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Kinder in Deutschland müssen Hunger leiden????

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Ich weiß nicht, ob mein nachfolgender Gedanke richtig ist.

Die Antwort auf die Fadenfrage könnte eine Verfehlung der Prioritäten sein. Vielleicht wäre es erste und oberste Pflicht des Staates, dass jeder Mensch genug Essen, Wohnraum und Bildung bekommt.

So haben die Väter des Grundgesetzes, Mütter waren auch dabei, aus den Erfahrungen der missbrauchten Suppenküchen, Krieg, Elend, Hunger, Arbeitslosigkeit und Wirschaftskriese gedacht.
"Eigentum verpflichtet"!
Schrieben sie, und die Sozialstaatlichkeit ins Grundgesetz und KEINE Arbeitspflicht!
Das war vorher anders und ist wieder anders.

Daher hast du Recht!
Doch sehen dass die Mehrzahl der Politiker, und die Meinungsführer des Landes ganz anders.
Entgegen einer logischen Forderung und Schlussfolgerung.


Das spricht ein Müntefering von „Bizarr“ im Zusammenhang der Rente wegen Arbeitsunfähigkeit und hat selbst eine Frau geehelicht, die 40 Jahre jünger ist...
Nun ich gönne ihm das, wenn da nicht seine absolute Spitzenrente wäre... Woraus seine aufgrund des Altersunterschiedes wohl anzunehmende Witwe ihr Leben lang eine äußerst üppige Hinterbliebenenrente bekommen wird.
So, und wenn ich das nun in Bezug zur Allgemeinheit bringe, und hier zum Thema, dann ist es doch sonderbar, dass die Freizeitechauffierten hier dabei gar nichts finden, doch auf Hartz Empfänger, die Parole ausgeben, feste druff, es wird nicht genug sanktioniert, nimmt ihnen nicht nur die Würde, zwingt sie Almosen zu nehmen, nehmt ihnen am besten gleich alles...

Und das macht mich sehr betroffen, wie eine Solidarität schwindet, wie Menschen anderen Menschen, zumal das Thema um Kinder geht, nicht mehr gönnen.
Wie Gerechtigkeit an persönlichem Erfolg gemessen wird. Nicht der Schwache, hilflose bekommt, sondern der Starke...
Das ist Bestenauslese zu Lasten der Kinder, die sich bekanntlich keine reichen, erfolgreichen, gebildeten Eltern aussuchen können.
Daher muss der Staat, kümmert er sich nicht mehr um erwachsene Hilfebedürftige, doch gewiss um die Kinder kümmern.
Warum kann es darüber hier keine Übereinstimmung geben frage ich mich jetzt schon Tage?
Es geben doch alle vor, es ginge ihnen um diese Kinder!
Das lässt ja nur den logischen Schluss zu, man nimmt Kinder in Kollektivschuld für ihre Eltern!

Ich war in den 70ern bei einer Veranstaltung des Arbeitgeberverbandes zugegen, als der Präsident sagte:
Es darf in Deutschland nie mehr sein, dass ein Arbeitnehmer sagt: "Chef, wenn ich diesen Lohn nicht bekomme, dann gehe ich zum anderen Betrieb!"
Und das haben sie konsequent umgesetzt.
Die Ausgrenzung der SPD war zu Ende und sie bekamen reichlich Spenden, zwar nicht so viele wie die Union und FDP, doch plötzlich war der Seeheimer Kreis so mächtig, dass selbst Abgeordnete mit kommunistischer Vergangenheit zum rechten Flügel strebten.

 
Daher muss der Staat, kümmert er sich nicht mehr um erwachsene Hilfebedürftige, doch gewiss um die Kinder kümmern.
Warum kann es darüber hier keine Übereinstimmung geben frage ich mich jetzt schon Tage?

Das ist schwierig. Und ich denke, es liegt am Misstrauen.

Es könnte also sein, dass man als Privatperson oder indirekt über die öffentliche Hand einer anderen Person Geld zukommen lässt, um für das Kindeswohl zu sorgen. Die Empfängerperson mag das Geld aber gar nicht für das Kindeswohl verwenden, sondern anderweitig verpulvern. Zumindest die Gefahr besteht.

Insofern eine nicht ganz einfache Entscheidung.

Im Zweifel würde ich zum Wohle eines Kindes nicht dafür plädieren, den Eltern für die Kindererziehung mehr Geld zukommen zu lassen, sondern Kitas, Schulen, usw. Dazu dürfen dann natürlich auch Frühstück und/oder Mittagessen gehören. Na ja, nur mal so ganz frei gedacht.
 
Verstehe.

Und genau das wollte ich nicht sagen, dass die Schwachen machtlos seien.
[...]
Weiß ich. Sorry wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Aber schau wie das hier abgeht:


Wir sind zwar der Staat, wie Sisandra richtig bemerkte, doch die Macht haben wir längst nicht mehr!
[...]
In Wirklichkeit haben auf der Welt etwa 500 Menschen die Macht übernommen, an jeglicher Demokratie vorbei.


Nein, es geht nicht um es satt werden, es geht darum:
Kinder in Deutschland müssen Hunger leiden????

Das ist deine Fragestellung!
[...]
Wenn es nur um Deutschland geht, was wir längst begriffen haben, Rhenus, weshalb argumantierst Du mit 500 Menschen die Weltweit alles im Griff haben sollen. Kommemn die alle aus Deutschland? Wie viel Angst willst Du denn noch propagierend schürren? Du stellst hier gleich die ganze Menschheit so dar, als wäre sie unfähig sich gegen Lobbyismus zu wehren. Außer Du natürlich. Klar, denn nur Du hast den Durchblick und nur Du kannst es Dir leisten andere exrrem persönlich anzugreifen, nur weil sie nicht Deiner Meinung sind.:daumen:

[...]


Übrigens haben selbst im Sozialismus Kinder gehungert! Und DAS, obwohl der Staat schlicht alles geregelt hat + Vollbeschäftigung! Und warum? Das dürfte leicht erklärbar sein. Fehlendes Verantwortungsbewußtsen durch die Übermutter Staat.
Wer nicht arbeiten wollte, wurde von der Polizei geholt, fertig. Kann man doch locker wieder einführen, wo doch die Allmacht weltweit schaltet und waltet wie sie will.😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Na ja ganz ehrlich,

schert man sich in diesem Ausmaß über die Not und Probleme die andere Menschen haben auch wenn sie etwas mehr verdienen?

NEIN..

Die Zusammenhänge wurden ja sehr schön von Nichtkonform erklärt.
Und damit stimme ich überein..

Es gibt Menschen die arbeiten gehen und dadurch das sie das ganze gepamere nicht haben weniger haben als ein Harz 4 Empfänger.. yippiee..

Vielleicht sollten wir einmal einen Thread über die aufmachen, deren Miete nicht vom JC überwiesen wird und die so sehr schwer eine Wohnung bekommen.
Die nicht zur Tafel gehen können wenn es knapp wird..
Die keine verbilligten Tarife bekommen..
Die aber eigentlich nicht viel mehr als eine Harz 4 Empfänger haben..

Und für die es keine 10000 Anlaufstellen gibt..
Die ihren Mist selbst und alleine regeln müssen....

Sorry...
Wer weniger als Hartz IV hat und arbeitet ist m.E. selbst dafür verantwortlich, Hartz IV zu beantragen, damit Kinder erst recht nicht hungern müssen. Auch mit Hartz IV-Bezügen darf man weiter arbeiten gehen. Die Aufstocker machen es vor. Es steht jedem Bürger frei, Hartz IV zu beantragen. Das ist Gesetz. U.a. gibt es Wohngeld und Kinderzuschlag. Das Eigenheim verliert man nicht so schnell, wenn man nur eine "Beihilfe" benötigt. Das Ersparte wird's aber schon kosten.🙄 Wer kein Hartz IV beantragt, zudem ihm das zustehen würde, und seine Kinder in die Mittagsstuben schickt, verfälscht das Bild der Hartzer.😉

Sozialneid in deinem Texr ist echt nicht angebracht. Tja ja, man hat alles, fast alles, nur das Ventil im Alltag fehlt den meisten Menschen, nehme ich mal an. Der reiche Hartzer: Bekommt sein Geld im Schlaf und ich "armer" Mensch muss malochen. Tönt nach Nebenkriegsschauplätze.
 
wow, Tsunami, und was verstehst du nun darunter?

Der besagte Satz ist natürlich rekursiv. Der ehemals in Wörter gefasste Satz stellt für mich persönlich ein Empfinden und ein Prinzip dar, ganz ähnlich der dialektischen Vereinigung zwischen Frau und Mann, Yin und Yang, gut und schlecht, reich und arm, Freude und Leid. Das Thema hungernder Kinder wie auch viele andere Themen reihen sich für mich in diese Dialektik ein. Was es jedoch in voller Reichweite für mich bedeutet, würde diesen Faden um ein Vielfaches sprengen. Daher sei dieser Aspekt hiermit beendet.
 
Weiß ich. Sorry wenn ich mich unklar ausgedrückt habe. Aber schau wie das hier abgeht:

Wenn es nur um Deutschland geht, was wir längst begriffen haben, Rhenus, weshalb argumantierst Du mit 500 Menschen die Weltweit alles im Griff haben sollen. Kommemn die alle aus Deutschland? Wie viel Angst willst Du denn noch propagierend schürren? Du stellst hier gleich die ganze Menschheit so dar, als wäre sie unfähig sich gegen Lobbyismus zu wehren. Außer Du natürlich. Klar, denn nur Du hast den Durchblick und nur Du kannst es Dir leisten andere exrrem persönlich anzugreifen, nur weil sie nicht Deiner Meinung sind.

Erst einmal greife ich niemanden "extrem an", da verwechselst du etwas.
Gut argumentiert und Leuten den Spiegel ihrer eigenen Aussagen vorhalten, mag zwar den einen oder anderen schmerzen, doch seit wann darf man falschen Argumenten nicht widersprechen?

Warum darf man hier in einem Forum, wo man Empathie einfordert und zudem auch für sich selbst verlangt, nicht um Empathie werben.
Denn wer so ganz unten angekommen ist, verhält sich nicht immer logisch, stark und intelligent.
Das ist aber nicht selten dem Umstand geschuldet, sich einer Sozialschelte ausgesetzt zu sehen, weil andere sich anmaßen zu meinen, diese Menschen seien an ihrem Schicksal selbst Schuld.

Natürlich gibt es Erwachsene, die nicht arbeiten wollen.
Natürlich gibt es Eltern, die sich nur ungenügend um ihre Kinder kümmern, doch seit Hartz mehr, als vorher...
Nun ist es müßig zu erklären wer selbst Opfer oder Täter ist.
Man wird einem ertrinkenden kaum vorwerfen können einen anderen Ertrinkenden nicht gerettet zu haben.

Und dann gibt es die Eltern, die um ihr Schicksal wissen, denen es im Herzen wehtut, ihren Kindern absolut nichts bieten zu können.
Und diese Zahl wird zunehmen, wenn der Staat nicht in die Hungerlöhne eingreift, des Profites einer Reichenlobby wegen.
Der Mindestlohn, der von starken Kräften bis aufs Messer bekämpft wird, der wird nicht das alles erfüllen, was ich mir vorstelle oder wünsche, denn selbst mit Mindestlohn wird es eine Altersarmut geben.
Auch den Normalverdiener wird es treffen, weil die Rente versteuert werden wird und zudem weiter gesenkt wird, das ist bereits beschlossen, nur wenige wissen es.

Zu deiner Frage:


Wenn es nur um Deutschland geht, was wir längst begriffen haben, Rhenus, weshalb argumantierst Du mit 500 Menschen die Weltweit alles im Griff haben sollen. Kommemn die alle aus Deutschland? Wie viel Angst willst Du denn noch propagierend schürren? Du stellst hier gleich die ganze Menschheit so dar, als wäre sie unfähig sich gegen Lobbyismus zu wehren. Außer Du natürlich. Klar, denn nur Du hast den Durchblick und nur Du kannst es Dir leisten andere exrrem persönlich anzugreifen, nur weil sie nicht Deiner Meinung sind.

Ich weiß nicht was mir die Mods erlauben, sonst würde ich das mal länger und genauer darstellen, wem die Republik wirklich gehört.
Man versteht dann auch die Bankenrettung besser.
Also nun nur ein Link, der zwar veraltet scheint, aber dennoch in der Kernaussage stimmt!
Lediglich die Aussage, wer das bezahlt, stimmt nicht mehr, weil mit der Agenda 2010 die Reichen entlastet wurden und im Sozialbereich eingespart wird. Also bezahlen die Armen die Steuererleichterung und den Steuerhinterziehungsausfall der Reichen.
Wobei noch zu bemerken ist, dass die Normalverdiener übergebührlich durch eine unsoziale Progression und Aufforderung Vorsorge zu betreiben, zu stark belastet werden.


Wem gehört Deutschland? - YouTube

Dann schaust du mal hier, was ich meine!!!

Geld regiert die Welt - Die Story im Ersten 13.01.2014 - YouTube

[...]

Übrigens haben selbst im Sozialismus Kinder gehungert! Und DAS, obwohl der Staat schlicht alles geregelt hat + Vollbeschäftigung! Und warum? Das dürfte leicht erklärbar sein. Fehlendes Verantwortungsbewußtsen durch die Übermutter Staat.
Wer nicht arbeiten wollte, wurde von der Polizei geholt, fertig. Kann man doch locker wieder einführen, wo doch die Allmacht weltweit schaltet und waltet wie sie will.

Das ist mir bekannt.
In Russland hungern die Menschen immer noch und es gibt den Überreichtum.
Und die aus Not zu uns kommen, werden ebenfalls beschimpft und bedroht.

Ich weiß jetzt nicht warum gerade eine Diktatur Vorbild seine sollte?
Und von einer Allmacht des Staates war nirgendwo die Rede...
Das entspricht deiner Phantasie.

Ich wende mich lediglich dagegen, dass das einzige Kapital, was einem Menschen von Geburt an gegeben ist, seine Arbeitskraft, nicht frei von ihm verhandelbar ist, weil der Staat sich widerrechtlich verhält und sich zum Handlanger der Unternehmer erklärt, was dazu führt, dass Leute gezwungen werden für 1€ und/oder für Hungerlöhne zu arbeiten.

Und ich bemängele dass immer weniger Kinder geboren werden, weil Kinder beinahe mit der Gleichung Verzicht oder gar Armut gleichzusetzen ist.

Ein Kind kostet den Eltern ungefähr 70.000 €, volkswirtschaftlich betrachtet.
Warum sollen die Eltern zunehmend diese Last alleine Schultern?
Denn die verdienende Generatio soll für sich vorsorgen, möglichst noch für sozialkosten der Eltern und der Kinder aufkommen, wobei doch die Nutznießer (Volkswirtschaftlich) die Wirtschaft und der Staat ist.

Und es scheint dir zu entgehen, dass ich mich auf unsere demokratische Verfassung berufe, nicht auf einen Kommunismus und nicht auf den reinen Kapitalismus, lediglich auf die Soziale Marktwirtschaft!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kindern gehören auch ganz andere Werte vermittelt,
nämlich;
Hilfsbereitschaft, Achtung vor allem Leben, Demut, Vertrauen, Liebe...
.

Das geht aber nur auf einem Weg - durch Vorleben.

Was aber lebt denn diese Gesellschaft Menschen vor, vor allem jenen Kindern, die von Hartz IV betroffen sind. Der Streit geht hier immer nur darum, ob es in Deutschland Kinder gibt, die hungern. Ich persönlich denke, wer diese Frage stellt, muss blind sein. Genau darum wurde die Arche gegründet. Genau darum organisieren die Tafeln Schulspeisungen. Und wir diskutieren darüber, wer dafür die Verantwortung trägt und wo man letztendlich ansetzen muss, um diesen Kindern zu helfen.

Und ich denke ja mal, so gegensätzlich die Meinungen auch sind, wir stimmen doch wohl darüber überein, dass wir als Gesellschaft die Verantwortung dafür tragen, dass diesen Kindern geholfen wird.

Was noch nicht angesprochen wurde, das ist die Tatsache, dass das Übel nicht erst mit dem Hunger anfängt. Dem gehen schon sehr viele Demütigungen voraus. Damit meine ich gar nicht die Hänseleien in der Schule. In ihrem Leben geht es immer nur um Verzicht. Sie lernen, dass die Arbeitskraft ihrer Eltern nichts wert ist.

Diese Kinder wissen, dass ihre Eltern sich durchaus bemühen und ihr möglichstes tun, dass es aber nicht genug ist und sie von der Gesellschaft als faul und unfähig beschimpft werden. Mit wem werden sie sich also solidarisieren?

Das sind nur ganz wenige, die trotz dieser Umstände die Kreativität, die Assoziation und die Innovation haben, um ihrerseits aus diesem Teufelskreis auszusteigen und für ihre Bildung zu kämpfen. Vor allem da sie ja ständig erleben, dass ihre Mitschüler immer die besseren Karten haben.



aber KEIN Hartz 4 Satz würde mich mein Kind hungern lassen.

Ich verstehe, dass hier der Wunsch der Vater des Gedankens ist. Ich verstehe nur nicht, wie man so eine absolute Aussage treffen kann.

Warst du niemals in deinem Leben in einer Situation, wo du alles, wirklich alles gegeben hast und trotzdem gescheitert bist, wo das Leben permanent gegen dich gearbeitet hat, wo du am Ende deiner Kräfte warst?

Wenn du sagst, ICH würde meine Kinder nicht hungern lassen, dann unterstellst du anderen Eltern, sie würden ihre Kinder aus welchen Gründen auch immer absichtlich hungern lassen. Oder nicht? Und gehst du wirklich davon aus, dass immer da, wo Kinder hungern, es grundsätzlich in der Macht der Eltern liegt, das zu ändern?

Ich erlebe dich hier als eloquent, intelligent, als kreativ und innovativ. Du wirst sicherlich vieles tun können, um deine Kinder vor dem Hunger zu bewahren. Aber nicht alle Menschen können immer und überall mit allen Schwierigkeiten fertig werden.

Manche gehen zu den Tafeln, sammeln Flaschen, jagen Sonderangebote und irgendwann ist ihre Fantasie einfach am Ende. Muss man ihnen deswegen ins Gesicht sagen: Also MIR würde so was nie passieren? Die sind doch nicht minderbemittelt oder gar bösartig, nur weil sie nicht den gleichen Umfang an Ressourcen zur Verfügung haben!


Tuesday
 
Da es gerade irgendwie (zumindest assoziativ) in den Kontext passt, wieder mal mein Stand im Jahre 2009:

Politik - Zahlen und Hintergründe

Nagelt mich nicht drauf fest. Überprüft es selber und belehrt mich eines Besseren.

Um das deutsche Schulwesen zu sanieren bzw. auf einen aktuellen Stand zu bringen - eine gute Bildung und Perspektive für alle Schüler - sind nach Expertenaussagen 25-40 Milliarden EUR notwendig. Das Totschlag-Argument diesbezüglich ist: "Es ist nicht finanzierbar. Alle Haushalte arbeiten auf Anschlag. Es ist kein Geld übrig."

So weit, so gut, aber es ist nicht wahr. Vor Kurzem gab es in Berlin eine Versammlung hochrangiger Köpfe aus den Bereichen, die mit Steuer, Steuerhinterziehung und Steuerfahndung befasst sind. Die Presse war so gut wie nicht vertreten. Es wurde festgestellt, dass (mit Absicht) nur 15 % der "Reichen" Steuerprüfungsverfahren unterzogen werden. Aktuell gehen dem Fiskus dadurch Steuergelder i.H. von 60 Milliarden EURO verloren, und landen dafür auf irgendwelchen Inseln oder sonstwo. Hinzu kommt, dass vor Kurzem mehrere 100 Milliarden aus dem Boden gestampft wurden, um Banken und Versicherungen zu "retten". Aber mit Schulen und Bildung funktioniert sowas natürlich nicht.
 
[...]Selbstzensur[/...]

Soooo.. dann werd ich mich mal von Dir, @Rhenus distanzieren. Dann kannst Du noch sehr viel zum Thema beitragen, ohne das meine bescheidene Meinung störrt oder gar überfordert. Ich jedenfalls bin immer wieder begeistert von Dir und Deinen Möglichkeiten anderen zu helfen. Ich hoffe nur sie bringen nicht nur Dich weiter, sondern auch die Kinder die vernachläßigt werden.
 
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