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Keine Chance auf Job, weil in "gebärfähigem Alter"

ITler werden aber auch gesucht wie sonstwas.

Ich möchte nicht behaupten, alle Frauen zwischen 25 und 35 haben es schwer, aber ich denke doch, dass man das nicht unterschätzen sollte.
 
ITler werden aber auch gesucht wie sonstwas.

Warum sollte sich das auswirken. JA es gibt ggf mehr Jobs und ggf wird man auch eher genommen wenn die Zeugnisse nicht Bombastisch sind. Aber wenn es wirklich so starke vorurteile gegenüber jüngeren Frauen gäbe wären noch immer genug Männer oder ältere Frauen auf dem Markt.

Es ist nicht so als ob es in der IT (Informatik aber auch Mathe) nicht auch arbeitslose gäbe oder als ob man jeden nehmen müsste den man bekommen kann.

Ich will nicht ausschließen das es das Problem gibt, würde es aber eher bei wenigen AG sehen.
 
Aber wenn es wirklich so starke vorurteile gegenüber jüngeren Frauen gäbe wären noch immer genug Männer oder ältere Frauen auf dem Markt.

Hast du Gegenbeweise, dass dem nicht so ist? Wenn ich so mit offenen Augen durch die Welt gehe, sehe ich häufig Frauen um die 40 und ganz junge. Gerade in Wirtschaftsbereichen, die sehr BWL lastig sind oder in anderen Wirtschaftszweigen fallen mir verdächtig wenig Frauen zwischen 25 und Anfang 30 auf.

So ganz von der Hand zu weisen ist es ja wirklich nicht. Nicht umsonst gibt es den Artikel, den ich gepostet habe und viele weitere zum Thema.
 
Hast du Gegenbeweise, dass dem nicht so ist? Wenn ich so mit offenen Augen durch die Welt gehe, sehe ich häufig Frauen um die 40 und ganz junge. Gerade in Wirtschaftsbereichen, die sehr BWL lastig sind oder in anderen Wirtschaftszweigen fallen mir verdächtig wenig Frauen zwischen 25 und Anfang 30 auf.

So ganz von der Hand zu weisen ist es ja wirklich nicht. Nicht umsonst gibt es den Artikel, den ich gepostet habe und viele weitere zum Thema.

Der erste Job war Consulting. wer nicht Mathe oder Informatik hatte, hatte BWL oder was vergleichbares.

Und grade heute beziehen sich Männer doch sowieso immer mehr in die Kindererziehung ein. Die Fallen dann ja auch mal aus. Nen Kollege von mir hat bei jedem Kind erstmal 6 Monate Auszeit genommen.
Ich muss sagen ich kenne jetzt keine Frau von der ich wüsste das sie Probleme gehabt hätte in den Beruf zu kommen.

Eine oder zwei sind befristet worden aber das wirklich jemand ernsthaft Probleme gehabt hätte ist mir nicht bekannt.
 
Und grade heute beziehen sich Männer doch sowieso immer mehr in die Kindererziehung ein. Die Fallen dann ja auch mal aus

So sollte es sein. Ist es aber noch nicht.
Ansonsten hätte die TE nicht hier geschrieben und ansonsten gäbe es die Problematik nicht in vielen Internetforen und Fachartikeln im Internet.
 
Der erste Job war Consulting. wer nicht Mathe oder Informatik hatte, hatte BWL oder was vergleichbares.

Und grade heute beziehen sich Männer doch sowieso immer mehr in die Kindererziehung ein. Die Fallen dann ja auch mal aus. Nen Kollege von mir hat bei jedem Kind erstmal 6 Monate Auszeit genommen.
Ich muss sagen ich kenne jetzt keine Frau von der ich wüsste das sie Probleme gehabt hätte in den Beruf zu kommen.

Eine oder zwei sind befristet worden aber das wirklich jemand ernsthaft Probleme gehabt hätte ist mir nicht bekannt.

nicht überall können die männer auch in elternzeit gehen. da kenne ich auch fälle, wo ihnen nahe gelegt wurde, dass sie ihre karriere vergessen können oder halt gehen "durften" nach der elternzeit.
das du keine in deinem Umkreis hast, die solche probleme hat ist doch super.
du darfst es aber auch glauben, wenn manche menschen solche probleme haben.
und die te erzählt doch was sie erlebt hat.

te, leider hast du mit dem ag ins klo gegriffen.
ja, das alter ist bescheuert. jedoch, was willst du machen? warten bist du 45 bist 😉
bisschen auskotzen tut gut und einfach weiter bewerben, irgendwann wird es klappen 🙂
 
nicht überall können die männer auch in elternzeit gehen. da kenne ich auch fälle, wo ihnen nahe gelegt wurde, dass sie ihre karriere vergessen können oder halt gehen "durften" nach der elternzeit.
das du keine in deinem Umkreis hast, die solche probleme hat ist doch super.
du darfst es aber auch glauben, wenn manche menschen solche probleme haben.
und die te erzählt doch was sie erlebt hat.

Ich sag ja nicht dases das nicht gibt nur das es eher ein AG denn ein generelles Problem sein dürfte.
Ich will nicht ausschließen das es das Problem gibt, würde es aber eher bei wenigen AG sehen.

Ggf sind einige wenige Branchen da anfälliger. Aber es kann kein generellen Problem sein sonst würden ja keine Frauen in dem alter arbeiten.

Grade klassische Frauenberufe wie Friseur, Florist oder Kindergärtner sind meines Wissens nach garnicht betroffen. Bereiche mit Fachkräftemangel wie IT und Pflege wohl auch nicht.

Bleiben u.a. das Handwerk wo ich erlich gesagt keine Ahnung habe und die klassischen Brüroberufe wie Kauffrau für ....
Und da stellt sich mir die Frage woran hängt wie viel. Wenn der Bereich eh schon maßlos überlaufen ist und zudem überproportional bei Frauen beliebt ist, wie viel hängt daran das man im falschen alter ist und wie viel davon das es ggf zig Bewerber gibt die 2-3 Jahre mehr Erfahrung haben, deren Unterlagen besser sind oder die sonst was haben das hervorsticht ?

Wenn bei 100 bewerbern 99 ne Absage bekommen, wer sagt das die Stelle mit nem Mann besetzt wurde? Es kann auch mit ner Frau besetzt worden sein und dennoch bekommen X Frauen die Dröfzigste Absage.

Wie gesagt es gibt bestimmt AG bei denen da speziell gesucht wird und es gibt auch ggf den ein oder anderen personaler in kleineren unternehmen der das ordentlich rechnen muss was ihn ein potentieller Ausfall kostet aber das schafft noch lange keine Pauschalsituation.

Das gefährliche ist doch das man sich in so eine "Ich hab keine Chance weil..." Situation zu sehr hineinsteigern kann. Damit verbaut man es sich selbst.

Die Chance ist da, nur halt eben nicht bei so einem AG. Dafür die Branche an den nagel hängen oder sich selbst für die nächsten 20 Jahre abzuschreiben ist aber völlig übertrieben.

@TE:
Hast du schon an deinen Stellschrauben gereht?
  • Mehr Geld verlangt (so blöd es klingt aber ab und zu macht einen eine etwas überzogene Vorstellung attraktiv, ganz nach dem Prinzip "Ich bin so gut sonst würde ich das ja nicht Fordern")
  • Selbstbewusstsein (auch hier kann man auch mal zum versuch etwas dicker auftragen, nen gesundes Ego sozusagen)
  • Dein Radius (es gibt Regionen da läuft es einfach besser als in anderen)
  • Jobvermittler (Kosten zahlt der AG und die organisieren dir mit deinen Unterlagen die Gespräche)
  • Xing o.ä. (ein gutes Profil und dich sprechen Headhunter an wenn du was hast/kannst was die für ihre Kunden benötigen)
 
interessante diskussion hier.

eigentlich ist es doch ganz einfach :

lerne ich etwas, was nur wenige können, bin ich eine gefragte kraft auf dem arbeitsmarkt. potentiellen arbeitgebern ist dann auch egal, ob ich schwanger werden kann, ob ich anfang 20 oder ende 30 bin oder sonstiges "nachteile" (im sinne des AG) haben könnte. denn ich bin ein "rares gut" um das sich die AG reissen.

lerne ich etwas, was jeder kann, ein studium was überlaufen ist oder einen ausbildungsberuf, mit dem man die strassen pflastern kann, habe ich es ungleich schwerer, in den job zu kommen. JEDES noch so kleine manko meinerseits sorgt dafür, dass andere bewerber, die dieses nicht haben, präferiert werden. ob das manko nun "gebärfähiges alter" heisst oder anders ist dabei völlig egal (und ja, mir ist klar, dass es gegen das diskriminierungsgesetz verstösst, nur muss man das dem AG erstmal beweisen. nur die wenigsten sind so blöde, diese begrüdung in einer form zu liefern, die vor gericht als beweis bestand hätte).

deshalb hat jolina auch locker von der uni weg was gefunden (sehr gefragter zweig und "wenig" konkurrenz) und andere tun sich eben extrem schwer. das liegt dann zum einen an vorhandenen talenten (nicht jedem liegt z.b. IT, oder statik oder mathematik oder oder oder) und auch an einer eventuell falschen wahl (vor ausbildungs bzw studiumsbeginn).

ändern wird man an der situation aber nur wenig können, weil der AG eben per natura das interesse hat, den bestmöglichen bewerber auszusuchen. und je weniger konkurrenz man hat, desto grösser die chance, dass man trotz manko eben dieser bestmögliche sein könnte.
 
Nimm mich als Gegenbeispiel. Nach dem Studium, mit 24 ohne Probleme ne Stelle bekommen. Mit 28 bin ich abgeworben worden. Ob ich nen Partner habe oder Kinder war nie ein Thema. Da wurde nicht mal nach gefragt.

Ich denke das kommt auch stark drauf an, in welchen Bereichen man sich bewirbt. Der Geschäftsführer, der für seinen familiengeführten Malerbetrieb 'ne Bürokraft sucht, wird da - vermute ich mal - viel kleinkarierter im Denken sein als der Personalchef einer großen Firma.

Mein Partner z.B. arbeitet bei einem bekannten Unternehmen in der Automobilindustrie, dort werden laufend Frauen in meinem Alter eingestellt, zumal es bei der hohen Mitarbeiterzahl auch kein großer Verlust ist, wenn da mal eine ausfällt wegen Schwangerschaft. Nur kommt man da eben sehr schlecht rein, schon gar nicht mit meiner 0815-Ausbildung und kaum Erfahrung in derart großen Unternehmen.

Und ja ich finde 10 Euro / Stunde sehr wenig bei so starren Arbeitszeiten und mit grade mal 20 Tagen Urlaub. Da bekommt man teilweise in der Produktion als ungelernte Kraft ja schon mehr und das ohne Schichtzulage. Was natürlich nicht heißt, dass ich in die Produktion möchte, aber ich habe auch schon für 13 Euro die Stunde in einem Unternehmen gearbeitet, in dem ich morgens immerhin Gleitzeit hatte zwischen 7 und 9 Uhr und 30 Tage Urlaub. Das ist dann doch ein himmelweiter Unterschied wie ich finde.
 
Ich sag ja nicht dases das nicht gibt nur das es eher ein AG denn ein generelles Problem sein dürfte.


Ggf sind einige wenige Branchen da anfälliger. Aber es kann kein generellen Problem sein sonst würden ja keine Frauen in dem alter arbeiten.

Grade klassische Frauenberufe wie Friseur, Florist oder Kindergärtner sind meines Wissens nach garnicht betroffen. Bereiche mit Fachkräftemangel wie IT und Pflege wohl auch nicht.

Bleiben u.a. das Handwerk wo ich erlich gesagt keine Ahnung habe und die klassischen Brüroberufe wie Kauffrau für ....
Und da stellt sich mir die Frage woran hängt wie viel. Wenn der Bereich eh schon maßlos überlaufen ist und zudem überproportional bei Frauen beliebt ist, wie viel hängt daran das man im falschen alter ist und wie viel davon das es ggf zig Bewerber gibt die 2-3 Jahre mehr Erfahrung haben, deren Unterlagen besser sind oder die sonst was haben das hervorsticht ?

Wenn bei 100 bewerbern 99 ne Absage bekommen, wer sagt das die Stelle mit nem Mann besetzt wurde? Es kann auch mit ner Frau besetzt worden sein und dennoch bekommen X Frauen die Dröfzigste Absage.

Wie gesagt es gibt bestimmt AG bei denen da speziell gesucht wird und es gibt auch ggf den ein oder anderen personaler in kleineren unternehmen der das ordentlich rechnen muss was ihn ein potentieller Ausfall kostet aber das schafft noch lange keine Pauschalsituation.

Das gefährliche ist doch das man sich in so eine "Ich hab keine Chance weil..." Situation zu sehr hineinsteigern kann. Damit verbaut man es sich selbst.

Die Chance ist da, nur halt eben nicht bei so einem AG. Dafür die Branche an den nagel hängen oder sich selbst für die nächsten 20 Jahre abzuschreiben ist aber völlig übertrieben.

@TE:
Hast du schon an deinen Stellschrauben gereht?
  • Mehr Geld verlangt (so blöd es klingt aber ab und zu macht einen eine etwas überzogene Vorstellung attraktiv, ganz nach dem Prinzip "Ich bin so gut sonst würde ich das ja nicht Fordern")
  • Selbstbewusstsein (auch hier kann man auch mal zum versuch etwas dicker auftragen, nen gesundes Ego sozusagen)
  • Dein Radius (es gibt Regionen da läuft es einfach besser als in anderen)
  • Jobvermittler (Kosten zahlt der AG und die organisieren dir mit deinen Unterlagen die Gespräche)
  • Xing o.ä. (ein gutes Profil und dich sprechen Headhunter an wenn du was hast/kannst was die für ihre Kunden benötigen)

Ein sehr guter Beitrag, danke! Alopecia hat dazu auch recht, wie ich finde. Das meinte ich mit "Abgrenzen", dem Arbeitgeber sagen, warum er gerade MICH braucht und nicht wen anders. Dann wird es ihm auch egal sein, ob ich blond bin oder eine Frau oder sonst etwas. Weil er das Gefühl hat, dass er mich nicht ziehen lassen kann. Dazu braucht es Zielstrebigkeit und Selbstbewusstsein, leider oft das Problem bei Frauen.

Edit: Lalelu: Mach dir klar, dass du im Moment Null Stunden für Null Euro arbeitest. Luxus muss man sich auch leisten können. Je länger du arbeitslos bist, desto schwieriger wird es, überhaupt noch irgendeine Stelle zu bekommen. Dann bekommst du aich die 10 Euro-Stellen irgendwann nicht mehr unter Umständen.
 
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