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ist das ein schlechtes Jobangebot? arbeitlos seit 6 monaten?

Ich finde es nach Ende der Probezeit definitiv zu früh, um in Gehaltsverhandlungen zu gehen.
Nach Ablauf der Probezeit ist man ja i. d. R. gerade mal warm und hat sich eingearbeitet. Da schon das verhaltlich festgelegte Anfangsgehalt diskutieren zu wollen finde ich unpassend.
Finde ich absolut nicht bei so wenig Gehalt. Lass dich nicht ausnutzen / dir Lebenszeit stehlen @AbiKisa99 - es sei denn die Arbyte liegt dir am Herzen / bereitet dir wirklich Freude bzw. ergibt für dich (nachhaltig) "Sinn". just my #2cents

Am wichtigsten ist, dass dir der Job gefällt. Auf das Klima hat man oft auch Einfluss - such dir die netten Leute, dann wird das auch mit der Stimmung.
Ja, eben. Aber nicht nur arbeiten um leben zu dürfen (und Miete zu bezahlen, konsumieren, bla) ... dann lieber auf Konfrontation gehen und Ausgaben reduzieren imho.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich absolut nicht bei so wenig Gehalt. Lass dich nicht ausnutzen / dir Lebenszeit stehlen
Der Blick auf die Gehaltstabelle (z. B. https://www.jobs-regional.de/ausbildungsguide/gehalt-industriekaufmann) zeigt, dass das ein normales Anfangsgehalt für einen IK ist.
Wenn der TE also nicht in einer besonders gut zahlenden Branche arbeitet, vielleicht sogar in einem kleinen Betrieb, dann gibt es da einfach nicht mehr.

Und ja, das Gehalt ist niedrig - das Berufsbild wird aber eben auch nicht so rosig bezahlt, gerade wenn man noch ganz am Anfang der Karriere steht.
 
Im Moment kommt noch erschwerend hinzu, dass vielen Unternehmen das Wasser bis zum Hals steht. Das macht Gehaltsverhandlungen womöglich noch einmal schwieriger.. 😏
wohl wahr "Der Knecht singt gern ein Freiheitslied / des Abends in der Schenke." oder auch "Die Hand, die man nicht abhauen kann, muss man küssen." (beides Heinrich Heine) ;-)

Pfefferminzdrops meinte:
[...] gerade wenn man noch ganz am Anfang der Karriere steht.
Was bedeutet Karriere & Geld für dich liebe(r) TE? Ist das für dich ein Anfang oder ein Ende? Was wäre denn für dich - wenn du frei wählen dürftest - ein gutes Jobangebot / ein guter Job aus deiner Sicht und siehst du einen Haken mit all den Rechnungen und Argumenten hier von außen? Ich frage ja nur... was bringt dich weiter und macht dich eventuell iwann "zufrieden" aus deiner Sicht? Was willst / möchtest du erreichen mit deinem Job? ... sowas würde ich mich fragen an deiner Stelle... statt "Ist das ein schlechtes Jobangebot?" gekoppelt an {n,x} EUR brutto/netto... just my #2cents
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Themenstarter,
wenn du dort bereits seit 4 Monaten arbeitest, finde ich etwas komisch das dir jetzt im nachhinein der strenge Chef und das wechselnde Personal auffällt. Ziehen sollten doch nach 4 Monaten deine eigenen Eindrücke. Und wenn diese okay sind, brauchst du dich doch nach Geschichten vor deiner Zeit nicht richten.

Du hast also ca. 1.700 netto?
Wie sehen denn deine Haushaltskosten aus? Kommst du in Bezug auf Miete, KFZ, etc. ganz gut hin oder ist es monatlich mehr als knapp? Du solltest auf jeden Fall noch etwas zur Seite legen können. Falls das nicht möglich ist, ist es zu wenig.

Wenn du damit gerade so klar kommst, würde ich es machen wie hier beschrieben wurde. In 1-2 Jahren, wenn du gut angelernt bist, nach mehr Geld fragen. Sollte dann aber deutlich mehr sein, denn auch mir kommt dieses Gehalt für die heutigen Verhältnisse zu wenig vor.
Kommt aber auch darauf an ob du EINKÄUFER oder DISPONENT im Einkauf bist. Ein guter Einkäufer verdient in einer relativ großen Firma nicht unter 4.000.
 
Ich finde das Gehalt eigentlich angemessen dafür, dass du Berufsanfänger bist und die Alternative die Arbeitslosigkeit ist (du hast immerhin ein halbes Jahr gesucht). Woher kommt eigentlich diese plötzliche Unzufriedenheit? Weil andere sagen das wäre zu wenig Geld?
 
2500 Euro brutto ist unangemessen. Ich arbeite in einer 35h Woche in der Produktion und bei schlechter Verhandlung wäre ich bei 3500 Euro brutto, was wirklich absoluter Einstieg auch oft Quereinstieg ist. Je nachdem wo gearbeitet wird, sollten es schon mindestens 3000 brutto sein als ausgebildeter Industriekaufmann. Verkaufe dich nicht unter Wert und halte die Augen offen für Neues.

Jo, Produktion ist gut bezahlt, was auch der einzige Grund ist, warum Leute da arbeiten.

Das Gehalt ist als Berufeinsteiger im kaufmännischen Bereich leider normal.

Ich war selbst überrascht als ich die Realgehälter im kaufmännischen Bereich gesehen habe, aber da ist nicht (viel) mehr drin.

Ich bin geschockt, dass hier einige einem 23-jährigen nach längerer Arbeitslosigkeit raten, sich auszurechen ob sich das lohnt im Vgl. zu Bürgergeld.

Bei hoher Fluktuation ist die Wahrscheinlichkeit, dass er dort bald ein wichtiger Teil des UN ist, recht hoch, in dem Alter wäre die Erfahrung Gold wert und Gehaltssteigerungen/bessere Angebote kommen dann von ganz alleine. Zumal er sich wohl fühlt, was nutzt jetzt ein Wechsel für 300 netto mehr und dann ist er der Zuarbeiter von Frau Müller, mit 20 Jahren mehr Erfahrung wo er nix lernt und auch nichts machen darf?

Wie gesagt:Klar ansprechen, dass du dir mehr wünschst und natürlich Augen aufhalten. Ein Wechsel nach oben ist immer gut. Aber in dem Fall, wäre mir eine etwas längere Station im Lebenslauf (2-3 Jahre, keine 10) nach der Arbeitslosigkeit lieber, als ein bisschen mehr Kohle.
 

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