Gemini
Sehr aktives Mitglied
Das "Opfer" sollte dies auch tun.
Da hätte ich dann auch mal eine Frage.
Angenommen es würde alles so geschehen, wie z.b. Shorn vorschlug. Was ist denn dann mit den Opfern, die zwar bereit waren sich zu melden, aber nicht aussagen können/möchten?
Wenn sich jetzt jemand anonym gemeldet hat, den Namen des Täters nannte, aber nach 30 Jahren einfach keine Kraft mehr hat eine Verhandlung durchzustehen, was ist dann?
Wie man auch hier im Forum lesen kann, sind Opfer oft gar nicht in der Lage einen Prozess durchzustehen.
Einen Prozess gegen diese gewaltige Instution Kirche durchzustehen ist ja noch eine ganz andere Hausnummer.
Wie sollen die geschändeten Menschen damit zurecht kommen?
Es gibt ja auch nicht so viele, die den Mut haben, sich öffentlich zu den Verbrechen die an ihnen begangen wurden, bekennen zu können.
Man kann diese Menschen doch nicht dem Volke als Fleisch vorwerfen.
Dass da dringenst was passieren muss, ist ja klar. Nur wie macht man es am besten, um die Opfer nicht in den Fleischwolf von Medien, Politik und Kirchenmacht zu werfen.
Sorry, wenn meine Gedanken gerade dahin gehen. Ich denke halt, viele Opfer würden den öffetlichen Weg nie schaffen, weil sie heute noch ums Überleben dieser Torturen kämpfen müssen. Froh sind jeden Tag einigermaßen meistern zu können. Die können sich doch gar nicht melden und klagen.
😕:wein::wein: