Riley
Neues Mitglied
@ pecky-sue: Nein, ich sehe meinen Neffen nicht in Gefahr. Er ist ein fröhlicher, aufgeweckter Wirbelwind, der durchaus seinen eigenen Dickschädel hat und bei dem das Wort NEIN zum festen Wortschatz gehört 😉 Er zeigt deutlich, wenn ihm was nicht passt. Was nicht heißt, dass er ein kleiner Tyrann ist. Er hat feste Regeln und Alltagsrituale und bekommt seine Grenzen gesetzt, aber ohne Angst und Gewalt. Ich finde es gut, dass er das so ausleben und sich austesten kann und nicht dafür fertig gemacht oder unterdrückt wird. Wie bei mir damals.
An meinen Neffen denke ich, da er vieles verändert und unser Leben bereichert hat. Ich habe zuvor noch nie so für ein Kind empfunden.
Ich ziehe Parallelen zu mir als Kind und dem Kleinen. Ich war ganz anders als er. Verschüchtert, in sich gekehrt, in Traumwelten flüchtend. Es ist so schön, dass es bei ihm so anders ist. Ich achte seine Grenzen und bemühe mich, auf seine Bedürfnisse einzugehen. Auch stärke ich ihm den Rücken.
Am Anfang hörte er von Oma (nicht meine Mutter; meine Eltern sind verstorben) so Sachen, wie: "Gib der Tante mal einen Kuss." Aber da habe ich immer gesagt, dass man ihn nicht dazu zwingen soll, wenn er es nicht will. Er kommt von selber auf einen zu und das ist das schönste Gefühl. Wenn er mir in die Arme fällt, mir ein kleines Küsschen gibt oder meine Hand nimmt, einfach, weil er mich lieb hat.
Dann macht man sich halt manchmal Gedanken, wie man einem so kleinen Wesen, das beschützt und geliebt werden sollte, Leid zufügen kann, ob in physischer, psychischer oder sexueller Form. Ich würde für ihn durch die schlimmste Hölle gehen, um ihm Leid zu ersparen.
@ Deliverance: Du hast vollkommen recht, dieses Thema ist sehr facettenreich. Es gibt nicht nur schwarz und weiß.
Die in Punkt 3 genannten Fälle machen fassungslos und sind mit gesundem Menschenverstand nicht nachzuvollziehen :mad: Nicht zu ertragen. Ich weiß echt nicht, wer da von den beiden "Elternteilen" verabscheuungswürdiger ist. Das ist der ultimative Hochverrat am Kind.
So ein schockierender Fall wird auch im Buch "Vergiftete Kindheit - Elterliche Macht und ihre Folgen" von Susan Forward beschrieben: Die Mutter bestimmte Zeit und Ort und hielt manchmal sogar den Kopf der Tochter im Schoß, während der Vater sich an dem Kind verging. Damit sie ihre Ruhe hatte, hat sie ihr Kind aufs übelste verraten.
So eine kranke Welt, die armen Kleinen :wein:
An meinen Neffen denke ich, da er vieles verändert und unser Leben bereichert hat. Ich habe zuvor noch nie so für ein Kind empfunden.
Ich ziehe Parallelen zu mir als Kind und dem Kleinen. Ich war ganz anders als er. Verschüchtert, in sich gekehrt, in Traumwelten flüchtend. Es ist so schön, dass es bei ihm so anders ist. Ich achte seine Grenzen und bemühe mich, auf seine Bedürfnisse einzugehen. Auch stärke ich ihm den Rücken.
Am Anfang hörte er von Oma (nicht meine Mutter; meine Eltern sind verstorben) so Sachen, wie: "Gib der Tante mal einen Kuss." Aber da habe ich immer gesagt, dass man ihn nicht dazu zwingen soll, wenn er es nicht will. Er kommt von selber auf einen zu und das ist das schönste Gefühl. Wenn er mir in die Arme fällt, mir ein kleines Küsschen gibt oder meine Hand nimmt, einfach, weil er mich lieb hat.
Dann macht man sich halt manchmal Gedanken, wie man einem so kleinen Wesen, das beschützt und geliebt werden sollte, Leid zufügen kann, ob in physischer, psychischer oder sexueller Form. Ich würde für ihn durch die schlimmste Hölle gehen, um ihm Leid zu ersparen.
@ Deliverance: Du hast vollkommen recht, dieses Thema ist sehr facettenreich. Es gibt nicht nur schwarz und weiß.
Die in Punkt 3 genannten Fälle machen fassungslos und sind mit gesundem Menschenverstand nicht nachzuvollziehen :mad: Nicht zu ertragen. Ich weiß echt nicht, wer da von den beiden "Elternteilen" verabscheuungswürdiger ist. Das ist der ultimative Hochverrat am Kind.
So ein schockierender Fall wird auch im Buch "Vergiftete Kindheit - Elterliche Macht und ihre Folgen" von Susan Forward beschrieben: Die Mutter bestimmte Zeit und Ort und hielt manchmal sogar den Kopf der Tochter im Schoß, während der Vater sich an dem Kind verging. Damit sie ihre Ruhe hatte, hat sie ihr Kind aufs übelste verraten.
So eine kranke Welt, die armen Kleinen :wein: