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Kein Geld für Schul iPad

dr.superman

Aktives Mitglied
Ich schrieb ja: kann. Um zu zeigen, welche Dimensionen das annehmen kann, so dass 379.- peanuts sind. Du hast bei den Gehältern Kinderzuschläge etc.. vergessen,
dass es welche gibt, die nur nach Tabelle bezahlt werden, ist klar, aber die von mir genannten Zahlen spiegeln gut das Einkommen verheirateter Lehrer mit mind. 1 Kind wider.
Der TE ist 14, der geht nicht mehr in die Grundschule. Er benötigt ein ipad, also mind. Realschule, also sind wir beim Lehrer bei A13/E13 im Einstiegsgehalt.

jetzt in Corona-Zeiten beträgt die mögliche Förderung zusätzlich zu dem von mir genannten BMBF-Pakt pro Schüler 150.- Soforthilfe.
 

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Kerstin1976

Namhaftes Mitglied
Ich hab meines letztend über ebay Kleinanzeigen verkauft für 100€ . Schau da mal nach, der Durchschnitt für ein älteres Gebrauchtgerät liegt zw. 80-150€.
Nur iOS 14 läuft darauf halt nicht (bei meinem war bei iOS 12.4.7. Schluss), aber ich vermute, es muss auch nicht das aktuellste sein, oder?

"Das gerät kann man sich nicht günstiger kaufen da ein Anbieter noch eine Software für die Arbeitshefte im Ipad installieren muss "

Doch, kann man. Das verrät der Dienstleister nur nicht. Hier sieht man, wie wenig sich die Lehrerschaft mit den Begriffen "Software" und "Hardware" auskennen. Es würde mMn genügen, die Mindestanforderungen für die Geräte vorzugeben. Evtl. hat sich die Schule aber auch einfach abzocken lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin1976

Namhaftes Mitglied
"Was bilden sich die Lehrer eigentich ein? Es gibt genug andere gute und günstige Tablets. Warum zum Teufel ausgerecht ein von Apple? Warum überhaupt ein Tablet für Schule? "

Weil iPads flüssiger laufen und langlebiger sind als die meisten Android-betriebenen Tablets. Warum man es "braucht"? Weil wir grade in Corona-Zeiten gesehen haben wo die Digitalisierung in den Schulen stehen geblieben ist und das Homeschooling via Webinar/Skype/Zoom durchaus möglich und evtl. im herbst auch wieder nötig ist.
 

dr.superman

Aktives Mitglied
Wie gesagt:
man will eine Einheitlichkeit und passenden support;
für die IOS-Systeme gibt es beides. Passende apps für die Schüler UND die Lehrer, für diese passende Schulungen etc..
es ist echt schwer auf einem android-tablet zu lehren (habe es schon oft versucht),
möglich sind microsoft-lehr-programme, aber das ist noch nicht so ausgereift wie apple/IOS.
Apple/IOS ist nicht nur schicki-micki-teuer,
das hat in vielen beruflichen Kontexten seinen Sinn und ist da Spitzenreiter, das bekommt die Normalo-Bevölkerung, die die Geräte zum Kult erhebt,
halt nicht so mit.

"Wir" Lehrer hatten schon vor 7 oder 8 Jahren Schulungen für die ipad-Klassen,
das ist eine gewachsene community, auf die man auch im Interesse der SuS zurück greifen kann.
Also wenn Tablet,
dann ehrlicherweise nur ipads, nicht wegen der hard- sondern wegen der extrem ausgefeilten software.
Privat nutze ich keines.
 

Daoga

Urgestein
Schon zu meiner Schulzeit wurden bei Heften, Ordnern und Stiften ganz bestimmte Marken vorgeschrieben, andere Hefte durften nicht benutzt werden, obwohl die billiger gewesen wären (bei den teuren hat man die Marke mitbezahlt) und dabei genau den gleichen Inhalt gehabt hätten. Ich glaubte schon damals, da liegt irgendeine Mauschelei zwischen den Schulbehörden und der jeweiligen Firma vor. Eine Hand wäscht die andere und so, auf Kosten der Eltern die es finanzieren sollen.
 

whateverest

Namhaftes Mitglied

Die Lage sieht da wohl schlecht aus. Viel lässt sich nicht dagegen tun, außer dann in den "sauren Apfel" zu beißen und sich das Tablet auf Raten zu holen. (Wobei ein gebrauchtes genau den selben Zweck hat.)

Die Eltern müssten ansonsten mal nachfragen ob es Finanzierungsmöglichkeiten oder einen Förderfond dafür gibt.
 

dr.superman

Aktives Mitglied
Noch mal:
Android-Tablets sind für Unterricht nicht geeignet.
Auch Microsoft hängt mit Apps/Anwendungen für Schüler noch mehr nach.

klar ist es mafia, aber es ist halt so.

ich habe hier mehrere Fördermöglichkeiten aufgeführt,
eben u.a. Soforthilfe für 150.- , Förderverein, Mitteln aus dem DigitalPakt...
 

orgel

Mitglied
Als ich vor 15 Jahren in den IT-Zweig gewechselt hab, mussten die Eltern ihren Schülern ein Notebook kaufen. Damals waren die noch sehr teuer und ein ordentliches Gerät gab es fast nicht unter € 1000. Das durfte man kaufen wo man wollte, hauptsache man hatte zu Schulbeginn eines. Leihgeräte gab es nicht. Schule kostet halt ordentlich, auch die Staatlichen.
 
S

sebstan

Gast
Hab ich noch von keiner Regelschule gehört das die sowas verlangen, was ist das für eine Schule?
Da gibt es auch Kinder aus Sozial schwachen Familien, das kann nicht sein.
Und dann auch noch bestimmen was und wo gekauft wird.
Oder >willst du eins haben....
Hallo, ich gehe auf ein Gymnasium, hast du eins ?
 

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