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Kindesmissbrauch - Wenn Mütter nichts mitbekommen (wollen) TRIGGER

Wieso wird so expliziert nur auf die Mutter geschaut?

Ich als Mutter denke nicht mal ansatzweise dran, das sowas in mein Umkreis passieren könnte.
Wären da blaue Flecken,könnte es auch von der Wippe auf dem Spielplatz passiert sein..ich mein,so eine Vorstellung hat man doch gar nicht als Mutter..das geht gar nicht und da müsste schon Wiederholt sehr große Auffälligkeiten vorkommen,um auch nur auf den Gedanken zu kommen.Da ist es doch schon zu spät und passiert..(grausam*)nur der Gedanke..

Der Übeltäter ist doch der Mann..Ich kann und will nicht ansatzweise nach vollziehen,was da in den Köpfen abgeht das man sich an kleinsten Kindern vergeht und möchte es auch nicht verstehen. Diese Menschen gehören für mich immer eingesperrt ,und hab da kein Verständnis,Null,auch nicht wegen psychisch gestört.

unbegreiflich...
 
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Ich als Mutter denke nicht mal ansatzweise dran, das sowas in mein Umkreis passieren könnte.
Wären da blaue Flecken,könnte es auch von der Wippe auf dem Spielplatz passiert sein..ich mein,so eine Vorstellung hat man doch gar nicht als Mutter..
Meiner Meinung nach ist es bei dem heutigen Informationsstand ziemlich blauäugig, als Mutter nicht einmal ansatzweise daran zu denken, dass sowas im eigenen Umkreis passieren könnte. Man weiß heute, dass 15-30% der Mädchen und 5-15% der Jungen irgendwann in ihrer Kinder-und Jugendzeit sexuell mißbraucht werden (Quelle: :: MiKADO Studie :: Missbrauch von Kindern - Sexueller Missbrauch ). Das sind in einer durchschnittlichen Schulklasse mit 30 Schülern, sagen wir mal 15 Mädchen und 15 Jungen, rein rechnerisch mindestens 2,25 Mädchen und 0,75 Jungen, also mindestens 3 Kinder in einer Schulklasse, die von sexuellem Mißbrauch betroffen sind. Das ist der direkte Umkreis unserer Kinder.
Ich meine, das sollte sich JEDE Mutter bewusst machen und mit wachsamen Augen jeden kleinen blauen Fleck, gerade im Intimbereich aufmerksam hinterfragen. Ein blauer Fleck im Intimbereich hätte damals als meine Tochter 8 Jahre alt war, sofort meine Aufmerksamkeit bekommen. Und das ist mittlerweile 25 Jahre her.
Ich kann nur immer wieder an alle Mütter und Väter appellieren, sich klar zu machen dass unsere Welt kein Ponyhof ist. Sexueller Mißbrauch von Kindern ist kein ausnahmephänomen, was nur anderen ab und zu mal passiert. Sexueller Mißbrauch findet mitten unter unseren Augen statt und je mehr Menschen bereit sind da wirklich hinzusehen desto größer ist die Chance diesen als das zu erkennen was er ist.
Lieben Gruß
Silan

Nachtrag:
Der Übeltäter ist doch der Mann...
Es gibt auch Frauen, die zu Täterinnen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also Frauen auch die Missbrauchen,aber doch weit aus weniger.

In meiner Welt um Umwelt ist es Gott sei Dank nicht passiert.Da bin ich auch sehr sehr Dankbar für.

Ich habe so viele Böses erlebt ,auch wenn ich mit so einer Bosheit nicht rechnen musste.
Mein Kind ist wohl Groß geworden und hab mich nicht in der ehrlichen Liebe und Fürsorge,vom Vater und Bruder zum Kind getäuscht.

Natürlich gibt es das.. Aber es gibt auch viele viele Familien wo so etwas gesunder Weise nicht vor kommt,da kannste dann auch Blauäugig zu mir sagen^^denn es heißt ja nicht,das ich nicht reagieren würde.

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Klar ist den anderen 27 Kindern aus Silans exemplarischer Schulklasse nichts passiert.

Aber das kann doch jetzt nicht zur Folge haben, dass wir nicht drüber reden 😕
 
In meiner Welt um Umwelt ist es Gott sei Dank nicht passiert.Da bin ich auch sehr sehr Dankbar für.
Wenn in deinem Umfeld nur 10 Kinder groß geworden sind, ist statistisch gesehen ein mißbrauchtes Kind dabei. Und ich gehe mit dir die Wette ein, dass auch die Mutter des kleinen Mädchens vor zwei Tagen noch dachte, dass in ihrer Welt sowas nicht passiert. Was ich damit sagen will ist, dass wir sowas nicht kategorisch ausschließen sollten. Wir können mißbrauchten Kindern und auch den Tätern nur vor die Stirn sehen und Mißbrauch ist auf keiner Stirn zu lesen.

Natürlich gibt es das.. Aber es gibt auch viele viele Familien wo so etwas gesunder Weise nicht vor kommt,da kannste dann auch Blauäugig zu mir sagen^^denn es heißt ja nicht,das ich nicht reagieren würde.

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
Natürlich gibt es auch viele Familien, in denen sowas nicht vorkommt. Aber JEDES Kind ist im Kontakt mit mißbrauchten Kindern, ob das Kind oder seine Eltern davon wissen oder nicht. Schon alleine dadurch, dass jedes Kind in eine Schule geht und Mitschüler hat. Wenn wir nur den absoluten Minimalwert aus der Statistik nehmen, ist jedes 10. Kind ein mißbrauchtes Kind...
Ich habe übrigens nicht explizit dich Blauäugig nennen wollen, auch wenn es in meinem Beitrag so klingen mag. Ich halte jeden Menschen für blauäugig, der meint in seinem Umfeld gibt es keinen Mißbrauch. Fast jeder Mensch hat auf vielfältige weise mit Kindern zu tun, eigene Kinder, Nachbarskinder, Freunde der eigenen Kinder, Nichten, Neffen, Kinder die man beim Einkauf trifft oder auf dem Sportplatz etc.pp. All diese Kinder zusammengefasst gehören in mein Umfeld... und wenn ich dann anfange einfach mal die Köpfe zu zählen ... wie schnell ist man bei 10? So war die Blauäugigkeit gemeint. Manchmal laufe ich durch Hochhaussiedlungen und überlege, wie viele Kinder wohl in einem Haus mit vielleicht 40 oder 50 Wohnungen leben. Vielleicht 50 oder 60? Dann wären statistisch gesehen mindestens 5-6 Kinder dabei, die Mißbrauch erleben oder erlebt haben. In einer Straße mit 20 solcher Hochhäuser bist du dann schon statistisch gesehen bei 100-120 Kindern. Und wenn man das ganze Viertel anschaut? Ich finde, so sollte man die Situation bei uns betrachten. Ein Blick über den Tellerrand raubt so schnell die ganze Ponyhof-Idylle.
Liebe Grüße
Silan
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar ist den anderen 27 Kindern aus Silans exemplarischer Schulklasse nichts passiert.

Aber das kann doch jetzt nicht zur Folge haben, dass wir nicht drüber reden 😕

Vorab: Sorry für den Sarkasmus, weidebirke, im Prinzip gebe ich dir recht...

Wow, 27 von 30 Kindern ist nix passiert... die 3 anderen sind der ganz normale Schwund?
Eine Schule besteht nur leider nicht aus einer einzelnen Klasse...
Im Jahr 2015 sind mehr als 101000 Kinder bundesweit in die 5. und 6. Klasse gegangen (und es gab ja 2015 auch andere Klassenjahrgänge...)(Quelle:https://www.bildungsserver.de/Schulstatistiken-laenderuebergreifend-12160-de.html) Das sind also deutschlandweit MINDESTENS 10100 Kinder nur in den 5. und 6. Klassen, die mal eben so pech gehabt haben? Ganz zu schweigen von den vielen 10000den von Kindern aus der 1. bis zur 13. Klasse... insgesammt weit über 100000 Kinder und jugendliche wenn wir NUR den Minimalwert der Statistik nehmen...

Wenn da kein Redebedarf besteht...
 
Ich kann es mir immer sehr schwer vorstellen, dass eine Mutter bei ihrem eigenen Kind wirklich so überhaupt gar nichts davon mitbekommt. Auch was die psychische Komponente angeht, meine ich. In den meisten Fällen werden die Kinder verhaltensauffällig und da frage ich mich als Mutter ja schon wieso, weshalb, warum.
 
Vorab: Sorry für den Sarkasmus, weidebirke, im Prinzip gebe ich dir recht...

Wow, 27 von 30 Kindern ist nix passiert... die 3 anderen sind der ganz normale Schwund?
Eine Schule besteht nur leider nicht aus einer einzelnen Klasse...
Im Jahr 2015 sind mehr als 101000 Kinder bundesweit in die 5. und 6. Klasse gegangen (und es gab ja 2015 auch andere Klassenjahrgänge...)(Quelle:https://www.bildungsserver.de/Schulstatistiken-laenderuebergreifend-12160-de.html) Das sind also deutschlandweit MINDESTENS 10100 Kinder nur in den 5. und 6. Klassen, die mal eben so pech gehabt haben? Ganz zu schweigen von den vielen 10000den von Kindern aus der 1. bis zur 13. Klasse... insgesammt weit über 100000 Kinder und jugendliche wenn wir NUR den Minimalwert der Statistik nehmen...

Wenn da kein Redebedarf besteht...

Ich bin grad nicht ganz sicher, aber da Du Dich auf mich beziehst: genau das war es ja, was ich damit ausdrücken wollte. Nur, weil man selbst diese Erfahrung nicht gemacht hat und die Mehrheit der Kinder und Mütter diese Erfahrung nicht machen, heißt das ja nicht, dass wir kein Problem hätten und man nicht drüber sprechen müsste...
 
Ich bin grad nicht ganz sicher, aber da Du Dich auf mich beziehst: genau das war es ja, was ich damit ausdrücken wollte. Nur, weil man selbst diese Erfahrung nicht gemacht hat und die Mehrheit der Kinder und Mütter diese Erfahrung nicht machen, heißt das ja nicht, dass wir kein Problem hätten und man nicht drüber sprechen müsste...
Ich hatte dich ganz genau so verstanden. Mir war es wichtig, das Ausmaß Problematik herauszuarbeiten.
 
Ich bin grad nicht ganz sicher, aber da Du Dich auf mich beziehst: genau das war es ja, was ich damit ausdrücken wollte. Nur, weil man selbst diese Erfahrung nicht gemacht hat und die Mehrheit der Kinder und Mütter diese Erfahrung nicht machen, heißt das ja nicht, dass wir kein Problem hätten und man nicht drüber sprechen müsste...

Wer sagt/schreibt denn, dass es das nicht gibt (sexuellen missbrauch an kindern und mütter, die (bewusst) wegsehen).? Oder dass man nicht darüber reden sollte^^?
Aber man kann doch auch nicht hinter jeder männlichen bezugsperson einen verbrecher wittern und allen männern mit misstrauen begegnen oder sein kind jeden tag genauestens auf missbrauchsanzeichen untersuchen...
 

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