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Keine Antwort auf Bewerbung schreiben?

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Nein, muss er nicht. Aber wie oben schon erwähnt, habe ich mir die Mühe bei meinen "qualifizierten" Kandidaten ein paar Mal gemacht und nie eine Antwort bekommen.
 
was denken sich eigentlich all die Bewerber, die sich für irgendeinen haarsträubenden Beruf bei uns bewerben, der ungefähr so viel mit unserer Branche zu tun hat wie eine Melker-Ausbildung mit Raumschiffprogrammen? Hin und wieder mache ich mir die Mühe, nachzufragen, was sie bitte bewogen hat, sich bei uns zu bewerben. Natürlich kommt nie eine Antwort.
Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest und Bauarbeiter Paul wird sich sicherlich nicht in der Herzchirurgie bewerben, aber eigentlich schreibt man genau diese Information in eine Bewerbung hinein, warum man z.B. die Branche wechseln möchte.
Bei der Flut an eingehenden (und zum Teil nicht erbetenen) Bewerbungen kann ich nicht jedem eine angemessene Antwort schreiben. Dann müsste man noch jemanden extra dafür einstellen.
Es ist nicht meine Schuld, dass manche Personaler einen Tunnelblick besitzen und sich nur Traumbewerber herauspicken (zumindest auf dem Papier).

Wenn man sich mal die Mühe machen würde menschliche Stellenausschreibungen zu veröffentlichen (Nein, Alter 25-30 mit 50 Jahren Berufserfahrung gehört nicht dazu) und Menschen eine Chance zu geben welche sich sichtlich bemühen, dann würde sich die ganze Thematik von alleine erledigen.
 
Ich merke hier viel Arroganz gegenüber Bewerbern, die denen, die auf dem hohen Ross sitzen, den Lohn erwirtschaften sollen...

Schnüffeln im Internet... pfui, geht gar nicht...
Betrachtet man Bewerber als Leibeigene?
 
Schnüffeln im Internet... pfui, geht gar nicht...
Betrachtet man Bewerber als Leibeigene?

Unter "schnüffeln" versteht man wohl etwas anderes, als sich kostenlos und legal frei zugängliche Informationen aus dem Internet zu holen. Da ist ein Abschluss-, Arbeitszeugnis oder Lebenslauf, was man einer Bewerbung beilegt / legen muss, etwas wesentlich Privateres, das man ülicherweise nicht jedem frei zugünglich macht.

Jeder ist für das, was man über sich im Inernet wiederfinden kann, selbst veratwortlich. Auch hier im HR ist man nicht in einer geschlossenen Gesellschaft.
 
Unter "schnüffeln" versteht man wohl etwas anderes, als sich kostenlos und legal frei zugängliche Informationen aus dem Internet zu holen. Da ist ein Abschluss-, Arbeitszeugnis oder Lebenslauf, was man einer Bewerbung beilegt / legen muss, etwas wesentlich Privateres, das man ülicherweise nicht jedem frei zugünglich macht.

Jeder ist für das, was man über sich im Inernet wiederfinden kann, selbst veratwortlich. Auch hier im HR ist man nicht in einer geschlossenen Gesellschaft.

Ach, ich bin immer so froh, dass ich nur unter meinem Namen schreibe...🙂

Liegt eine Bewerbung vor, dann arbeitet der potentielle Arbeitgeber mit personenbezogenen Daten des Bewerbers nach § 3 Abs. 11. 7. BDSG (Bundesdatenschutzgesetz).

Eine Verknüpfung oder Ergänzung zu anderen Daten, selbst wenn die frei im Netzt stehen, ist unzulässig, weil sie nicht dem Zweck unterliegen und nicht vorher eingewilligt wurden.
§ 4 Abs. 1 und 2.
Daher ist diese Handlung strafbar.

Nicht alles was geht, ist auch erlaubt.
 
Wenn auf der Bewerbung, für ein Praktikum nur der Name angegeben wurde,kann mir wohl
keiner verbieten diesen ins Netz einzugeben um nach einer Anschrift,Telefonnummer für eine Kontaktaufnahme zu suchen.

Wenn ich dabei auf weitere Angaben stoße,ist das nicht mein Problem.
 
Ich weiß nicht in welcher Branche du arbeitest und Bauarbeiter Paul wird sich sicherlich nicht in der Herzchirurgie bewerben, aber eigentlich schreibt man genau diese Information in eine Bewerbung hinein, warum man z.B. die Branche wechseln möchte.

Na doch, Mr. Heini hat sich bei uns mal als Tankstellenwächter für eine ausgeschriebene Stelle als Immobilienfachwirt mit einem verknitterten Blatt Papier (in Kopie) und hunderten Schreibfehlern beworben! Wir haben nicht schlecht gestaunt! Und glaubt mir, ER hat eine Antwort erhalten.

Und ja, ich selbst habe die Flut von Bewerbungsmappen und E-Mails beantwortet. Eine Antwort, egal um welche Anfrage es sich handelt, ist einfach die Visitenkarte eines Unternehmens. Wir hatten einst einen arroganten Möchtegern-Chef. Ich habe eines Tages jede Menge Bewerbungsmappen in seinem Papierkorb gefunden und fragte ihn, was er damit plant. Der wollte die tatsächlich alle entsorgen!!! Na der hat von mir zu hören bekommen! Geht ja gar nicht. So eine olle Mappe kostet mich immer rund 4 Euro, dann das Spezialpapier, die Fotos und das Porto (da sind mal eben 7-8 Euro pro Mappe weg). Die Mappen kann ich nach Rücksendung natürlich regelmäßig entsorgen, da sie zerknittert sind. DAS ärgert mich enorm!

Natürlich steckt da viel Arbeit dran, aber wenn man z. B. täglich 10 Absagen schreibt, dann ist das doch durchaus machbar.

Interessanter Thread übrigens!
 
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