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Katze Heimlich halten

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Eisherz

Aktives Mitglied
Grundsätzlich gilt, dass ein Vermieter die Kleintierhaltung nicht verbieten darf und vor deren Anschaffung nicht um Erlaubnis gebeten werden muss. Zu Kleintieren gehören etwa Vögel, Zierfische, Schlangen, Hamster oder auch Meerschweinchen. Sie werden allesamt in geschlossenen Behältnissen, z. B. einem Käfig oder Terrarium, gehalten und können daher die Wohnung nicht beschädigen bzw. Dritte nicht belästigen (Bundesgerichtshof (BGH), Urteil v. 14.11.2007, Az.: VIII ZR 340/06). Katzen dagegen sind freiheitsliebende Tiere, die gerne ihre Umwelt erkunden und nicht in Käfigen gehalten werden. Sie sind keine Kleintiere – der Vermieter muss daher vor der Anschaffung einer Samtpfote um Erlaubnis gefragt werden.

Das steht in dem Text von Dir ... also in dem Gesetzestext, Cucaracha.
Hast Du, Silenta, schon mal im Mietvertrag nachgelesen, was da direkt drin steht. Es ist nicht so einfach mit ja oder nein, erlaubt oder verboten getan.

Weiter steht auch in dem Text von oben:
Ob eine Haltung möglich ist, hängt dabei aber stets vom Einzelfall ab: Für oder gegen eine Katzenhaltung können z. B. die Lage und Größe der Wohnung oder auch die Größe und Art des Tieres sprechen (BGH, Urteil v. 14.11.2007, Az.: VIII ZR 340/06).

Ferner darf der Vermieter eine Katzenhaltung nicht mit der Begründung ablehnen, keine Katzen zu mögen. Auch der Widerstand von Nachbarn rechtfertigt nicht die Untersagung der Katzenhaltung – selbst dann nicht, wenn ein Nachbar unter einer Katzenallergie leidet. Doch auch hier ist wieder jeder einzelne Fall genau zu betrachten: So müsste der Stubentiger etwa draußen bleiben, wenn ein direkter Wohnungsnachbar bei Kontakt mit Katzenhaaren einen lebensbedrohlichen Asthmaanfall erleiden könnte (Landgericht (LG) München I, Urteil v. 25.03.2004, Az.: 34 S 16167/03).

Es ist also nicht so einfach, hier zu sagen, klar, es ist erlaubt und nicht verboten.
Silenta, ich würde positiv in dieses Gespräch gehen und hoffe, dass es Dir gestattet wird am Ende.
 
S

SoNicht

Gast
Grundsätzlich gilt, dass ein Vermieter die Kleintierhaltung nicht verbieten darf und vor deren Anschaffung nicht um Erlaubnis gebeten werden muss. Zu Kleintieren gehören etwa Vögel, Zierfische, Schlangen, Hamster oder auch Meerschweinchen. Sie werden allesamt in geschlossenen Behältnissen, z. B. einem Käfig oder Terrarium, gehalten und können daher die Wohnung nicht beschädigen bzw. Dritte nicht belästigen (Bundesgerichtshof (BGH), Urteil v. 14.11.2007, Az.: VIII ZR 340/06).
Manche kennen keine Grenzen:
 

dr.superman

Aktives Mitglied
....und das mit der Zerstörung muss halt einkalkuliert werden. Wenn sich die Katzen z.B. trotz Kratzbaum einen Mauervorsprung für das Krallen schärfen aussuchen, muss bei Auszug halt auf Kosten des Mieters verputzt werden.Mieten heißt ja nicht pachten, d.h. nutzen, nicht ver-brauchen.
 

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