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Ist es schwer Vegetarier zu sein?

Ist nicht schwer, wenn man nicht als 24 Stunden Vegetarier seine Lebensqualität einschränkt, und ( NUR ) als Militanter Befürworteter agiert.
Nennt sich dann ( ehemaliger Raucher Syndrom ) das sind oft die schlimmsten.
Ist doch nix besonderes; Fleischlos:
Wer glaubt uns missionieren zu müssen, soll dann halt nur Kartoffeln essen....
Ich (als Nicht-Fisch-Esser) mach das ja auch, wenn's Forelle gibt.
Das würde ich unter wirklichen Freunden auch sehr merkwürdig finden, gibt es doch tausende von Möglichkeiten, dass alle am Tisch glücklich und satt werden.
Was den Umgang mit Vegetarieren anbelangt, sollte man diesen genauso viel Respekt entgegenbringen wie man von ihnen erwartet.
PS; Wir haben zudem die Erfahrung gemacht, dass die meisten Leute, die unverhältnismäßig viel über Ernährung philosophieren, entweder eine Essstörung hatten oder immer noch haben.....oder Rainer Calmund heißen!
 
Warum muss es dann aber vegetarisches Hackfleisch heißen?

Oder vegetarisches Bolognesegericht?

Sonst würde ja keiner merken das ich Vegetarier bin, das ist doch was Besondres, oder?
Opa sagte immer: Besser gut gelebt und nicht solange, noch en Löffel Butter!
Man sollte da nur gut und böse weglassen:
Was für mache Ernährung Polarisierte zum Lebenszweck wird, müssen wir nicht aushalten / mitmachen.
Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier.
Gab schon immer Fleischfresser( Raubtiere ) und Pflanzenfresser ( die gefressen wurden).
Jedem das seine....der Mensch ist da nur Nachahmer, mehr nicht, in Milliarden Jahren Erdgeschichte.
Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
 
.

Ich wunder mich aber immer noch wie billig Fleisch ist. Da Fleisch einen viel längeren Produktionszyklus durchläuft müsste Fleisch imho viel teurer sein. Im Mittelalter war Fleisch den Reichen vorbehalten, meine Großeltern kannten noch den Sonntagsbraten und lebten sonst sehr fleischarm. Inzwischen essen viele jeden Tag Fleisch, billig, vom Discounter oder Fastfood. Das kann in den billigen Mengen eigentlich nicht gut sein.


Irgendwie passt das alles nicht zusammen. Wir reden vom Umweltschutz und von Vegetariern, von sozialer Armut und 2 Klassengesellschaft, aber wir essen so viel Fleisch wie nie und jedes kann es sich in Massen leisten. Ich frage mich manchmal ob wir nicht eine Steuer auf Fleisch bräuchten - nicht damit Fleisch ein Luxus für Reiche wird - aber um das Mega-Grillpaket vom Discounter für 3,50 € etwas in rechte Verhältnis zu rücken zu vegetarischen Lebensmitteln.

Denn leider rettet auch sie nicht die Welt, sie schauen nur hinter die Kulissen der Fleischindustrie.
Wir essen zu viel Fleisch, aber vegan ist auch keine Lösung.
Sie garantiert noch nicht einmal eine gesunde und nachhaltige Ernährung.
Die Sojamilch, die heute in jedem Supermarkt steht, ist ein hochverarbeitetes Industrieprodukt – und in etwa so künstlich wie eine Cola.
Was uns aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort.
Durch seinen Verzicht verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der Nahrungsmittelproduktion.
Denn: Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser.
Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion.
Wir glauben, dass sich viel Angst und Unsicherheit in unseren Essgewohnheiten ausdrückt.
Nahrung wird uns zur Ersatzreligion.
Seitan–Truthan und Soja–Hamburger machen es nicht besser.
Vegane Ersatzprodukte sind ein Tor für die Nahrungsmittelindustrie, um noch mehr künstliche, stark verarbeitete Lebensmittel minderer Qualität auf den Markt zu werfen.
Geld regiert die Welt....
 
Ist zwar schon länger her, aber naja. Mir persönlich ist es überhaupt nicht schwer gefallen. Ich habe von einem Tag auf den anderen komplett verzichtet und nicht vermisst, obwohl ich davor recht viel Fleisch gegessen habe. Bleib am Ball, es ist nicht sehr schwer. Auf feiern, etc. Kannst du ja evtl. Bescheid sagen dass du kein Fleisch essen willst. Und in größeren Städten gibt es an jedem eck normal vegetarisches essen. Du musst dich nur etwas informieren, dann geht das einfacher als du denkst.
 

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