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Ist Harz IV eine Freude ?

Zitat:

das allein ist aber nicht maßgeblich. es kommt auch darauf an, in welchen massen hergestellt wird. davon abgesehen importieren wir das meiste aus japan, china, etc.
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Spielt deshalb keine Rolle, weil ich gleiches mit gleichem vergleiche.
Und eben nicht einen Unternehmer nehme, der in China kauft und einen anderen der in der BRD herstellt. Sondern selbstverständlich beide mit gleichen Voraussetzungen.
 
Zitat:

Letztendlich kommt es auf den Verbraucher an, ob er das T-Shirt bei Kick oder z. B. bei Trigema kauft, aber das hängt zum Teil auch wieder vom Budget des Verbrauchers ab.

Mit Aufstöckerlöhnen ist da auch nicht viel zu reißen.
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Doch! Du brauchst Dir nur mal Herrn Gropp, den Besitzern von Trigema anzuhören, der sich genau übers eine Konkurrenten, die auch in Deutschland fertigen - und zwar mit Hungerlöhnen und den Rest vom Steuerzahler - deshalb beschwert, weil sie gleichwertige Ware billiger anbieten können wie er.
Die Lösung kann ja nicht sein, das nun an alle Menschen nur noch in Hungerlöhnen bezahlt werden und der Rest ( die DDR läßt grüßen )
vom Steuerzahler übernommen wird.
 
Dein Beitrag hat mir gut gefallen.

Meine Angst ist auch nicht, dass ich später arm bin (die bringt einen nicht um und es geht einem immer noch besser als den meisten anderen Menschen auf der Welt), sondern dass einem permanent die Würde genommen wird, anstatt mit Mitgefühl behandelt zu werden.

Würde ich wissen, dass ich alt werde und irgendwann in einem Pflegeheim lande, dann würde ich mir dahingehend schon sorgen machen. Ich würde nur ungerne von 1,50€ *Hust* Jobber gefüttert werden wollen. Wenn ich im Web so lese, was diesen armen alten Menschen zugemutet wird (stundenlanges alleine sein in deren Zimmern, gefüttert werden von 1,50€ Jobbern, schlecht oder unzureichend ausgebildete "Assistenten" die von der Arge in diese chulungen gestopft wurden etc.), dann werde ich echt traurig. Aber vielleicht ist es auch einfach wieder an der Zeit für einen Bürgerkrieg.
 
Würde ich wissen, dass ich alt werde und irgendwann in einem Pflegeheim lande, dann würde ich mir dahingehend schon sorgen machen. Ich würde nur ungerne von 1,50€ *Hust* Jobber gefüttert werden wollen. Wenn ich im Web so lese, was diesen armen alten Menschen zugemutet wird (stundenlanges alleine sein in deren Zimmern, gefüttert werden von 1,50€ Jobbern, schlecht oder unzureichend ausgebildete "Assistenten" die von der Arge in diese chulungen gestopft wurden etc.), dann werde ich echt traurig. Aber vielleicht ist es auch einfach wieder an der Zeit für einen Bürgerkrieg.

Da hilft nur Vorsorge: gesund leben! Und für den Notfall Arsen zuhause haben.

Ich habe im Pflegeheim gearbeitet und ein weiß ich: nein danke.
Wenn es soweit ist, dann will ich selbst entscheiden.
 
ich bezweifle ja, dass sich irgendjemand von uns sich noch ein pflegeheim oder generell pflege wird leisten könne, wenn er mal darauf angewiesen ist. also ich mal nicht, denk ich...
 
Ich finde diese Herumhackerei auf Arbeitslose ziemlich albern.

Sicher wird es Menschen geben, die keine Lust haben, zu arbeiten. Die wird es immer gegeben haben, und auch in Zukunft immer geben.

1970 lag die Arbeitslosenquote bei 1%, 1980 bei 4%, heute liegt sie bei 10%. Ich glaube nicht, dass die Anzahl fauler Menschen derart zugenommen hat. Abgesehen davon wurde schon damals über die vielen faulen Arbeitslosen gemotzt.

Wenn es nur für 90% der erwerbsfähigen Menschen Arbeit gibt, dann sollte man sich fragen, wie man das ändern kann. Ich glaube nicht, dass es hilft, das Sozialgeld zu kürzen, Bewerbungskurse anzubieten, oder alle 4 Jahre von der Schaffung neuer Arbeitsplätze zu sprechen.

Und wenn es Arbeitsplätze gibt, bei denen man nicht mehr verdient, als man bei ALG2 bekäme, dann sieht das zwar hübsch aus, das Sozialgeld zu kürzen, aber geholfen wird damit niemandem. Ich verstehe nicht, warum es in den Beneluxländern oder Frankreich Mindestbruttolöhne um die 9 Euro gibt, in Deutschland aber nicht.

Und wer findet, dass man mit Hartz4 besser lebt, der kann doch tauschen. Es wird sich bestimmt jemand finden, der dazu bereit ist.

Günter
 
Als die Arbeitslosenquote noch so niedrig lag, hat sich kein Mensch für arbeitslose Menschen interessiert. Das war eine Minderheit, die aber - bei etwas gutem Willen - am nächsten Tag wieder Arbeit ( und zwar auch ordentlich bezahlte ) haben konnte.
Die wahren Faulen damals - wie ich - haben entweder über den Hausarzt gut verteilte Krankenscheine eingelegt oder haben - wie ich - Montags grundsätzlich ihren "Blauen" gemacht. Unbezahlt dann natürlich, aber auch ungekündigt. Schön wars!
 
Ich bin zur Zeit arbeitslos..
Um meine berufliche Situation zu ändern, werde ich nächstes Jahr den Wohnort wechseln..
Ausbildung, klar vorhanden!
Aber wer glaubt bitte schön, das ich für einen Hungerlohn arbeiten werde ?? Personalverleihfirmen haben bei mir keine Chance!
Und deren Manipulationsgeführe mit den Worten -Evt. werden sie übernommen.. oder auf weiterbildungsversuche....- können die sich sonst wo reinschieben...


Keine Gerechte Bezahlung? dann weiterbildung.. Aber werde meine Zeit als Hungerlöhner nicht verschwenden!!
 
Als die Arbeitslosenquote noch so niedrig lag, hat sich kein Mensch für arbeitslose Menschen interessiert. Das war eine Minderheit, die aber - bei etwas gutem Willen - am nächsten Tag wieder Arbeit ( und zwar auch ordentlich bezahlte ) haben konnte.
Die wahren Faulen damals - wie ich - haben entweder über den Hausarzt gut verteilte Krankenscheine eingelegt oder haben - wie ich - Montags grundsätzlich ihren "Blauen" gemacht. Unbezahlt dann natürlich, aber auch ungekündigt. Schön wars!

Ach ja, ich trauer auch den schönen Zeiten nach. Jahrelang habe ich für Zeitarbeitsfirmen in vielen verschiedenen Büros gearbeitet, wurde stets höflich und respektvoll behandelt, war keine Konkurrenz, verdiente gutes Geld und wenn ich wollte konnte ich unbezahlten Urlaub machen, oder zwischendurch auch mal halbtags arbeiten.

Ja, das waren noch schöne Zeiten *schnief*
 

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