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Katze - Freigänger oder Wohnung, was ist besser? Ein Gedanke

Lucifer

Mitglied
Guten Morgen ihr Lieben,

zum Thema Katzen und was jetzt die ultimative Haltungsform ist, streiten sich ja seit jeher die Geister.
Man kann es nicht pauschalisieren, denn jede Katze ist anders, jeder Wohnort ist anders, jede Umgebung ist anders. Es gibt Katzen, die wollen nicht raus, es gibt Katzenrassen, die für draussen gar nicht geeignet sind, weil sie viel zu zutraulich sind, und es gibt Einzelfälle, die wegen Handicap, Alter oder anderen Problemen draussen zu gefährdet wären. Und letztlich: Wenn Katzen von Kitten-Alter an nur in der Wohnung sind, vermissen sie den Freigang nicht, weil sie ihn nie kennengelernt haben.
Ich wohne ländlich, und für mich war klar, wenn ich Katzen habe, sollen sie auch raus können. Zumal ich im Schichtdienst gearbeitet habe und nicht regelmäßig zuhause war. Da sollten sie raus können, damit sie sich nicht langweilen.
Ich war kein Verfechter des Freiganges; ich war immer nur der Meinung, wenn eine Katze Freigang haben KANN, warum sollte man es ihr dann verwehren?

Nun sind einige Jahre vergangen, und ich habe irgendwann gemerkt, so ein Freigang, der kann auch viele Nachteile haben.
Sowohl für die Katze, als auch für mich.
Ich habe dann mal angefangen, im Kopf eine Pro- und Kontra-Liste bezüglich Freigänger zu erstellen. Die möchte ich euch nicht vorenthalten.

Pro:
Katze kann in der Natur laufen und ihren natürlichen Bedürfnissen nachgehen

Kontra:
Du weisst nicht, wo deine Katze ist
Du weisst nicht, wann deine Katze wiederkommt
Du weisst nicht, ob deine Katze wiederkommt
Du weisst nicht, ob deine Katze von anderen gefüttert wird
Wenn deine Katze verletzt wiederkommt, weisst du nicht, was passiert ist
Du kannst deinem Tierarzt keine Auskunft zu Kot und Urin geben, weil die Katze alles draussen macht
Sie kann von Hunden, anderen Katzen im Revierkampf, anderen Tieren im Kampf verletzt oder gar getötet werden
Sie kann überfahren werden
Sie kann gestohlen werden
Sie kann irgendwo aus Versehen eingeschlossen werden
Sie kann weglaufen (aus einer Spontanreaktion heraus oder weil sie es woanders besser findet)
Sie kann vergiftet werden
Sie kann sich in Dornengestrüpp verletzen oder durch unglückliche Umstände strangulieren
Sie bekommt Zecken und Flöhe und ist anderen Parasiten ausgesetzt und schleppt sie u.U. auch in die Wohnung
Einmal Freigänger, ist es fast unmöglich, sie bei Bedarf an Wohnungshaltung umzugewöhnen (zum Beispiel weil sie alt, krank geworden sind und es draussen zu gefährlich für sie wird, was die Katze aber eventuell nicht einsieht)
Sie bilden mit anderen Katzen draussen keine Gemeinschaft, sondern bekämpfen sich wegen ihrer Reviere
Sie fangen Tiere aus reinem Jagdtrieb heraus; oft Jungtiere (und nein, ich finde das auch totalen Mist, weil sie nicht hungrig sind)
Viele hassen Katzen, werfen ihnen sämtliche Schäden am Eigentum oder an der Natur vor und hetzen ihre Hunde auf sie oder versuchen sie anders "loszuwerden". Daraus kann ein Rechtsstreit entbrennen.
Die Katze kann (je nach Charakter) Haustieren anderer Leute Schaden zufügen
Unter Umständen hohe Tierarztkosten aufgrund des höheren Risikos von Verletzungen oder Erkrankungen
Keine Möglichkeit, die Umgebung so zu beeinflussen, dass sie für Katzen sicher ist, da sich ihr Revier über anderer Leute Gärten und sonstige Natur erstreckt

Wie man sieht, ist die Kontra-Aufzählung ein wenig länger als die der Pro-Argumente.

Für mich am schlimmsten ist die Ungewissheit. Sobald die Katzen durch die Klappe rausgehen, weiß ich nicht, wann, ob und wie ich sie wiedersehen werde. (Natürlich sind sie gechipt und registriert).
Oder wie heute morgen, wo ich meinen einen Kater verletzt aufgefunden habe und keine Ahnung habe, was passiert ist.

Dann denke ich an die beiden Wohnungskatzen meiner Bekannten, und habe ihr auch schon öfter gesagt, sie kann so froh sein, dass sie all diese Probleme, Sorgen und Nöte nicht hat.
Ihren Katzen geht es prima. Große Wohnung, sie sind zu zweit, eingenetzter Balkon. Sie kennen es nicht anders und sind gesund und munter.

Einer Katze Freigang zu ermöglichen, bedeutet, alles in Kauf zu nehmen. Gutes wie Schlechtes. Nun kann man sagen: Ja, dass da mal was passiert, ist dann eben Risiko.
Aber mal ehrlich: Wer seine Katzen liebt, dem zerreisst es das Herz, wenn sie plötzlich verschwunden sind oder schwer verletzt.

Nur das Argument, die Katzen können ja draussen ihrer Natur freien Lauf lassen, würde mich nicht mehr zu einem Verfechter von Freigang machen. So toll es draussen ist, so unsicher ist es aber auch. Es KANN lange gut gehen, aber es kann auch vieles passieren.
Als ich meine Katzen angeschafft habe, war ich mir dessen nicht bewusst. Mittlerweile habe ich schon einiges mitmachen müssen, und dass es beim Tierarzt nicht billig ist, wissen wir selber. Man kann einige Vorkehrungen treffen, gerade was Zecken und Flöhe angeht, aber es geht ja darum, dass Wohnungskatzen das Problem erst gar nicht bekommen. Denn Spot-Ons sind teilweise pure Chemie und pures Gift. Damit wird man zwar die Parasiten los, belastet aber den Organismus der Katze.

Unter´m Strich ist mein Fazit mittlerweile:

Wenn Katzen in der Wohnung die Möglichkeit haben, auf einen eingenetzten Balkon zu gehen (besser noch ein eingezäunter Garten, wenn vorhanden), um die Natur erleben zu können, und sich der Mensch genug Mühe gibt, der Katze genug Aufmerksamkeit und Beschäftigung zu geben, dann haben Wohnungskatzen für mich definitiv das bessere Leben. Und die Besitzer viele viele Sorgen weniger.

Das mal so als mein Erfahrungsbericht, was Freigängerkatzen angeht. Man muss Vieles einfach in Kauf nehmen, wenn man Freigänger hat. Und dessen sollte man sich bewusst sein. Es kann jederzeit etwas passieren, auf das man keinen Einfluss hat.

Mein einer Kater ist jetzt beim Tierarzt und wird untersucht. Ich wünsche bei Gott, dass es nicht allzu schlimm ist.

Passt auf euch und eure Katzen auf. Auch wenn sie selbstständig sind, haben wir doch die Verantwortung für ihr Leben und ihr Glück.

Und es liegt mir ausdrücklich fern, mit meinem Beitrag irgendetwas gut oder schlecht zu reden. Jeder soll für sich selbst entscheiden, was für seine Katze das Beste ist. Ich habe hier nur MEINE Erfahrungen aufgeschrieben.

Gruß, Lucifer
 
Zuletzt bearbeitet:

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Charlotte84

Mitglied
Eine Katze hat die kognitiven Fähigkeiten eines 3-jährigen Kindes. Ich persönlich finde es offen gestanden ziemlich unverantwortlich, sie einfach auf unsere menschengemachte Kulturlandschaft loszulassen, in der so viele Gefahren lauern, die so ein Tier doch gar nicht einschätzen kann.

Ich habe selbst zwei Katzen und habe diese in unserer alten Wohnung auch rausgelassen, da ebenerdig.
Obwohl die Wohnlage dort wirklich sehr ruhig ist, bekam man nahezu wöchentlich mit, dass wieder irgendein Raser mitten im Wohngebiet eine Katze plattgefahren hat. Mein Handaufzucht-Mädel kam mit den bereits ansässigen Katzen nicht klar, wurde von diesen permanent gemobbt und gejagt und ist einmal voller Panik volle Kanne gegen unsere geschlossene Balkonscheibe gedonnert, weil sie dachte, sie wäre offen, da sie in die Wohnung flüchten wollte.

Zwischendurch war sie dann immer mal wieder tageweise komplett verschwunden (dass ich in dieser Zeit Blut und Wasser geschwitzt habe, muss ich ja nicht erwähnen) und als ich sie dann einmal einem Schmetterling nachjagend vor unserer Tiefgarage gesehen hab, in die auch immer mit "Schmackes" die Autos viel zu schnell reingefahren sind und ein zweites Mal bei uns vor dem Haus, als gerade die Müllabfuhr kam und sie auf den Mülltonnen rumgeklettert ist, hatte ich endgültig genug und ab da gab es nur noch die gesicherte Terasse.

Mittlerweile wohnen wir im ersten Stock mit Balkon, diesen dürfen die beiden auch ausgiebig nutzen und ich habe ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass sie unglücklich sind. Von demher, Freigänger käme für mich nur noch in Frage, wenn ich irgendwo im Outback auf einem abgelegenen Bauernhof o.ä. leben würde, aber so? Nie mehr.

Edit: was mir auch gerade noch eingefallen ist, ich habe mich mal mit einer Nachbarin unterhalten, die vor einigen Jahren leider so naiv war, ihre damalige Katze ungechippt / nicht tättowiert rauszulassen. Eine andere Dame einige Häuser weiter hat besagte Katze dann ohne das Wissen meiner Nachbarin angefüttert und einfach behalten. Hat sie zum Tierarzt gebracht und chippen lassen - schwupps, damit war es ihre Katze und meine Nachbarin hatte keinerlei Nachweis mehr, dass die Katze in WIrklichkeit ihr "gehört(e)".
 
Zuletzt bearbeitet:

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Hallo Lucifer☺
Wir wohnen auch sehr ländlich, keine Grosse Strasse in der Nähe, daher sind unsere 4 Katzen natürlich Freigänger.
Ich rufe sie aber Abends rein und habe keine Ruhe, wenn mal eine nicht da ist. Ich will gar nich wissen was die Nachbarschaft denkt, wenn ich wieder mal am Abend lautstark 20mal "Mulli" oder Mii-hiiitz" schreie.😉
Wenn ich nachts beim Zeitung austragen im nächst grösseren Ort bin wundere ich mich auch immer über die vielen Katzen die da rumschleichen. Nachts. An der Hauptstrasse. Also ich hätte da als Besitzer keine Ruhe...
Wenn wir nicht ganz so abgelegen wohnen würden, dürften meine Katzen wohl auch nicht raus.

Für Katzen ist ein Leben als Freigänger wol schon schöner.
Wir haben mal einen ~14 Jahre alten Kater von einem Verstorbenen Bekannten aufgenommen, der zeitlebens Wohnungskater war und bei uns dann raus durfte...
Wie schnell DER sich an den Freigang gewöhnt hatte und wie er das draussensein in seinen letzten Jahren genossen hat...das war so schön anzuschauen. Allerdings ist er dann auch mit ~19 Jahren und krank und abgemagert halt eines Tages einfach nicht mehr wiedergekommen und war auch nicht mehr zu finden. Da weiss man dann halt nicht wirklich, wie und wo er sein Ende gefunden hat.

Ich wünsche mir auch manchmal, wir hätten Wohnungskatzen.
Eben wegen der Parasiten die sie anschleppen. Und wegen der Mäusekadaver. Und unsere Nachbarn wären wohl auch sehr froh, wenn ihre Beete und Autodächer Katzenfrei blieben.
 

Lucifer

Mitglied
Mittlerweile wohnen wir im ersten Stock mit Balkon, diesen dürfen die beiden auch ausgiebig nutzen und ich habe ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass sie unglücklich sind
Hallo Charlotte84,
ich freue mich für dich, dass das geklappt hat vom Freigang in die Wohnung. Ich kenne bisher nur Fälle, dass Freigängerkatzen, die plötzlich in der Wohnung bleiben sollten, buchstäblich die Wände hochgegangen sind. Sie waren auch mit dem Balkon nicht zufrieden; sie wollten immer durch das Netz raus, waren nur am miauen, am jammern. Letztlich muss man dann abwägen, ob man der Katze noch einen Gefallen tut, wenn sie sich so gegen das Eingesperrtsein wehrt und sich absolut nicht eingewöhnen kann. Zum Wohle der Katze hat dann so manch einer schon entschieden, sie an andere liebe Menschen abzugeben, die ihr dann wieder Freigang ermöglichen können.
 

Lucifer

Mitglied
Hallo Lucifer☺
Wir wohnen auch sehr ländlich, keine Grosse Strasse in der Nähe, daher sind unsere 4 Katzen natürlich Freigänger.
Ich rufe sie aber Abends rein und habe keine Ruhe, wenn mal eine nicht da ist. Ich will gar nich wissen was die Nachbarschaft denkt, wenn ich wieder mal am Abend lautstark 20mal "Mulli" oder Mii-hiiitz" schreie.😉
Wenn ich nachts beim Zeitung austragen im nächst grösseren Ort bin wundere ich mich auch immer über die vielen Katzen die da rumschleichen. Nachts. An der Hauptstrasse. Also ich hätte da als Besitzer keine Ruhe...
Wenn wir nicht ganz so abgelegen wohnen würden, dürften meine Katzen wohl auch nicht raus.

Für Katzen ist ein Leben als Freigänger wol schon schöner.
Wir haben mal einen ~14 Jahre alten Kater von einem Verstorbenen Bekannten aufgenommen, der zeitlebens Wohnungskater war und bei uns dann raus durfte...
Wie schnell DER sich an den Freigang gewöhnt hatte und wie er das draussensein in seinen letzten Jahren genossen hat...das war so schön anzuschauen. Allerdings ist er dann auch mit ~19 Jahren und krank und abgemagert halt eines Tages einfach nicht mehr wiedergekommen und war auch nicht mehr zu finden. Da weiss man dann halt nicht wirklich, wie und wo er sein Ende gefunden hat.

Ich wünsche mir auch manchmal, wir hätten Wohnungskatzen.
Eben wegen der Parasiten die sie anschleppen. Und wegen der Mäusekadaver. Und unsere Nachbarn wären wohl auch sehr froh, wenn ihre Beete und Autodächer Katzenfrei blieben.
Hallo beihempelsuntermsofa,

ich denke auch schon oft, dass ich, wenn es meine beiden mal nicht mehr geben sollte, ich keine Freigängerkatzen mehr haben möchte. Leider kann ich meinen Garten nicht katzensicher einzäunen; dafür fehlt mir das Geld, und ich wohne zur Miete. Aber bei Eigentum würde ich es unter allen Umständen versuchen. Oder eben eine Wohnung mit eingenetzem Balkon.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Hallo Charlotte84,
ich freue mich für dich, dass das geklappt hat vom Freigang in die Wohnung. Ich kenne bisher nur Fälle, dass Freigängerkatzen, die plötzlich in der Wohnung bleiben sollten, buchstäblich die Wände hochgegangen sind. Sie waren auch mit dem Balkon nicht zufrieden; sie wollten immer durch das Netz raus, waren nur am miauen, am jammern. Letztlich muss man dann abwägen, ob man der Katze noch einen Gefallen tut, wenn sie sich so gegen das Eingesperrtsein wehrt und sich absolut nicht eingewöhnen kann. Zum Wohle der Katze hat dann so manch einer schon entschieden, sie an andere liebe Menschen abzugeben, die ihr dann wieder Freigang ermöglichen können.
Unsere Katzen drehen schon total am Rad, wenn sie mal tagsüber ein paar Stunden drinnen eingesperrt sind, weil der Bauer bescheid sagt dass er an dem Tag die angrenzenden Wiesen mähen will.
Das ist kaum auszuhalten bis ich die dann wieder guten Gewissens rauslassen kann.
Demnächst wird es wohl wieder so weit sein.
 

beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Hallo beihempelsuntermsofa,

ich denke auch schon oft, dass ich, wenn es meine beiden mal nicht mehr geben sollte, ich keine Freigängerkatzen mehr haben möchte. Leider kann ich meinen Garten nicht katzensicher einzäunen; dafür fehlt mir das Geld, und ich wohne zur Miete. Aber bei Eigentum würde ich es unter allen Umständen versuchen. Oder eben eine Wohnung mit eingenetzem Balkon.
Haha😅würde bei uns nicht funktionieren.
Erstens ist der Garten riesig.
Und zweitens sind unsere Katzen fast ausschliesslich AUSSERHALB davon, weil IM GARTEN meistens die Hunde sind.😉
 

Lucifer

Mitglied
Unsere Katzen drehen schon total am Rad, wenn sie mal tagsüber ein paar Stunden drinnen eingesperrt sind, weil der Bauer bescheid sagt dass er an dem Tag die angrenzenden Wiesen mähen will.
Das ist kaum auszuhalten bis ich die dann wieder guten Gewissens rauslassen kann.
Demnächst wird es wohl wieder so weit sein.
Du hast aber einen netten Bauern, wenn er dir sogar Bescheid sagt. Andere würde das nicht jucken.
 

Charlotte84

Mitglied
Hallo Charlotte84,
ich freue mich für dich, dass das geklappt hat vom Freigang in die Wohnung. Ich kenne bisher nur Fälle, dass Freigängerkatzen, die plötzlich in der Wohnung bleiben sollten, buchstäblich die Wände hochgegangen sind. Sie waren auch mit dem Balkon nicht zufrieden; sie wollten immer durch das Netz raus, waren nur am miauen, am jammern. Letztlich muss man dann abwägen, ob man der Katze noch einen Gefallen tut, wenn sie sich so gegen das Eingesperrtsein wehrt und sich absolut nicht eingewöhnen kann. Zum Wohle der Katze hat dann so manch einer schon entschieden, sie an andere liebe Menschen abzugeben, die ihr dann wieder Freigang ermöglichen können.
Ja solche Katzen kenne ich auch. Ich kenne auch jemanden, der im 4. Stock wohnt und seine Katze dann schweren Herzens weg gegeben hat, weil sie permanent an der Tür gekratzt und ein riesen Theater gemacht hat - wohlgemerkt, ohne Freigang überhaupt zu kennen, aber sie wusste wohl instinktiv, dass hinter der Tür irgendwas Interessantes sein muss. So ein Tier einzusperren würde dann wohl schon fast an Tierquälerei grenzen.
 

PsychoSeele

Urgestein
Vor vielen Jahren habe ich mal eine Streunerkatze aufgenommenen.
Niemand hatte sie vermisst. Es wurde sich an uns gewendet, da wir einen Kater vermissten, der auch nicht mehr gefunden wurde..
Diese besagte Streunerin ist uns kurz entwischt durchs Dachfenster, wie den Kater den wir eigentlich suchten.
Wir waren uns schon sicher das sie nicht mehr zurück kommen wird.
Nach 20 min war sie wieder da. Von dort an hatte sie keinen Drang mehr rauszugehen.
Sie hat im Prinzip selbst entschieden bei uns zu bleiben.
Sie war keine richtige "Verwilderte" Katze. Sie musste auch mal ein Zuhause gehabt haben. Es hatte niemand eine Katze vermisst auf der die Beschreibung passte.

Sie wurde, wie alle anderen auch, zur großen Liebe von mir.
Als sie alt und krank wurde, bekam sie ihre Medikamente, die sie auch genommen hat.

Leider musste sie dann erlöst werden, da keine Heilung mehr möglich war.

Meine Katzen leben alle in der Wohnung und sie sind nicht unglücklich darüber.

20171020_194412.jpg
Das war "Ömi" 💖
 

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