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Kirche blockiert Missbrauchsstudie !

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Vielmehr bin ich als Erwerbstätiger auch mal gezwungen, zeitig ins Bett zu gehen.

Und wie gesagt, lese dir erstmal den Artikel durch, bevor du hier wildfremde Fragen stellst. Es geht nicht um deine Kindheit, sondern den aktuellen Geschehnissen. Als das man jetzt den Pfeiffer als Retter der Misshandelten feiert, während die Kirche wieder mal zum grausame Monster degeneriert wurde.


Ich weiß das es nicht um meine Kindheit geht Seth.
Die Kirche ist ein Monster und nicht nur wegen ihrem Umgang mit Schutzbefohlenen , es lassen sich auch andere Beispiele nennen, die aber mit diesem Thema nichts zu tun haben.
 
Ich muss etwas ausholen.

Von etwas 1900 bis zur ´novellierung der Gesetze welche die Heimunterbringen regelten § 1161- §1166 war es sehr einfach ein Kind in ein Heim abzuschieben.
Manchmal reichte es wenn ein Mädchen kurze Röcke trug oder der Junge lange Haare, ein weiterer beliebter Grund war der Ungehorsam gegen die Eltern und zb. Lehrer, aber auch Mädchen die in kurzewr Reihenfolge mit neuen Freunden gesehen wurden waren gute Kandidatinnen.

Dies alls waren nichtige, nach heutigem Maßstab Gründe unter der Rubrik ferner liefen, damals war es anders.
Natürlich gab es auch Fälle wo die Familie zerrüttet war oder wie in meinem Fall der Zögling ein "Unfall" war und daher innerhalb der Familie ein Störfaktor darstellte den man sich zu entledigen wußte.

Zur Aufsich durch die Jugendämter

Die Staatlichen Heime etwa 20% aller Heime unterlagen wohl einer sehr weitgestreckten Aufsicht.
Schlossen sich deine Türen aber in einem kirchlichen Heim, gab es keine Aufsicht und wenn doch wurden nur die Kinder vorgeführt die körperlich unversehrt waren.
Hinter den Mauern der Klöster höhrten die rechte der Kinder auf, sie hörten auf zu leben, sie waren den Zugriffen des Personals auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Seit der novellierung ist die Zahl der in Heimen einsitzenden Kinder und Jugendlichen sehr stark gesunken 2011 waren es etwa 38.600 Neuzugänge.
Viele der damaligen Heime existieren noch heute wenn auch in neuen Gebäuden und unter anderer Trägerschaft, so auch meines.
Die Heimleitungen sind nur sehr selten zur Mithilfe in Form von Auskünften bereit, man möchte nicht an der Fassade kratzen, an der neuen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und schon hat Seth ein Beispiel für eine bösartige Unterstellung. Die Kirchenleitung hat sicher nie Kinderheime als "Räume zur Vergewaltigung" geplant oder gesehen, auch wenn sie traurigerweise manchmal dazu genutzt wurden.

Gewöhne dir doch bitte mal an, zwischen einem rhetorischen Beispiel und einer tatsächlichen Unterstellung zu unterscheiden! Danke...

Daher ist das Zitierte weder bösartig noch unbegründet.
Vielmehr hat die Kirche diese Dinge wissentlich zugelassen, unterstützt, gefördert und vertuscht.

Darüber hinaus Opfer diffamiert und der Lüge bezichtigt.

Welche Tatsachen muss man eigentlich noch vorbringen, ohne dass Ultraleugner dem nicht widersprechen, verharmlosen, relativieren und beschönigen?


Auch falsch, denn (Post #23)
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Zwar bin ich nicht in jedem Punkt Seths Meinung, aber das was ihm hier unterstellt wird hat er nun auch nicht verdient.

Wenn erwiesene Tatsachen verleugnet werden, hat jeder das Recht, bzw. sogar die Pflicht, zu widersprechen.
Auch das ist wieder keine Unterstellung!

Manchmal denke ich, man nennt es Unterstellung, wenn eine Wahrheit schmerzt und man sie nicht widerlegen kann.
Das ist jedoch mehr Realitätsverlust und Rechthaberei!
 
Zuletzt bearbeitet:
Unterstellung, verharmlosen, relativieren
Vorher lass ich übrigens auch vom "Täter zum Opfer machen".
Zumindest was solche Floskeln angeht, ist man hier recht kreativ dabei.

Und Nein, ich werde das zukünftig gerne derartig oft wiederholen, bis euch die Ohren davon bluten: Ich bin weder ein Gegner, kein Leugner und stehe auch ganz sicher nicht unter irgendwelchen Kirchen. Lebt euren Wahn also nicht an mir aus. Es geht eben alleinig um den Irrsinn, sich in seinen Gefühlen derart zu verrennen, das man den nächsten Pfaffen am liebsten am Baum aufknüpfen möchte. Diese Institution muss mit ihren Taten bestraft werden - sauber und fair.
Alles andere wäre nur das gleiche Verbrechen, wie sie es selbst begangen hat.
 
Vorher lass ich übrigens auch vom "Täter zum Opfer machen".
Zumindest was solche Floskeln angeht, ist man hier recht kreativ dabei.

Und Nein, ich werde das zukünftig gerne derartig oft wiederholen, bis euch die Ohren davon bluten: Ich bin weder ein Gegner, kein Leugner und stehe auch ganz sicher nicht unter irgendwelchen Kirchen. Lebt euren Wahn also nicht an mir aus. Es geht eben alleinig um den Irrsinn, sich in seinen Gefühlen derart zu verrennen, das man den nächsten Pfaffen am liebsten am Baum aufknüpfen möchte. Diese Institution muss mit ihren Taten bestraft werden - sauber und fair.
Alles andere wäre nur das gleiche Verbrechen, wie sie es selbst begangen hat.


Wie aber soll es zu einer Bestrafung (Verurteilung) der Täter kommen zumal viele von ihnen nichr mehr leben.
Welches Gericht soll Urteil sprechen und welche Strafen verhängen ?

Wöllte man Recht walten lassen müßte man den Vatikan und somit die gesammte Kirche verklagen, auch die Protestantische.
Dazu bräuchte es ein Tribunal ähnlich dem der Nürnberger Prozesse.
Zur Formulierung der Anklage müssten zig Tausende Akten eingelesen und unzählige Betroffene gehört werden.

Wer soll diesen Berg stemmen.

Zudem bezweifle ich das es je dazu kommen wird, dafür ist die Kirche zu mächtig und die Politik zu hörig.
 
Zudem bezweifle ich das es je dazu kommen wird, dafür ist die Kirche zu mächtig und die Politik zu hörig.
Der Einschätzung kann man sich leider nur anschließen.

So ein Nürnberger Prozess würde den meisten aber gefallen, will ich hoffen, mit allen Tätern, bis hin zur Politik.
 
Man kann die Öffentlichkeitsarbeit fordern, was mehr Druck ausübt und mehr Opfer dazu bringt, sich zu melden. Prävention, als das man durch staatliche Kontrollen solche Missstände zukünftig eindämmt. Sicherlich lassen sich begangene Taten durch etwas Schmerzensgeld nicht ungeschehen machen, bzw. werden wirklich ältere Fälle ewig ungesühnt bleiben. Aber der Staat ist auch nur so mächtig, wie die Bürger dann einfach mit ihren Schultern zucken, von Demos oder Menschenketten gegen die Kirche z.B. ist mir bis heute nichts bekannt. Und dabei wäre ich einer der ersten die mitziehen würden.
 
Zur Aufsich durch die Jugendämter

Die Staatlichen Heime etwa 20% aller Heime unterlagen wohl einer sehr weitgestreckten Aufsicht.
Schlossen sich deine Türen aber in einem kirchlichen Heim, gab es keine Aufsicht und wenn doch wurden nur die Kinder vorgeführt die körperlich unversehrt waren.
Zum Wohle des Kindes - Leitspruch der Jugendämter...🙄

Auf jeden Fall muss man das auch klären, die Unschuldslämmchen. Und ich finde, das würde reichen, um zu ermitteln, wenn man denn wollte...
 
Es wäre die einzige Möglichkeit der Rechtsprechung.

Wie der Holocaust so sind auch diese Verbrechen geschehen, die Geschichte geschrieben.
Die Zeit der schwarzen Pädagogik ist nach dem Holocaust das größte Verbrechen auf deutschem Boden und Weltweit.

Elena Ceausescu wurde hingerichtet auch wegen der Verbrechen in Kinderheimen, die Bilder gingen um die Welt.
Ihre Exekution habe ich live im TV angeschaut.

Niemand fordert die Todesstrafe auch ich nicht immerhin haben wir Stuttgart Stammheim und seine schönen F- Typ Zellen, das ist schlimmer als der Tod.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann die Öffentlichkeitsarbeit fordern, was mehr Druck ausübt und mehr Opfer dazu bringt, sich zu melden. Prävention, als das man durch staatliche Kontrollen solche Missstände zukünftig eindämmt. Sicherlich lassen sich begangene Taten durch etwas Schmerzensgeld nicht ungeschehen machen, bzw. werden wirklich ältere Fälle ewig ungesühnt bleiben. Aber der Staat ist auch nur so mächtig, wie die Bürger dann einfach mit ihren Schultern zucken, von Demos oder Menschenketten gegen die Kirche z.B. ist mir bis heute nichts bekannt. Und dabei wäre ich einer der ersten die mitziehen würden.


Demos oder Menschenketten sind lediglich Ausdruck der Sympatie, es Mitfühlens, sie ändern aber weder an geschehnen noch zukünftigen Straftaten etwas.
Wir die deutschen lassen uns zuviel gefalles,man könnte auch sagen es geht uns noch zu gut, zudem ist der einzelne Bürger oder eine Gruppierung ihrer nicht stark genug um gegen den Staat anzukämpfen, im übertragenen Sinne.
 
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