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Kann man das Sorgerecht ans Jugendamt abgeben??

  • Starter*in Starter*in Chrissi1976
  • Datum Start Datum Start
nun warte ich mal auf die öffentliche Ausschreibung *gg*
Sicherlich kennen ich und andere nicht allle Interna - aber so ganz sind wir ja auch nicht vom Schuss 🙂)


Vielleicht weiter vom Schuss als Du annimmst.

Gibt auch interne Ausschreibungen!😎

Will aber hier nicht mehr dazu sagen.

Und viele Mitarbeiter kennen noch nicht mal das:

PARLIS - Stadt Frankfurt

Da bekommt man mehr Infos als man denkt.

Aber wollen wir lieber beim Thema bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmmmm interna hin oder her. Zuwenig Mitarbeiter generell, wie überall.

Darüber kann ich nix sagen da ich mich damit nicht auskenne.

Ich frage mich nur gerade was von einer MitARBEITERIN des JA verlangt wird?!?

Einerseits sollen sie allwissend sein und am besten noch zaubern können aber andererseits sind sie ja unfähig, arrogant, immer bei den falschen Leuten am Werk und dumm wie Toast, desinteressiert und weiß Gott was noch.

Was denn nu?

Ich hör immer nur das böse böse JA das sich um nichts kümmert und einem nicht das Sorgerecht abnimmt und wenn doch dann bei den Falschen.

Wie soll eine Mitarbeiterin das ausmerzen was Eltern in 18 Jahren verbockt haben??????

Dazu kommt ja das es unmöglich ist sich nur um einen Fall zu kümmern. Wenn die jeden Fall so nah an sich heran lassen würden... wie sollen sie das Elend was sie jeden Tag erleben dann aushalten. Bei nem Arzt kräht da kein Huhn kein Hahn nach da is das selbstverständlich.

Diese Leute haben auch ein Privatleben und genau so ein recht auf dieses wie Du und ich. Sie haben auch Sorgen und Probleme.

Wenn die Eltern sich wirklich um die Kids kümmern würden (von Anfang an) und sich frühzeitig um Hilfe bemühen würden gäbe es nicht so viele Probleme.

Ich habe bis jetzt nur gute Erfahrungen mit dem JA gemacht. Ich bin hingegangen und habe mir Hilfe geholt und habe auch sofort welche bekommen. Es liegt vielleicht auch am "wie". (Unser Sohn 9 hat ADHS und soziale Schwierigkeiten mit Gleichaltrigen, er kann diese Niggeligkeiten nicht verpacken)

Natürlich ist es mit viel Arbeit und auch mit Geld verbunden aber ich tue das gerne für mein Kind. Wo ein Wille ist ist auch immer ein Weg. Zumindest als Eltern hat man immer eine Wahl.

Wer mit langen Fingern fein auf´s JA zeigt sollte erstmal vor der eigenen Tür kehren. :mad:

Leider vergessen viele dabei das Wichtigste: Das eigene Kind.

Das sie vieles davon selber verschuldet haben durch eigenes Versagen ist ja uninteressant. Das JA soll´s mal richten. Falls das nicht funktioniert war es ja nicht die eigene Schuld.

Wenn ihr das alles besser könnt und besser macht und euch 1000mal besser auskennt............ dann bewerbt euch doch.😎
 
Wenn ihr das alles besser könnt und besser macht und euch 1000mal besser auskennt............ dann bewerbt euch doch.😎

Und man hüte sich vor diesen Sozialarbeitern, die in ihrem Leben noch nie richtig etwas gearbeitet haben und das Leben nur von der Uni oder FH kennen.

Die sind am gefährlichsten.

Ich kenne einen Sozialarbeiter, der war vorher mal Seemann. Der weiß was das Leben ist und kann die Leute beraten.

Die Dummschwätzer ohne Lebenserfahrung, die können es nicht. Woher auch?
 
Nun ja wir könne se ja schlecht alle erstmal zur See oder ins Junglecamp schicken.🙄

Es ist halt ganz viel Fingerspitzengefühl dabei.

Ich war auch niemals auf See. Trotzdem hab ich immer doof auf der Stirn stehen d.h. das alle mit ihren Problemen gern zu mir kommen. Nun ja, ich helf gerne wenn´s was bringt.

Nur finde ich es ungerecht dem JA alles aufzubinden was man selber nicht hinbekommt. Und dann auch noch große Töne zu spucken.

Meine "JA Dame" ist auch noch jung aber ne ganz liebe.

Ich kann es aber nachvollziehen das sich denen die Nackenhaare hochstellen wenn dann Eltern ankommen und sagen: Hier nehmen sie unser Kind und das Sorgerecht wir wollen es nicht mehr.

Da würd ich auch innerlich kochen. Da frage ich mich: Wie konntet ihr es so weit kommen lassen?

Spätestens wenn´s ums liebe Geld geht machen die Eltern nen Rückzieher. Hauptsache neues TV (Plasma usw), Urlaub usw aber bitte ohne dieses selbst herangezüchtetes Ungeheuer.🙄

Guck Dich doch mal um wa sich so alles Eltern schimpft.
Da hocken die Herrschaften mit Bierflaschen auf dem Spielplatz.
Die Kids werden mit Cola, Limo, Chips und anderem süßen und fettigen Zeugs vollgestopft.

Und dann is das Geschrei groß.

Ich hab oft genug versucht mit solchen zu reden und mich teilweise auch (verbal) angelegt aber das ist als ob Du versucht die Niagarafälle aufzuhalten.

Da kommt dann: Meine trinken kein Minealwasser und Apfelsaft...
ja warum wohl nicht.... weil sie es nicht vorgelebt bekommen... (von geregelten, frischen Mahlzeiten und anderen geregelten Dingen gaaaaaaaaaaaaaaaaanz zu schweigen)

Kam mir schon richtig "außerirdisch " vor mit meinem Obst und Gemüse. Klar dürfen meine auch schnuckern und ich habe auch was mit aber es gibt nicht nur sowas.

Da fängt es doch an und wo das hinterher endet wissen wir ja...
 
Zuletzt bearbeitet:
wie du votierst hier gegen junge neue interne Einstellungen von Berufsanerkennungspraktikantinnen *ggg* also sowas aber auch *gg*

die, die schon gearbeitet haben und die Erfahrung haben, nicht nur mit dem Beruf sondern auch im Leben, bewerben sich dank dem neuen TvÖD nicht, weil sie für eine neue Stelle Gehaltseinbussen haben - ich habe mal ausgerechnet, ca 200 Euro. Und bei dem Gehalt behaupte ich mal, dass der Seemann als Seemann mehr verdiente *gg*

Lebenserfahrung wird ja nicht unbedingt bezahlt bei einer Neueinstellung **g
wobei es schon Kommunen gibt, die was drauf legen, damit die Mischung wieder stimmt.

Ich fürchte, Du bist im selben Stall wie ich.

Man könnte ja mal auf der Dachterrasse einen Cappucino trinken.

Vielleicht haben wir das ja auch schon.
 
Die Befürchtung ist wohl zutreffend - aber auf der Dachterrasse bin ich nicht, ich tingel durch die Stadt und versuche die alltäglichen Dramen in Familien etwas zu verringern. Manchmal gelingt es mir, manchmal eben nicht :-(
aber ich mag sie einfach.

Liebe Grüße und den Cappu kann man sicherlich nachholen *gg*

Vielleicht können wir ja mal mit Deinem Träger ein gemeinsames Projekt in verschiedenen Stadtteilen starten.🙂

Für eventuelle infantile Formlierungen vorher, bitte ich um Verzeihung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oha. Nur kurz nach "Sorgerecht abgeben" gegoogelt und unsere Leidensgeschichte in mannigfaltigen Variationen gefunden. Wir sind seit 10 Jahren verheiratet, meine Frau hat das alleinige Sorgerecht (Kind vom Ex, kein Kontakt ausser mtl. Unterhalt)
Unser Sohn (14) macht gerade das gleiche hier oft beschriebene Trauma durch. Totalverweigerung der Schule, Sitzenbleiben, keine Ambitionen sich am Familienleben zu beteiligen, 0900 die erste Bong und als Ziel vor Augen, der grösste Drogenbaron des Landkreises zu werden. Demnächst Gerichtsverhandlung wg Sachbeschädigung, diverse Besuche bei der lokalen Polizeibehörde etc.pp. Ich muss das nicht weiter Ausführen das es sich in fast allen Punkten mit den bisher beschriebenen Problemfällen in diesem Alter deckt (Ok. Es gab keine Vergewaltigung aber sonst 1🤐). Eine Kommunikation ist nicht möglich - "nö. alles ist schön. ich find gut wies ist"

Unser erster Gang (Nach Schulleiter und Polizei) war zur Familientherapie mit Kind bei der AWO. Der nette Hobbypsycho stellte nach nicht mal einer viertel Stunde fest: 1. Ich bin nicht der leibliche Vater - ich hab also nix zu melden. 2. "der Jugendliche" ist 14, damit kann er selbst bestimmen wie es lang geht. 3. Wir Eltern sind schuld. Der Jugendliche ist doch mitgekommen zur Therapie, an Ihm kann es also nicht liegen.
Nach einer weiteren Sitzung dort 2 Wochen später bei dem er wieder im Beisein unseres Sohnes diesen zwar über seine Rechte aber nicht über seine Pflichten aufgeklärt hat wurde es uns zu bunt. Auf meine Frage, welche Möglichkeiten er denn sehe, unserem Sohn zu helfen auf den rechten Weg zu kommen, und sei es durch Angebote (mit und ohne Zwang) zur Hausaufgabenhilfe oder Gruppentreffen mit "Gleichgesinnten" bekam ich die lapidare Absage "die Familienhilfe ist nicht für die Freizeitgestaltung Ihres Sohnes zuständig" Daraufhin habe ich mich freundlich verabschiedet und Ihm gewünscht, dass seine beiden 9 und 10jährigen Töchter alsbald in die Pupertät kommen.
Viele Telefonate mit Schule und Schulamt später hatten wir heute ein Termin bei JA. Also schnell mal einen halben Tag Urlaub genommen und 30Km gefahren. Die zuständige Sachbearbeiterin war trotz Termin nicht da und die Kollegin schier überfordert. Kurzfassung des Gespräches (jeder der´s durch hat weiss was passiert): 14...will nicht...muss nicht... Drogen...Drogenberatung... Familientherapie... BTM... Polizei... Heim...nur kurz...Formular... Kosten... Familienkasse... Unterhalt... Sorgerecht... geht nicht.... usw.
Meine Frau ist seit 8 Wochen in psych. Behandlung wegen Burnout. Das heute kostet wieder 2 Therapiestunden^^

xxxxxxxxxxxxxxxx

Ich habe am Freitag einen Termin bei unserer Anwältin für Familien- und Sorgerecht. Vielleicht gibt es doch eine Möglichkeit. In unserem Falle hoffe ich, dass die Androhung vielleicht noch Umschwung beim Kind bewirken kann. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...

@Tyra
Ich finde es anmassend wenn sich jemand hier aufbaut und auf die reellen Probleme von Eltern mit Aussagen von nicht intaktem Familienleben antwortet. Wir alle lieben unsere Kinder und würden den letzten Knopf geben damit aus ihnen etwas wird und sie in diesem System eine Chance bekommen. Der Staat versagt und versteckt sich hinter Ergebnissen von Pisa & Co. Ich weiss ja nicht ob es für die Welt in der Du lebst schon einen Namen gibt. In einer "normalen" Familie in diesem Land gehen beide Elterteile arbeiten. Ganz- oder Halbtags um die gestiegenen suggerierten Bedürfnisse ihrer Kinder auch befriedigen zu können. Vielleicht funktioniert das "Hausfrauenprinzip" mit Haushaltshilfe und vermögendem Makler als Hauptsponsor des Familienlebens in Teilen von Bayern noch - bei 90% der Eltern ist es leider nicht so einfach. Und nur am Rande: Mein Bücherschrank ist voll von schlauen Büchern zur Selbsthilfe und mein Schwager arbeitet sogar fürs JA als Streetworker. Nichts davon bringt dich weiter wenn dein Kind nicht will!

Cheers
 
Zuletzt bearbeitet:
nun und ich finde es anmassend, wenn jemand seine erzieherischen Probleme mit Gewalt lösen will.

Fazit: Das einzige was du in diesem Alter tun kannst wenn du dein Kind liebst: Schlag es windelweich, verbleu es richtig, lass die Schule dich anzeigen... und hoffe auf Vergebung.

kein Wunder dass euer Kind bei so einer Grundeinstellung und Missachtung verkorkst wurde.
Ich denke am meisten versagen die Eltern, die in dem Irrglauben liegen, dass der Staat erziehen könne oder wolle oder Schulen das leisten könnten, was in erster Linie an sich Elternarbeit ist und bleibt. Die meisten Eltern lieben eher sich selber indem sie keine Erziehungsarbeit leisten und ihre Kids oft zu sehr verwöhnen, dabei auch überfordern indem sie keine klaren Strukturen vorgeben oder Vorbildfunktion ausüben.
Zugrunde liegt oft die Angst vom Kind nicht geliebt zu werden und da geben einige oft da wo es wichtig ist mal Nein zu sagen viel zu oft nach..und schwupps kommt das ganze in Schieflage und zwar bereits recht früh, aber so richtig hochschaukeln sich die Probleme dann mit zunehmenden Alter der Kinder.
Wie kann ein Vater, der stets die Schuld bei anderen sucht und als Ratschlag die pubertierenden Kids zu vermöbeln will seinem Kind ein Vorbild sein oder von einem Kind ernst genommen werden?
Auch die ärgsten Verweigerer sind irgendwo zu packen...schlecht ist es nur wenn sie an Intelligenz und Selbstbewusstsein ihre Eltern übertreffen und die besseren Taktiker in den normalen Machtkämpfchen des Alltags sind. Und wenn die emotionale Grundbindung fehlt, also das wichtigste Machtmittel in der Erziehung.

Ich denke der Psychologe den ihr konsultiert hattet, hatte Recht..Kinder bilden eine untrennbare Einheit mit dem System = den Eltern, das sie frühkindlich geprägt und geformt hat...sie sind Produkt genau der Erziehung oder Nichterziehung die sie genossen haben, sie leben oft genau die Vorstellung nach die ihre Eltern ihnen bieten. Viele Eltern haben glaube ich ein unrealistisches Menschenbild von einem Menschen, der von Natur aus gut, moralisch etc. ist und sich immer vernünftig verhält...damit liegen sie im Irrtum. Die Anlagen sind da aber ob sie entwickelt werden liegt entscheidend am Umfeld und der Ton macht die Musik auch in einer Familie und dein Ton mit dem Kids vermöbeln und dass alle anderen (JA,Psychologen etc.) versagen nur du nicht klingt mir ziemlich schräg..kein Wunder dass dabei Kakophonie rauskommt.
Schade dass du in Hinsicht auf die psychologische Beratung so Anti und beratungsrestistent drauf warst...wohl mal wieder der übliche Machostolz, der nicht zugeben kann nicht unfehlbar zu sein und auch Fehler gemacht zu haben?

Die Haupttäter sitzen nicht hinter den Schreibtischen sondern sind tagtäglich in der Nähe der Kinder....dabei bleibe ich..ich hoffe du erkennst irgendwann deine Verantwortung und versuchst nicht sie immer auf andere abzuschieben. Es ist klar, dass das JA wenig helfen kann und klar dass Schulen Kinder nicht erziehen können (und oft schlecht konzipiert sind) also bleibt die Hauptarbeit die Kids in die Eigenverantwortung und auf den rechten Weg zu bringen an den Eltern kleben, die sich dieser Verantwortung stellen oder aber sich verweigern (so wie ihre Kids...an sich reproduzieren die Kids nur die Verantwortlichkeitsverweigerung ihrer Eltern).
Schlaue Bücher im Regal stehen zu haben oder zu lesen allein reicht nicht, man muss sie auch verstehen und umsetzen können und zu einem einigermaßen tiefen Verständnis der menschlichen Natur kommen, wie Menschen funktionieren und wo man ansetzen kann um sie lenken zu können. Verständnis/Verstehen (der tieferen Zusammenhänge etc.) und auch Liebe/Achtung zum Menschen sind die unabdingbaren Voraussetzungen einer erfolgreichen Erziehung. Durch Schläge erreichst du nur eines: Demütigung...wahrscheinlich das was du selber in deiner Kindheit erlebt hast. Und Gewalt ist an sich ein Anzeichen von Inkompetenz nicht mit anderen Mitteln erreichen zu können was wichtig ist.
Ich rate zu Verhaltenstherapie und Kursen/Seminaren der allgemeinen Verhaltensbiologie des Menschen oder Erziehungskursen in denen an aktuellen Problemen gearbeitet wird.
Wer Kinder in die Welt setzt hat für immer Verantwortung dessen sollte man sich vorher klar sein und auch klar darüber sein, dass die Welt ist wie sie ist und als Eltern ne Heidenarbeit auf einen zukommt. Klar versagen Schulen oft, dann müssen die Eltern eben doppelt ran oder dafür sorgen ne Politik zu wählen die dafür sorgt, dass sich da was ändert, aber bis es so weit ist halt selber ran...wenn ein Kind Probleme macht, dann ggf. nur halbtags arbeiten und für das Kind da sein etc.
Anstatt den ganzen Tach zu arbeiten und Kids viel zu viel allein zu lassen und anstatt die Kids einseitig auf materielle Befriedigung zu konditionieren kann man es auch anders machen. Wer Interesse an seinen Kindern hat der verbringt viel Zeit mit ihnen anstatt sie mit Dingen abzuspeisen und sein schlechtes Gewissen in wichtigen Augenblicken ihres Lebens nicht bei ihnen zu sein mit Dingen die man ihnen schenkt und nachwirft zu befriedigen.
In meiner Welt kenne ich Familien, die oft auch wenig Kohle, dafür aber viel anderes zu bieten haben...Geborgenheit, Action, Ideen, wirkliche und nicht nur vorgetäuschte Aufmerksamkeit, Zeit schenken (anstatt materiellen Kram) und Vermittlung richtiger Werte etc. Das ist das was Kinder brauchen...Materielles ist an sich eher zweitrangig...jedenfalls für Menschen mit Selbstbewusstsein die nicht zwingend Materielles brauchen um ihren Selbstwert zu pushen sondern durch charakterliche Dinge und andere Grundeigenschaften etc. punkten können. Du scheinst ein recht depressiver und zynischer Mensch zu sein und dein Werteschema etwas verdreht...bei deinem Sohn genauso....wie der Vater so der Sohn sagt man ja auch. Bevor du weiter auf Ämter oder Schule etc. oder deinen Sohn eindrischst solltest du dich selber mal (gründlich!) checken und ein wenig vermöbeln in Hinsicht auf zu knapp durchdachte Ansichten.

Ich kann es mir übrigens leisten mich hier so aufzubauen, zumal ich in einigen Familien Leistungsverweigerer (meistens die Eltern nicht die Kids...) in die Gänge gekriegt habe...jedenfalls für eine zeitlang. 😉 Und ich bin zumindest so verantwortungsvoll zu sagen: ich will den ganzen Tach lieber arbeiten und viel Geld verdienen und habe daher keine Zeit für Kinder...man muss halt Prioritäten setzen und kann nicht alles haben im Leben.

Ich hoffe sehr du überwindest deine Ohnmacht und findest einen Weg und zwar einen besseren als den stumpfsinniger Wut, Frustration und Gewaltbereitschaft.

Tyra

P.S deine Frau tut mir sehr leid...an sich viel Überbelastung die bei einiger Änderung in der Grundstruktur eurer Ansichten und Familie zu vermeiden wäre.

Und was deine Größenvorstellung von Problemfällen angeht...die liegen nicht bei 90 Prozent sondern sind eher in der Minderheit, liegen so etwa in dem Kaliber was ihr da habt..also Jugendkriminalität bei höchstens 10-20 Prozent. In meinem Bekanntenkreis (der sehr groß ist) kenne ich niemanden mit solchen Problemen, die kenne ich eher von früher aus meiner Arbeit in einer Sozialberatung...Ich denke in ca. 80 - 90 % der Fälle finden Eltern einen Weg und der Rest fällt halt durchs Sieb. Schade nur oft für die Kids die sich mit einer Negativkarriere (also aktenkundiger Jugendkriminalität) oft nachhaltig ihr Leben versauen.

Was mich interessieren würde: was genau rät denn die Therapeutin deiner Frau euch so? Sie müsste eure Lage ja kennen...habt ihr auch mal gemeinsam mit der Thera gesprochen und nach Lösungsansätzen, die deine Frau entlasten könnten gesucht?
Und was war/ist euer konkreter Beitrag zur Freizeitgestaltung eures Sohnes?
 
Zuletzt bearbeitet:
hatte jezt keine lust alles zu lesen aber meine meinung wenn kinder so sind dann haben die Eltern wohl was an der Erziehung falsch gemacht und wenn man kein bock und kein interesse an seinen kindern hat braucht man sihc nicht zu wundern das sie so werden alle die ich kenne die so sind habe eltern die selber so sind und garkein interesse an ihren kindern hatten und den kindern keinerlei liebe geschenkt haben


Es liegt also immer an den Eltern????
Wenn man bedenkt das auch Eltern Eltern haben/hatten,dann wären das ja schon ganze Familienstränge die zu dumm zum erziehen sind.

Es gibt sicher Familien wo die Prognose ungünstig ist,es gibt aber auch Familien in denen die anderen Kinder "normal" sind und eines aus der Art schlägt.
Man findet solche Kinder in allen Schichten der Gesellschaft,in allen Konstelationen der Famile.
Es gibt Mütter und Väter die ihre Kinder lieben,sich mit den Kindern Regeln überlegen,ihren Kindern viel Zeit und Geduld sowie Liebe schenken und trotzdem sind diese pubertierenden Teenies zur Geissel der Familie geworden.
Also den Eltern immer die Schuld zu geben ist ignorant.

wuschl
 
nennst du jemand der sich gut um dich kümmert und die liebe schenkt H***? ich glaube nicht.

Dann zeig mal eine Familie wo die Eltern normal sind und sich um die kinder kümmern und die kinder so sind.


unsere familie ist so ein fall.wir arbeiten,versuchen unser bestes und haben alles,aber auch wirklich alles versucht.
der junge ist schon seit dem kleinkindalter ein wildfang,hat schon mit drei jahren die kindergärtnerin bespuckt,andere kinder verhauen...und ist bis heute so.
und ja er beschimpft uns auf das übelste.selbst vor opi und oma hat er keinerlei respekt und beklaut sie.das hat dazu geführt das er hausverbot erhielt bei den großeltern.omi hat mittlerweile angst
vor dem jungen,du siehst also nicht immer machen eltern alles falsch.
der richter sagte meinen mann das wir alles getan hätten was man als eltern nur tun kann,und das es eben kinder/jugendliche gibt die man nicht erziehen kann.
manchmal reichen "normale" erziehungen nicht aus.das sind dann die jugendlichen über die hier geschrieben wird.

wir haben zwei söhne die unterschiedlicher nicht sein könnten

gruß
wuschl
 

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