Hi maximilian,
nein, klar will ich es euch nicht verbieten! Ich bin auch nicht gegen leute mit Abi, ich find nur wie schon ein paar mal gesagt diese sprüche find ich unangemessen. auch zu behaupten, den nicht abiturienten wäre es peinlich sich zu bilden oder ein buch zu lesen.
Ich behaupte weder, dass Abiturienten klüger sind, noch, dass Realschüler klüger sind.
Abiturienten sind für mich nur in der richtung mehr gebildet, als dass mehr stoff, teils auch komplizierterer Stoff auf sie zukommt. (wie viele diesen bewältigen ist ne andere frage) Andere schüler haben halt weniger stoff sind deswegen aber nicht zwangsläufig dümmer.
Wie auch schon ein paar mal erwähnt, ich finde diese arroganz mancher Abiturienten schlechthin nicht gut, sowas gefällt mir einfach nicht und ich finde es überheblich
Generell bin ich der Meinung, dass jemand der mit einem durschschnitt von schlechter als 3,5 (bin mal großzügig) nicht auf ein Gymnasium gehört, ebenso ist es aber auch bei Realschülern, die dann nicht auf die Realschule gehören. Es sind viele schüler, die auf den falschen Schulen sind.
Es werden zu viele Schüler mitgeschleift und begnadigt versetzt. Das Gymnasium leidet durch diese schlechten Schüler, das Bildungsniveau sinkt, das Abitur verliert seinen wert. Viel zu viele Schüler werden durchgeschleift, auf allen schulen. Es gibt zu viele die Abi machen, die es eigentlich gar nicht drauf haben aber trotzdem lieber genommen werden, sei es des abiturs drum. Wäre es da strenger mit sitzen bleiben, mit in eine niedrigere schulartz zurückgestuft werden, wäre es vielleicht etwas ausgeglichener. (vielleicht) Wie schon in anderen thread angesprochen: jeder honk macht abi
Denoch nehmen arbeitgeber lieber abiturienten, klar sie lernen am Gymi mehr, das ist mir schon klar. Dass sie aber schwereren/mehr/komplizierteren stoff durchnehmen heißt aber noch lange nicht, dass es sie zu klügeren Menschen macht.
Nein, natürlich will ich nicht, dass die Abiturienten keine ausbildungsstellen mehr bekommen, aber ich finde auch, dass man Realschüler und Hauptschüler so außen vor lassen sollte, nur weil sie eben nicht so viel und komplizierten Stoff durchgenommen haben. Wie gesagt, das macht sie nicht weniger intelligent.
Mein Kind würde ich da betreuen lassen, wo mir die Leute sympatisch sind.
Ja, jobs werden komplizierter, aber deswegen heißt es auch aubildung: man wird darin ausgebildet, man lernt und wer sagt, dass leute mit nicht so hohen schulabschlüssen das nicht schaffen? Auch die Abiturienten müssen erst lernen. Verstehen kann ich es bei einer ausbildung, die konkret auf dem Stoff des Abiturs aufbaut. Wo man den stoff also konkret benötigt, das ist nicht bei allen ausbildungen so!
Aber sollen wir armen Realschüler jetzt auch in die Röhre gucken, damit alle abiturienten versorgt sind? Sollen diese auf eine Lehre verzichten, wegen den armen Abiturienten? Sie könnten ja das Abi nachmachen, aber nicht jeder packt das, da gymnasien einfach mti dem stoff weiter sind (ich rede jetzt nur von allgemeinbildenden gymnasien) und diese lücken zu schließen einfach zu schwer ist, bzw. manche das nicht packen. Nicht weil sie zu dumm sind.
Es gibt meiner meinung nach leider auch zu wenig Studienplätze und jetzt kommt auch noch die Studiengebühr.
Aber leider finde ich, gerade weil abiturienten ALLE möglichkeiten offen haben, gucken die in die röhre, die nicht so viele möglichkeiten haben, denn diese möglichkeiten werden zusätzlich noch von gymnasiasten eingeschränkt. Das ist wirklich kein Vorwurft leute mit Abi (außer an die mit solch arroganten sprüchen)
Wie ich sicher schon das x-te mal sagte, ging es mir eigentlich in diesem Thread mehr darum, was andere jugendliche zu haupt und realschülern sagen, nur weil diese kein Abi geschafft/gemacht haben. Und ich maße mir an, dass das schon mit 2 klassen gesellschaft gleichzusetzen ist, sozusagen auch irgendwie wie n verdrehter rassismus im übertragenen sinn.
Ich lass dir deine Meinung, aber lass mir bitte auch meine.
Gruss
Blue