Sofakissen
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Kleiner Tipp: Wenn der Mann seine Karriere über die Familie stellt - dann am besten keine Kinder mit dem. Der lässt einen nach der Scheidung / Trennung mit den Kindern sitzen und zeigt sich nur alle 2 Wochen am Wochenende mal.
Definitiv kein Heiratsmaterial.
Nicht immer geht es um die Karriere. Manchmal geht es auch schlicht um den Arbeitsplatz. Als der Mann meiner besten Freundin die 2 Monate Elternzeit nehmen wollte, hieß es "das kannst du schon machen. Aber du weißt, dass es nicht so gut läuft und wir bald Arbeitsplätze abbauen müssen. Wenn du nicht willst, dass es dich trifft, dann lass das mit der Elternzeit besser bleiben". Er durfte dann nach der Geburt 2 Wochen Urlaub nehmen... vom Jahresurlaub versteht sich.
Ich denke, da kommt es immer darauf an, wie gut ersetzbar man ist. Bin ich in einem überlaufenen Bereich, können Arbeitgeber diese Spielchen spielen. In gesuchten Bereichen müssen sie nehmen, was sie kriegen können. Gerade in der IT nimmt man dann doch lieber eine Frau im besten Gebäralter, die dafür was drauf hat, als einen Mann, bei dem man schon im Bewerbungsgespräch merkt, dass da wohl eher heiße Luft als Skills vorhanden sind. Wobei uns hier der Männerüberschuss auch schützt: da etwa 90% der Angestellten ohnehin männlich sind, ist es im Zweifel kein Beinbruch, wenn die eine Frau jetzt meint, doch recht bald ein Kind kriegen zu müssen.
Ich würde es auch mal bei größeren Konzernen probieren. Ich dachte auch zuerst "dein Zeugnis ist nicht so gut, da brauchst du dich nicht bewerben, die nehmen eh nur die Besten der besten" und habe mich eher beim Mittelstand beworben. Nur Absagen. Dann habe ich mich auch mal bei großen Firmen beworben und eine davon hat dann doch recht schnell zugegriffen (da arbeite ich jetzt auch). Da kriegt man auch eher Benefits wie Gleitzeit, viel Urlaub oder auch ein höheres Gehalt. Und die achten dann wirklich darauf, den oder die Beste zu kriegen, unabhängig vom Ausfallrisiko.
Man sollte auf jeden Fall sicher auftreten. Du musst ihnen vermitteln "ich habe stets alles im Griff und selbst wenn ich in der Bittstellerposition bin lasse ich mich nicht kleinreden".
Bei 0815-Bürojobs ist einfach die Auswahl riesig. Da kommen auf eine Stellenanzeige schon mal eine Flut von ein paar hundert Bewerbungen. Da kann es gut sein, dass deine Bewerbung Nummer 143 war, wobei der Personaler schon bei Bewerbung Nr. 74 angefangen hat, den Rest ungeöffnet in den Papierkorb zu werfen. Dass gebärfähige Frauen dabei auch gerne mal aussortiert werden, ist natürlich blöd. Aber am Ende hilft halt doch nur weiterbewerben...