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Ist man nur noch mit abitur was wert?

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Also in Bayern sind es , nur 20 % die Abi machen. Ic bn momentan in der 10 klase eines Gymnasiums und ich muss ganz ehrlich sagen , dass die Ansprüche durch dsa g8 ENORM gestiegen sind. Man muss sich sehr anstengen und man muss gute Nerven haben. Ich schreibe momentan 2er und 1er aber ich lerne auch den ganzen Tag , um diese Leistungen erbringen zu können. Bei mir in der klasse, sind Notenschnitte unter 4,0 keine seltenheit was sicherlich damit zusammen hängt, dass das g8 schrecklich ist und dass viele Leute nicht ins Gym gehören
 
so wie die menschheit, gesellschaft drauf ist? ja schon..

aber trostreich ist die erkenntnis, dass dem nicht so ist. dass alles gleichwertig ist. aber viele stecken in einem anderen modus.

unser lehrer meinte immer, wir seien die elite. dabei war ich auch ein untypischer abiturient, aber mich hat er dann wohl auch nicht gemeint 😉. die anderen nahmen das ernst, ich musste lachen, brainwash, und manchen kannst du schmeicheln, und die gehen dem auf dem leim und benehmen sich dann auch so.

aber so jemand, der geht am leben vorbei. mag er/sie noch seine hundert abschlüsse haben, mag er/sie noch so viel mehr verdienen, sie verlieren ihre seele, und glaub mir, sie leiden auch!

wenn jeder mensch werden könnte, lernen könnte, sinnvoll, wäre die welt ein wenig friedlicher, schöner, gechillter, aber eben.

du kannst diese ausbildungszertifikate nehmen und mit dem körper austauschen. wer hübscher, wer besser? glaub mir, menschen die so drauf sind, leben nicht, können gar nicht, weil sie im dauerwettbewerb stecken. die können gar keine freude empfinden, sie haben sich selber in ketten gelegt.

ich kenne wenige, die gut drauf sind. das sind solche die denken. denen das was sie machen mehr oder weniger spass macht, die noch irgendwie demütig sind und nicht glauben, mit anderen ständig konkurrieren zu müssen.

aber ich kenne genug, die zwar viele prüfungen abgelegt haben, aber dennoch irgendwo lebensunfähig sind, gefangen in ihrem goldigen eliteschlösschen.

aber eben.. nicht alle so!

das andere ist dann die wirtschaft. die ganze technologie ersetzt arbeitsplätze. es sind nur noch die gefragt, die viel wissen mitbringen.

vieles wird wegrationalisiert.


und weiter dann halt die gesellschaftlichen normen, die ja auch ständig ändern.

da muss und wird sich noch gewaltig was ändern.
 
Das Abitur ist halt sehr hilfreich wenn es um Bewerbungen geht. Es ist der höchste allgemeinbildende Abschluss, ergo sind für viele Unternehmen Abiturienten eben die bevorzugten Azubis/Praktikanten ect. Wobei grade mittelständische und kleinere Firmen oft auch bewusst (gute) Realschüler suchen. Einfach weil die Chance größer ist, dass der Azubi, in dessen Ausbildung man viel Geld gesteckt hat, auch im Unternehmen bleibt und nicht nur ne Wartezeit bis zu seinem Wunschstudium überbrückt.

Nebenbei gebe ich Dir recht: Ich würde nen Realschüler mit nem Einserschnitt einem Abiturienten mit 3,8 durchaus vorziehen, zumal es ja viele Leute gibt, die schlau genug fürs Gymi wären aber eben keine Lust mehr aufs Schulbankdrücken hatten. (Wobei so mancher von denen mit Mitte 20 merkt, dass es beruflich nicht weitergeht und sich per Abendschule doch noch auf den Weg zum Abi macht)

Und ja, eigentlich gehören Leute, die sich hauptsächlich mit Vieren durchhangeln, nicht aufs Gymnasium. Ich hab auch nichts davon gehalten, den Notenschnitt für den Wechsel zu senken. Wem nützt es was, wenn sich Schüler extrem quälen müssen, um irgendwie grad noch so durchzurutschen und eventuell nach 2 oder 3 Jahren doch wieder runter vom Gymi zu müssen?

Natürlich sollte sich der "Wert" eines Menschen generell nicht nach seinem Schulabschluss richten, andererseits sind solche Gedanken irgendwie auch logisch. Schließlich bekommt man als Kind fast schon ab dem Grundschulalter eingetrichtert, wie wichtig Lernen/Bildung ect. ist. Zu Recht. Die Kehrseite der Medaille ist, dass Leute, die das höchste Bildungsziel aus welchen Gründen auch immer nicht erreichen, sich als Menschen zweiter Klasse fühlen.

Wenn ich dran denke, wie fertig wir uns wegen des Abis gemacht haben...mehrere Mitschüler konnten die Prüfungen nur durchstehen, weil sie sich (beruhigende )Medikamente verschreiben ließen. Soweit gings bei mir nicht, aber an Essen oder entspannt Schlafen war in den Tagen davor nicht mehr zu denken. Ganz ehrlich: Ein Leben nach einer verhauenen Abiprüfung konnte sich kaum einer von uns vorstellen. Das wär der Super-Gau gewesen. Bescheuert, ich weiß, aber so wars und so ists garantiert immer noch in den Abijahrgängen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es reicht nicht nur Abi zu haben. Es muss auch ein sehr gutes sein, da man sich wahrscheinlich gegen reichlich andere Bewerber durchsetzen muss, und das nicht zuletzt noch in Assessment Centern, was auch kein Zuckerschlecken ist. Abi ist noch lange nicht alles was man für einen guten Ausbildungsplatz mitbringen muss.
 
Ich persöhnlich würde einen Abiturienten einen Realschüler vorziehen ,egal wie viele praktikas der Realschüler vorweisen hätte und bitte Zeitung austragen ist wirklich nichts was in der bewerbung erwähnt werden muss.
Der 1 Grund sie sind einfach reifer ,dass hat nichts damit zu tun ,dass der eine einen Relaschulabschluss hat und der andere Abi ,sondern schlicht mit der tatsache ,dass ein Realschüler eben 16 ist und ein Abiturient 18/19.
Der 2 Grund ein Abiturient hat 2/3 Jahre! mehr gelernt als ein Realschüler.
Er muss also zwangsweise mehr wissen ,zumindest in den themen, die erst in der oberstufe vorkommen/genauer behandelt werden ,den auch mit einer 4 auf den zeugnis muss man immerhin mehr als die hälfte wissen ,dass scheinen hier viele zu vergessen.
Also Realschüler von stoff keine ahnung ,da nicht in der oberstufe gewesen ,trotz 1ser Realschulabschluss.
Abiturient weiß immerhin mehr als die hälfte vom Stoff trotz 4er Abi.
Das Abitur punkte system ist sowieso besser ,da weiß der personalleiter was er hat ,wenn ihn die noten schon so wichtig sind.
Während man beim Realschüler rätselt ist es eine schwache zwei oder eine gute ,da kann man meiner meinung nach einen Notenschnitt viel besser machen als er in wirklichkeit ist.
Und ich kenne die Realschullehrer ,da wird im Abschlusszeugniss schnell mal ein Auge zugedrückt ,war selber auf der Realschule.

Ansonsten stimm ich euch zu ,dass die entwicklung wirklich schlecht ist ,es gibt länder in den 70% studieren ,da muss man für sehr viele berufe studiert haben ,für den in deutschland (noch) eine einfache ausbildung reicht.

Aber den Personalleiter kann man es doch nun wirklich nicht verübeln ,wenn er sich für jemanden mit Abi entscheidet ,anstatt für einen mit Realschulabschluss.
Ich glaube es läuft da so ab ,zuerst werden die Ausbildungsplätze an die Abiturienten vergeben und wenn noch paar plätze zu vergeben sind ,kriegen die mit guten Realschulabschluss auch noch ein.
 
ich habe in meiner branche (it) schon einige spitzenkräfte gesehen die in der schule total versagt haben (hat im übrigen nicht immer etwas mit dummheit zu tun). noch dazu kommt dass die meisten fächer nichts am hut haben mit den späteren berufen und die schule eh bloß stumpfe theorie vermittelt. ja klar wenn man bspw. richtung it will legt man wert auf eine sehr gute informatik-note oder mathematik und physik. aber endeffekt sind diese noten kein indikator für das was ein mensch kann oder ist. zumal es eh ein unding ist einen menschen in diesem alter beurteilen zu wollen wie der rest seines lebens aussieht. wie viele haben denn in dem alter tausend andere sachen im kopf als eben die schule? alle reden immer von verantwortung und reife aber schön dass sie darüber reden.

man erwartet immer so viel von den jungen menschen. sie sollen gute noten haben um einen fabelhaften abschluss zu erreichen und dann auch noch wissen was sie ihr ganzes leben arbeiten wollen/sollen/müssen. nebenbei auch noch erwachsen werden um ja perfekt zur gesellschaft zu passen (bloß nichts ausprobieren sondern immer schön danach richten was alle anderen erwarten). es gehört definitiv dazu und druck formt den charakter aber viele vergessen dass sie selber mal jung waren und zu völlig anderen zeiten herangewachsen sind. es entstehen neue berufe wo meist ein neuer beruf 2 oder mehr ältere ersetzt.

es ist erschreckend wenn man mal darauf achtet was in den meisten jobs (bzw. ausbildungen) erwartet wird. denn häufig werden genau jene kentnisse die einem dort beigebracht werden sollten als grundvoraussetzung abverlangt. alle wollen immer das beste aber selten wird investiert (auch wenn gerne alle so reden). ein berufseintseiger bspw. der nach seiner abgeschlossenen ausbildung nicht übernommen wurde wird es schwer haben ohne beziehung unterzukommen da alle mehrjährige berufserfahrung und zertifikate oder eben ein abgeschlossenes studium erwarten.

ich kann jedem nur ans herz legen macht abitur oder fachabitur um euch alle möglichkeiten offen zu halten. findet ihr im anschluss nach der schule keine ausbildung so könnt ihr noch immer an einer universität oder hochschule studieren. nutzt wenn möglich euer potential man bekommt nichts geschenkt.
 
Nur mal so nebenbei: Jedes Jahr umfasst die Quote der Abiturabgänger ca. 30 % d.h. es sind zwar mehr geworden als früher, aber die Quote ist nicht exposionsartig gestiegen.
Der Punkt ist geforderten Voraussetzungen in Ausbildungsberufen gestiegen sind, bzw. sich auf andere Branchen ausgeweitet haben.
Auch ist der Druck dadurch gestiegen, dass das Niveau der Hauptschule gesunken ist. (mit Niveau meine ich den Lehrinhalt der vermittelt wird)
 
Hallo,

also ich muss ganz ehrlich sagen, ja , die Gesellschaft macht uns dazu, dass wir das immer wieder bestätigen." Ohne Abitur bist du nichts wert!" Bedauerlicherweise geht es hier für viele nicht um einen Schulabschluss sondern um einen Charakter, Ansehen und Respekt! Alle diese Werte werden nur am Abitur gemessen und an sonst nichts! Ich kenne das Problem zu gut!
Ich selbst habe nur Hauptschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung zum Landschaftsgärtner. Komm ich jedoch in Kreise mit Leuten die einen höheren Abschluss haben, wird nach einiger Zeit ich indirekt als blöd hingestellt. "Und heute ist ziemlich kalt, kannst ja gar keine Blümchen pflanzen." Das ist nur ein solch zynischer, meiner Meinung nach auch provozierender Spruch, den ich oft von diesen Leute zu hören bekomme.
Bin ich mit meiner höher gebildeten Freundin (Sie hat übrigens Abitur mit einem 3er Schnitt) im Urlaub und wir rufen ihr Eltern an, kommt auch so ein Spruch von denen, und hat unser Gärtner wieder schöne Blümchen gesehen (Vater ist Ingenieur). Leicht ironisch aber bedacht und ich muss sagen es trifft mich jedes mal weil ich NUR der Gärtner bin ohne Abi. Zwar hat meine Freundin nicht studiert aber sie hat Abi genauso wie ihr jüngerer Bruder, der ebenfalls Abi hat und nun Maschinenbau studieren möchte.

Ich war oft schon verzweifelt und ja auch trotz meiner großen Erscheinung hab ich genau wegen diesem Problem schon oft Nachts wach gelegen und geweint.
Meine Freundin sagt sie liebt mich wie ich bin und sie sagt sie selbst hat ja auch nicht studiert ect aber naja es tut trotzdem immer weh.
Die Gesellschaft ist eben sehr sehr oberflächlich geworden und ehrlich gesagt wird es immer beängstigender meiner Meinung nach.
Es tut auch mir sehr weh zu wissen das die Gesellschaft zu dem geworden ist was sie ist.
Auch die Freunde meiner Freundin sind 95% Abiturienten und viele studieren.
Oftmals diskutieren wir darüber, ob ich ihr als kleiner Gärtner reiche und ich sage auch oft sie wünscht sich doch bestimmt auch so einen eingebildeten Studenten etc.
Es ist auch ein Schuss Masochismus meiner Seite dabei um ehrlich zu sein, und ab und an tut es dann so weh, dass ich selbst nur noch in Tränen ausbreche aber ich kann mit 29 Jahren auch nicht mehr viel an der "Ich bin doch nur Gärtner" Situation ändern.
Naja jedenfalls um auf den Punkt zu kommen, es stimmt, die Gesellschaft ist viel viel viel Oberflächlicher geworden als früher und ohne Abi ist man ein nichts und niemand mehr!
Dazu kommt auch das jeder denkt man habe ein kleinen Professor zu hause und sein Kind gleich auf das Gymnasium schickt, egal welche Noten oder sonstiges. In manchen Bundesländern kommt man auch ohne Empfehlung auf ein Gymnasium.

Aber es sollte nicht mein Problem sein. Ich wünsche mir nur etwas mehr Menschlichkeit von der Gesellschaft was diesbezüglich betrifft, aber auch das wird wohl nur ein Wunsch bleiben!

Abschließend muss ich sagen das ich es wirklich toll finde das diese Diskussion endlich mal aufgegriffen wurde!

So, der kleine Gärtner verbleibt nun mit vielen Grüßen ,an alle arme und bemitleidenswerte Haupt-und Realschüler zu welchen ich mich auch zähle, und wagt auch den überaus intelligenten Wesen der Hochschulreife einen schönen Tag zu wünschen... ;-)


VlG
 
Ich habe letzten Sommer mein Abitur gemacht, und kann nur betonen: eine Abiturnote sagt nichts, aber auch garnichts über die Intelligenz einer Person aus.

Obwohl ich natürlich weiß, dass es viele Schüler gibt, die eben die entsprechenden wohlsituierten Eltern haben, eigentlich (mit Verlaub) strohdumm sind und dann ein schlechtes 3er Abi machen.
Das habe ich schließlich selbst hautnah miterleben dürfen. Und innerlich habe ich den Kopf geschüttelt, wenn da jemand erzält, dass er drei Mal die Woche zur Nachhilfe rennt.

Sagen wirs mal so: Ich hatte Hölleneltern. Ich wurde misshandelt. Ich wurde in den letzten Jahren täglich 5+ Stunden am Tag angeschrien. Meine Mutter leidet an einer (unbehandelten) Schizophrenie. Und ich musste mich damit neben der Schule rumschlagen.
Ihre paranoiden Vorstellungen konzentrieren sich fast ausschließlich auf ihre engsten Familienmitglieder , und da ich mit ihr allein leben musste habe ich alles abbekommen.

Sie ist nicht in der Lage Mitgefühl zu empfinden, nie habe ich auch nur einen Ratschlag von ihr erhalten, nie hatte ich Unterstützung in schulischen belangen, ich musste mir von Anfang an immer alles selbst erschließen, und wenn ich Probleme mit einem Lehrer hatte (oder besser gesagt ein Leher ein Problem mit mir) dann konnte mir auch niemand helfen.

Der Alltag war so, dass ich Nachts plötzlich von ihr aus dem Bett geschrien wurde, weil sie Wahnvorstellungen hat, sie mich verprügelte oder sie mich zu hause festgehielt.

Und das ist mehrfach auch direkt vor Klausuren vorkgekommen.

Dann hat sie mich solange zu hause festgehalten, bis es so spät war, dass sie mich fahren musste (und das auch nur, weil ich wegen der Klausur dann darum gebettelt habe), dann ging das Geschrei bis direkt vor das Schultor weiter.
Stellt euch mal vor, danach noch eine Matheklausur schreiben zu müssen. (Mit soetwas ließe sich ein 3er Abitur doch ebenfalls ganz gut erklären)

Im Zeitfenster 11.- 12- KLasse hat sie auch die Wohnung angezündet, mich gebissen und mir mehrfach mit Mord gedroht.

(Und nein, niemand hat geholfen, auch nicht als ich versucht habe mir beim Jugendamt Hilfe zu holen, und auch nicht, als die Polizie wegen ihr gerufen wurde)

Unmengen von Unterricht habe ich wegen ihr verpasst, weil sie mich mit Gewalt und Drohungen zu hause festhielt. Insgesamt habe ich in den letzten zwei Jahren vor dem Abi bestimmt die Hälfte des Unterrichts verpasst.
Hochgerechnet auf die gesamte Schulzeit ist das ein Equivaltent von zwei bis drei Schuljahren.

Ich war während der Abiturzeit dementsprechend in einer Ausnahmesituation, ständig vollkommen übermüdet und am Ende. Ich habe nie gelernt. Nie. Konnte ich auch garnicht.
Und ich bin trotz allem in der Schule geblieben (stand für mich immer außer Frage) und habe schulssendlich das Abitur erworben, und zwar aus Müllbergen heraus, denn habe ich es schon erwähnt? Sie ist auch ein Messie.
Aber leider nur mit 2,7.
Wer weiß, wenn ich nicht im ganzen 2 1/2 Schuljahre verpasst hätte und nicht in einer elterlichen Hölle gelebt hätte, dann...

Ich liege gemäß konventioneller iq-Messung (die ich für wenig aussagekräftig halte, aber dennoch...) innerhalb der oberen 2%.
Aber stempelt ihr doch ruhig Leute mit 3er Abitur ab.
Man weiß nie, was der Grund für soetwas ist.

Ich kann zu diesem Thema nur sagen, was man für ein Abitur macht hängt fast ausschließlich von den Eltern, bzw. von äußeren Umständen ab.
Lehrer auf einem Gymnasium haben in der Regel kein Verständnis widrige Umstände, und auch nicht die Zeit und die Lust sich damit zu beschäftigen.
Als G9er wären die Chancen für jemanden, wie mich noch besser gewesen. Aber jetzt, wo die alten Weisen des Bildungsministeriums beschlossen haben, dass der größte Anteil der Abiturnote aus den zwei Jahren davor kommt...ja damit haben sie endgültig sichergestellt, dass nurnoch überorteilte, veröhnte kleine Sprösse des Bildungsbürgertums eine reelle Chance auf eine erstklassiges Abitur haben.

PS: Ich entschuldige mich dafür, dass mein Betrag etwas überemotionalisiert geraten ist. Mir ist klar, dass den meinsten hier klar ist, dass Noten wenig mit Intelligenz zu tun haben, aber ich wollte die Angelegenheit dennoch mal aus diesem Winkel beleuchten.


Gruß Gast
 
Ich denke es kommt vorallem darauf an was man als Intelligenz bezeichnet.
Ich glaube wirklich messbar wird das nie sein. Es gibt Studierte Idioten und hochintelligente Leute ohne Abschluss.
Die Noten und die Abschlüsse sind Indikatoren und werden überbewertet.
Im Studium hat das schon seinen Sinn, denn man baut immer auf vorherigem Stoff auf und man muss irgendwie nachweißen, dass man bestimmte Sachen beherrscht (fachbezogen). Allgemeingültigkeit hat das aber sicher nicht.

Im Grunde ist das ABI mittlerweile nur noch ein Indikator dafür, ob man aus einem Akademikerelternhaus kommt.
Denn die Eltern empfinden es als wichtig, dass das Kind auf ein Gymnasium geht. Dass Firmen ABI für normale Berufsausbildungen fordern ist nur darauf zurückzuführen, dass es zuwenig Ausbildungsplätze gibt. Damit haben die Unternehmen eine große Wahl.

Wenn ich Bekannten glauben schenke, bekommt man das ABI mittlerweile geschenkt. Ich selbst hab Realschule + Berufsausbildung gemahct und dann FH-Reife nachgeholt. In der Realschule, wegen Mobbings und Desinteresse wirklich verdammt schlecht und bei der FH Reife mit 0 lernen, aber gesteigertem Interesse nen 2,0 Schnitt (technische FH-Reife, also Mahte/Physik lastig). Den Schritt hab ich nur getan, weil ich mit meiner Ausbildung (Systemelektroniker) keinen guten, fordernden Job, trotz gutem Abschluss, gefunden habe.
Jetzt studier ich E-Technik. Ist schon richtig fordernd und macht Spaß. Man muss sich halt umstellen und ohne Interesse hat man keine Chance.

Mein persöhnliches Fazit:
-Intelligenz ist Definitionssache.
-Schulabschluss hat nichts mit Intelligenz zu tun.
-Unser Schulsystem ist magnelhaft.
 
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