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Wenn auf der Bewerbung, für ein Praktikum nur der Name angegeben wurde,kann mir wohl
keiner verbieten diesen ins Netz einzugeben um nach einer Anschrift,Telefonnummer für eine Kontaktaufnahme zu suchen.

Wenn ich dabei auf weitere Angaben stoße,ist das nicht mein Problem.
Das ist spitzfindiger Unsinn, du weißt das auch!
Natürlich ist es dein Problem! Du hast danach gesucht.

Erstens liegt dir die Einwilligung diese Daten festzustellen nicht vor (Selbstbestimmungsrecht auf Daten).
Zweitens ist eine Datenerhebung und deren Verknüpfung, darüber hinaus, strafbar.
Du darfst diese Daten, deren Wahrheitsgehalt dir zudem nicht bekannt ist, nicht verwenden.

Was ist, wenn du diese persönlichen Daten, an den Namensvetter sendest?
Da kannst du springen, wie ein Fisch in der Bratpfanne...
 
Sorry,

aber wenn ich eine Initiativbewerbung erhalte, aus der nicht hervorgeht, auf was sich wer bewirbt, nach welchem Praktikumsplatz gefragt wird, dann landet das bei mir gleich im Papierkorb.

So viel sollte man von einem Bewerber erwarten können, dass er sich zumindest mit Namen, Anschrift und Qualifikationen bewirbt.

Genau so, ist es richtig!
 
Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest und Bauarbeiter Paul wird sich sicherlich nicht in der Herzchirurgie bewerben, aber eigentlich schreibt man genau diese Information in eine Bewerbung hinein, warum man z.B. die Branche wechseln möchte.
Es ist nicht meine Schuld, dass manche Personaler einen Tunnelblick besitzen und sich nur Traumbewerber herauspicken (zumindest auf dem Papier).

Es geht nicht um einen Tunnelblick, bei dem nur Traumbewerber berücksichtigt werden. Ich sprach auch nicht davon, dass ein Bauarbeiter sich als Herzchirurg bewirbt, sondern dass er sich bei uns in der Herzchirurgie als Bauarbeiter bewirbt. Und da werde ich mich doch wohl noch fragen dürfen, was er sich bei seiner Bewerbung dachte? Oder wie er darauf kommt, wir würden Bauarbeiter beschäftigen? Wie gesagt, frage ich nach, bekomme ich keine Antwort darauf.

Ich denke, es handelt sich um Fake-Bewerbungen, um eine Quote fürs Arbeitsamt vollzukriegen.

Außerdem, was spricht gegen Traumbewerber? Wenn Du ein Pfund Käse kaufen willst, lässt Du dir doch auch nicht Gummistiefel aufschwatzen.
 
Es geht nicht um einen Tunnelblick, bei dem nur Traumbewerber berücksichtigt werden. Ich sprach auch nicht davon, dass ein Bauarbeiter sich als Herzchirurg bewirbt, sondern dass er sich bei uns in der Herzchirurgie als Bauarbeiter bewirbt. Und da werde ich mich doch wohl noch fragen dürfen, was er sich bei seiner Bewerbung dachte? Oder wie er darauf kommt, wir würden Bauarbeiter beschäftigen? Wie gesagt, frage ich nach, bekomme ich keine Antwort darauf.

Ich denke, es handelt sich um Fake-Bewerbungen, um eine Quote fürs Arbeitsamt vollzukriegen.

Außerdem, was spricht gegen Traumbewerber? Wenn Du ein Pfund Käse kaufen willst, lässt Du dir doch auch nicht Gummistiefel aufschwatzen.

Verstehe ich nicht,
ein Fliesenleger wurde Arbeits- und Sozialminister und ein Maurer Verkehrs- und Verteidigungsminister.
Aber hast Recht, ist komisch, aber wie wär’s mit der Unfall- Chirugie? Wegen Gips und so...🙂

Sorry... 😱
 
Es geht nicht um einen Tunnelblick, bei dem nur Traumbewerber berücksichtigt werden. Ich sprach auch nicht davon, dass ein Bauarbeiter sich als Herzchirurg bewirbt, sondern dass er sich bei uns in der Herzchirurgie als Bauarbeiter bewirbt. Und da werde ich mich doch wohl noch fragen dürfen, was er sich bei seiner Bewerbung dachte? Oder wie er darauf kommt, wir würden Bauarbeiter beschäftigen? Wie gesagt, frage ich nach, bekomme ich keine Antwort darauf.

Ich denke, es handelt sich um Fake-Bewerbungen, um eine Quote fürs Arbeitsamt vollzukriegen.

Außerdem, was spricht gegen Traumbewerber? Wenn Du ein Pfund Käse kaufen willst, lässt Du dir doch auch nicht Gummistiefel aufschwatzen.

Vielleicht müssen zur Zeit mehr Häuser als Herzen geflickt werden... 😉

Ich kenn auch Beispiele, wo sich hochqualifizierte Diplom-Weißnichwas auf vergleichweise simple Jobs beworben haben.
Gründe waren, dass in der Branche ein hoher Konkurrenzdruck und damit verbundener Mobilitätszwang herrscht, dem wollten sie entgehen... eine andere Variante war, daß ein guter Bekannter gemerkt hat, daß ihm die Luft weiter oben zu dünn ist und er deswegen nach einem etwas entspannteren Beschäftigungsverhältnis gesucht hat.
 
Klar doch, solche Beispiele kenne ich auch. Nur kann ich die Bewerbung dann auch nachvollziehen

Was mich nervt, sind Bewerbungen, in denen sich zum Beispiel ein Infomatiker bei uns bewirbt, seine Fähigkeiten lobpreist, welche Programme und Programmiersprachen er beherrscht usw. Nur brauchen wir keinen, haben niemals einen ausgeschrieben und es ist nicht nachvollziehbar, wieso er meint, wir könnten einen brauchen. Auch bewirbt er sich nicht artfremd, will also bei uns auch nicht was anderes machen.

Gleiches mit einem Religionlehrer, einem Handwerksmeister und einem Controller.

Alles von heute 😀

Und das jeden Tag, zzgl. der anderen "nachvollziehbaren" Bewerbungen.
 
Wir halten es so: ab ca. 50-70 Bewerbungen auf eine Stelle werden nur noch die (leider wenigen) Postbewerbungen beantwortet und zurückgeschickt, Mailbewerbungen nicht. Letztere werden sowieso nie ernsthaft berücksichtigt, es sei denn, es wurde vorher telefonisch so abgesprochen und sie liegen in erstklassigem Format vor.
 
Wir halten es so: ab ca. 50-70 Bewerbungen auf eine Stelle werden nur noch die (leider wenigen) Postbewerbungen beantwortet und zurückgeschickt, Mailbewerbungen nicht. Letztere werden sowieso nie ernsthaft berücksichtigt, es sei denn, es wurde vorher telefonisch so abgesprochen und sie liegen in erstklassigem Format vor.

Echt? Das überascht mich.

Ich halte es eher umgekehrt. Nun bekommen wir relativ wenige postalische Bewerbungen, es sei denn, wir haben das so abgesprochen.
 
Ich finde eine Bewerbung, aus der nicht einmal Telefonnummer oder Anschrift hervorgehen, genauso schlimm, wie Arbeitgeber die eine Stelle anbieten und sich dann auf Bewerbungen nicht melden. Ein bekannter von mir hat im letzten Jahr um die 150 Bewerbungen geschrieben mit allen erforderlichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Lichtbild, Arbeitszeugnisse etc.) und so gut wie nie auch nur eine Antwort erhalten.

Im ersten Fall hätte ich eine solche Bewerbung auch vernichtet, was soll man damit auch sonst machen? Aber bei 150 Bewerbungen, viele davon in einer Bewerbungsmappe mit original Bewerbungsfoto, vielleicht 5 Absagen, ansonsten keine Einladung zu einem persönlichen Gespräch, keine schriftliche Absage, keine Rücksendung der Bewerbungsmappe? Sicher, es ist teuer auf alle Bewerbungen zu antworten. Auch wenn es einiges kostet, jedem eine entsprechende Antwort zu geben sollten sich diese Firmen mal überlegen, wie frustrierend es für einen arbeitssuchenden ist, noch nicht einmal eine Absage zu erhalten. Eine kurze Info in der Stellenbeschreibung, dass Bewerbungsmappen aus kostengründen nicht zurück gesandt werden und daher nicht erwünscht sind, wäre nicht zu viel verlangt. Eine kurze schriftliche Absage, meist sind auch e-mail-anschriften angegeben, wäre sicher möglich. Aber scheinbar sind arbeitssuchende Menschen in den Augen vieler Firmen nichts wert und werden entsprechend behandelt. Ich finde das alles ziemlich traurig.
 
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