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Ist Einsamkeit ein Problem?

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Tun wir das nicht schon, wenn wir über Einsamkeit sprechen?

Ich kenne eine Familie, die abgeschoben werden soll. Diese Familie, Vater+Mutter + 3 kleine süsse Kinder haben Angst, die ihnen bis zum Halse steht. Angst macht einsam. Ich besuche diese Familie, nicht jeden Tag, aber 2-3 mal in der Woche. Ich merke, sie fühlen sich in der Zeit meines Besuches nicht allein mit ihrer Angst. Wir müssen nicht immer über Angst und Einsamkeit diskutieren. Etwas dagegen unternehmen, sozusagen ein Gespür haben, wer damit zu kämpfen hat ... und dann sich an dem Kampf beteiligen. Das empfinde ich als sehr sinnvoll. Das ist besser als jede Diskussion.

Was könntest Du gegen Einsamkeit und Angst tun?

Bei mir persönlich ist diesbezüglich Hopfen und Malz verloren, aber ja, ich könnte anderen helfen. Und das ist der Plan.
 
Wie seht Ihr das?

Also Nordrheiner,

erst mal möchte ich sagen, dass es für mich einen wichtigen Unterschied gibt, zwischen "einsam sein" und "allein sein". Einsam zu sein, ruft in mir keine negative Empfindung hervor, im Gegenteil, ich suche oft die Einsamkeit auf und befinde mich meistens dort. Mit dem "Alleinsein" hab ich jedoch so meine Schwierigkeit. Und weil das so ist, begebe ich mich in die Einsamkeit. Ich bin lieber alleine einsam als unter vielen allein. Kompromisse sind für mich "faule Geschäfte", wo jeder für sich die besten Vorteile zu ergattern versucht. Wenn etwas zusammen auf natürliche Weise passt, ist es ok und kann eine Freude sein. Doch, wenn etwas nicht natürlich passt, und dies zurecht gezimmert wird, dann kommt Freude gar nicht erst auf sondern landet in einer akzeptierten Gewohnheit, die täglich zu bröckeln droht und mit weiteren oder neueren Kompromissen zu kitten versucht wird. Immer, wenn ich merke, dass ich in einer Gruppe allein bin, verschwinde ich in die Einsamkeit und wenn dies nicht möglich ist, dann wird von der "Obrigkeit" nach einer Weile doch erkannt, dass es besser ist, mich ziehen zu lassen, da ihnen die Alternative weit weniger schmeckt. Mich zu zwingen, bringt keinem was.
 
Nordrheiner, ist es deine Art, Zwang auszuüben?

~~~

Wenn es so ist, dann sage das bitte klar an, und ich werde mich entsprechend darauf einstellen.
 
Wenn etwas zusammen auf natürliche Weise passt, ist es ok und kann eine Freude sein. Doch, wenn etwas nicht natürlich passt, und dies zurecht gezimmert wird, dann kommt Freude gar nicht erst auf sondern landet in einer akzeptierten Gewohnheit, die täglich zu bröckeln droht und mit weiteren oder neueren Kompromissen zu kitten versucht wird.
Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wie meinst Du das? Hast Du ein Beispiel?

Immer, wenn ich merke, dass ich in einer Gruppe allein bin, verschwinde ich in die Einsamkeit und wenn dies nicht möglich ist, dann wird von der "Obrigkeit" nach einer Weile doch erkannt, dass es besser ist, mich ziehen zu lassen, da ihnen die Alternative weit weniger schmeckt. Mich zu zwingen, bringt keinem was.

Suchst Du Dir die Gruppen aus, in denen Du Dich aufhältst?
 
Suchst Du Dir die Gruppen aus, in denen Du Dich aufhältst?

Nein. Wenn, dann sind es Inhalte, die mich interessieren, nicht die Gruppen selbst.

Das kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Wie meinst Du das? Hast Du ein Beispiel?

Wie kommst du auf diese Frage? Du erstellst dieses Thema und kannst es nicht nachvollziehen?
Es ist bei den meisten Ehen und Partnerschaften so oft anzutreffen, bei Gruppen, die sich schon in Freimaurer Art erzieherisch stählen, in Heimen, Sozialen Einrichtungen und sonstigen Vereinen zu erkennen. Es war in den meisten Eltern/Großelternhäusern so, auf Arbeitsstätten, Altenheimen und, und und.

Und jeder Unmensch kommt mit dem Begriff "Beziehungsunfähigkeit" daher, ohne zu erfassen, dass die Ziehung sowohl in Beziehung als auch in Erziehung drin steckt. In einer Erziehung, wirst du "erzogen", in einer Beziehung "bezogen". Menschwerdung ist in diesen Fällen, was die meisten betrifft, nicht in der Tageslebensordnung. Es wird regelkonform gezüchtet, um einer Norm zu entsprechen.

Mit Menschsein und Menschwerden hat das alles nichts zu tun.
 
Wie kommst du auf diese Frage? Du erstellst dieses Thema und kannst es nicht nachvollziehen?
Mein Thema ist nicht nachvollziehbar. Man kann ein Thema verfolgen, diskutieren, zerreden, befürworten oder ablehnen. Aber was stellst Du Dir vor unter "Thema nachvollziehen"? Eine Argumentation kann ich nachvollziehen, oder auch nicht. Aber ein Thema??


Es ist bei den meisten Ehen und Partnerschaften so oft anzutreffen, bei Gruppen, die sich schon in Freimaurer Art erzieherisch stählen, in Heimen, Sozialen Einrichtungen und sonstigen Vereinen zu erkennen. Es war in den meisten Eltern/Großelternhäusern so, auf Arbeitsstätten, Altenheimen und, und und.
Was ist denn jetzt "es" ?


Und jeder Unmensch kommt mit dem Begriff "Beziehungsunfähigkeit" daher,
Und was ist jetzt ein Unmensch? Wie kann man sich den vorstellen?

ohne zu erfassen, dass die Ziehung sowohl in Beziehung als auch in Erziehung drin steckt. In einer Erziehung, wirst du "erzogen", in einer Beziehung "bezogen". Menschwerdung ist in diesen Fällen, was die meisten betrifft, nicht in der Tageslebensordnung. Es wird regelkonform gezüchtet, um einer Norm zu entsprechen.
Und wer züchtet wen oder was - und welche Norm ist gemeint?

Mit Menschsein und Menschwerden hat das alles nichts zu tun.

Hallo, Nikolaus,
mir scheint, Du hast - wenn Du schreibst - Situationen und Erlebnisse vor Augen. Diese kennen wir nicht, woher auch.

Wenn Du Dich auf diese Situationen und Erlebnisse beziehst, wäre es für das Verständnis hilfreich, diese Situationen und Erlebnisse wenigstens in einem Beispiel konkret zu schildern. Wenn ein konkretes Erlebnis oder konkrete Beobachtung geschildert wird und dazu Deine Meinung oder Erklärung folgt, wirst du verständlich. Sonst eher nicht.

Fühlst Du Dich allgemein von Menschen eher abgelehnt oder doch eher akzeptiert?
 
Wenn ein konkretes Erlebnis oder konkrete Beobachtung geschildert wird und dazu Deine Meinung oder Erklärung folgt, wirst du verständlich. Sonst eher nicht.

Du hast doch bereits selbst ein Beispiel benannt, um es nachvollziehen zu können.

Tun wir das nicht schon, wenn wir über Einsamkeit sprechen?

Ich kenne eine Familie, die abgeschoben werden soll. Diese Familie, Vater+Mutter + 3 kleine süsse Kinder haben Angst, die ihnen bis zum Halse steht. Angst macht einsam. Ich besuche diese Familie, nicht jeden Tag, aber 2-3 mal in der Woche. Ich merke, sie fühlen sich in der Zeit meines Besuches nicht allein mit ihrer Angst. Wir müssen nicht immer über Angst und Einsamkeit diskutieren. Etwas dagegen unternehmen, sozusagen ein Gespür haben, wer damit zu kämpfen hat ... und dann sich an dem Kampf beteiligen. Das empfinde ich als sehr sinnvoll. Das ist besser als jede Diskussion.

Was könntest Du gegen Einsamkeit und Angst tun?

Weshalb hat diese Familie Angst und wovor? Ich denke doch, dass wir da nicht erst groß etwas "konkretisieren" müssen. Oder doch? Hier hast du ne ganze Familie als 1. Wie viele gibt es, die wohlwollend diese Familie besuchen? Recht wenige, sonst bestünde diese Problematik ja gar nicht. Daher gehe ich doch wohl in positiver Annahme, dass du Nordrheiner eine Ausnahme stellst. Was haben all die "negativen Kompromisse" dieser Familie bisher gebracht? Wo ist die "Menschlichkeit", da du ja "Unmensch" nicht als Begriff verstehst. Und ich sage es dir dennoch: Es sind "Unmenschen", die verantwortlich zeichnen, dass diese Familie abgeschoben werden soll.

Es ist alles ein und das selbe Thema, nur dass hier "Einsamkeit" als Ergebnis im Vordergrund steht. (Ich muss nicht erst Flüchtling werden, um zu wissen, was diese Familie empfindet)
 
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