussage mehr machen können weil jeglicher Beweis ihrer Glaubwürdigkeit fehlt.

Durch Aktenvernichtung
 
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