Mir ist es wurscht, was Andere für einen Job haben, auch bei Freundschaften ist es mir herzlich wurscht, bei meinem Partner definitiv nicht. Ich bin selbst sehr ehrgeizig und möchte meine Wünsche/Ziele in einem bestimmten Alter erreicht sehen. Das erwarte ich auch von meinem Partner, ähnliche Ansichten wie ich zu haben. Ich möchte z.B. Eigentum haben, reise wahnsinnig gern, liebe Tiere... all das möchte ich mit meinem Partner erleben/haben. Das frisst natürlich ein merkbares Loch ins Geldbörsel. Putzkräfte verdienen selbst nach 20-jähriger Berufspraxis dürftig. Zudem haben langjährige Putzkräfte meist andere Interessen; sie arrangieren sich mit ihrem Einkommen; passen sich dem Lebensstandard an. Das ist für mich nichts auf Dauer, ich möchte leben, nicht überleben!
Ich hab selber mal während meiner Weiterbildungen geringfügig Staub gesaugt und Mülleimer ausgeleert. Ich hab mich jedes Mal ZU TODE geschämt, als ich mit dem Kittel auf die Straße rausmusste und jedes Mal gebetet, dass mich keiner sieht, der mich kennt. Das war richtig sch* 😀
Die Reinigungsbranche ist gesellschaftlich nicht gerade angesehen, das sind aber auch andere Branchen nicht, z.B. der soziale Bereich, Vertrieb etc.
Da du dich selbst schämst, wäre es langfristig für dich sicher besser, eine andere Berufsbahn einzuschlagen; sich Alternativen zu überlegen. Nebenbei kannst du ja immer noch andere Haushalte putzen, wenn dir das so Spaß macht. Spaß ist zwar fein, aber der Spaß sollte ja auch ein bissl Geld abwerfen und die Zukunft sichern.