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Kann man das Sorgerecht ans Jugendamt abgeben??

  • Starter*in Starter*in Chrissi1976
  • Datum Start Datum Start
Hallo wir haben das gleiche Problem mit unserer Tochter (meine Stieftochter) wir haben seid 3 Jahren das Sorgerecht da die Mutter nicht mehr mit ihr zurecht gekommen ist. Im Moment ist sie 15 Jahre alt in einem Heim untergebracht soll aber dieses Jahr im Sommer wieder zurück kommen da das Heim auch an ihre Grenzen gestoßen ist. Wir sind so weit und möchten auch das Sorgerecht ans Jugendamt abgeben doch leider ist das nicht so einfach.Wir haben auch noch eine gemeinsame Tochter 8 Jahre alt und genau die gleichen Probleme ( mit schlafen usw.).Als ich die Mail gelesen habe dachte ich ich lese mein leben. Auf andere darf man nicht hören weil es wird niemand verstehen das man so an seine Grenzen kommen kann das man seine eigene Tochter abgeben will wenn man das alles selber nicht miterleben mußte.Wenn ihr eine Lösung gefunden habt wir sind auch um jeden Rat dankbar.
 
kopfschüttel..wenn es mal ein wenig schwieriger wird das KInd gleich irgendwo abgeben? Herzlos! Kinder sind keine Gegenstände die man reklamieren kann und sie sind gewiss ein großes stückweit nur schwierig, weil ihre Eltern sie nicht wirklich lieben, wohl nie eine richtige Grundbindung zu ihrem Kind hatten....
Kinder haben bedeutet lebenslange Verantwortung und auch dass die Eltern Leistungsbereitschaft zeigen müssen, ErziehungsARBEIT leisten müssen und wenn sie keine Ahnung davon haben sollten sie fachkundige Hilfe hinzuziehen und hart daran arbeiten ihre Probleme gemeinsam mit dem Kind zu lösen.

Bevor man zum Jugendamt rennt sollte man alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben, die da wären:
Familienhilfe /Familienberatungsstellen von Caritas oder Diakonie,
Erziehungsberatungsstellen
Jungendpsychologen einschalten, in Therapiearbeit an Lösungen arbeiten
Familienmediation

Bei Gewalt oder Drogen wie Sisandra bereits riet Grenzen setzen, Drogenberatung hinzuziehen.

Die Eltern sind an sich solange das Kind unter 25 Jahre alt ist und keine abgeschlossene Berufsausbildung hat unterhaltspflichtig. Wohl denen also die Ihre Kids soweit im Griff haben sie dahin zu bringen.
Ich halte die Angelegenheit aus meiner Erfahrung heraus für ein eher simples Erziehungsproblem, dass man an sich mit liebevoller, aber klarer und konsequenter Haltung gut in den Griff kriegen könnte. Gewalt sollte man auf keinen Fall dulden und direkte Konsequenzen folgen lassen...notfalls halt Jugendknast...

@ Gast Tinela: du zeigst eine sehr unreife Haltung...wenn man banale Probleme mit einem 8 jährigen Kind hat (Schlafenbringen etc.) das Sorgerecht abgeben zu wollen sollte man an sich gar nicht erst ein Kind auf die Welt gesetzt haben! Geh bitte in eine Erziehungsberatungsstelle, kauf dir Ratgeberbücher (gut ist z.b. Kindersprechstunde), lies regelmäßig Elternzeitschriften und leiste Erziehungsarbeit..von nix kommt da nix! Also ran an die Sache!
Nicht einfach passiv-püppimäßig dahocken und nix tun, sondern weiterbilden in Sachen Kindererziehung, Kurse besuchen, Bücher lesen etc....an sich ist es total einfach mit 8-jährigen klarzukommen. In 99 % aller Fälle liegt es oft an der schlechten Pädagogik der Kinder, dass Kinder über die Stränge schlagen...weil zu wenig oder zu viel Struktur da ist und die Kids überfordert oder unterfordert sind und natürlich dann aggressiv werden...Kindern sind ja auch nur Tiere/Menschen, die nach nach gewissen Verhaltensmustern handeln...Wende dich also an Beratungsstellen oder mach mal selber ne Therapie um dein Selbstbewusstsein auf Erwachsenenlevel zu bringen. Zeigt hier mal mehr Verantwortungsbewusstsein und macht euch die Arbeit leichter indem ihr euch genügend fortbildet und fachkundige Mithilfe sucht, ne zeitlang coachen lasst um zu lernen miteinander zu kommunizieren (meist stimmt die Kommunikation nicht) und eure Probleme zu lösen.
Guckst du auch mal Supernanny oder die Supermamas? GGf. könntet ihr euch auch an die wenden oder zumindest da mal gucken wie die es machen..oft ganz simple Erziehungsmethoden...klare Grenzen setzen, Struktur bieten etc.

Wie genau sehen die Probleme mit der 15-jährigen oder 8-jährigen denn aus? Beschreib mal, ich gebe hier ein wenig Anleitung oder Buchtipps.
 
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@Familie91.

nur an der Szene liegt es nicht, sondern oft am Mangel vernünftiger Alternativen. Bietet Alternativen, setzt klare Grenzen, bindet das Kind oder eher die Jugendliche ein ins Familiengeschehen.
Wenn sie sich net um ihr Tier kümmert dann wird es abgeschafft, kommt halt in bessere Hände wo man sich mehr kümmert. Ganz einfach...

Was Psychiatrie angeht: hier ne klare Linie zeigen...sie in die Behandlung lotsen..Es geht gar nicht, dass ihr ne traumatisierte Depressive ohne Therapie rumlaufen lasst!
Was war mit der Vergewaltigung? Wurde der Täter angezeigt und verknackt? Das wäre sehr wichtig für eure Tochter und solltet sie darin unterstützen. Der richtige Umgang mit einem Gewalttrauma will erst einmal gelernt sein. Holt euch dazu UMGEHENGD Hilfe, Ratschläge und Unterstützung bei einer Beratungsstelle.

Tyra

Wir haben alles Erdenkliche getan, sie immer unterstützt und wieder aufgefangen. WIR KÖNNEN NICHT MEHR!

was genau habt ihr getan? Seidt ihr Therapeuten und habt eure Tochter bereits traumatherapiert? Sie hat fachkundige Hilfe nötig.
Habt ihr einen guten Anwalt besorgt und eure Tochter bei einer Strafanzeige gegen den Täter unterstützt?
 
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@Frank:

Als Eltern mit so einem Kind ist man auf sich allein gestellt.

und umgekehrt kann man sehr oft nur sagen, dass Kinder mit solchen Eltern oft sehr auf sich allein gestellt sind.
Es stimmt nicht, dass ihr auf euch allein gestellt seidt...ihr setzt euch meist selber in Isolation aus falschen Schamgefühlen heraus immer alles alleine meistern zu wollen oder einer unrealistischen Erwartungshaltung heraus, dass Kindererziehung nicht knallharte Arbeit ist, oder aus mangelnder Menschenkenntnis heraus...das man nicht weiss wie Kinder funktionieren und nicht in der Lage ist ein RICHTIGES Gespräch zu führen, eines das zu Herzen geht und in den Verstand heineinreicht.

Es gibt diverse Hilfsangebote..konstenlose Hilfsangebote: Beratungsstellen, Psychotherapeuten, Familienhilfen etc. Natürlich wird euch da nur Hilfe zur Selbsthilfe gegeben, ihr erhaltet Anleitung, umsetzen müsst ihr selber..eure Kinder....eure Verantwortung! Dabei euch diese selbstgewählte Verantwortung abzunehmen SOLL euch auch niemand helfen..das wäre nicht richtig..zu erwarten, dass euch jemand eure Erziehungsverantwortung und -arbeit abnimmt ist nicht in Ordnung! Da erwartet ihr ein wenig zu viel von der Gesellschaft und auch von den Jugendämtern.
Macht euren Elternjob und bemüht euch ausreichend ihn gut zu machen, dann wird auch alles gut!
 
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ganz wichtig bei der Erziehung und im Zusammenhang mit Drogen und Gewalt ist es den Kids bzw. Jugendlichen Alternativen zu geben.
Hier also an alle betroffenen Eltern mit Problemen die Frage: was habt ihr euren Kindern geboten, bzw. könnt ihr ihnen aktuell bieten?
1. ein weitgehend intaktes Umfeld mit Eltern, die ihre Kinder lieben und achten, mit ihnen reden, zusammen diskutieren über Gott und die Welt und offen auch über Drogen reden etc....und zwar täglich..also zumindest einmal am Tag zusammensitzen und sich ernsthaft und interessiert miteinander beschäftigen. Dazu gehört NICHT schweigend nebeneinander vor der Glotze zu hängen, sondern schon ein wenig mehr, eher so was wie gemeinsam Sport machen,
2. ein lebendiges Umfeld mit einem großen Bekannten- und Freundeskreis, der den Kids was zu bieten hat, z.b. nen Reiterurlaub bei Freunden mit nem Bauernhof oder Freunde, Bekannte aus solidem Milieu mit denen die Kids Freundschaften pflegen (sonst suchen sie halt an anderen Orten) Freunde, Arbeitskollegen oder Bekanngte die selber oder über weitere Connections in der Ausbildungsphase ne Praktikumsstelle oder Ausbildungsplatz liefern können, also Strukturen die den Kids Zukunftsängste nehmen können und mithilfe ihrer Eltern und deren Bekannter und Freunde den Übergang in die Selbstständigkeit wesentlich erleichtern können. Eltern die nur zu Hause hocken, fernsehgucken, poppen und sich eher dafür interessieren ihre Ruhe zu haben können Kids nix bieten und sie suchen sich somit ihre Vorbilder woanders....

3 wie oft gute Gespräche? Wie oft gemeinsame Unternehmungen, z.b. ein Abenteuerurlaub in den Karpaten oder so...wo man aufeiander angewiesen ist, sich lernt auszuloten, Gemeinschaft erfährt. Das Ganze muss nicht viel kosten, außer ggf. ein wenig Zeit und Ideen.
Bindung, Anbindung und Zusammengehörigkeitsgefühl sind oft das A und O, aber es kostet schon einiges an Pflege der elterlichen Beziehung zu den Kindern..von nix kommt da gar nix..wie so oft im Leben.

4. kulturelle Basisarbeit vorhanden? Also wie sieht es mit Bildung aus? Ein wichtiger Faktor..ne gute Allgemeinbildung ist heutzutage essenziell..in Schule, Beruf...und die Schulen leisten diesen Punkt nicht vollständig, die Eltern müssen da mit ran indem sie selber Interesse zeigen an Theater, Kunst,, Musik oder irgendwas aus diesem Bereich.
Die Kids ahmen ihre Eltern nach in diesen Punkten...haben die Eltern wenig Interessen und Hobbies interessieren sich die Kids auch wenig, sind die Eltern der Welt ggü ängstlich oder ablehnend eingestellt kopieren die Kids das auch, was oft Ausdruck im zu tiefen Versumpfen jugendlicher Subkulturen findet.
Aus Joke und um mich zu lösen hatte ich auch ne Anarchophase...aber ne gemäßigte und war Punkerin, aber nebenher auch noch Leistungssportlerin und kunstinteressiert etc. und Drogen nie ein Thema für mich, da ich ein Umfeld hatte dass mir alles gab was ich brauchte. Meine Eltern zwar weniger, aber meine Freundinnen, Freunde, Bekannte, die Schule etc.

5. kindgerechte Behandlung, gleichberechtigter Umgang? Klare Rollenverteilung? Also Kinder die Kind sein dürften und Eltern die klar ihre Elternrolle ausfüllen?

6. individuelle Förderung der geistigen und köperlichen Fähigkeiten vorhanden? Wurden die Kids zu selbstkritischem und reflektivem Handeln erzogen, oder ist alles immer einfach so tralala gelaufen?

Drogen und Gewalt sind oft nur Hilfeschreie nach Aufmerksamkeit und ggü Eltern die sich ansonsten zu wenig kümmern und nur dann kümmern, wenn die Kids Mist machen...
 
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Liebe Tyra !

In Deinen Aussagen sieht man genau das du absolut keine Ahnung von solchen Problemen hast.Denkst Du wir haben nicht von anfang an Hilfe geholt von allen Möglichen Stellen ob Jugendamt oder Psychologen usw..Du machst es Dir schon ziemlich einfach mit Deiner Meinung und womöglich noch nie selbst in solch einer Situation gewesen.Mit meiner 8jährigen habe ich keine Probleme mit der Erziehung Du mußt schon richtig lesen,sie leidet unter dem Verhalten der 15jährigen.
Solche Erfahrung habe ich schon oft gemacht das man Verurteilt wird durch dieses verhalten doch ich mußte feststellen man kann erst Urteilen wenn man dies schon einmal selbst miterlebt hat.Nochmal ich möchte nicht meine 8jährige abgeben sondern die ältere.Das mit dem schlafen war auf die Mail von Grissy bezogen.
 
ruft mal bei der Supernanny an, die kann euch gewiss weiterhelfen. Probleme mit pubertierenden Teenies sind normal, aber i.d.R oft leichter lösbar als man oft denkt. Ich habe oft als eine Art Supernanny (den Namen finde ich blöd) in Problemfamilien gearbeitet...daher habe ich schon wie ich denke ausreichend Ahnung von dem was ich rede. Erfahrungsgemäß ist alles oft ne SAche der fehlgehenden Kommunikation und es ist oft gut für eine Zeit ein wenig Hilfe von außen dazuzuholen. Das Jugendamt bietet oft keine guten Möglichkeiten, aber es gibt auch ganz gute Familienhilfen außerhalb des Jugendamtes...diese sollte ihr suchen und kontaktieren.

Ich finde es erschreckend das man sagt, dass man eines seiner Kinder einfach so abgeben will....daraus spricht ein sehr kaltes oder unreifes Herz und gewiss auch ein stückweit Verzweiflung....aber an sich sollte die Liebe zu einem Kind immer überwiegen und ich kann mir nicht vorstellen, dass man als Familie mit ausreichender Grundintelligenz nicht noch andere bessere Wege findet als sein Kind auszustoßen.

Ich verurteile diese Grundhaltung nicht, aber ich kritisiere sie da ich finde dass Kinder keine Gegenstände sind die man mal bei sich aufnimmt und dann irgendwann abgibt wenn es mal ein wenig schwieriger wird. Du bist irgendwann schwanger geworden, hast dieses Kind mal unter deinem Herzen getragen und wenn man ein Kind auf die Welt bringt hat man sich das vorher genug überlegt und sollte sich seiner lebenslangen Verantwortung bewusst sein. Davon geht auch der Staat aus und daher ist abgeben des Sorgerechts an das Jugendamt nicht möglich.
Ihr könntet ggf. eine Pflegefamilie suchen od.ä. Aber auf jeden Fall werdet ihr lt. Gesetzeslage weiterhin unterhaltspflichtig bleiben bis ihr euren Teenie durch eine abgeschlossene Berufsausbildung gebracht habt und bis zum 25 Lebensjahr des Kindes.

Ich rate euch nochmals die Sache genau zu bedenken und euch erneut Hilfe an anderen Stellen zu suchen. Es kommt harte Arbeit auf euch zu, aber als Eltern muss man die halt manchmal leisten um voranzukommen und seine Kinder auf die richtige Spur zu bringen.
Viel Erfolg dabei!

Tyra
 
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es spricht keiner von einfach abgeben oder abschieben. Pflegefamilie dachten wir uns auch mal ,weißt Du was wir zur Antwort vom Jugendamt bekamen? Es ist keiner Familie zumutbar so ein Kind zu geben man könne doch die Pflegefamilie nicht abstrafen.Zwecks Sorgerecht an das Jugendamt abgeben liegst Du falsch, es ist möglich das Sorgerecht an das Jugendamt abzugeben das man weiterhin unterhaltspflichtig ist ist selbstverständlich.
Was bist Du denn von Beruf wenn Du schon mal als Supernanny gearbeitet hast?
Hast Du eigene Kinder?
Das ich Herzlos bin und meine Kinder nicht liebe würde ich von mir nicht behaupten denn wenn das so wäre warum würde ich mir so sehr Sorgen machen und nach einer Lösung suchen.Meine 15 jährige(meine Stieftochter) kam vor ca. 4 Jahren zu uns in die Familie weil die Mutter nicht mehr mit Ihr klarkam und ich und mein Mann haben sie ohne zweifel bei uns aufgenommen.Wenn man das ein kaltes Herz nennt dann weiß ich nicht was noch richtig ist ?

Tinela
 
Liebe Tinela,

also die Kurze kam mit 11 Jahren zu Euch. Warum kam die leibliche Mutter nicht mit dem Kind klar?? Ne 11 Jährige läßt sich eigendlich noch sehr leicht lenken/ positiv beeinflussen.

Es ist logisch das sie jetzt mit 15 Jahren und der Pubertät der reinste Haudegen ist weil die Weichen nicht frühzeitig gestellt wurden.
Was genau macht sie denn?

Kinder sind nun mal Katastrophen auf 2 Beinen und treiben es ganz schön bunt. Aber das muß man nunmal aushalten. Warum? Weil man sie wollte.... und kein Kind kommt schon böswillig zur Welt.

Kein Mensch sagt das es einfach ist aber es gibt immer einen Weg. Oder willst Du mir erzählen das Dir ne 15 Jährige mental das Wasser reichen kann? 🙄😉

Nun ja vielleicht gehöre ich damit zu den Dinosauriern aber mir könnte man alles nehmen... Geld, Ehemann, Wohnung und weiß Gott was .... aber niemals meine 2 Kinder.. für die würde ich durch die Hölle gehen und zurück.

Es macht mich traurig und mir blutet das Herz wenn ich einige Treads lese in denen sich die Kinder hier Hilfe suchen weil die Menschen die sie eigendlich bedinngungslos und um ihrer selbst willen lieben sollten sie wie den allerletzten Dreck behandeln.
Kinder sind nun mal Kinder und denken und handeln oft so das es sich für uns nicht nachvollziehen läßt.

Vielleicht will sie sich Eurer Liebe und eurer Aufmerksamkeit auch nur immer wieder sicher sein.
Nach dem Motto: Egal was ich tue diese 2 Menschen fangen mich immer wieder auf.

🙁 Vielleicht solltest Du, wenn sie das nächste mal an dir vorbeigeht, sie einfach mal in den Arm nehmen und sagen: Hey Du auch wenn gerade alles vermurkst scheint, ich lieb dich trotzdem.

Es ist bestimmt nicht gerade das was Du möchtest aber Du bist die Erwachsene .....

LG
Schnubbelmaus
 
Hallo,

überleg dir mal wie schlimm es für eine Kind oder eine Jugendliche ist hin und her geschoben zu werden und nirgendwo eine richtige Heimat zu finden und Menschen die zu einem stehen, egal wie mies es auch mal laufen mag. Wie schlimm es für das Mädel sein muss als unzumutbar abgestempelt worden zu sein...vor diesem Hintergrund kann ich ihr Verhalten verstehen, wenn alle immer nur das Schlechteste von ihr erwarten, warum sollte sie sich dann überhaupt bemühen sich besser zu benehmen?

Du solltest dir weniger Sorgen machen und ggf. mehr tun in Richtung dieser Jugendlichen noch einmal eine Chance zu geben. Ich rate erneut dazu fachkundige Hilfe dazuzuholen, ggf. eine Familienmediation durchzuführen oder im engen Schulterschluss mit einer Erziehungsberatung zu arbeiten...manchmal kann es mit der richtigen Hilfe überraschend schnell zu einer Art Durchbruch kommen, wenn man einen Zugang zu den Problemkids bekommt.

Ihr habt sie damals bei euch aufgenommen, aber habt ihr sie jemals auch richtig angenommen? Ich bezweifle das und denke dass wenn man A sagt auch B sagen muss, also wenn man sich in vollem Wissen, dass es schwierig wird und sich um ein Problemkind handelt, dazu entschieden hat es aufzunehmen die Sache auch durchziehen sollte.

Tyra

Zu deinen Fragen: von Haus aus bin ich Soziologin, aber ich bin verhaltensbiologisch-pädagogisch ein bisschen versiert und habe mir mein Studium u.a. durch Jobs in Problemfamilien finanziert.
 

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