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Jeder dritte Schüler ist depressiv

  • Starter*in Starter*in Don Camillo
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Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Ich hoffe deine Frau hat mehr gesunden Menschenverstand und den Mumm dir den Kopf diesbezüglich zu waschen. Bei dir ist das ja schon fast krankhaft. Nebebei bemerkt du hast gar nicht das Recht, deinen Kindern so ins Leben zu pfuschen - das sind Menschen, nicht deine Puppen, die du in kindischer Manier für das leiden lassen kannst, was dir zugestoßen ist. Du hast die Kinder nicht verdient - wozu hast du überhaupt welche, wenn du nicht das beste für sie und ihre Zukunft willst - Statussymbol? Du hast doch nur Angst, dass sie schaffen könnten, was du nicht geschafft hast und dass sie dann auf dich herabsehen - arm. Mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen - ich hoffe deine Kinder finden Hilfe sich gegen deinen Wahn zu wehren.


Wem verpfusche ich hier das Leben? Sie können ins Internet geben, erwartest du das Kinder ihre Ausbildung immer von zu Hause aus machen müssen. Ich kenne viele die ins Internat gesteckt wurden und genauso wie es Akademiker gibt die nicht akzeptieren, dass ihr Kind einen Lehrberuf macht, gibt es Arbeiter (wie mich) die nicht akzeptieren, dass ihr Kind den akademischen Weg einschlägt. Zumindest nicht zu Hause.

Und falls es dir nicht aufgefallen ist, ich gestatte ihnen sogar Abitur zu machen, nur will ich, dass sie ins Internat gehen. Ich weis, dass Schule die Familie ausseinander schütteln kann. Ich könnte ihnen in der Schule nich helfen und ich will nie wieder irgendeinem arroganten Lehrer (solche gibts) in die Augen sehen und vielleicht hören, mein Sohn sei nicht geeignet. Im Internat helfen die sich gegenseitig und es gibt Aufsichtspersonen, ich bin sowieso oft gestresst und käme, dann nicht noch mit Streitereien wegen der Schule klar. Die im Internat wissen, wie sie vorgehen.

Ansonsten zu Hause bleiben und arbeiten. Vielleicht Handwerker oder so. Ich akzeptiere jeden Job auser Hilfsarbeiter. Eine Lehre reicht aber vollkommen und wenn sie Abitur wollen, wie gesagt ins Internat.
 
Wem verpfusche ich hier das Leben? Sie können ins Internet geben, erwartest du das Kinder ihre Ausbildung immer von zu Hause aus machen müssen. Ich kenne viele die ins Internat gesteckt wurden und genauso wie es Akademiker gibt die nicht akzeptieren, dass ihr Kind einen Lehrberuf macht, gibt es Arbeiter (wie mich) die nicht akzeptieren, dass ihr Kind den akademischen Weg einschlägt. Zumindest nicht zu Hause.

Auf der einen Seite jammerst du, dass du nicht genug Geld für einen Urlaub in Südamerika hast - auf der anderen Seite hast du das Geld, deine Kinder ins Internat schicken zu wollen - ja was denn nu? Das passt nicht zusammen. Ich würde es auch bei einem Akademiker nicht gut finden, wenn er seinen Kindern etwas aufzwänge, was die nicht wollen oder können. Zu der Frage nach dem zu Hause: ja ich finde, dass Kinder in der Umgebung einer gesunden Familie besser aufgehoben sind, als wenn man sie aus purem Egoismus in ein Internat abschiebt.

Und falls es dir nicht aufgefallen ist, ich gestatte ihnen sogar Abitur zu machen, nur will ich, dass sie ins Internat gehen. Ich weis, dass Schule die Familie ausseinander schütteln kann.

Daran ist nicht die Schule Schuld, sondern verbohrte Eltern. Würdest du deine Kinder so akzeptieren, wie sie sind (auch und im Besonderen mit dem eventuellen Wunsch Abitur zu machen) hätten sie keinen Grund sich von dir abzuwenden. Aber auf die Art und Weise, die du hier mit dem Fuß aufstampfend präsentierst, forcierst du es, dass deine Kinder irgendwann nichts mehr von dir wissen wollen. Ehrlich gesagt würde ich auch den Kontakt zu einem Vater abbrechen, der weder mich respektiert, noch akzeptiert, dass ich ein eigenes Leben habe. Warum sollte ich auch jemanden respektieren, der mich nicht respektiert?

Ich könnte ihnen in der Schule nich helfen und ich will nie wieder irgendeinem arroganten Lehrer (solche gibts) in die Augen sehen und vielleicht hören, mein Sohn sei nicht geeignet. Im Internat helfen die sich gegenseitig und es gibt Aufsichtspersonen, ich bin sowieso oft gestresst und käme, dann nicht noch mit Streitereien wegen der Schule klar. Die im Internat wissen, wie sie vorgehen.

Und weil du denkst, du könntest ihnen nicht helfen dürfen sie nicht die Schule besuchen, die sie besuchen wollen - vielleicht zusammen mit ihren Freunden. Und Kinder brauchen ja auch keine Eltern, die sie auffangen und ermuntern, loben für gute Leistung. Der Telefonhörer, aus dem die Stimme der Mama digital quakt tuts ja auch - wer braucht denn schon eine Umarmung... In Wahrheit hast du doch einfach nur Angst, dass deine Kinder auf dich herabschauen könnten, weil sie Dinge begreifen könnten, die du nicht lernen konntest.

Ansonsten zu Hause bleiben und arbeiten. Vielleicht Handwerker oder so. Ich akzeptiere jeden Job auser Hilfsarbeiter. Eine Lehre reicht aber vollkommen und wenn sie Abitur wollen, wie gesagt ins Internat.

Wer sagt denn, dass eine Lehre deinen Kindern reicht? Wer bist du überhaupt, sowas über den Kopf deiner Kinder zu entscheiden? Mit dieser Art zu denken verpfuscht du deinen Kindern das Leben, ja. Ausserdem wirst du über kurz oder lang genau das provozieren, wovor du Angst hast - den Respekt deiner Kinder verlieren - zu recht!
 
Auf der einen Seite jammerst du, dass du nicht genug Geld für einen Urlaub in Südamerika hast - auf der anderen Seite hast du das Geld, deine Kinder ins Internat schicken zu wollen - ja was denn nu? Das passt nicht zusammen. Ich würde es auch bei einem Akademiker nicht gut finden, wenn er seinen Kindern etwas aufzwänge, was die nicht wollen oder können. Zu der Frage nach dem zu Hause: ja ich finde, dass Kinder in der Umgebung einer gesunden Familie besser aufgehoben sind, als wenn man sie aus purem Egoismus in ein Internat abschiebt.

Internat kostet nicht soviel, weist du wie teuer Brasilien ist?
Wer sagt, dass einen Eltern nicht lieben, wenn sie einen ins Internat abschieben. Viele Kinder haben das Abitur wegen dem Internat geschafft. Ich habe Freund die haben Abitur aber als sie dann eine eigene Wohnung hatten und beim Studium selbständig lernen sollten war das nichts für sie.


Daran ist nicht die Schule Schuld, sondern verbohrte Eltern. Würdest du deine Kinder so akzeptieren, wie sie sind (auch und im Besonderen mit dem eventuellen Wunsch Abitur zu machen) hätten sie keinen Grund sich von dir abzuwenden. Aber auf die Art und Weise, die du hier mit dem Fuß aufstampfend präsentierst, forcierst du es, dass deine Kinder irgendwann nichts mehr von dir wissen wollen. Ehrlich gesagt würde ich auch den Kontakt zu einem Vater abbrechen, der weder mich respektiert, noch akzeptiert, dass ich ein eigenes Leben habe. Warum sollte ich auch jemanden respektieren, der mich nicht respektiert?


Die Schule hat sehr viel Mitschuld. Wie sollen wir Erziehungsberichtete reagieren wenn unsere Kinder schlechte Noten haben. Auf der einen Seite sollen wir ihnen nicht alles verbieten wenn sie schlechte Noten haben und auf der anderen Seite sollen wir das auch nicht akzeptieren und einfach hinnehmen. Und die sündteure Nachhilfe, ja da können die Schüler im Internat sich gegenseitig helfen. Ich ermögliche meinen Kinder viel. Ich glaube sie sind schon fast zu verwöhnt, naja ich bin eben nicht so ein toller Vater wie ich mir das vorgestellt habe, aber Erziehung ist auch eine der schwierigsten Aufgaben in unserer heutigen Zeit. Ich akzeptiere, dass meine Kinder ein eigenes Leben habe, aber sollte ich deswegen akzeptieren das Abitur machen? Ich verteufle sie ja nicht, sie müssen nur weg von zu Hause. Mir kommt vor das Internat ignorierst du ständig, so als wäre, dass das gleiche als hätten sie keine Wahl.

Und weil du denkst, du könntest ihnen nicht helfen dürfen sie nicht die Schule besuchen, die sie besuchen wollen - vielleicht zusammen mit ihren Freunden. Und Kinder brauchen ja auch keine Eltern, die sie auffangen und ermuntern, loben für gute Leistung. Der Telefonhörer, aus dem die Stimme der Mama digital quakt tuts ja auch - wer braucht denn schon eine Umarmung... In Wahrheit hast du doch einfach nur Angst, dass deine Kinder auf dich herabschauen könnten, weil sie Dinge begreifen könnten, die du nicht lernen konntest.

Sie können am Wochenende kommen, wenn sie gute Noten haben bin ich stolz, wenn nicht und sie jammern, dann sag ich ,,Ich habs euch aber gesagt" und wenn sie mich betteln einen Lehrberuf zu machen, dann werde ich sie nicht davon abhalten. Es ist ihr Leben, wenn sie studieren wollen bitte. Gegen das Fachabi habe ich allerdings nichts.



Wer sagt denn, dass eine Lehre deinen Kindern reicht? Wer bist du überhaupt, sowas über den Kopf deiner Kinder zu entscheiden? Mit dieser Art zu denken verpfuscht du deinen Kindern das Leben, ja. Ausserdem wirst du über kurz oder lang genau das provozieren, wovor du Angst hast - den Respekt deiner Kinder verlieren - zu recht!

Sie können beruflich machen, was sie wollen. Aber sie werden ja sowieso das tun, was sie wollen du kennst meine Kinder schlecht. Ich wollte immer meine Eltern glücklich machen, dieses Ziel habe ich total verfehlt und meine eigene Kindheit damit zerstört. Was ich über ihren Beruf denke, wird sie sowieso nicht so teuflisch interessieren. Sie finden, dass ich auch nicht das gemacht habe, was meine Eltern wollten, dabei vergessen sie immer das ich das nicht konnte.



So ist das
 
Dir ist echt nicht mehr zu helfen. Wie ich bereits sagte: Ich hoffe deine Kinder finden ein Weg sich gegen deinen Wahn zu wehren. Internat ist Abschieben - wenn du deine Kinder ins Internat abschiebst, weil du nicht willst, dass sie Abitur machen, dann kannst du ihnen auch gleich sagen, dass du sie nicht lieb hast und sie nicht haben willst. Du willst Roboter haben, die exakt das tun, worauf du sie programmierst hast, bei Abweichungen von deiner Programmierung, sollen sie einfach nur weg. Nochmal die Frage, warum du überhaupt Kinder hast. Du scheinst keine Ahnung davon zu haben, was so ein Kind braucht, welche Bedürfnisse es hat (und dazu gehört die Nähe zu den Eltern). Für dich ist es vielleicht ausreichend, deine Kinder am Wochenende zu sehen, für deine Kinder aber nicht. Du wirst jetzt natürlich das Gegenteil behaupten um dich immer noch als Opfer fühlen zu können. Letztlich willst DU und nur DU allein deine Kinder ohne Not von zu Hause wegschicken, wenn sie nicht so funktionieren, wie DU es willst. Dir gehts nicht um deine Kinder, sondern um dich und um dich allein.

Und nebenbei bemerkt - Internat ist heftig teuer. Entweder du hast Geld, dass du dir sowas leisten kannst, dann kannst du dir auch Urlaub in Brasilien leisten - oder du kannst beides nicht (Schulen - Internat Kosten).

Das gegenseitig lernen geht auch an normalen Gymnasium - nennt sich Lerngruppe. Meist verabreden sich Freunde zusammen zu lernen, Freunde, mit denen sich Kinder freiwillig treffen können - ohne mit ihnen in einem Mehrbettzimmer eingepfercht zu sein. Ich weiss nicht, woher du dein zum Ideal stilisiertes Bild von Internaten hast, aber der Realität entspricht das nicht. Ich würde meiner Tochter niemals ein Internat antun, wenn sie es nicht selber will. Die Zwänge und Gruppenzwänge, die ein Kind da unterworfen ist, sind beileibe nicht für jedes Kind das Richtige - können schnell die Kindheit zerstören und sind noch schlimmer als auf einer normalen Schule! Ich würde wollen, dass meine Tochter eine schöne Kindheit hat, die nicht vorzeitig dadurch endet, dass sie irgendwo reingezwängt wird, wo sie sich überhaupt nicht wohl fühlt. Ein Kind muss aufwachsen - nicht funktionieren. Erziehung ist einfach eine Sache des gesunden Menschenverstandes. Niemand kennt seine Kinder so genau, wie die Eltern - niemand prägt ein Kind so. Gerade deshalb finde ich es so tragisch, dass du so derbe mit deinen Kindern, ihrer Kindheit und ihrer Zukunft umgehst.

Das Fachabitur beinhaltet übrigens auch Mathe in ähnlichem Umfang. Dazu gehören dann noch eine Menge allgemeinbildender Fächer. Also warum das normale Abi für dich ein Dorn im Auge ist und das Fachabi nicht, verstehe ich nicht ganz - vermute aber eher, dass du eigentlich keine Ahnung hast, wovon du da redest.

Aber stampfe nur ruhig weiter mit dem Fuß auf und sage "ICH bestimme und ICH will das so!" Die Quittung wirst du bekommen.
 
Dir ist echt nicht mehr zu helfen. Wie ich bereits sagte: Ich hoffe deine Kinder finden ein Weg sich gegen deinen Wahn zu wehren. Internat ist Abschieben - wenn du deine Kinder ins Internat abschiebst, weil du nicht willst, dass sie Abitur machen, dann kannst du ihnen auch gleich sagen, dass du sie nicht lieb hast und sie nicht haben willst. Du willst Roboter haben, die exakt das tun, worauf du sie programmierst hast, bei Abweichungen von deiner Programmierung, sollen sie einfach nur weg. Nochmal die Frage, warum du überhaupt Kinder hast. Du scheinst keine Ahnung davon zu haben, was so ein Kind braucht, welche Bedürfnisse es hat (und dazu gehört die Nähe zu den Eltern). Für dich ist es vielleicht ausreichend, deine Kinder am Wochenende zu sehen, für deine Kinder aber nicht. Du wirst jetzt natürlich das Gegenteil behaupten um dich immer noch als Opfer fühlen zu können. Letztlich willst DU und nur DU allein deine Kinder ohne Not von zu Hause wegschicken, wenn sie nicht so funktionieren, wie DU es willst. Dir gehts nicht um deine Kinder, sondern um dich und um dich allein.

Und nebenbei bemerkt - Internat ist heftig teuer. Entweder du hast Geld, dass du dir sowas leisten kannst, dann kannst du dir auch Urlaub in Brasilien leisten - oder du kannst beides nicht (Schulen - Internat Kosten).

Brasilien ist extrem teuer. Außerdem war ich wie es auch unten steht, selber kurz im Internat und die Internatler meiner Schule hatten keine reichen Eltern, das waren teilweise Arbeiterkinder, manche sogar von Lei-Arbeitern.

Das gegenseitig lernen geht auch an normalen Gymnasium - nennt sich Lerngruppe. Meist verabreden sich Freunde zusammen zu lernen, Freunde, mit denen sich Kinder freiwillig treffen können - ohne mit ihnen in einem Mehrbettzimmer eingepfercht zu sein. Ich weiss nicht, woher du dein zum Ideal stilisiertes Bild von Internaten hast, aber der Realität entspricht das nicht. Ich würde meiner Tochter niemals ein Internat antun, wenn sie es nicht selber will. Die Zwänge und Gruppenzwänge, die ein Kind da unterworfen ist, sind beileibe nicht für jedes Kind das Richtige - können schnell die Kindheit zerstören und sind noch schlimmer als auf einer normalen Schule! Ich würde wollen, dass meine Tochter eine schöne Kindheit hat, die nicht vorzeitig dadurch endet, dass sie irgendwo reingezwängt wird, wo sie sich überhaupt nicht wohl fühlt. Ein Kind muss aufwachsen - nicht funktionieren. Erziehung ist einfach eine Sache des gesunden Menschenverstandes. Niemand kennt seine Kinder so genau, wie die Eltern - niemand prägt ein Kind so. Gerade deshalb finde ich es so tragisch, dass du so derbe mit deinen Kindern, ihrer Kindheit und ihrer Zukunft umgehst.

Das Fachabitur beinhaltet übrigens auch Mathe in ähnlichem Umfang. Dazu gehören dann noch eine Menge allgemeinbildender Fächer. Also warum das normale Abi für dich ein Dorn im Auge ist und das Fachabi nicht, verstehe ich nicht ganz - vermute aber eher, dass du eigentlich keine Ahnung hast, wovon du da redest.

Aber stampfe nur ruhig weiter mit dem Fuß auf und sage "ICH bestimme und ICH will das so!" Die Quittung wirst du bekommen.

Ein Internat ist nicht abschieben, ein Internat ist der Beweis dafür, dass man selber nicht fähig ist oder zu gestresst ist um zu arbeiten, Haushalt zu machen und sich um die Schule zu kümmern. Das stimmt nicht, so mit den Kosten ich war selbst kurz im Internat in Bayern, aber nur für 3 Monate dann durfte ich wieder heim. Da war nicht allzu teuer, meine Eltern waren keine reichen Leute.

Ich liebe meine Kinder und wenn du etwas anderes behauptest dann verstehst du mich nicht.
Wenn sie wirklich Abitur machen wollen, dann müssen sie sogar zu Hause weg, denn bei uns hätten sie keine Chance. Ich hätte keine Zeit und meine Frau keine Ahnung um uns um die Schule zu kümmern. Nachhilf eist extrem teuer.

Und deine Vision vom gegenseitigen Helfen in der Schule ist Blödsinn. Die meisten Schüler sind egoistisch, wir hatten übrhaupt keinen Klassenzusammenhalt und außerdem kann man sich auf Schüler die miteinander lernen nie verlassen, die ziehen das oft viel zu locker durch.
Ich hatte Lehrer, da brachte auch stundenlanges hinter dem Schreibtischsitzen nichts in Mathe.

Meine Kinder können jeden Beruf machen, was sie wollen, aber wenn ich mir ihre Grundschulnoten ansehe, dann wird das mit dme Gymi zumindest bei meinem Sohn sowieso nichts. Und das liegt nich an mir, ich bin stolz, wenn er gute Noten hat. Aber er muss sein Leben auch irgendwann selber leben. Und seinem Kind ein Gymnasium einzureden finde ich einfach nur schreklich. Man sollte seinen Berufsweg selber finden, die Eltern können die Bahn lenken aber nicht bestimmen.
 
Ein Internat ist nicht abschieben, ein Internat ist der Beweis dafür, dass man selber nicht fähig ist oder zu gestresst ist um zu arbeiten, Haushalt zu machen und sich um die Schule zu kümmern. Das stimmt nicht, so mit den Kosten ich war selbst kurz im Internat in Bayern, aber nur für 3 Monate dann durfte ich wieder heim. Da war nicht allzu teuer, meine Eltern waren keine reichen Leute.

Naja, wenn du aus deiner Kindheit natürlich fundiertere Erkenntnisse hast, wie Leute, die eine Website zum Thema Internat betreiben, musst du selbstverständlich recht haben... Mir war nicht bewusst, dass deine Schulzeit erst so kurz hinter dir liegt. Trotzdem bleibe ich dabei: wer seine Kinder ohne Not aus dem Haus schicken will, weil man ihnen verbieten will einen bestimmten Abschluss zu machen, ist das Abschiebung. Schlimmer noch, es ist eine groteske Form von Erpressung, da du deine Kinder in einem solchen Fall vor die Wahl stellen willst, entweder das Zuhause, die Freunde und die gewohnte Umgebung aufzugeben, um ihren Wunschabschluss zu machen oder sich dem unsinnigen, eigensinnigen Diktat ihres Vaters zu unterwerfen, um ein "liebendes" Zuhause zu haben.

Ich liebe meine Kinder und wenn du etwas anderes behauptest dann verstehst du mich nicht.

Jemanden, der seine Kinder scheinbar wie Haustierchen dressiert haben will, will ich gar nicht verstehen. Vor allem kann ich an deinen Vorstellungen nichts Liebendes finden.

Wenn sie wirklich Abitur machen wollen, dann müssen sie sogar zu Hause weg, denn bei uns hätten sie keine Chance. Ich hätte keine Zeit und meine Frau keine Ahnung um uns um die Schule zu kümmern. Nachhilf eist extrem teuer.

Und deine Vision vom gegenseitigen Helfen in der Schule ist Blödsinn. Die meisten Schüler sind egoistisch, wir hatten übrhaupt keinen Klassenzusammenhalt und außerdem kann man sich auf Schüler die miteinander lernen nie verlassen, die ziehen das oft viel zu locker durch.
Ich hatte Lehrer, da brachte auch stundenlanges hinter dem Schreibtischsitzen nichts in Mathe.

Junge, nur weil es bei dir nicht so war, ist das kein allgemeingültiges Gesetz. Ich weiss, dass es sehr wohl so ist, dass gerade in der Oberstufe die Schüler Lerngruppen bilden... wenn einer etwas nicht versteht, gibt es immer einen anderen, der es ihm erklären kann und dafür bei anderen Dingen Hilfe braucht. Ich war dank Umzug an zwei Gymnasien und hatte Freunde an einem musischen Gymnasium - es war überall so. Ausserdem willst du doch wohl nicht allen ernstes erzählen, dass alle Abiturienten entweder reich oder hochintelligent sind - das ist Quatsch.

Meine Kinder können jeden Beruf machen, was sie wollen, aber wenn ich mir ihre Grundschulnoten ansehe, dann wird das mit dme Gymi zumindest bei meinem Sohn sowieso nichts. Und das liegt nich an mir, ich bin stolz, wenn er gute Noten hat. Aber er muss sein Leben auch irgendwann selber leben. Und seinem Kind ein Gymnasium einzureden finde ich einfach nur schreklich. Man sollte seinen Berufsweg selber finden, die Eltern können die Bahn lenken aber nicht bestimmen.

Es verlangt niemand, dass du deinem Kind das Gymnasium einreden sollst. Wenn er es nicht selber will und nicht die Eignung hat, wäre das auch nicht wirklich erstrebenswert (wie du selber erfahren hast). Aber du machst etwas Schlimmeres - du nimmst deinem Kind von vornherein die Möglichkeit zu wählen. Du erpresst dein Kind, damit du deinen Willen bekommst. Klar eine Wahl ist das - aber keine faire und unter unanständigen Bedingungen. Die Eltern sollen überhaupt nicht die Berufswahl "lenken", sondern unterstützen, das ist ein himmelweiter Unterschied, den du überhaupt nicht begriffen hast. Seinen Berufswunsch muss jeder selber finden - niemand hat das Recht da reinzupfuschen.
 
Naja, wenn du aus deiner Kindheit natürlich fundiertere Erkenntnisse hast, wie Leute, die eine Website zum Thema Internat betreiben, musst du selbstverständlich recht haben... Mir war nicht bewusst, dass deine Schulzeit erst so kurz hinter dir liegt. Trotzdem bleibe ich dabei: wer seine Kinder ohne Not aus dem Haus schicken will, weil man ihnen verbieten will einen bestimmten Abschluss zu machen, ist das Abschiebung. Schlimmer noch, es ist eine groteske Form von Erpressung, da du deine Kinder in einem solchen Fall vor die Wahl stellen willst, entweder das Zuhause, die Freunde und die gewohnte Umgebung aufzugeben, um ihren Wunschabschluss zu machen oder sich dem unsinnigen, eigensinnigen Diktat ihres Vaters zu unterwerfen, um ein "liebendes" Zuhause zu haben.



Jemanden, der seine Kinder scheinbar wie Haustierchen dressiert haben will, will ich gar nicht verstehen. Vor allem kann ich an deinen Vorstellungen nichts Liebendes finden.



Junge, nur weil es bei dir nicht so war, ist das kein allgemeingültiges Gesetz. Ich weiss, dass es sehr wohl so ist, dass gerade in der Oberstufe die Schüler Lerngruppen bilden... wenn einer etwas nicht versteht, gibt es immer einen anderen, der es ihm erklären kann und dafür bei anderen Dingen Hilfe braucht. Ich war dank Umzug an zwei Gymnasien und hatte Freunde an einem musischen Gymnasium - es war überall so. Ausserdem willst du doch wohl nicht allen ernstes erzählen, dass alle Abiturienten entweder reich oder hochintelligent sind - das ist Quatsch.



Es verlangt niemand, dass du deinem Kind das Gymnasium einreden sollst. Wenn er es nicht selber will und nicht die Eignung hat, wäre das auch nicht wirklich erstrebenswert (wie du selber erfahren hast). Aber du machst etwas Schlimmeres - du nimmst deinem Kind von vornherein die Möglichkeit zu wählen. Du erpresst dein Kind, damit du deinen Willen bekommst. Klar eine Wahl ist das - aber keine faire und unter unanständigen Bedingungen. Die Eltern sollen überhaupt nicht die Berufswahl "lenken", sondern unterstützen, das ist ein himmelweiter Unterschied, den du überhaupt nicht begriffen hast. Seinen Berufswunsch muss jeder selber finden - niemand hat das Recht da reinzupfuschen.

Findest du nicht, dass du ein bisschen übertreibst.

Ich finde es nicht schlimm, das Collector seinen Kindern das Abitur verweigert. Ich wünschte meine Eltern hätten es getan, jetzt stehe ich mit nichts da ohne Lehrstelle.
 
Naja, wenn du aus deiner Kindheit natürlich fundiertere Erkenntnisse hast, wie Leute, die eine Website zum Thema Internat betreiben, musst du selbstverständlich recht haben... Mir war nicht bewusst, dass deine Schulzeit erst so kurz hinter dir liegt. Trotzdem bleibe ich dabei: wer seine Kinder ohne Not aus dem Haus schicken will, weil man ihnen verbieten will einen bestimmten Abschluss zu machen, ist das Abschiebung. Schlimmer noch, es ist eine groteske Form von Erpressung, da du deine Kinder in einem solchen Fall vor die Wahl stellen willst, entweder das Zuhause, die Freunde und die gewohnte Umgebung aufzugeben, um ihren Wunschabschluss zu machen oder sich dem unsinnigen, eigensinnigen Diktat ihres Vaters zu unterwerfen, um ein "liebendes" Zuhause zu haben.

Wieso soll meine Schulzeit erst kurz hinter mir liegen. Hast du etwas falsch verstanden? Ich war in einem Interenat, aber vor vielen Jahren mit 15. Nur kurz ich habe ja wie du schon weist, die Schule abgebrochen, weil ich total fertig war.

Jemanden, der seine Kinder scheinbar wie Haustierchen dressiert haben will, will ich gar nicht verstehen. Vor allem kann ich an deinen Vorstellungen nichts Liebendes finden.

Ich liebe sie. Und das Abitur spielt da sicher keine Rolle. Wer sagt überhaupt, dass das Abitur immer was gutes bringt.


Junge, nur weil es bei dir nicht so war, ist das kein allgemeingültiges Gesetz. Ich weiss, dass es sehr wohl so ist, dass gerade in der Oberstufe die Schüler Lerngruppen bilden... wenn einer etwas nicht versteht, gibt es immer einen anderen, der es ihm erklären kann und dafür bei anderen Dingen Hilfe braucht. Ich war dank Umzug an zwei Gymnasien und hatte Freunde an einem musischen Gymnasium - es war überall so. Ausserdem willst du doch wohl nicht allen ernstes erzählen, dass alle Abiturienten entweder reich oder hochintelligent sind - das ist Quatsch.

Weist du kleine, ich weis ja nicht wie alt du bist. Aber ich finde es tollt, dass ihr so zusammen gehalten habt. Nur ist die heutige Jugend anders und das Gerücht das Gymnasiasten braver sein, als die Schüler gleich in die Berufsschule gehen stimmt überhaupt nicht. In der Berufsschule die ich kenne herrschen viel strengere Regeln als im Gymnasium da ist es nicht erlaubt Tische anzumalen, Tafeln zu beschädigen oder zu den Lehrern frech zu sein. Meine Kinder erzählen oft wie gemein die anderen Kinder im Kindergarten sein können und ich sehe auch wie das sonst so zu gut. So sozial wie du dir das vorstellst sind die nicht.

Es verlangt niemand, dass du deinem Kind das Gymnasium einreden sollst. Wenn er es nicht selber will und nicht die Eignung hat, wäre das auch nicht wirklich erstrebenswert (wie du selber erfahren hast). Aber du machst etwas Schlimmeres - du nimmst deinem Kind von vornherein die Möglichkeit zu wählen. Du erpresst dein Kind, damit du deinen Willen bekommst. Klar eine Wahl ist das - aber keine faire und unter unanständigen Bedingungen. Die Eltern sollen überhaupt nicht die Berufswahl "lenken", sondern unterstützen, das ist ein himmelweiter Unterschied, den du überhaupt nicht begriffen hast. Seinen Berufswunsch muss jeder selber finden - niemand hat das Recht da reinzupfuschen.

Ich pfusche ihnen nicht rein. Ich wäre einfach überfordert mit der Schule. Sir würden nicht selbstständig lernen ich müsste ihnen helfen, Nacchilfe zahlen und dann wären da vielleicht noch schrekliche Lehrer.

Du magst das nicht verstehen.
 
Findest du nicht, dass du ein bisschen übertreibst.

Ich finde es nicht schlimm, das Collector seinen Kindern das Abitur verweigert. Ich wünschte meine Eltern hätten es getan, jetzt stehe ich mit nichts da ohne Lehrstelle.

Es ist schlimm, weil er seinen Kindern damit von vorn herein die Möglichkeit nimmt, sich frei zu entscheiden. Ein Mensch, der seine Zukunft nicht frei planen darf, wird in eine Form gepresst und ist damit weder frei noch wird er respektiert. Wir leben im 21. Jahrhundert - die Zeiten, in denen Eltern ihren Kindern vorschrieben, was für einen Beruf sie zu erlernen haben, sind gottseidank schon lange, lange vorbei! Zudem sind die Motive, aus denen er seinen Kindern das Abitur verbieten will falsch. Wenn du das Abitur nicht geschafft hast, was hindert dich daran eine Lehrstelle zu finden? Wenn du keine mittlere Reife hast, was hindert dich daran, diese nachzuholen? Das liegt alles bestimmt nicht am Abitur.

Wieso soll meine Schulzeit erst kurz hinter mir liegen. Hast du etwas falsch verstanden? Ich war in einem Interenat, aber vor vielen Jahren mit 15. Nur kurz ich habe ja wie du schon weist, die Schule abgebrochen, weil ich total fertig war.

Das war ironisch gemeint. Du meinst also tatsächlich, dass deine "viele Jahre" alten Erfahrungen zum Kostenpunkt Internat richtiger sind, als die Informationen der aktuellen Website, die ich gepostet habe. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Nachhilfe kriegt man wesentlich kostengünstiger (nicht wenige Studenten und Oberstufenschüler geben welche zu wirklich humanen Preisen), aber du behauptest ständig, dass Nachhilfe teurer sei, als Minimum 350,- Euro im Monat für ein Internat - willst du deinen Kindern einen Privatlehrer bezahlen oder was?

Ich liebe sie. Und das Abitur spielt da sicher keine Rolle. Wer sagt überhaupt, dass das Abitur immer was gutes bringt.

Wenn du sie liebst und das Abitur keine Rolle spielt, warum willst du ihnen dann die elterliche Nähe entziehen, falls sie es mit dem Abitur versuchen wollen? Das passt nicht zusammen. Wer seine Kinder liebt und beruflich nicht 90% der Zeit irgendwo in der Weltgeschichte rumgondelt, der wird jede Minute mit ihnen genießen und garantiert nicht auf nur eine einzige davon verzichten wollen - es kommt früh genug, dass die Kinder weniger Zeit mit den Eltern verbringen wollen.

Weist du kleine, ich weis ja nicht wie alt du bist. Aber ich finde es tollt, dass ihr so zusammen gehalten habt. Nur ist die heutige Jugend anders und das Gerücht das Gymnasiasten braver sein, als die Schüler gleich in die Berufsschule gehen stimmt überhaupt nicht. In der Berufsschule die ich kenne herrschen viel strengere Regeln als im Gymnasium da ist es nicht erlaubt Tische anzumalen, Tafeln zu beschädigen oder zu den Lehrern frech zu sein. Meine Kinder erzählen oft wie gemein die anderen Kinder im Kindergarten sein können und ich sehe auch wie das sonst so zu gut. So sozial wie du dir das vorstellst sind die nicht.

Du hältst mich also für eine "Kleine". Entschuldige, wenn ich jetzt darüber schmunzeln muss - ich bin wenigstens trotz aller Mühsal und wirklich schrecklicher Lebensituationen stolz auf mich, weil ich mich nicht hab unterkriegen lassen!

Ich sagte nichts davon, dass "wir" damals am Gymnasium zusammengehalten haben. Ich war die gemobbte Aussenseiterin - ich musste mir alles alleine beibringen, weil meine Eltern mir weder helfen konnten, noch Nachhilfe zahlen konnten. Aber ich weiss, dass die anderen das gemacht haben.

Das Gymnasiasten braver sind hat niemand behauptet. Die, die wirklich was erreichen wollen, die sehen zu, dass sie sowas wie Lerngruppen bilden, wenn sie anders nicht an das erforderliche Wissen kommen. Die anderen sind die, sofern nicht wirklich intelligent, die es nicht schaffen - und einige wenige davon wollen es vielleicht sogar nicht schaffen. Das mit den Tischen anmalen... naja, es sollte eigentlich einleuchten, dass dies auch am Gymnasium nicht erlaubt ist und entsprechend bestraft wird. Ausserdem kann man wohl kaum behaupten, dass sowas jeder Gymnasiast macht, noch das jeder Internats-Schüler ein Engel ist. Ist ja albern.

Ich pfusche ihnen nicht rein. Ich wäre einfach überfordert mit der Schule. Sir würden nicht selbstständig lernen ich müsste ihnen helfen, Nacchilfe zahlen und dann wären da vielleicht noch schrekliche Lehrer.
Du magst das nicht verstehen.

Nochmal: nicht jeder Abiturient ist reich oder hochbegabt. Nur weil du keine Alternativen kennst heisst das nicht, dass es sie nicht gibt. Ausserdem gehst du pauschal schon mal davon aus, dass deine Kinder so unbedarft sind, dass du auf jeden Fall Nachhilfe zahlen müsstest, allein das ist schon merkwürdig. Ich würde eher sagen, dass wenn deine Kinder es schon in der Grundschule so schwer haben, werden sie von sich aus keinen Ehrgeiz haben, das Abitur machen zu wollen. Es gibt also keinen Grund sie in der Frage zu verunsichern mit irgendwelchen Forderungen - oder es ihnen noch schwerer zu machen, falls sie es dem Berufswunsch zuliebe doch versuchen wollen!
 
Es ist schlimm, weil er seinen Kindern damit von vorn herein die Möglichkeit nimmt, sich frei zu entscheiden. Ein Mensch, der seine Zukunft nicht frei planen darf, wird in eine Form gepresst und ist damit weder frei noch wird er respektiert. Wir leben im 21. Jahrhundert - die Zeiten, in denen Eltern ihren Kindern vorschrieben, was für einen Beruf sie zu erlernen haben, sind gottseidank schon lange, lange vorbei! Zudem sind die Motive, aus denen er seinen Kindern das Abitur verbieten will falsch. Wenn du das Abitur nicht geschafft hast, was hindert dich daran eine Lehrstelle zu finden? Wenn du keine mittlere Reife hast, was hindert dich daran, diese nachzuholen? Das liegt alles bestimmt nicht am Abitur.

Ich helfe meinen Kindern. Sie werden sowieso nicht auf das Gym gehen. Warum diskutieren wir also?

Das war ironisch gemeint. Du meinst also tatsächlich, dass deine "viele Jahre" alten Erfahrungen zum Kostenpunkt Internat richtiger sind, als die Informationen der aktuellen Website, die ich gepostet habe. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Nachhilfe kriegt man wesentlich kostengünstiger (nicht wenige Studenten und Oberstufenschüler geben welche zu wirklich humanen Preisen), aber du behauptest ständig, dass Nachhilfe teurer sei, als Minimum 350,- Euro im Monat für ein Internat - willst du deinen Kindern einen Privatlehrer bezahlen oder was?

Die Schülernacchilfe reicht nicht immer aus. Und die ganzen Ingenieure die Nacchilfe geben verlangen 50 Euro für 90 Minuten Nacchilfe. Das ist wohl unglaublich. Fast 100 Euro für nicht einmal 2 Stunden und nebenbei macht das den Ingenieuren auch noch Spaß. Das ist einfach nur unverschämt. Da merkt man sowas wie freiwillige Hilfe aus gutem Willen gibt es nichtmehr.




Wenn du sie liebst und das Abitur keine Rolle spielt, warum willst du ihnen dann die elterliche Nähe entziehen, falls sie es mit dem Abitur versuchen wollen? Das passt nicht zusammen. Wer seine Kinder liebt und beruflich nicht 90% der Zeit irgendwo in der Weltgeschichte rumgondelt, der wird jede Minute mit ihnen genießen und garantiert nicht auf nur eine einzige davon verzichten wollen - es kommt früh genug, dass die Kinder weniger Zeit mit den Eltern verbringen wollen.

Das Abitur hat viel zuviel Einfluss in unserer Gesellschaft. Aber ich lasse mich weder von der Verwandschaft noch von sonst jemanden schräg anschauen, wenn ich offen sage, dass meine Kinder einen Lehrberuf erlernen. Ich denke sie wollen das auch. Und ich hoffe wir haben die Zeit bald überstanden in der das Abitur viel größeren Wert als der Lehrberuf hat.
Das Abitur sagt nicht das geringste über einen Menschen aus. Ist ein Mensch der das Abitur nicht schafft dumm? Nein, wenn er nicht geeignet ist befindet er sich in seiner eigenen Hölle und redet sich ein, er sei zu faul, zu dumm oder ein Versager. Dabei kann er garnichts dafür, auch wenn er Stunden lernt, bessert sich das in manchen Fächern nicht.



Du hältst mich also für eine "Kleine". Entschuldige, wenn ich jetzt darüber schmunzeln muss - ich bin wenigstens trotz aller Mühsal und wirklich schrecklicher Lebensituationen stolz auf mich, weil ich mich nicht hab unterkriegen lassen!

Du bist auch Informatikerin. Ich würde mich auch besser fühlen, wenn ich einen akademischen Beruf machen würde. Weil einfache Leute wie ich in dieser Gesellschaft diskriminiert werden. Aber ich lebe meinen Kindern äuserlich nicht vor, etwas schlechteres zu sein als Akademiker. Das Fernsehen, die Medien, Die Zeitung Akademiker sind einfach im Vorteil. Und das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit, wenn man nicht geeignet war (wie ich) und nicht einmal die Möglichkeit bekommt einen besonderen Berufsweg zu wählen. Und das Legastheniker oder Menschen mit Dyskalkulie Wände anstreichen müssen, weil sie fürs Abitur nicht geeignet sind und niemals studieren sollen, Entschuldigung! aber das ist Diskriminierung. Das ist besser gesagt noch ein gezielter Angriff auch schwächere, damit die niemals einen besonderen Beruf machen können, sie sind die schwarzen Schatten der Gesellschaft.

Ich sagte nichts davon, dass "wir" damals am Gymnasium zusammengehalten haben. Ich war die gemobbte Aussenseiterin - ich musste mir alles alleine beibringen, weil meine Eltern mir weder helfen konnten, noch Nachhilfe zahlen konnten. Aber ich weiss, dass die anderen das gemacht haben.

Meine Eltern waren auch nicht reicher und da warst vermutlich zumindest eine gute Schülerin. Du kannst mich also nicht verstehen. Und wenn du gemobbt wurdest, dann weist du wozu Kinder fähig sind.

Das Gymnasiasten braver sind hat niemand behauptet. Die, die wirklich was erreichen wollen, die sehen zu, dass sie sowas wie Lerngruppen bilden, wenn sie anders nicht an das erforderliche Wissen kommen. Die anderen sind die, sofern nicht wirklich intelligent, die es nicht schaffen - und einige wenige davon wollen es vielleicht sogar nicht schaffen. Das mit den Tischen anmalen... naja, es sollte eigentlich einleuchten, dass dies auch am Gymnasium nicht erlaubt ist und entsprechend bestraft wird. Ausserdem kann man wohl kaum behaupten, dass sowas jeder Gymnasiast macht, noch das jeder Internats-Schüler ein Engel ist. Ist ja albern.

Bei uns wurde das mit den Tischen anmalen nicht bestraft. Ermahnt wurde man und das war es. In der Hauptschule hätte man dich sofort zum Direktor geschickt. Lerngruppen helfen nichts, wenn man nicht geeignet ist. Und was ist wenn das Kind zu feige ist um seine schulischen Schwächen vor Mitschülern preis zu geben.



Nochmal: nicht jeder Abiturient ist reich oder hochbegabt. Nur weil du keine Alternativen kennst heisst das nicht, dass es sie nicht gibt. Ausserdem gehst du pauschal schon mal davon aus, dass deine Kinder so unbedarft sind, dass du auf jeden Fall Nachhilfe zahlen müsstest, allein das ist schon merkwürdig. Ich würde eher sagen, dass wenn deine Kinder es schon in der Grundschule so schwer haben, werden sie von sich aus keinen Ehrgeiz haben, das Abitur machen zu wollen. Es gibt also keinen Grund sie in der Frage zu verunsichern mit irgendwelchen Forderungen - oder es ihnen noch schwerer zu machen, falls sie es dem Berufswunsch zuliebe doch versuchen wollen!



Ich verunsichere sie nicht, ich sage nur, dass es mir lieber ist sie machen nicht Abitur. Dadurch machen sie die Gesellschaft nur schlechter.
 
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